Sonntag, 28. September 2014

DIY: Selbstgemachte Muffin-Kerzen



Der gemütliche Teil dieses Monats hat für mich eindeutig längst begonnen. Die Sonne lässt sich heute zwar blicken, doch die Tage sind spürbar kürzer als im schönen Sommer, sodass sich am frühen Abend bereits schummriges Licht in unserer Wohnung ausbreitet. Romantisch wird es immer mit Kerzen. Dass ich unsere eigenen vier Wände stets und ständig gerade zur dunklen Jahreszeit mit Kerzen und Windlichter dekoriere, habe ich ja schon vor einer Woche berichtet. Heute habe ich dann endlich mal die Muse gefunden und ein paar Kerzen selbstgemacht!



Schon vor mehreren Wochen erreichte mich ein kleines Päckchen von Crafty Creative*, in dem ich viele Materialien zum Kerzengießen fand. Von der Idee, eine Tassenkerze herzustellen bis hin zu selbstgemachten Bienenwachskerzen war alles dabei. Doch irgendwie sprach mich der Inhalt der Box nicht besonders an und das, obwohl ich sehr gerne Kerzen selber gieße. Ich wollte unbedingt sofort eine Tassenkerze herstellen, doch ohne passende Tasse - die leider auch nicht mitgeliefert wurde - gestaltete sich das als sehr schwierig. Ich fand keine, die mich ansprach und wenn, dann war sie mir einfach zu teuer. So ließ ich die schönen Materialien bis heute auf meinem Schreibtisch schlummern, bis ich die Idee hatte, einfach kleine Muffin-Kerzen herzustellen!




Für die Kerzen in Muffinform habe ich einfach mal zwei meiner Silikonmuffinformen etwas zweckentfremdet. Mehr zusätzliches Material benötigte ich nicht, denn Kerzenwachs, Kerzendocht und Dochthalter sowie Wachsfarbe waren in der Box von Crafty Creative bereits enthalten. Das gleiche könnt ihr aber auch einwandfrei mit Wachsresten herstellen! Dazu schmelzt ihr zunächst euer Wachs in einer alten Dose über einem Wasserbad. Eure Dochte gebt ihr mit einem kleinen Punkt von dem bereits geschmolzenen Wachs in die Silikonformen, so dass er nicht mehr verrutschen kann, wenn ihr dann im nächsten Schritt die Form mit dem restlichen Wachs auffüllt. Ich habe meine Muffinform zunächst bis zum oberen Drittel mit weißem Wachs gefüllt und etwas trocknen lassen. Erst danach füllte ich noch eine flache Schicht mit eingefärbtem Wachs in die Form und ließ die kleinen Muffinkerzen vollständig austrocknen. So konnte ich sie am Ende ganz leicht aus den Formen lösen. 


Auf einer feuerfesten Unterlage kann ich nun meine selbstgemachten Muffinkerzen schön herunterbrennen lassen. Ein wirklich toller Anblick! Vor allem machen mir  diese Kerzen sofort wieder Lust zum Backen! Woran das wohl liegt... ?




Auf jeden Fall hat am Ende die Box von Crafty Creative doch noch einen schönen Nutzen für mich gehabt. Insgesamt hatte mich der Inhalt aber leider nicht hunderprozentig überzeugt - zumindest zu diesem Thema. Die folgenden Boxen jedoch sahen spannend aus, sodass ich eventuell doch noch mal genauer hinschauen werde und überlege, mir mal in Zukunft noch eine Box zu gönnen.

Und ist bei euch auch bereits der gemütliche Herbst eingezogen? Auf jeden Fall wünsche ich noch einen tollen und kreativen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen:
Kerzenwachs, Wachsfarbe, Dochte, Dochthalter: Crafty Creative*
Küchenhandtuch: Indigo Home
Mini-Tortenplatte: Minidrops

Sonntag, 21. September 2014

DIY: Herbstdekoration mit Kürbissen und Hagebutten


Während die Tage spürbar kürzer werden und die schöne warme Abendsonne sich immer weniger blicken lässt, genieße ich den Anblick des bunten Septembers. Die Blätter färben sich langsam und an den Sträuchern sieht man dicke rote Beeren. Bei unserem letzten Spaziergang in der Nähe eines schönen Sees außerhalb von dem ganzen Trubel mitten in Berlin, konnte ich nicht anders, als ein paar der schönen Hagebutten einzusammeln, die es sich am Wegesrand gemütlich gemacht hatten. Die kräftige Farbe hat es mir für diesen Herbst einfach angetan und am liebsten würde ich in der ganzen Wohnung rote Akzente setzen. Gemeinsam mit meinen Mini-Kürbissen der niedlichen Sorte Baby Boo und ein paar Windlichtern brachte ich deshalb den Herbst in unsere eigenen vier Wände. 


