Sonntag, 10. Dezember 2017

Es ist Zeit für ein Geschenk und das perfekte Weihnachtsdessert


Werbung* für Bauknecht

Ihr Lieben, ich platze gleich! Und zwar vor Aufregung. Denn heute habe ich nicht nur ein köstliches Rezept für das perfekte Weihnachtsdessert für euch parat, sondern auch noch ein unglaubliches Weihnachtsgeschenk. Wehe dem, der an dieser Stelle schon gleich ganz nach unten scrollt und sich dabei den leckeren Anblick der Schokoladen-Lebkuchen-Mousse entgehen lässt oder aber sogar die Details rund um das Wahnsinns-Geschenk. Aber wer will auch schon auf eine cremige Mousse mit würzig-frischen Lebkuchen aus dem Ofen verzichten, nicht wahr? 


Beim Stichwort "Ofen" hüpft mein Herz übrigens gleich drei Takte schneller. Vor kurzem habe ich euch noch von unseren Plänen für unsere Traumküche im Häuschen erzählt und nun freue ich mich wahnsinnig, dass wir wenigstens eine der vielen Entscheidungsfragen endlich beantwortet haben. Wir haben uns für einen Backofen entschieden! Welches Exemplar bei uns einziehen wird, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Dafür habe ich etwas viel besseres im Gepäck! Ich möchte, dass auch einer von euch in den Genuss eines neuen Schmuckstücks für die Küche kommt und habe mich deshalb noch einmal mit Bauknecht* zusammengetan, um euch ein herrliches Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen. Wovon ich spreche? Natürlich von meinem absoluten Backofen-Favoriten aus der schönen Produktauswahl von Bauknecht. 
Wenn ihr nicht allein beim Anblick des Designs von diesem Schmuckstück dahin schmelzt, dann muss ich euch an dieser Stelle einfach mal noch auf ein paar Highlights des Ofens aufmerksam machen. Ich sage nur: Ein Kochassistent, mit dem man aus 30 vorprogrammierten Gerichten auswählen kann, sodass der Backofen Garzeit und Temperatur automatisch anpasst, damit eure Weihnachtsplätzchen, die köstliche Gans oder die Ofenkartoffeln perfekt gelingen. Eine Read2Cook-Funktion, sodass ihr nie wieder den Ofen vorheizen müsst und sofort mit dem Kochen starten könnt. Oder eine Pyrolyse-Technologie, die Schmutzablagerungen nach dem Kochen verbrennt, sodass sich der Ofen einfacher reinigen lässt. Na, überzeugt?



Mit solch einem Backofen lässt sich mein Rezept für die Lebkuchen-Plätzchen natürlich besonders gut umsetzen. Allein das Vorheizen dauert bei meinem alten Ofen in der Wohnung schon so lange, dass ich mir viel Zeit beim Ausstechen des Teiges lassen konnte... Außerdem kann ich bei mir leider immer nur ein Blech in den Ofen schieben. Bei dem schicken Exemplar von Bauknecht kann man im XXL-Garraum auf drei Ebenen gleichzeitig kochen. Das spart natürlich gerade zur Weihnachtszeit jede Menge Zeit beim Kochen und Backen. Hach!



Rezept für Schokoladen-Lebkuchen-Mousse mit Lebkuchen-Plätzchen


Zutaten für die Schokoladen-Lebkuchen-Mousse (für 6 Portionen)
3 Eiweiß | 300 ml Sahne | | 1 TL Puderzucker | 300 g Zartbitter-Schokolade | 1-2 EL Lebkuchengewürz | 1 TL Anis (gemahlen) | Lebkuchen-Plätzchen und Haselnusskrokant für die Dekoration

Schlagt das Eiweiß mit einem Handrührer steif und stellt es kurz kalt. Anschließend schlagt ihr die Sahne auf, gebt den Puderzucker hinzu und schlagt sie ebenfalls steif. Lasst die Schokolade gemeinsam mit dem Lebkuchengewürz und Anis über einem Wasserbad schmelzen. Hebt nun den Eischnee vorsichtig unter die Sahne und gebt anschließend die geschmolzene Schokolade hinzu, sodass eine homogene Masse entsteht. Diese verteilt ihr gleichmäßig auf eure Dessertgläser. Deckt die Schoko-Lebkuchen-Mousse mit etwas Folie ab und stellt diese über Nacht in den Kühlschrank, sodass sie schön fest wird. In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Lebkuchen-Plätzchen für die Dekoration vorbereiten. 

