Sonntag, 27. September 2015

Vegane Kürbissuppe mit karamellisierten Kürbiskernen


Als in dieser Woche die Sonne schien und ich trotzdem meine Windjacke und den Regenschirm einpackte, bekam ich sofort Lust auf Suppe. Ja, der Herbst ist schon klasse. Endlich kann man wieder anfangen heiße Schokolade zu trinken, sich Abends in eine kuschlige Decke zu hüllen und sich dem gemütlichen Part des Jahres widmen. Für mich gehört da ein heißes Süppchen genauso dazu wie ein gutes Stück Schokokuchen, weshalb ich gestern endlich mal wieder zum großen Topf griff und Kürbis, Möhren und Co hinein warf. Heraus kam ein köstliches Herbstrezept mit kleinem i-Tüpfelchen: Es ist völlig vegan! Tatsächlich ist mir das selbst beim Planen meiner Suppe nicht aufgefallen. Erst als mein Männlein ganz entgeistert fragte, ob das wirklich alle Zutaten seien, dämmerte es mir langsam. Kein Stück Fleisch, kein Bratfett. Dafür lauter frische und vor allem pflanzliche Zutaten, die absolut glücklich machen. Davon konnte ich letztlich sogar mein skeptisches Herzblatt überzeugen, der nach der ersten Portion noch eine zweite verlangte. Das sagt doch alles, oder? Deshalb gibt es heute auch prompt das köstliche Rezept für meine vegane Kürbissuppe. 



Mit den passenden Zutaten geht es sofort los: Neben dem Hokkaido-Kürbis habe ich noch Lauch, Möhren und Kokosmilch in die Suppe getan. Diese Kombination macht sie letztlich schön cremig, was ich persönlich an Suppen besonders mag. Für etwa vier Portionen benötigt ihr folgende Zutaten:


Zunächst wascht ihr euren Kürbis, entfernt die Stiele auf beiden Seiten und halbiert ihn. Entfernt die Kürbiskerne und schneidet den Rest in grobe Würfel. Anschließend schält ihr eure Möhren und schneidet sie in Scheiben. Nehmt den Lauch zur Hand, wascht ihn und schneidet ihn in Ringe. Die Zwiebel und den Knoblauch schält ihr und schneidet alles klein. Nun gebt ihr das Kokosfett in einen großen Topf und lasst Lauch, Zwiebel und Knoblauch darin glasig andünsten. Anschließend gebt ihr die Möhren und den Kürbis hinzu und lasst alles gemeinsam etwa drei bis vier Minuten anschwitzen. Anschließend gebt ihr Wasser, Gemüsebrühe, Pfeffer und Chilipulver hinzu, lasst alles gemeinsam aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln. 


Während eure Suppe vor sich hin kocht, könnt ihr bereits die karamellisierten Kürbiskerne vorbereiten. Dafür gebt ihr die Kürbiskerne ohne Fett in eine Pfanne und röstet sie solange an, bis sie anfangen leise zu knacken. Dann siebt ihr den Puderzucker in die Pfanne und karamellisiert damit die Kerne. Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch einen halben Teelöffel Kokosfett mit unterrühren. Sobald der Zucker schön geschmolzen ist, gebt ihr die Kürbiskerne auf einen Teller und lasst sie abkühlen. 


Sobald die Suppe fertig gekocht ist, püriert ihr sie im Mixer oder mit dem Pürierstab fein. Rührt danach die Kokosmilch ein. Die Petersilie könnt ihr nun klein hacken und beim Servieren der Suppe dekorativ über sie streuen. Die karamellisierte Kürbiskerne gesellen sich noch zu der Petersilie und schon könnt ihr euch die köstliche Herbstsuppe schmecken lassen.


Das Rezept werde ich in diesem Herbst nun auf jeden Fall öfter machen. Wenn schon das Männlein von einer veganen Suppe überzeugt werden kann, muss man das ja ausnutzen... 