Windlichter und Kerzen sind bei uns überall in der Wohnung verteilt. Immer wieder dekoriere ich diese neu um und gestalte sie passend zur jeweiligen Jahreszeit oder meiner Stimmung. So schnappte ich mir für meine kleine Herbstdekoration nun ein paar Einweckgläser und gut ausgespülte Dessertbecher aus Glas und befestigte daran ein paar Hagebutten mit Küchengarn. An ein paar der Hagebuttenzweige ließ ich vorerst auch die Blätter dran, da ich das Grün immer wunderbar natürlich finde. Sobald sie jedoch ihre Köpfe hängen lassen, zieren letztlich nur noch die roten Beeren meine Windlichter. 



Auch die schönen weißen Baby Boo Kürbisse dekorierte ich passend zu den Windlichtern mit Küchengarn und Hagebutten. Eigentlich hatte ich erst vor, sie um den dicken Bauch der Kürbisse zu schnüren, doch da die schweren Früchte partout nicht halten wollten, hält nun eine kleine Schleife am Stiel der Baby Boos meine Hagebuttenzweige. Im Wohnzimmer zieren deshalb nun ein paar Kürbisse und die fertig dekorierten Windlichter eine passende Schale aus Holz. Wenn ich es mir dann am Abend auf dem Sofa gemütlich gemacht habe, genieße ich das warme Licht der Kerzen. Da darf es draußen auch gern etwas stürmisch zugehen, denn ich lasse es mir einfach gern in unseren eigenen vier Wänden gut gehen. Dazu noch ein gutes Buch und der Sonntag ist perfekt!



So schnell und einfach kann man also den Herbst in die eigene Wohnung holen. Die selbstgemachte Dekoration gefällt mir so gut, sodass ich schon wieder überlege, was ich denn noch so alles mit den Hagebutten anstellen kann. Vielleicht habt ihr ja die passende Idee für mich?

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen gemütlichen Herbstsonntag. Lasst es euch gut gehen!

Montag, 15. September 2014

Rezension: Burger - Homemade Fast Food


Ich liebe schnelles Essen! Und ja, auch wenn ich doch ab und an mehr darauf achten sollte, was ich denn so zu mir nehme, erwische ich mich gerade nach einem vollgestopften Arbeitstag an der Tiefkühltheke des nächsten Supermarktes, um mir schnell noch mein Abendessen zu besorgen. Dass das natürlich auch anders geht, wird mir immer wieder beim Durchblättern meiner großen Sammlung an Kochbüchern gezeigt. Doch in vielen Rezeptbüchern werde ich einfach nicht genug angeregt, es einfach mal selbst zu versuchen. Ich schaue mir die Fotos an und denke: Ja, schön. Aber das schaffe ich doch selbst nicht. Allein der Blick auf die Zutatenliste verdirbt mir da auch schnell die Lust am Selbermachen. Dass das auch anders geht, durfte ich aber jetzt aber mit meiner neuesten Errungenschaft aus der Kochbücherecke feststellen. Burger essen? Sehr gerne - aber selbstgemacht! 


Rahmendaten: 
Name: Burger - Homemade Fast Food
Seiten: 168


Zum Inhalt:
Über 70 Rezepte lassen sich in "Burger - Homemade Fast Food" finden. Von selbstgemachten Brötchen, den perfekten Pettis bis hin zu leckeren Beilagen und Desserts lässt sich hier alles finden. Egal ob ganz klassische Varianten oder ausgefallene Variationen: Jedes Fast-Food-Herz wird höher schlagen! Fotograf Oliver Brachat hat all die Köstlichkeiten perfekt abgelichtet. Gemeinsam mit Thorsten Hülsmann und Antonio Buntenkötter erschuf er diese Rezepte-Sammlung der amerikanischen Küche. 