Zutaten für Lebkuchen-Plätzchen (ca. 40 Stück)
250 g Honig | 150 g brauner Zucker | 150 g Butter | 2 EL Lebkuchengewürz | 1 TL Zimt | 1 TL Anis | 500 g Mehl | Prise Salz | 2 TL geriebene Orangenschale | 1 1/2 TL Backpulver |1 EL Kakaopulver | 1 Ei | 125 g Puderzucker | 1 Zitrone (3 EL Zitronensaft)

Gebt Honig, Zucker, Butter, Lebkuchen-Gewürz, Zimt und Anis in einen Topf und erhitzt alles gemeinsam bei geringer Temperatur, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Gebt das Mehl gemeinsam mit Salz, der geriebenen Orangenschale, Backpulver, Kakao und Ei in eine Schüssel und vermengt alles gut miteinander. Anschließend gebt ihr das Honig-Zucker-Gemisch hinzu und verknetet es mit dem Knethaken zu einem glatten Teig. Stellt die Schüssel für etwa 45 Minuten in den Kühlschrank.
Heizt den Ofen auf 150°C auf und rollt den Teig anschließend auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus. Stecht anschließend mit beliebigen Ausstechformen eure Plätzchen aus und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Backt die Lebkuchen-Plätzchen etwa 8 bis 10 Minuten, bis sie leicht hochgegangen sind. Anschließend nehmt ihr sie heraus und lasst sie gut abkühlen.
Wenn eure Plätzchen vollständig abgekühlt sind, könnt ihr sie noch verzieren. Dafür verrührt ihr Puderzucker mit etwa drei Esslöffeln Zitronensaft zu einer glatten Masse. Mit einem Teelöffel oder Holzspieß lassen sich die Plätzchen dann nach Belieben verzieren.

Eure Schokoladen-Lebkuchen-Mousse könnt ihr mit den Lebkuchen-Plätzchen, etwas Kakaopulver und Haselnusskrokant servieren. 

Ich habe übrigens nicht alle Lebkuchen mit Zuckerguss verziert. Dafür schmecken die Plätzchen auch ohne Dekoration einfach zu gut! Ich musste wirklich aufpassen, dass ich noch genug für die Fotos übrig habe... Hat man da einmal angefangen mit dem Naschen, kann man sich einfach nicht mehr zurückhalten. 


Na, habt ihr nun ordentlich Lust zum Backen bekommen? Dann möchte ich euch auch nicht länger hinhalten und verraten, wie ihr den elektrischen Einbaubackofen von Bauknecht* gewinnen könnt! 


So könnt ihr am Weihnachtsgewinnspiel teilnehmen


Hinterlasst mir einfach bis zum 23. Dezember 2017 einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, welches Rezept ihr als erstes mit eurem neuen Backofen umsetzen möchtet. Der Gewinner wird von mir noch an Heiligabend kontaktiert - vergesst also nicht eine Kontaktmöglichkeit anzugeben! Unter allen Teilnehmern verlose ich den elektrischen Einbaubackofen BIK9 MP8TS3 PT von Bauknecht. Alle Details rund um den Gewinn findet ihr hier

Bitte beachtet folgende Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab dem 18. Lebensjahr mit Wohnsitz oder Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Der Gewinner wird unter allen Teilnehmern nach dem Losprinzip ermittelt und per E-Mail informiert und/oder - falls nicht angegeben - in einem der kommenden Posts veröffentlicht. Da der Gewinn von meinem Gewinnspielpartner Bauknecht versendet wird, erklärt sich der Gewinner damit einverstanden, dass seine Daten zum Versand des Gewinns an diesen weitergegeben werden dürfen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht zulässig. 


Ich bin schon sehr gespannt auf eure Rezepte und wünsche ich euch ganz viel Glück bei der Verlosung. Habt einen schönen gemütlichen 2. Advent und lasst es euch gut gehen.  

*Vielen Dank an Bauknecht für die schöne Zusammenarbeit und der Unterstützung beim Weihnachtsgewinnspiel.