Ich hoffe, euch ist beim Anblick der Bilder auch mein neues Geschirr aufgefallen? Gefunden habe ich die hübschen Schalen bei Tranquillo und ich liebe sie! Wie gut, dass wir erst vor kurzem auf einem Polterabend waren... So konnte ich die unschönen grünen Schüsseln vom schwedischen Möbelhaus nach über sieben Jahren endlich mal austauschen. Neben den schwarz-weißen Schalen habe ich mir auch hübsche bunte Schüsselchen und passende Teller besorgt. Mal sehen, wann diese Schönheiten es auf diesen Blog hier schaffen.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag! Genießt das Herbstwetter und lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 20. September 2015

Saftige Schokoladenküchlein mit Feigen-Kompott-Topping


* Dieser Beitrag enthält Werbung.

Als ich heute Morgen meinen Teig für die kleinen Sonntagsküchlein zusammenrührte, schaute ich aus dem Küchenfenster und sah die ersten Herbstblätter auf den Boden fallen. Ich bin mir sicher, dass ich mir in den letzten Jahren immer wieder diese Frage stelle, aber in diesem Jahr kommt sie mir noch öfter in den Sinn: Vergeht die Zeit schneller als sonst? War nicht eben noch der Frühling da und ich freute mich über die ersten Sonnenstrahlen des Jahres? Verrückt. Aber ich bin ehrlich - ich genieße den Herbst. Ich mag es, wenn man so langsam wieder daran denken kann, seine schönen braunen Stiefelchen herauszuholen, um damit durch das Laub zu rascheln. Und ich mag die saisonale Küche. Kürbissuppe, Zwetschgenkuchen und natürlich Feigen! Letzteres spielt in diesem Post eine Hauptrolle, denn Schokokuchen allein kam für mich heute nicht in Frage - ich hatte Lust auf eine fruchtige Note. Gesagt, getan.


Besonders gut war, dass ich mit meinem Vorhaben auch gleich mal das "Fix für fruchtige Desserts"* von SweetFamily ausprobieren konnte. Denn auf langes Einkochen für das Feigenkompott hatte ich zugegebenermaßen heute keine Lust... Immerhin ist Sonntag. Abgesehen davon, gefällt mir das Rezept jedenfalls so gut, dass ich es euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Saftiger Schokokuchen trifft Feige! Einfach köstlich - versprochen! Für vier kleine Schokoküchlein (Ø 12 cm) benötigt ihr lediglich folgende Zutaten.


Zunächst lasst ihr Butter, Kakao und 250 ml Wasser in einem Topf kurz aufkochen, bis die Butter komplett geschmolzen ist. Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Schokoladenmasse abkühlen. Lasst nun die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit könnt ihr bereits Zucker, Mehl, Natron und die Prise Salz miteinander vermengen. Anschließend gebt ihr Eier und Schmand hinzu und vermengt alles zu einem Teig. Zum Schluss rührt ihr die Schokoladenmasse und die geschmolzene Zartbitterschokolade hinein, sodass eine homogene Masse entsteht. Heizt nun den Ofen auf 200 °C vor. Fettet eure Formen ein und verteilt den Schokoladenteig darin gleichmäßig. Backt die Küchlein für etwa 30 Minuten auf dem unteren Drittel, bis kein Teig mehr bei der Holzstäbchenprobe kleben bleibt. Schön abkühlen lassen nicht vergessen.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits euer Feigen-Kompott für das Kuchentopping vorbereiten. Dafür wascht und schält ihr eure Feigen, schneidet sie in grobe Würfel und gebt sie in ein hohes Gefäß. Gebt den Zucker von SweetFamily hinzu und püriert alles kurz mit dem Pürierstab, bis ein schönes Püree entsteht. Kleiner Tipp: Wer noch gern kleine Feigenstückchen mit in dem Kompott haben möchte, püriert einfach die Hälfte der Früchte, verwendet etwa 30 g weniger Zucker beim Pürieren und rührt dann die restlichen Feigenstückchen unter. Für meinen Kuchen wollte ich allerdings eine schöne glatte Masse erhalten. Diese habe ich letztlich noch etwa 20 Minuten andicken lassen und schon war das Topping für meinen Schokokuchen fertig.


