Montag, 29. Juli 2013

Einmal Ostsee und zurück


Welch ein Wochenende! Die Sonne lacht und wir zerflossen regelrecht unter ihrer guten Laune. Mein Liebster und ich nutzen das gute Wetter und machten spontan einen Abstecher an die Ostsee. Wir genossen den Wind, das Salz in der Luft und den Sand zwischen unseren Zehen... Deshalb gibt es heute zum Wochenanfang ein paar kurze Impressionen vom Meer.





Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die Woche! 

Freitag, 26. Juli 2013

Eisgekühlter Beeren Smoothie



Nach so langer Wartezeit auf den Sommer, schmelzen wir nun alle unter seinen Rekordtemperaturen dahin. Ich bin glücklich, endlich wieder kurze Hosen und Röcke zu tragen und die Sonnenstrahlen zu genießen. Da ist am Abend auch schon wieder der Tag im schwül-warmen Büro vergessen, wo selbst der Ventilator nur noch heiße Luft durch die Gegend wirbelt. Um sich bei diesen Temperaturen ein wenig abzukühlen, habe ich heute ein leckeres erfrischendes Rezept für euch! 


Normalerweise bin ich der totale Wassertrinker. Doch sobald der Sommer da ist und die schönsten Früchte überall erhältlich sind, habe ich immer öfter Lust auf fruchtig-kühle Getränke. So habe ich heute einen leckeren Beeren Smoothie gemacht. Es braucht tatsächlich nicht viele Zutaten, um solch ein köstliches Sommergetränk zu zaubern:


Gebt alle Zutaten in den Mixer (oder verwendet wie ich einen Pürierstab) und vermengt alles sorgfältig. Die Angaben reichen etwa für zwei kleinere Gläser. Sobald euer Smoothie schön gemischt ist, gebt ihr noch Eiswürfel hinzu oder stellt die Gläser für kurze Zeit in den Kühlschrank. So ist die perfekte Abkühlung garantiert!


Habt ihr auch einen speziellen Abkühlungstipp bei diesen Temperaturen? 

Ich wünsche euch noch einen tollen Abend und ein wunderbares sonniges Wochenende. Genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 21. Juli 2013

Cupcakes mit zartem Schokohut


Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und zwitschernde Vögel. Das ist wirklich ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch. Ich nutzte die schöne freie Zeit, um endlich mal wieder was Köstliches zu backen. Ihr müsst wissen: Ich liebe Schokoküsse! Diese zarte Schokolade, die cremig-süßen Schaum ummantelt... Es gibt doch kaum etwas Besseres. Genau deshalb musste ich es einfach mal selbst ausprobieren und habe ein Schokoschaum-Topping auf einen Schoko-Cupcake gesetzt!


Bei dem "Schaum" unter der Zartbitterschokolade handelt es sich um süße Meringue. Das tolle Rezept dafür möchte ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten. Und keine Angst! So schwer wie es klingt, ist es nicht. Ein wenig Wartezeit muss allerdings schon in Kauf genommen werden. Doch das köstliche Ergebnis entschädigt letztendlich für alles. 


Bevor es an das Topping geht, bereitet ihr zunächst eure Schokotörtchen vor. Dafür hackt ihr zunächst eine Tafel Schokolade (100g) in kleine Stückchen. Ich habe Zartbitterschokolade gewählt. Ihr könnt aber auch - je nach Geschmack - Vollmilchschokolade verwenden. Anschließend gebt ihr Mehl, Zucker, Kakao, Natron und Backpulver in eine Schüssel und vermischt alles gut. Die Schokoladenstückchen unterheben. In einer weiteren Schüssel verquirlt ihr das Ei und gebt Milch und Öl hinzu. Alles gut vermengen und schließlich zu den trockenen Zutaten hinzu geben. Verteilt euren Teig gleichmäßig auf 12 Muffinförmchen und stellt sie bei 180°Grad für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Sobald sie fertig sind, lasst ihr sie gut abkühlen. Währenddessen könnt ihr bereits die Meringue zubereiten.


