Freitag, 27. Juni 2014

Köstliche Blaubeer-Muffins und "Der Sommer der Blaubeeren" [Rezension]


Wenn die Vögel zwitschern, der Wind mir leise um die Nase weht, die Sonne sich hinter dem dichten Blattwerk der Bäume versteckt und ich selbst darunter auf einer kleinen Picknickdecke sitze und einen Roman lese, welcher vor Leichtigkeit und Sommergefühlen nur so strotzt, dann ist der Tag eindeutig perfekt. Noch perfekter wird es dann, wenn dieser Roman mir nicht nur ein Lächeln auf die Lippen zaubert, weil eine romantische Liebesgeschichte erzählt wird, sondern weil gleich im Klappentext ein Rezept zu finden ist, dass ich sofort selbst backen möchte. Die Rede ist von dem Sommerroman schlechthin: "Der Sommer der Blaubeeren" von Mary Simses. Aber lest ruhig weiter, was ich euch zu diesem kleinen Schmuckstück zu sagen habe. 




Rahmendaten:
Name: Der Sommer der Blaubeeren
Autorin: Mary Simses
Verlag: Blanvalet
Seiten: 414  
ISBN: 978-3-442-38217-0

Zur Autorin: 
"Der Sommer der Blaubeeren" ist der erste Roman von Mary Simses. Bevor sie diesen schrieb, veröffentlichte sie bereits einige Kurzgeschichten. Sie lebt heute mit ihrem Mann, mit dem sie eine Anwaltskanzlei betreibt, und ihren Kindern im Süden Floridas.

Zum Inhalt: 
Ellen Brandford ist jung, erfolgreiche Anwältin und mit der besten Partie New Yorks verlobt. Doch als ihre geliebte Großmutter stirbt, macht sie sich kurz vor der Hochzeit auf den Weg in einen kleinen abgelegenen Küstenort namens Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie möchte einen Brief übergeben, der mehr als eine alte und längst vergessene Geschichte in sich trägt. Ellen muss schnell erkennen, dass der Brief und auch der Ort, an den dieser sie geführt hat, für sie eine ganz besondere Bedeutung haben wird. 


Rezension:
Mit einem Knall, oder besser gesagt: einem großen Platscher, stürzte ich regelrecht in den Roman. Ellen Branford, die New Yorkerin mit den perfekt gebügelten Leinenhosen und einem sicheren Blick für wunderbare Fotografien, stürzt in das weite Meer. Doch ihre Geschichte endet natürlich nicht, bevor sie eigentlich erst angefangen hat. Dieser Ausflug ins kalte Nass lässt nämlich ihren scheinbar klaren Lebensweg - in dem eine perfekt geplante Hochzeit, ihr reicher Verlobter und erfolgreicher Anwalt eine feste Rolle an ihrer Seite spielt - ins Wanken geraten. Ihr Retter in der Not erscheint, fischt sie aus dem Wasser und gibt Ellen die Möglichkeit, ihren eigentlichen Plan in die Tat umzusetzen. Sie ist in dem Küstenort Beacon nämlich nicht gelandet, um ihre Schwimmkünste zu demonstrieren, sondern um ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Sie möchte einen Brief überreichen. Einen Brief, der im Laufe der Geschichte praktisch der Auslöser dafür sein wird, dass Ellen ihrer Großmutter noch näher sein wird als in den vergangenen Jahren bereits. Mit Leichtigkeit und viel Charme erzählt Ellen anschaulich über ihre Erlebnisse und Begegnungen in dem kleinen Ort, der umgeben ist von der weiten Natur, Blaubeerfeldern und dem weiten Meer. Man taucht als Leser tief in ihre Gefühlswelt ein, erlebt hautnah mit, wie und warum sie sich für bestimmte Dinge entscheidet oder auch nicht. Und man möchte unbedingt herausfinden, was für sie letztlich Glück bedeutet. So liest man dieses Buch ohne Anstrengung von Anfang bis Ende, lächelt an vielen Passagen und ist selbst versucht darüber nachzudenken, was für einen selbst der Weg zum Glück im Leben sein könnte. Oder ob man sich nicht bereits längst darauf befindet. Es ist ein Roman ohne große Aufregung, ohne überraschende Momente. Und dennoch verzaubert er beim Lesen und ist die perfekte Lektüre für lange Sommerabende.