Das Feigenkompott habe ich erst kurz vor dem Servieren auf meinen Schokoladenküchlein mit einem Teelöffel verteilt und mit einer aufgeschnittenen Feige dekoriert. So sieht es doch wirklich nach einem perfekten Sonntagskuchen für den Herbst aus, nicht wahr? 


Besonders gefreut hat mich ja außerdem, dass meine Dahlien so gut zu den Feigen passen. Wer hätte das gedacht? Dabei war es in diesem Falle tatsächlich mal ein schöner Zufall, denn die Blümchen habe ich gestern Abend spontan am S-Bahnhof ergattert. Zwei Sträuße für drei Euro. Ich finde, da darf man schon mal glückseelig nach Hause gehen.



Ich bin ja mal gespannt, ob meinen Kollegen morgen die anderen beiden Küchlein, die heute tatsächlich den Kaffeeklatsch mit unserer Lieblingsnachbarin überlebt haben, genauso gut schmecken wie mir. Allein der Schokoladenkuchen ist einfach himmlisch... Mmmmhh!

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


* Dieses Rezept ist mit freundlicher Unterstützung von Nordzucker entstanden, die mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Vielen lieben Dank dafür! Mir hat das Kreieren und Umsetzen meiner Rezeptidee sehr viel Freude bereitet.

Donnerstag, 17. September 2015

Kleine Calzones mit Tomaten-Auberginen-Füllung, Basilikum und Parmesan


Dass ich kleine Dinge mag, ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Kleine Küchlein, kleine Cupcakes, kleine Törtchen, kleine Gugl. Das sieht ja beinahe danach aus, als würde ich mich nur von süßen Leckereien ernähren (was ich natürlich - nicht immer - mache). Hinter den Blog-Kulissen wird jedoch natürlich auch herzhaft gekocht und zubereitet - mit nur einem Unterschied: Die Köstlichkeiten schaffen es meist wegen akutem Hungergefühl und Bauchgrummeln nur sehr selten vor die Kamera. Umso mehr freue ich mich, dass meine heutigen Shootingstars genauso geduldig waren wie ihre süße Konkurrenz und ich euch endlich mal wieder einen herzhaften Snack zeigen kann: Kleine Calzone gefüllt mit einer leckeren Tomaten-Auberginen-Mischung mit Basilikum und Parmesan. Ich bin so begeistert von den kleinen Dingern, dass ich heute auch nicht lange um den heißen Brei (oder die heißen Calzones) schreibe, sondern euch gleich mal das Rezept für insgesamt etwa 20 kleine Calzones - je nach Größe eures Ausstechers - mitgebracht habe.


Zunächst bereitet ihr den Teig für die Calzones vor. Dafür gebt ihr Mehl in eine hohe Schüssel, bildet eine kleine Mulde und gebt dort die Prise Zucker und die Hefe hinein. Anschließend gebt ihr noch die beiden Eigelbe und die Butter hinzu und verknetet alles zügig mit den Händen oder dem Knethaken eurer Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Formt den Teig zu einer Kugel und stellt ihn für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank. 


In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Füllung für eure Calzones vorbereiten. Dafür hackt ihr den Knoblauch klein und würfelt Tomaten und Auberginen in kleine Stücke. Mit dem Olivenöl lasst ihr den Knoblauch in einer Pfanne glasig andünsten. Gebt dann das Gemüse hinzu und lasst es für ein paar Minuten mitschmoren. Erst am Ende rührt ihr das Tomatenmark unter die Gemüsemischung und würzt alles gut mit Salz und Pfeffer. Zupft den Basilikum klein und hebt ihn letztlich unter das Gemüse. Nun könnt ihr die Pfanne vom Herd nehmen und alles abkühlen lassen. Erst kurz vor dem Befüllen eurer Calzones rührt ihr den Parmesan unter die Gemüsemischung. 