Hängt eine möglichst große hitzebeständige Schüssel über einen Topf mit kochendem Wasser und gebt das Eiweiß hinein. Mit einem Handrührer schlagt ihr das Eiweiß schaumig und gebt dann Zucker und das Weinsteinpulver hinzu. Nochmals ca. 2-3 Minuten schlagen und dann das Wasser hinzugeben. Bei hoher Geschwindigkeit des Handrührers schlagt ihr die Masse nun 12 bis 15 Minuten auf. Letztlich soll die Meringue schön glatt und geschmeidig werden. Solltet ihr noch kleine Körnchen zwischen den Fingern spüren, dann ist der Zucker noch nicht ganz geschmolzen. Sollte das der Fall sein, erhöht am besten noch ein wenig die Temperatur des Wassers. Sobald die Masse nun glatt und geschmeidig ist, nehmt ihr die Schüssel vom Herd und gebt je nach Geschmack noch ein paar Tropfen Vanillearoma hinzu. Noch mal kurz aufschlagen und dann für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.


Wenn eure Schoko-Törtchen gut ausgekühlt sind und die Meringue für mindestens 20 Minuten im Kühlschrank war, gebt ihr einen Teil der Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle. Spritzt nun in immer kleiner werdenden Kreisen langsam eine Kegelform auf eure Törtchen. Auf den beiden Bildern oben könnt ihr sehen wie es letztlich aussehen kann. Wiederholt den Vorgang bei all euren 12 Törtchen und stellt sie wieder für 15 bis 20 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit bereitet ihr nun die Schokolade vor.


Brecht eure Schokolade in kleine Stückchen und lasst sie über einem Wasserbad langsam schmelzen. Sobald die Schokolade matt und etwas zäh wirkt, gebt ihr das Pflanzenfett unter und verrührt es gut, bis alles geschmolzen ist. Nehmt nun die Schüssel aus dem Wasserbad und lasst die Schokolade für 10 bis 15 Minuten abkühlen - rührt aber dabei immer wieder gut um, so dass sie sich nicht setzen kann. Nun holt ihr eure Cupcakes aus dem Kühlschrank und reiht sie schön neben der Schokoladen-Schüssel auf, denn nun muss es schnell gehen. Nehmt einen Cupcake in die Hand und taucht die Meringue-Haube kopfüber in die warme Schokolade. Dreht den Cupcake dabei sorgfältig, so dass jede Seite gut mit Schokolade umhüllt wird. Lasst euch dabei nicht zu viel Zeit, denn sonst schmilzt entweder eure Meringue-Haube oder der ganze "Hut" rutscht euch vom Törtchen. Sobald ihr diesen Vorgang bei all euren Cupcakes wiederholt habt, seid ihr auch schon fertig. Lasst das Topping noch gut auskühlen und dann könnt ihr endlich die köstlichen Cupcakes mit Schokohut genießen!


Solltet ihr die kleinen Cupcakes nicht sofort auf den Tisch stellen, bewahrt ihr sie bei den warmen Temperaturen besser im Kühlschrank auf. Sobald dann die Gäste kommen, können sie schön in Szene gesetzt werden. Es wäre ja schade, wenn schon viel zu früh eure zarten Schokohüte schmelzen würden.



Ich wünsche euch noch einen perfekten Sonntag! Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken.

Dienstag, 16. Juli 2013

Rezension: Makena - Geknüpfte Armbänder

Eine kleine Erinnerung aus der Kindheit: Ich sitze im Garten. Meine Oma macht mir ein hübsches Armband aus Gänseblümchen. Genau das gleiche mache ich später für meine Freundin in der Schule - ein Freundschaftsarmband! Selbstverständlich gestalteten wir die bunten Bändern nicht nur aus viel zu schnell welkenden Blumen, sondern auch aus einfacher Wolle. Wir flochten und knoteten und erfreuten uns daran, uns die kleinen Bändchen gegenseitig zu schenken. Genau das war mein erster Gedanke, als ich das Büchlein "Makena - Geknüpfte Armbänder" sah.


Rahmendaten:
Autorin: Elke Eder
Verlag: frechverlag
Seiten: 48
ISBN: 978-3-7724-4031-1
Preis: 8,99€

Zum Inhalt:
Geknüpfte Armbänder sind immer wieder ein echter Hingucker. Egal, ob man sie tatsächlich als Freundschaftsbändchen benutzt oder selbst als sommerliches Accessoire trägt - die bunten Bänder sind vielfältig einsetzbar. Das Buch "Makena - Geknüpfte Armbänder" bietet für Groß und Klein gut erklärte Anleitungen für schöne und selbstgemachte Bänder in unterschiedlichen Mustern, Farben und Variationen.