Fazit:
"Der Sommer der Blaubeeren" hat mich nicht nur mit seiner zauberhaften und leichten Geschichte berührt, sondern auch mit dem kleinen Highlight, was man bereits auf der Innenseite des Buchdeckels findet. Denn dort ist ein leckeres Rezept für fluffige Blaubeer-Muffins versteckt, die man bereits beim Lesen unbedingt sofort Vernaschen möchte. Und nein, dieser kleine Bestechungsversuch ist natürlich nicht der Auslöser dafür, dass ich diesem Roman fünf von fünf Blaubeeren Sternen vergebe, sondern sein natürlicher Charme und seine romantische Geschichte, die ich förmlich verschlungen habe.

Da ich das kleine Rezept aus dem Buchdeckel in seinen Zutaten und in der Zubereitung etwas abgewandelt habe, gibt es heute zum Abschluss von mir ein schnelles und einfaches Blaubeer-Muffin-Rezept, welches nicht nur perfekt zu Blaubeer-Geschichten passt, sondern auch so jede Naschkatze dahinschmelzen lässt. Alles, was ihr für 12 Muffins benötigt, sind folgende Zutaten:


Heizt den Ofen auf 175°C vor. Zunächst vermengt ihr Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel, wascht die Blaubeeren und tupft diese etwas mit Küchenpapier trocken. Anschließend schmelzt ihr die Butter in einem Topf und gebt diese gemeinsam mit dem Ei, Milch und dem Mark der Vanilleschote zu den trockenen Zutaten und verrührt alles gut. Anschließend hebt ihr die Blaubeeren vorsichtig unter. Füllt euren Teig in vorbereitete Muffinförmchen, bestreut sie jeweils mit etwas Zucker und backt sie etwa 25 Minuten im Ofen, bis die kleinen Törtchen schön goldbraun sind. Schon sind die sommerlich-süßen Blaubeer-Muffins fertig.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Vernaschen! Habt ein wunderbares Wochenende.


Vielen Dank an Blogg dein Buch und Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Freitag, 20. Juni 2014

Orangenspalten mit Kirsch- und Waldmeistergeschmack


Sommer, Sonne, Sonnenschein! Na gut. Zumindest träume ich gerade davon, während sich draußen der Juni nicht gerade von seiner schönsten Seite zeigt. Dennoch setze ich alles daran, um die Sommermonate auch perfekt zu genießen - auch wenn gerade meine Nase läuft und ich mich tatsächlich darüber ärgern muss, dass ich mir mitten im Sommer eine Erkältung eingefangen habe. Nichtsdestotrotz lasse ich heute ein wenig Sommerfeeling auf meinen Blog, indem ich euch eine kleine einfache Idee präsentiere, die durch ihre Fruchtigkeit und den frischen Farben besticht. Inspiriert wurde ich von einem Rezept aus dem Buch "Königlich und Köstlich", welches ich euch hier schon mal vorgestellt hatte. 



Was ihr also nun auf meinen - dank nicht-vorhandener Sommersonne etwas dunklen - Fotos sehen könnt, sind Wackelpuddingspalten! Für dieses partytaugliche Rezept benötigt ihr zwei oder drei große Orangen und Götterspeise-Pulver je nach Geschmack. Ich habe mich für Waldmeister und Kirsche entschieden. Zunächst kümmert ihr euch um die Orangen. Wascht diese gründlich mit heißem Wasser ab und schneidet sie einmal mit einem scharfen Messer in der Mitte durch. Anschließend entfernt ihr in den Orangenhälften das Fruchtfleisch, spült sie aus und trocknet sie gründlich. Und wenn ich gründlich schreibe, dann meine ich auch gründlich. Denn bei einer Orange habe ich mich weniger ausführlich um das Abtrocknen und Abreiben gekümmert, was letztlich dazu führte, dass mein Wackelpudding etwas bitter schmeckte... Diesen Tipp also auf jeden Fall beherzigen!


Nachdem ihr eure Orangenhälften (gründlich) vorbereitet habt, bereitet ihr den Wackelpudding nach Packungsanweisung zu. Anschließend füllt ihr die Flüssigkeit in eure Fruchthälften. Damit diese nicht umkippen, habe ich sie in bzw. auf eine Muffinform gestellt - so konnte ich die frechen Früchtchen auch ganz einfach zum Auskühlen im Kühlschrank platzieren. Sobald der Wackelpudding fest geworden ist, könnt ihr die Orangenhälften mit einem scharfen Messer vierteln und servieren. Fertig ist die kleine fruchtige Nascherei, die sicherlich nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringt!