Sonntag, 3. Dezember 2017

DIY: Weihnachtliche Geschenkidee und Geschenkanhänger aus Holzkugeln


Werbung* für Müsliglück

Einen wunderschönen 1. Advent wünsche ich euch! Na, wer von euch hat bereits zum Frühstück die erste Kerze am Adventskranz angezündet und im gleichen Moment festgestellt, dass es nicht einmal mehr vier Wochen bis Heiligabend sind? Ich für meinen Teil muss nun dringend die letzten Wochen nutzen, um die restlichen Geschenke zusammenzusammeln, einzupacken und zu dekorieren. Was die Geschenkverpackungen angeht, bin ich wieder gut ausgestattet. Wie in jedem Jahr komme ich nicht an dem braunen Packpapier vorbei, was ich gern mit bunten Bändern, Anhängern und etwas Naturmaterial wie Tannengrün oder Ilex-Zweige verziere. Dieses Mal gesellen sich an manchen Geschenken noch ein paar besonders schöne Geschenkanhänger dazu, die sich mit wenig Material und noch weniger Handgriffen selber basteln lassen. Doch bevor ich euch verrate, wie ihr die hübschen Anhänger nachmachen könnt, braucht ihr doch sicher noch eine passende Geschenkidee, nicht wahr?



Zum Weihnachtsfest verschenke ich persönlich auch gern ein paar Leckereien. Das müssen nicht immer selbstgebackene Plätzchen oder andere Geschenke aus der Küche sein, sondern gern auch Köstlichkeiten aus dem Supermarkt- oder Delikatessenregal. Denn wenn man von jedem aus der lieben Verwandschaft mit Keksen, Stollen oder Pralinen aus der hauseigenen Küche verwöhnt wird, hat man im Zweifel im neuen Jahr schon gar nichts mehr von den leckeren Geschenken - denn bis dahin halten die sich doch nie! Ist das Geschenkband erst entfernt, gibt es immerhin kein Halten mehr... Über liebevoll ausgesuchte Geschenke, die man mit viel Liebe in hübsche Verpackungen steckt, sind da mindestens genauso schön, wie die selbstgemachten Artgenossen. Und wenn es sich dann auch noch um eine Leckerei handelt, die den Verzehrmöglichkeiten so gut wie keine Grenzen setzt, hat man das perfekte Geschenk gefunden. Jaa, ihr ahnt sicherlich schon, von welchem leckeren Produkt ich spreche, welches schon mehrfach mein Herz erobert hat. Bereits im letzten Jahr habe ich euch gezeigt, was man mit den schönen Müslis von Müsliglück* so alles anstellen kann. Im Frühjahr hatte ich einen Salat mit Müslicrunch gezaubert, im Sommer ein Dessert vom Grill verputzt und im Herbst Apple Pops zum Verschenken hergestellt. Und das alles mit den Müslis von Müsliglück. Da wurde es höchste Eisenbahn, dass ich euch nun auch endlich zeige, wie ihr die schönen Müslis so verpackt, dass sie auch unter dem Weihnachtsbaum eine perfekte Figur machen. 


Für meine passende Geschenkverpackung habe ich dieses Mal zu einem kleinen Eyecatcher in Form eines Kranzes aus kleinen Holzkugeln gegriffen, diesen mit passendem Geschenkband befestigt und mit Tonkarton den Namen des Beschenkten darauf platziert. Fertig ist auch schon diese individuelle Geschenkidee. 


Material (für 1 Geschenkanhänger)
16 kleine Holzperlen (Ø 10mm) | 2 kleine Glöckchen | Basteldraht | roten Tonkarton | Geschenkband | Stift, Schere, Kleber, Geschenkpapier, Klebeband

Im ersten Schritt packt ihr euer Geschenk ein. Anschließend schneidet ihr ein Stück Draht ab und fädelt die Holzperlen darauf auf. Die beiden Drahtenden verschlingt ihr anschließend so lange ineinander, bis der Kranz schön stabil ist. Schneidet dann die Enden so dicht wie möglich an den Holzkugeln ab. 
Befestigt nun mit einem Stück Band die kleinen Glöckchen dort, wo ihr den Draht abgeschnitten habt, um diesen zu verdecken. Gegenüber von den Glöckchen knotet ihr dann euer Geschenkband. Legt den Kranz auf euer eingepacktes Geschenk und schlingt das Band von unten nach oben um das Geschenk herum, sodass ihr den Kranz an den Glöckchen mit einer Schleife befestigen könnt. 
Schneidet anschließend aus dem roten Tonkarton einen schmalen Streifen ab, schreibt den Namen eures Beschenkten darauf und klebt ihn schließlich mit etwas flüssigem Kleber auf den Holzkugelkranz. Fertig ist euer individueller weihnachtlicher Geschenkanhänger. 