Rezension:
Mein erster Blick in das Buch lies meine Augen sofort leuchten. Appetitanregende Fotografien von wirklich lecker aussehenden Burgern ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich überrascht. Nicht nur Anregungen und Rezepte für interessante Burger-Variationen lassen sich in diesem Buch finden, sondern auch für passende Beilagen, Getränke und Desserts! So lernt man von Anfang an des Buches zunächst in einfachen Schritten wie man die Burgerbrötchen - die sogenannten Buns - perfekt selber machen kann. Auch hier konnte ich als Leser mehrere Varianten finden - von normalen Sesambrötchen bis hin zu Laugengebäck lässt sich wohl alles finden. In gut strukturierten und angemessenen Anleitungen konnte auch ich meine eigenen ersten selbstgemachten Buns backen. Auch wenn der Teig letztlich sehr an den Fingern klebte und ich ohne die Mehl-Unterstützung meines Liebsten das Problem nicht so grandios gelöst bekommen hätte, bin ich von dem Ergebnis hin und weg. Um die kleinen Pettis kümmerte sich bei uns der Herr des Hauses persönlich. Er hielt sich haargenau an das Rezept und auch hier waren wir beide vom Geschmack und auch der Optik des Burgerfleisches überzeugt. Schön saftig und würzig - wie im Buch beschrieben. 



Auch wenn wir noch den Ketchup, Senf oder andere Soßen hätten selber machen können, so haben wir uns beim ersten Nachkochen aus dem Rezeptebuch dagegen entschieden. Nach dem letzten Mal mit selbstgemachtem Ketchup lasse ich erstmal die Finger davon - auch wenn die Rezepte und Anleitungen auch hier wieder machbar klingen. An dieser Stelle finde ich es allerdings schade, dass nicht jede Soße auch jeweils in einem schönen Foto dargestellt wurde. Da fehlte mir letztlich ein wenig der optische Anreiz zum Nachmachen. Bei den Beilagen wiederum mangelte es an nichts. Wir entschieden uns für die Kartoffelecken und mischten fleißig die angegebenen Gewürze für eine leckere Marinade zusammen. Ganz exakt hielten wir uns hier nicht an das Rezept, da wir nicht extra ein paar der Pfeffer- oder Salzsorten kaufen wollten. Aber auch mit ein bisschen Veränderung des Grundrezeptes zauberten wir knusprige und wirklich gut gewürzte Wedges. Die mache ich auf jeden Fall wieder - egal, ob mit oder ohne Burger. 

Zu den Wedges machten wir noch Sour Cream selbst. Auch hier fehlte wieder eine ansprechende Fotografie passend zum Rezept. Die Anleitung selbst war aber so kurz und knackig gehalten, so dass die wenigen Handgriffe schnell erledigt waren und wir einen köstlichen Dip zu unseren Kartoffelecken reichen konnten. So war das selbstgemachte Burgermenü beinahe in kurzer Zeit erledigt und wir konnten unser Fast Food genießen. Natürlich hat das ganze länger gedauert als bei bekannten Burgerfilialen. Doch dafür sind wir stolz darauf, fast den kompletten Burger inklusive Beilagen selbstgemacht zu haben. Die Rezepte aus dem Buch  sind da sehr ansprechend gestaltet und verständlich gemacht. Das kocht man gerne nach! Hätten wir übrigens noch mehr in unsere vollen Bäuche bekommen, hätten wir auch noch aus dem gleichen Buch passende Desserts zaubern können. Von New York Cheesecake, über Brownies und anderen süßen Leckereien lässt sich hier einiges finden. 


Fazit:
"Burger - Homemade Fast Food" ist wirklich ein gelungenes Kochbuch rund um das Thema Fast Food. Die herrlichen Fotografien regen zum Nachkochen an und lassen selbst den kleinen Kochmuffel in mir in der Ecke stehen, sodass ich Burgerbrötchen und Dips fortan gerne immer selber machen möchte. Die leckeren Desserts und auch Limonaden muss ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Dieses Kochbuch ist ein Buch, was nicht so schnell wieder im Schrank verschwinden wird, denn die präzisen Anleitungen machen es auch den ungeübtesten Köchen leicht, scheinbar schwierige Rezepte nachzukochen. Mir fällt es bei diesem Buch wirklich nicht schwer, fünf volle Sterne zu vergeben. Denn auch wenn ich mir an manchen Stellen noch mehr von diesen tollen Food-Fotografien gewünscht hätte, so bin ich überrascht von den Rezepten und Anregungen, die zum sofortigen Nachkochen animieren. Ein Muss für alle Fast-Food-Freunde und auch diejenigen, die gerne wissen, was alles in ihrem Essen steckt. 