Wer es übrigens besonders fruchtig mag,  kann natürlich auch aus frischen Früchten und Gelatine den Wackelpudding zubereiten. Die schnelle Variante ist aber eindeutig eine tolle Idee, wenn man bereits am nächsten Tag seine Gäste beim sommerlichen Grillabend mit etwas Besonderem überraschen möchte. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Naschen!

Samstag, 14. Juni 2014

Frischer sommerlicher Erdbeer-Joghurt


Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Und auch ich kann da eindeutig nicht genug von den kleinen roten Früchten bekommen. Deshalb sei es mir verziehen, dass meine Lieblingsfrüchte schon wieder eine Hauptrolle in einer kleinen leckeren Nascherei spielen, die ich euch heute schmackhaft machen möchte. Gerade zu Beginn der Woche schmolz ich buchstäblich unter der heißen Sommersonne über Berlin hinweg. Ich stehe dann immer wieder vor dem Problem, dass ich absolut keine Lust auf wirklich warme Gerichte habe. Lieber greife ich zum Salat oder zu frischen Varianten, die mich abkühlen und für einen Moment die Hitze vergessen lassen. Mein absolutes Sommer Must-Have ist da ein selbstgemachter Erdbeer-Joghurt! Der gehört nämlich zu den wunderbaren Easy-Peasy-Rezepten, die ruckzuck zum Verspeisen auf dem Tisch stehen.



Abgesehen von einer kleinen Bilderflut für dieses einfache Rezepte, möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, was ihr für zwei Portionen Erdbeer-Joghurt benötigt: 500g Erdbeeren, 500g Naturjoghurt, 1/2 Esslöffel Honig und eventuell etwas Haselnusskrokant zum Verzieren und einer leckeren knusprigen Note. 

Zunächst wascht ihr eure Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet sie in Viertel. Den Naturjoghurt gebt ihr in eine Schüssel und rührt den Honig hinein. Gebt eine Hälfte der Erdbeeren ebenfalls in eine Schüssel und püriert sie mit dem Stabmixer. Die andere Hälfte vermengt ihr mit etwa 160g vom Joghurt und püriert alles gut. Danach füllt ihr nacheinander den Honig-Joghurt, den Erdbeer-Joghurt und die pürierten Erdbeeren in Gläser. Ich habe noch extra ein paar Erdbeerstückchen dazu gegeben und schon konnte die frische Leckerei verspeist werden!


Für morgen früh steht noch ein Gläschen selbstgemachter Erdbeer-Joghurt im Kühlschrank. Denn schön gekühlt schmeckt er mir einfach am besten. Sogar meine bessere Hälfte lässt sich von so viel Frucht-Power gern überzeugen und greift sogar selbst zu diesem perfekten Sommerjoghurt - und das, obwohl er sonst Obst und Gemüse weitgehend meidet (sofern es nicht mundgerecht bereits zubereitet ist ;). 



So, nun genießt noch das wunderbare Wochenende! Lasst es euch gut gehen. 

Donnerstag, 5. Juni 2014

Erdbeer-Rhabarber-Cupcakes mit Rhabarber-Topping

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Meine Oma kann stolz auf mich sein. Ich habe doch tatsächlich süße kleine Cupcakes mit Rhabarber gebacken! Schon immer habe ich den leckeren Rhabarber-Kuchen mit dicken Streuseln von ihr vergöttert. Doch ehe ich mich selbst an den Hefeteig wage, bleibe ich dann doch lieber bei den kleinen Köstlichkeiten. Das beste daran: selbst im Topping steckt Rhabarber, und zwar in Form von Sirup. Den musste ich praktischerweise nicht erst selbst einkochen, denn er fiel mir buchstäblich in die Hände. Für diesen Monat durfte ich nämlich die neue Degustabox* ausprobieren! 