Wer übrigens keine kleinen Glöckchen parat hat, um dem kleinen Weihnachtskranz aus Holzkugeln den letzten Schliff zu verleihen, kann auch gern zu ein paar Beeren greifen. Achtet dabei darauf, dass ihr den Anhänger nicht zu früh an dem Geschenk befestigt, denn sonst trocknen vor allem frische Beeren recht schnell und fallen wohlmöglich noch von dem Anhänger ab, ehe ihr das Geschenk überreichen konntet... Zur Not helfen da natürlich auch künstliche Beeren oder ein paar kleine Zweige weiter. 


Ich bin jetzt auf jeden Fall neugierig: Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Tatsächlich kann ich das von mir noch nicht behaupten, aber zumindest kann ich schon jetzt verraten, dass ein paar der schönen Produkte von Müsliglück unter unseren Baum wandern. Denn das Sortiment hat sich inzwischen auch um Porridge und Müsliriegeln erweitert... Wer kann da schon widerstehen? 

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch und viel Spaß beim Verpacken! Lasst es euch gut gehen.


* Vielen lieben Dank an Müsliglück für die erneute schöne Zusammenarbeit. Die Idee und Umsetzung stammen wie immer von mir. 

Sonntag, 26. November 2017

DIY: Weihnachtliche Geschenkanhänger mit Papier und Handlettering


Werbung* für PILOT Kreativ

Ohne Witz: In meinem Kalender steht für heute drin, dass wir bereits den 1. Advent feiern dürfen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich entsprechend in den letzten Wochen meine gesamte vorweihnachtliche Planung ganz nach diesem Datum ausgerichtet hatte. Hätte ich das gewusst, hätte ich es doch sicherlich auch komisch gefunden, dass unsere Firmen-Weihnachtsfeier bereits über eine Woche vor dem ersten Adventswochenende stattfindet... Nun ja. Wie gut, dass ich rechtzeitig eine hitzige Diskussion zu meinem fehlerhaften Kalender hatte und ich damit noch gut organisiert in die Weihnachtszeit starten kann. Nichtsdestotrotz habe ich bereits mit ein paar weihnachtlichen Basteleien begonnen. Ganz oben steht da bei mir das Einpacken der Geschenke, denn wie viele von euch bereits wissen, liebe ich einfach das Verpacken! Und noch mehr liebe ich es, immer wieder neue Geschenkanhänger für die Verpackungen zu kreieren. In diesem Jahr gibt es deshalb von mir ein paar handgemachte Anhänger mit meinen ersten weihnachtlichen Lettering-Versuchen. 



Übung macht ja bekanntlich den Meister, nicht wahr? Und wenn man einmal mit kleineren Lettering-Versuchen angefangen hat, kann man einfach nicht mehr die Finger davon lassen. Bereits das ganze Jahr über habe ich es mir so nicht nehmen lassen, ganz viele Gruß- und Geburtstagskarten zu gestalten und auch ein kleines Hochzeitsgeschenk. Passend zum Weihnachtsfest habe ich lange überlegt, wie ich kleine Letterings auch an meine Geschenke bringen kann, sodass ich mich riesig freute, als PILOT Kreativ* fragte, ob ich nicht mit ihren Stiften eine weihnachtliche Idee umsetzen möchte. Ausgestattet mit dem passenden Material zeige ich euch heute deshalb, wie ihr einfach und schnell eure Weihnachtsgeschenke mit passenden Anhängern aufhübschen könnt. Dafür benötigt ihr lediglich folgende Materialien und schon kann es losgehen. 




Material 
Tonkarton in Braun, Rot und Grün | Schere, Kleber, Locher; Radiergummi | Bleistift | verschiedene Stifte zum Zeichnen und Ausmalen (schwarz) wie beispielsweise Gelschreiber, Lettering-Pen und FriXion Light von PILOT*

Zunächst schneidet ihr aus dem braunen Tonkarton ein Rechteck aus, schneidet die zwei oberen Ecken davon ab und locht ein Loch in die Mitte. Anschließend zeichnet ihr auf dem grünen Tonkarton mit Bleistift zwei kleine Blätter auf. Schneidet diese auf und verziert sie mit dünnen schwarzen Linien. Mit dem FriXion Light von PILOT habe ich noch etwas Schattierungen hinzugefügt. Aus dem roten Tonkarton schneidet ihr kleine Beeren aus und bemalt diese ähnlich wie eure Blätter. Anschließend klebt ihr alle drei Elemente auf den braunen Tonkarton. Nun könnt ihr nach Belieben noch mit einem feinen Filzstift oder einem passenden Lettering-Pen eure weihnachtliche Botschaft hinterlassen oder den Namen des Beschenkten darauf platzieren. Fertig ist der individuelle Geschenkanhänger für euer Weihnachtsfest. 