Den Ofen könnt ihr auf 200 °C vorheizen. Holt nun den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Stecht aus dem Teig kleine Kreise oder Vierecke aus - zum Vergleich: Meine Ausstechform hatte einen Durchmesser von acht Zentimetern. Nun könnt ihr eure Füllung zur Hand nehmen und mit einem Teelöffel jeweils kleine Portionen in die Mitte eurer Teigkreise setzen. Klappt den Teig um, sodass kleine Dreiecke entstehen. Verquirlt zu guter Letzt noch das Eigelb mit einem Esslöffel Wasser und bestreicht damit die Calzones vollständig, sodass die Ränder im Idealfall aneinanderkleben. Nun backt ihr das Ganze etwa 15 bis 20 Minuten, bis sie schön goldbraun sind. Fertig!



So. Ich werde heute die restlichen Calzones erst zum Abendessen genießen. Bis dahin freue ich mich auf einen freien Donnerstag und hoffe, dass der Schnupfen, der sich gerade ankündigt, schnell wieder verschwindet...

Ach übrigens! Ist es euch schon aufgefallen? Alles und Anderes ist jetzt unter seiner eigenen Domain erreichbar und das ganz ohne großen Umzugsstress - sehr praktisch. Nun ist der lange Rattenschwanz von Blogspot aber endlich Geschichte und ich freue mich riesig über diesen kleinen Schritt. 

Habt einen wunderschönen Donnerstag!

Sonntag, 6. September 2015

Zum Start in den Herbst: Zwetschgenkuchen mit Baiser


Es gibt Tage, an denen man seinen Einkaufszettel am frühen Morgen in der Schublade platziert, in der ein Bruchteil der viel zu großen Backutensiliensammlung verstaut wird, nur um anschließend die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen, um ihn wiederzufinden. Es gibt auch Tage, an denen man einen Kuchen backt, ihn vor seiner Linse platziert und erst beim Fotografieren feststellt, dass der Teig in der Kuchenmitte noch völlig flüssig ist. Und es gibt Tage, an denen man sich am Abend bei der Pyronale vergnügen möchte, doch erst am Eingang vor dem Olympiastadion bemerkt, dass man die Tickets für den nächsten Musicalbesuch eingepackt hat, statt die Pyronale-Karten. Ein Sprint quer durch Berlin, bei dem man unweigerlich bemerkt, dass man vielleicht doch etwas mehr Sport machen sollte, ist da selbstverständlich und ärgerlich zugleich, weil man letztlich seine Freunde verzweifelt in einer Menschenmasse sucht, die eigentlich genau das möchten, was man selbst auch will: In Ruhe Feuerwerk anschauen. Tja. Gestern war so ein Tag, an dem einfach all das passierte und ich frage mich tatsächlich, ob mir eine schwarze Katze begegnet ist oder ich unter eine Leiter durchgelaufen bin.


Zumindest Problem Nummer zwei vom gestrigen verhexten Samstag konnte ich noch in Ordnung bringen. Zwar werden aufmerksame Leser den hübsch gebräunten Kuchen auf den einen Fotos und den stark dunkelbraunen auf den anderen bemerken, doch ich hoffe, dass mir diese Irreführung nicht übel genommen wird. Letztlich war es nämlich so: Ich wollte einen Geburtstagskuchen für meine Mama backen. Und ja, ich hatte nicht eingeplant, dass da etwas schief gehen könnte. Der hübsche Zwetschgenkuchen bräunte im Ofen fröhlich vor sich hin, während ich zu früh entschloss, das Baiser als Topping darauf zu platzieren. Ich machte die Stäbchenprobe am Rand des Kuchens - um die schöne Baiserhaube nicht zu zerstören - und bemerkte deshalb nicht, dass die Mitte des Kuchens noch lange nicht soweit war. Nun. Erst beim Fotografieren bemerkte ich dann, dass etwas nicht stimmte, sodass ich den lecker duftenden Zwetschgenkuchen noch mal in den Ofen schob. Bei dieser Aktion verbrannte mir dann das Baiser, was vorsichtig entfernt und noch mal neu gemacht wurde. Ganz so dunkel hätte der Kuchen also nicht werden müssen, aber lecker ist er auf jeden Fall! Wer sich jetzt also an mein (verbessertes) Rezept hält, dem verbrennt nix und darf einen durchgebackenen Kuchen für den Start in den Herbst genießen. Für eine kleine Springform ( 20cm) benötigt ihr folgende Zutaten.