Und, wie schmeckt euch euer Burger am liebsten? Würdet ihr auch gern alle Elemente - vom Brot, über die Soßen und Gurken bis hin zum Fleisch - alles selbermachen oder greift ihr da doch lieber zu einfacheren (bereits fertigen) Varianten?

Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und dem Hölker Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Dienstag, 9. September 2014

DIY: Kleine Verpackungsidee oder: Was mache ich aus meinen Fotos? [Teil II]


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Als ich vor ein paar Wochen den schönen runden Babybauch meiner lieben Tina fotografierte, war mir klar, dass ich eindeutig mehr aus den Fotos machen möchte. Den beiden werdenden Eltern lediglich die Fotos auf digitalem Weg zukommen zu lassen, war zwar praktisch, doch irgendetwas Besonderes musste dennoch her. Deshalb entschied ich mich dafür, zumindest eines der Motive den beiden nicht zu geben, um sie letztlich nach der Geburt ihres kleinen Wunders damit zu überraschen. Denn gerade, wenn man solche besonderen Momente im Leben schon auf ein digitales Foto bannt, dann darf man diese wirklich nicht auf dem eigenen Laptop in Vergessenheit geraten lassen. Zunächst dachte ich daran, das Bild auf Leinwand drucken zu lassen. Ich selbst habe in unseren eigenen vier Wänden auch eine schöne Fotografie genau so als Blickfang an die Wand gehangen und finde diese Variante wirklich herrlich. Doch als ich bei Prentu* auf die Möglichkeit stieß, ein Foto auf Holz drucken zu lassen, war mir klar, was ich machen musste!


Holz ist so ein wunderschönes warmes Material, was ich sehr gern in unserer eigenen Wohnung um mich habe. Allein der Geruch von frischem unbehandeltem Holz ist einfach unbeschreiblich. Als ich also den Holzdruck* von Prentu schließlich auspackte, war ich selbst ganz verliebt in dieses schöne Geschenk, da genau dieser Geruch mir gleich entgegen strömte. Auch die raue Oberfläche hatte es mir angetan, sodass ich im ersten Moment nicht anders konnte und ständig mit dem Finger leicht über das Foto streichen musste. Ich hatte mich für die behandelte Variante des Fotos auf Holz entschieden, also für das sogenannte "Whitewash". Auf der Produktseite selbst wurde dies vorgeschlagen, wenn man Personen als Motiv auf seinem Foto gewählt hatte, da damit die natürlichen Holzmaserungen verringert werden. Letztlich bin ich wirklich begeistert von dieser Möglichkeit, denn durch die Behandlung des Holzes (bei dem einfach der Untergrund weiß bearbeitet wird) kommt auch der schöne Babybauch und der allgemein strahlend helle Hintergrund des Motives perfekt zur Geltung. Insgesamt wirkt das Foto auf Holz sehr edel und ist für mich eine tolle Alternative zu einem Fotodruck auf Leinwand. Denn das Motiv wirkt dadurch wunderbar warm, elegant und bildet einen schönen Mittelpunkt zwischen der Familienfotogalerie.




Auch die frischgebackenen Eltern waren sehr begeistert von meinem Geschenk. Natürlich hatte ich es mir nicht nehmen lassen und das Bild individuell verpackt und gestaltet. Geschenke einpacken ist tatsächlich eine kleine Leidenschaft von mir und bei jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit versuche ich die äußere Hülle des Geschenks zu einem Blickfang zu gestalten. 


Dieses Mal entschied ich mich für eine kleine Girlande aus ausgestanzten Kreisen. Dafür beklebte ich zunächst weißes Papier mit Masking Tape und stanzte diese Flächen mit meinem runden Motivstanzer aus. Anschließend klebte ich die einzelnen Kreise beidseitig an Bakers Twine und befestigte diese kleine Girlande letztlich auf der Vorderseite meines Geschenks. Hinzu kamen noch ein paar kleine zusätzliche Kreise, auf denen ich die Initialen der Beschenkten schrieb. Fertig ist die individuelle Geschenkverpackung!