Ich muss ja zugeben, dass ich bei dem schönen Sortiment von PILOT vor allem von den Lettering-Produkten angetan bin. Durch die schmalen Spitzen lassen sich hier auch noch feine Linien ziehen und Schnörkel setzen, die letztlich jeden Geschenkanhänger individuell gestalten. Und ich finde ja, dass sich meine Letterings trotz wenig Übung auf jeden Fall sehen lassen können, oder was meint ihr? Deshalb denke ich auch, dass diese kleinen Anhänger jeder mit einfachen Mitteln umsetzen kann. Wer noch nicht im Handlettering geübt ist, der kann sich online jede Menge Inspiration und Vorlagen ansehen und die kleinen Blättchen und Beeren sind auch ohne eine künstlerische Ader fix gebastelt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie euch meine kleine Idee gefällt. Habt ihr denn selbst mit der Weihnachtsbastelei schon begonnen? Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 



Wer noch nicht im Handlettering geübt ist, der kann sich online jede Menge Inspiration und Vorlagen ansehen und die kleinen Blättchen und Beeren sind auch ohne eine künstlerische Ader fix gebastelt. Den letzten Schliff kann man seinen Geschenken übrigens verleihen, indem man das Geschenkpapier selbst auch noch mit kleinen weihnachtlichen oder winterlichen Elementen verziert. Ich habe mich beispielsweise für Schneesterne auf weißem Papier entschieden, die ich mit dem feinen Drawing Pen von Pilot gezeichnet habe. 


Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie euch meine kleine Idee gefällt. Habt ihr denn selbst mit der Weihnachtsbastelei schon begonnen? 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 



* Vielen lieben Dank an PILOT Kreativ für die schöne Zusammenarbeit. Idee und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

Sonntag, 19. November 2017

DIY: Adventskalender selber nähen


Werbung* für Depot

Nur noch 12 Tage und schon ist es wieder soweit: Wir dürfen das erste Türchen unseres Adventskalenders öffnen! Und ja, ich bin absolut der Meinung, dass man nie zu alt für einen schönen Adventskalender ist. Aus diesem Grund habe ich mir selbst auch erst zum Geburtstag ein besonders schickes Exemplar gewünscht und muss mich seitdem in ganz schöner Geduld üben, um ihn nicht schon vorher zu öffnen... Damit meine bessere Hälfte in diesem Jahr nicht zu kurz kommt, habe ich ihm mal wieder einen eigenen Adventskalender gebastelt - dieses Mal mit schönen Deko-Materialien von Depot. Bereits am Mittwoch konntet ihr das Schmuckstück bereits auf dem Blog "Schön bei dir" von Depot* entdecken und heute zeige ich ihn natürlich auch hier. Auf diesen Adventskalender bin ich zugegebenermaßen ganz schön stolz. In den letzten Jahren habe ich ja immer wieder ein wenig gebastelt und meinem Mann zur Weihnachtszeit einen selbstgemachten Adventskalender mit leckeren Kleinigkeiten gefüllt. Schaut doch mal hier, hier oder hier und achtet dabei nicht auf die furchtbaren Fotos der besonders alten Beiträge... Ich schwöre: Im Original sahen die Kalender wesentlich schöner aus!

Jedenfalls habe ich mir in diesem Jahr einfach mal ein paar schicke Geschirrtücher geschnappt und aus diesen einen Adventskalender genäht. Ja, richtig gelesen. Ich habe mich mal wieder an meine Nähmaschine gewagt, die schon seit einigen Monaten in der tiefsten Ecke unserer Wohnung versteckt war und sehr vernachlässigt wurde. So sind die Nähte an dem Kalender durchaus nicht sehr gerade, aber mit ein bisschen passender Dekoration kann man dies wunderbar kaschieren. Deshalb möchte ich die Idee in jedem Fall auch mit euch teilen, denn diesen Kalender kann wirklich jeder mit etwas Geduld nachmachen - ganz egal, ob mit Nähmaschine oder doch ganz klassisch mit Nadeln und Faden.