Zur Autorin:
Elke Eder arbeitete nach ihrem BWL-Studium und einer Weiterbildung zur Mediengestalterin viele Jahre im Webdesign und Multimedia. Auch sie war bereits als Kind fasziniert von Farben und Formen und auch von der Möglichkeit, aus verschiedensten Materialien einzigartige Dinge entstehen zu lassen. So waren das Silberschmieden und die Herstellung von Schmuck ihr kreativer Ausgleich zum eher trockenen Studium. 


Rezension:
Mein erster Eindruck von dem hübschen kleinen Büchlein "Makena - Geknüpfte Armbänder" war tatsächlich etwas ernüchternd. Das Cover wirkte auf mich etwas altbacken; das Foto darauf wie ein Relikt aus den 80ern. Doch bereits nach den ersten Seiten und den ersten genauerem Studium verschiedenster Anleitungen, war ich wie gebannt. Ich wollte nur noch eins: selbst sofort loslegen! 
Mein Tatendrang war so groß, dass ich in den nächsten Bastelladen rannte und mir verschiedene Farben von weicher Baumwolle besorgte und begann zu knoten. Als blutige Anfängerin im Bereich "Armbänder knüpfen" hatte ich zunächst etwas Verständigungsprobleme beim Lesen der Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Doch mit etwas Ruhe und Geduld hatte ich den Dreh tatsächlich recht schnell raus und konnte mit kleinen Schritten beginnen, mein erstes eigenes selbstgemachtes Armbändchen zu knüpfen. Natürlich klappte das nicht auf Anhieb perfekt, doch ich denke mit ein wenig Übung kann ich schon bald genauso perfekte Armbänder herstellen wie sie auf den schönen Fotos im Inneren des Buches zu sehen sind. Mit nützlichen Tipps und praktischen Verweisen bietet dieses Anleitungsbuch genau das, was das Selbermacherherz begehrt. Anfänger richten sich nach den mit "leicht" gekennzeichneten Seiten und Profis in Sachen Knüpfen lassen sich von den schwierigeren Anleitungen mit verschiedenen Mustern und Varianten inspirieren. Egal ob mit Garn, Baumwolle mit oder ohne Perlen - der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Insgesamt fehlt mir jedoch als Anfängern an manchen Stellen doch noch eine zusätzliche erklärenden Illustration oder ähnliches. Allein der reine Text zum Thema "Abschlussvarianten knoten" war für mich an einigen Stellen ziemlich irritierend, so dass ich lieber eine kleine Pause beim Knüpfen einlegte und noch einmal in Ruhe nachdenken musste. Bis jetzt habe ich noch kein eigenes Werk vollendet, doch ich bin sehr motiviert weiter zu machen, um doch ganz bald mein erstes selbstgemachtes und geknüpftes Armband zu tragen. Der Anfang dafür ist ja bereits gemacht!


Fazit: Ich gebe dem Buch "Makena - Geknüpfte Armbänder" insgesamt knappe 4 von 5 Sternen. Als Anfängerin hatte ich beim Lesen und Verstehen etwas Schwierigkeiten bei einzelnen Anleitungen oder Grundbegriffen. Jedoch hat mich das Buch inspiriert und motiviert mich definitiv zum Selbermachen, so dass ich meine Sommeroutfits mit bunten Bändchen bald aufpeppen kann. 


Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und den frechverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Wer von euch hat denn selbst bereits Armbänder geknüpft? Findet ihr die bunten Bändchen eher altbacken und findet ihr den "Ethno-Style" perfekt für diesen Sommer?

Dienstag, 9. Juli 2013

Meine große (Taschen-)Liebe

Vor einigen Wochen konnte ich mein Glück kaum fassen. Ich habe bei Stef und ihrem wunderbaren Blog magnoliaelectric tatsächlich eine Kameratasche von Jo Totes gewonnen! Nach längerem Warten und kleinen Problemen am Zoll, welche ich mit Hilfe von Jo Totes lösen konnte, hielt ich sie endlich in meinen Händen: Meine Gracie Greige!