So, das war nun der zweite Teil meiner kleinen Ideensammlung, was ihr mit euren vielen schönen Fotos anstellen könnt. Ich hoffe sehr, dass bei euch die tollen Erinnerungen in Zukunft nicht auf der Festplatte versauern werden und ihr genau darüber nachdenkt, was ihr mit den Motiven noch so anstellen könnt. Ich bin mir sicher, dass ihr euch selbst mit Geschenkaufklebern, selbst gestalteten Postkarten oder auch einem Foto auf Holz glücklich machen werdet - oder eben andere liebe Personen, die ihr mit diesen Ideen überraschen möchtet. Oder was macht ihr normalerweise aus euren Fotografien?

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Dienstag!


Bezugsquellen:
Foto auf Holz: Prentu*
Geschenkpapier: Ikea
Masking Tape: Tchibo und Mizzies
Bakers Twine: Tchibo



* Sponsoring/Kooperation. Vielen lieben Dank für die gute Zusammenarbeit an das Team von Prentu. Meine eigene Meinung zu dem vorgestellten Produkt bleibt davon völlig unberührt.

Freitag, 5. September 2014

Kleine Zwetschgen-Vanille-Gugl



Im September ist eindeutig Zwetschgenzeit! Auch ich kann den saisonalen Früchten ja absolut nicht widerstehen und trauere jetzt schon den leckeren Erdbeeren hinterher, die ich den ganzen Sommer über so heiß geliebt habe. Gott sei Dank gibt es ja immer wieder köstlich fruchtigen Ersatz. Was sollte ich denn sonst mit meinen Gelüsten nach süßen Früchten machen? Wenn ich bloß an Weihnachten denke, dann fange ich jetzt schon an, über Clementinen zu schwärmen... Aber da es ja noch nicht soweit ist und wir jetzt erstmal alle den schönen Herbst genießen wollen, geht es heute um die lila Frucht, die sicherlich nicht nur mir schon einen kleinen Knoten in die Zunge gezaubert hat. Zwetschgen sind großartig und genau wie Pflaumen so schön saftig, sodass ich nicht anders konnte, als diese Zutat auch in meinen Mini-Gugl zu verarbeiten. 


Am Wochenende stoße ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner besseren Hälfte auf den Geburtstag meiner Mutti an. Und da ist es doch selbstverständlich, dass ich wenigstens eine Kleinigkeit backe. Mini-Gugl hatte ich schon lange nicht mehr im Ofen und da wurde es allerhöchste Zeit, dass ich diese Nascherei mal wieder zubereite. So duftet es nach Vanille und Zwetschgen in meiner Küche... Hmm... Herrlich! Und wenn ihr nun auch in den Genuss der herbstlichen Nascherei kommen wollt, dann benötigt ihr lediglich die passende Mini-Gugl-Form und die folgenden Zutaten für 18 Mini-Gugl.


Heizt euren Backofen zunächst auf 210°C Ober-/Unterhitze vor. Gebt die weiche Butter, Puderzucker und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel und verrührt alles miteinander. Anschließend gebt ihr das Ei hinzu und rührt den Teig schön cremig. Danach rührt ihr das Mehl unter die süße Masse. Wascht nun eure Zwetschgen, entfernt die Haut, entkernt sie und schneidet sie in kleine Stücke. Dann püriert ihr die Fruchtstücke kurz mit dem Stabmixer, sodass eine Fruchtsoße ensteht, die noch kleine Stücke enthält. Diese gebt ihr schließlich zu dem Teig und vermengt alles miteinander. Zum Schluss schlagt ihr noch die Sahne steif und hebt sie unter den Teig. Nun verteilt ihr die Masse in eure Mini-Gugl-Form und backt alles etwa 15 Minuten, bis eure Gugl schön gebräunt sind.


Bei mir wandern die kleinen Zwetschgen-Vanille-Gugl nun noch in eine passende Geschenkverpackung und dürfen dann endlich vernascht werden. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Start in das Wochenende.

Lasst es euch schmecken!