Heizt als erstes euren Ofen auf 180 °C vor. Wascht dann eure Zwetschgen, entfernt den Kern und schneidet sie in Viertel. Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie bei mittlerer Hitze schmelzen. In der Zwischenzeit schlagt ihr die Eier mit dem Zucker, Zimt, Vanillezucker und Mark einer Vanilleschote schaumig und gebt dann nach und nach die Butter hinzu. Anschließend vermengt ihr Mehl, Backpulver und Salz miteinander und rührt es unter den Teig. Gebt am Ende noch die Milch hinzu, sodass der Teig schön cremig vom Löffel tropft. Etwa die Hälfte vom Teig verteilt ihr nun in einer gut gefetteten Springform und gebt darauf die ersten Zwetschgenviertel, in dem ihr sie fächerförmig anordnet. Gebt dann die zweite Teighälfte darauf und verteilt die restlichen Zwetschgen ebenfalls fächerförmig auf dem Teig. Lasst den Kuchen nun etwa 15 bis 20 Minuten im Ofen, bis er goldbraun gebacken ist. Stäbchenprobe (in der Mitte des Kuchens) nicht vergessen! 


Während der Kuchen im Ofen so langsam bräunt, bereitet ihr euer Baiser vor. Schagt dazu das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und gebt dann den Zucker hinzu, bis das Baiser schön glänzt. Mit Hilfe einer Spritztülle verteilt ihr anschließend euer Baiser auf dem Kuchen und backt alles zusammen weitere 10 Minuten, bis das Baiser leicht gebräunt ist. Lasst den Zwetschgenkuchen gut auskühlen und serviert ihn dann - je nach Belieben - mit etwas Puderzucker. 


Meinen Zwetschgenkuchen werde ich heute in die Heimat transportieren und ich hoffe sehr, dass das Geburtstagskind es mir nicht übel nimmt, dass ich ihn schon mal angeschnitten habe. Immerhin wollte ich sichergehen, dass er letztlich auch wirklich durchgebacken ist... Außerdem konnte ich dann gleich mal zeigen, wie der Kuchen von innen aussieht. Und das kann sich doch wirklich sehen lassen, nicht wahr? Mmmhhh...


Mit so leckerem Süßkram kann die nächste Woche dann ja nur besser werden. Wie genau konnte noch mal der Einkaufszettel in der Schublade landen? Herrje. Wenn ich jetzt noch erzähle, dass ich es am Donnerstag geschafft hatte, meinen Zug zum Probearbeiten zu verpassen, weil ich in die falsche Straßenbahn gestiegen bin und mich nur mein Mann retten konnte, der sich an seinem Urlaubstag sofort aus dem Bett schwang und mich mit dem Auto auf die Minute genau an meinem Arbeitsplatz für einen Tag absetzte, könnte man wirklich vermuten, dass ich eine sehr schusslige Person bin. Oder zumindest einfach nur eine, die letztens einen Salzstreuer umgekippt hat. 


In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass der Zwetschgenkuchen über die letzten Tage hinwegtrösten kann. Oder für eine Tüte Mitleid meiner lieben Leser reicht ;) Auf jeden Fall ist der Kuchen allein für mich der perfekte Auftakt in meine liebste Jahreszeit und ich freue mich schon sehr darauf, noch weitere köstliche Rezept-Ideen in die Tat umzusetzen.

Ich wünsche euch einen herrlichen Sonntag! 
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