Ich muss gestehen, dass ich bereits zwei Kamerataschen besitze - eine kleine und eine etwas größere. Jedoch sind sie beide in dem gleichen Stil gehalten: schlicht, schwarz und eben genau im typischen robuste Kamerataschen-Design. Und außerdem: Ich bekomme in keine von beiden mein gesamtes Kamera-Equipment. Meine Gracie dagegen fällt vor allem durch den wunderbar unauffälligen und dennoch sehr schicken Handtaschen-Style auf. Und das Beste: Body meiner Canon 1000D, zwei Objektive, Makrozwischenringe, externer Blitz, Aufladegerät, Wasserflasche, Taschentücher, Kaugummies, Handy und vieles mehr passen hinein! 



Praktisch ist auch, dass man zwischen einem langen Umhängegurt und einem Handtaschengriff wählen kann. Wenn ich Gracie zu voll gestopft habe, nutze ich gern beide Varianten gleichzeitig, um nicht ständig meine Schulter belasten zu müssen. Ich bin wirklich absolut verliebt in dieses wunderbare Schmuckstück. Das glatte Leder, die dezente Farbe, die praktische Größe... einfach alles stimmt an dieser Tasche. 


Ich glaube, hätte ich nicht solch ein großes Glück bei der Verlosung von Stef gehabt, wäre diese Tasche ein Traum für mich geblieben - immerhin benötigt man dafür ja auch das gewisse Kleingeld. Umso glücklicher bin ich nun, dass ich Gracie mein Eigen nennen kann. 

Vielen Dank abermals an meine bessere Hälfte, der wieder die wunderbaren Bilder von mir und meiner zweiten großen Liebe gemacht hat. Ich bin froh, dass noch keine Eifersucht zwischen den beiden aufkam. ;)

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Dienstag!

Freitag, 5. Juli 2013

Eine Hochzeit in roten Pumps

Da fiebert man Monate lang auf den Tag der Tage entgegen und dann vergeht die Zeit einfach mal wieder viel zu schnell. Gott sei Dank zog sich die Hochzeit der Tante meines Liebsten übere mehrere Tage hinweg, so dass wir viel von der ganzen Feierei hatten und alles sehr genießen konnten. Da war auch der ganze Stress vor der Hochzeit schnell wieder vergessen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die letzten Wochen, in denen ich gleichzeitig einen Fernseher bastelte, Tischkarten vorbereitete und auch noch nach einem passenden Kleid suchte! Letzteres erwies sich als so kompliziert, dass ich vermutlich insgesamt gefühlte einhundert Kleider anprobieren musste, bis sich das perfekte gefunden hatte. Aber so perfekt war es für mich im ersten Moment gar nicht, denn es ist... schwarz. Und genau diese Farbe wollte ich eigentlich niemals nie auf eine Hochzeit tragen! Für den perfekten Farbtupfer sorgten jedoch meine neuen roten Pumps, so dass ich euch heute zur Abwechslung mal mein Outfit zeigen möchte. 


Neben den roten Pumps kombinierte ich mein Kleid übrigens mit passenden roten Ohrringen und einer Kette. Die Hochsteckfrisur, die mich beim Dorf-Frisör gerade einmal 15 Euro gekostet hatte, machte den Tag für mich perfekt (wären da nicht die gemeinen Haarnadeln gewesen, die sich mit meiner Mähne einfach nicht anfreunden wollten und ständig das Weite suchten...). Vielen Dank an dieser Stelle übrigens an mein Herzblatt, der die hübschen Fotos von mir gemacht hat!


Auf dem oberen Bild beachte man bitte das schöne Gras unter meinem Absatz. Die Kirche, in der die Trauung stattfand, lag auf einem idyllischen kleinen Hügel - diesen mit einem 10cm Absatz zu erklimmen war da eine ziemlich einfache Übung. Immerhin bohrte sich der Schuh von ganz allein in die weiche Erde... Bloß gut, dass die liebe Doro diesen Moment mit einem Foto festgehalten hat! Auch ihr danke ich für die schönen Aufnahmen des ganzen Tages.

So viel also zu meinem persönlichen perfekten Hochzeitsoutfit. Und keine Angst. Da ich sonst eher der bequeme und praktische Typ bin, wird es wohl nicht so schnell wieder ein Extra-Post zu irgendwelchen Klamotten geben. Dies hier ist nur eine kleine Ode an meine roten Pumps. Übrigens die ersten Pumps, die sich überhaupt in mein Leben verschlagen haben. 

Habt noch einen wunderbaren Freitag und einen tollen Start in das Wochenende! Lasst es euch gut gehen.



Kleid: gefunden bei Galeria Kaufhof
Schuhe: Tamaris

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