Die Degustabox ist eine Lebensmittelbox, die man sich im Abo für 15 Euro im Monat bestellen kann. So bekommt man jeden Monat ein prall gefülltes Paket mit Markenprodukten zugesendet, die teilweise sogar erst ganz frisch im Handel zu entdecken sind. Für mich war das eine perfekte Gelegenheit, um als erste spannende Lebensmittel auszuprobieren, die ich zuvor noch nicht mal im Supermarktregal gesehen hatte. Der tolle Rhabarber-Sirup von Schwartau war für mich nur ein Highlight von vielen, doch den genauen Inhalt zeige ich euch erst zum Ende dieses Posts. Zuvor gibt es noch das köstliche Rezept für meine sommerlichen Erdbeer-Rhabarber-Cucpakes.


Heizt zunächst den Ofen auf 160°Grad (Umluft) vor. Dann putzt ihr euren Rhabarber, entfernt die harte Schale und schneidet die Stangen in kleine Würfel. Wascht die Erdbeeren sorgfältig und schneidet sie ebenfalls in kleine Stücke. Rhabarber und Erdbeeren gebt ihr nun in eine Schüssel und vermengt sie mit dem Vanillezucker. Danach widmet ihr euch eurem Teig. Dazu gebt ihr Zucker und Butter in eine Schüssel und schlagt sie mit dem Handrührer schön cremig. Anschließend gebt ihr die Eier hinzu und verrührt alles gut. Danach mischt ihr die Speisestärke mit dem Backpulver und gebt es gemeinsam mit einer Prise Salz zu dem Teig. Wieder alles gut verrühren. Nun hebt ihr Rhabarber und Erdbeeren unter den Teig und verteilt ihn danach auf Papierförmchen. Kleiner Tipp: Lasst ruhig ein paar kleine Stückchen der Früchte am Ende auf den bereits verteilten Teig in den Förmchen fallen, so dass man die leckere Füllung auch schon sieht, bevor man genüsslich hineinbeißt. Danach geht es für 20 bis 25 Minuten in den Ofen - Stäbchenprobe nicht vergessen!



Solange eure Cupcakes backen, könnt ihr bereits das Topping vorbereiten. Dafür rührt ihr die Butter zunächst schön cremig und gebt dann Frischkäse und Puderzucker hinzu. Wieder alles gut vermischen und anschließen den Sirup hinzugeben und gut verrühren. Danach gebt ihr die Creme in eine Spritztülle und verteilt sie auf die gut abgekühlten Cupcakes. Wenn ihr wollt, könnt ihr das Topping noch mit halbierten Erdbeeren verzieren. Schon sind die köstlichen Cupcakes fertig!



Nun aber zum spannenden Inhalt der Degustabox! Für mich gestaltete sich das Auspacken zu einem großen Gepiepse in meiner Küche, denn bei jedem neuen Fund hieß es immer wieder: "Ooooh!" und "Aaaah!" oder "Ach, wie toll!". Bei jedem einzelnen Lebensmittel war ich begeistert und sofort schwirrten mir jede Menge Ideen im Kopf herum, was man aus einzelnen Zutaten so schönes zaubern könnte (oder auch die Frage, wie lange ich brauchen würde, um sie sofort zu vernaschen...). Neben dem Rhabarber-Sirup von Schwartau befand sich auch noch leckerer Himbeer-Sirup, den ich mit Mineralwasser gleich mal zu einer leckeren Limonade verarbeitete. Hinzu gesellten sich Triple Chocolate Cookies und "Be Happy" - Kekse von Bahlsen, Bio Dinkel Mie-Noodles und Bio Mie-Noodles (ohne Ei) von AlbGold, Gelierzauber von Diamant, Tassenkuchen von Tüpfelchen, Knusprige Kirschtomaten von Päx, Gemüsewäffelchen von Freche Früchtchen, kleine Likörchen von Berentzen und Vitaminwater von Glacéau, über das sich vor allem meine bessere Hälfte sehr gefreut hatte. Das ein oder andere Produkt werdet ihr mit Sicherheit bei den nächsten Posts von mir wiederentdecken. Für die Mie-Noodles habe ich bereits ein tolles Rezept, was unbedingt in die Tat umgesetzt werden möchte. Lasst euch überraschen!


Zum Schluss habe ich auch noch eine gute Nachricht für euch: Mit dem Aktionscode G2JIK erhaltet ihr 5 Euro Rabatt auf die Bestellung einer Degustabox*. Also los geht´s mit dem Ausprobieren! 

Habt noch einen tollen Donnerstag und lasst es euch schmecken! 
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