Dienstag, 2. September 2014

DIY: Kleine Verpackungsidee oder auch: Was mache ich mit meinen Fotos? [Teil I]

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Gerade im Sommer habe ich den Eindruck, dass sich weitaus mehr Fotos auf meiner Festplatte sammeln als zu anderen Jahreszeiten. Als bekennender leidenschaftlicher Fotoknipser von Blumenmotiven aller Art, ist es da auch kein Wunder, dass sich vor allem die Pflanzenwelt in ihrer ganzen Farbenpracht auf meinem Laptop stapelt. Immer öfter überlege ich deshalb intensiv, was ich denn mit all den schönen Aufnahmen anfangen könnte. Und so stöbere ich in diversen Online-Shops nach Ideen und Alternativen zu Fotobüchern und normalen Abzügen. Umso mehr freute ich mich nun, als ich vor kurzem von CEWE* die Anfrage bekam, mir ihre Fotowelt doch mal genauer anzuschauen. Genau deshalb möchte ich euch heute mal zeigen, was ihr noch so aus euren wunderbaren Fotografien machen könnt. Ich bin mir sicher, dass auch bei euch die ein oder andere Aufnahme schlummert, aus der gern mehr gemacht werden möchte als auf der Festplatte zu verstauben. 


Ich liebe es Geschenke zu verpacken. Nur ein einfaches Schleifchen um Geschenkpapier herum, reicht bei mir meist nicht aus. Ich verziere viel lieber alles mit schönen Anhängern, Karten, Bändern und manchmal auch frischen Blumen. Deshalb konnte ich nicht anders und habe in dem Sortiment bei CEWE Fotoaufkleber* herausgesucht. Diese habe ich mit wenigen Klicks mit einem eigenen Foto und selbstgewähltem Text gestaltet. Von der Qualität war ich positiv überrascht. Mein Foto kommt sehr schön zur Geltung und auch das Material ist so stabil, sodass man die Aufkleber einfach auf Geschenke, Flaschen oder Geschenkekartons kleben kann. Als kleiner Bastelfuchs dachte ich mir, dass es jedoch zu schade ist, dass schöne Motiv einfach  nur auf ein Geschenk zu kleben und habe kurzerhand noch einen Magneten daraus gebastelt. Dafür habe ich einfach den letzten Rest meiner Magnetfolie verwendet und den Aufkleber darauf geklebt und ausgeschnitten. So ist das Blumenbild letztlich nicht nur schmückendes Beiwerk am Geschenk, sondern findet noch eine praktische Verwendung am Kühlschrank des Beschenkten.



Um ein Geschenk aber perfekt zu machen, dürfen ein paar kleine persönliche Zeilen und Glückwünsche natürlich auch nicht fehlen. Geburtstagskarten selber basteln ist für mich selbst das Größte, doch manchmal muss es auch einfach schnell gehen. So suche ich gern nach schicken Postkarten, doch immer öfter kam mir da der Gedanke, dass ich meine eigenen Fotos auch gern mal auf solch einer Karte hätte. Gesagt, getan. Denn auch CEWE hat Postkarten* im Angebot und so kreierte ich eine schöne Postkarte, die sich sowohl für Geburtstage, als auch für liebe Grüße zwischendurch wunderbar eignen. Die Online-Gestaltung der Fotowelt machte es mir leicht, ein passendes Design zu finden. Doch letztlich bin ich von den Karten nicht so positiv überrascht wie von den Aufklebern. Die Postkarten selbst wirken auf dem ersten Blick nämlich eher wie normale entwickelte Fotos und unterscheiden sich nur durch die bedruckte Rückseite von diesen. Auch die Dicke des Papiers sowie die hochglänzende Vorderseite ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Da muss ich wohl noch ein wenig weiterstöbern und nach einem passenden Postkartenanbieter suchen. Aber dennoch: Postkarten sind super! Und selbstgemachte erst recht.


Also los gehts! Eure eigenen schönen Fotos müssen nicht länger in unsortierten Ordnern zwischen Unmengen an Daten verschwinden, sondern freuen sich schon darauf, mehr zu werden als eine Datei. Ich bin gespannt, wie euch meine kleinen Verpackungsgestaltungsideen (was für ein Wort...) gefallen. Seid ihr denn selbst auch leidenschaftliche Geschenke-Einpacker oder muss es vor allem schnell und praktisch gehen?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

Bezugsquellen:
Fotoaufkleber: CEWE*
Postkarten: CEWE*
Magnetklebefolie: Amazon
Geschenkpapier: Ikea
Bakers Twine: Tchibo

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