Ihr benötigt für den Adventskalender folgende Materialien:

  • 3 Geschirrtücher, gern auch mit Muster (je 50x70cm)
  • 1 Ast
  • Nähgarn und Nadeln (oder Nähmaschine)
  • Tannengirlande aus Kunststoff
  • Kleine Weihnachtskugeln
  • Streuartikel wie Sterne oder Glitzersteine
  • Geschenkband
  • Papier, Schere, Flüssigkleber, Locher


Zunächst entscheidet ihr euch, welches der drei Geschirrtücher den Untergrund eures Adventskalenders bilden soll. Dieses breitet ihr flach aus. Aus den restlichen zwei Geschirrtüchern schneidet ihr nun insgesamt 23 Rechtecke im Format 9 x 10 cm aus. Achtet dabei darauf, dass ihr vor allem den Rand der Geschirrtücher verwendet, denn so müsst ihr die Rechtecke am Ende nicht versäumen und erhaltet dennoch eine möglichst gerade Kante. Das 24. Rechteck schneidet ihr im Format 18 x 20 cm zu.

Legt nun die letzte Reihe der Adventskalendertürchen auf das große Geschirrtuch, sodass unten, rechts und links jeweils etwa 5 cm Abstand zum Rand sind. Steckt die Rechtecke mit Nadeln fest, damit diese nicht verrutschen können. Kleiner Tipp: Sollte der Rand zu unsauber ausgeschnitten sein, klappt ihr den Rand der Rechtecke noch ein wenig nach hinten um, sodass eine gerade Kante entsteht. Näht nun die erste Reihe entweder mit der Nähmaschine oder der Hand fest.
Wiederholt diesen Schritt und legt die vorletzte Reihe der Adventskalendertürchen über die bereits festgenähte Reihe. Dies wiederholt ihr solange, bis alle 24 Kästchen angenäht sind. Klappt anschließend die obere Kante des Geschirrtuches einmal um und schlagt dies über euren Ast. Näht das Geschirrtuch links und rechts mit wenigen Stichen aneinander, sodass euer Adventskalender an dem Ast befestigt ist und nicht verrutschen kann.

Schneidet nun aus beliebigem Papier 24 kleine Rechtecke aus. Ich habe mir dafür einen Stanzer zur Hilfe genommen. Beschriftet die Rechtecke mit den Nummer 1 bis 24. Mit einem Locher locht ihr die Rechtecke und bindet daran eine kleine Schleife mit eurem Geschenkband. Gebt etwas Kleber auf die Rückseite der Zahlen und klebt diese am Kalender fest. Die Reihenfolge könnt ihr dabei beliebig festlegen. Ich habe mich für eine numerische Reihenfolge entschieden.
Im vorletzten Schritt geht es an die Dekoration des Adventskalenders. Hier könnt ihr euer Fantasie freien Lauf lassen und den Kalender mit verschiedenen Dekosternen, flachen Streuartikeln und Dekoperlen verzieren. 

Befestigt im letzten Schritt die Tannengirlande aus Kunststoff an eurem Ast. Bindet diesen sorgfältig mit Geschenkband fest, ehe ihr ihn mit einigen Weihnachtskugeln dekoriert. Knotet letztlich das Geschenkband links und rechts an euren Ast, sodass ihr nun euren Adventskalender aufhängen und mit Süßigkeiten oder kleinen Geschenken füllen könnt.


Nun bin ich sehr gespannt: Verschenkt ihr in diesem Jahr auch einen selbstgemachten Adventskalender oder habt ihr für euch selbst einen gemacht? Ich lasse mich ja immer gern inspirieren, denn das nächste Weihnachtsfest kommt ja auch immer schneller als man denkt, nicht wahr?

Ich wünsche euch in jedem Fall noch einen schönen Sonntag und ganz viel Spaß beim Selbermachen!



*Vielen Dank an Depot für die schöne Zusammenarbeit! Die Idee und Umsetzung stammen wie immer von mir.

Sonntag, 12. November 2017

Rote-Bete-Pasta mit Ofengemüse und ein paar Worte zu unserer Traumküche


Werbung* für Bauknecht

Manchmal bin ich ganz schön beeindruckt davon wie schnell die Zeit vergeht. Nun ist es schon wieder über einen Monat her, seit ich euch das letzte Mal von unserem Hausbauprojekt berichtet habe... Was seitdem passiert ist? Nun, tatsächlich nicht viel. Oder sagen wir: Etwas weniger, als mir als ungeduldiger Mensch lieb wäre. Momentan wütet der Elektriker im Inneren unseres Häuschens und veranstaltet einen Kabelsalat nach dem anderen. Draußen haben wir Zuwachs in Form einer Terrassenüberdachung bekommen und ansonsten schmieden wir weiterhin jede Menge Pläne. Die meisten davon drehen sich immer wieder um unsere künftige Traumküche. Der Entwurf steht bereits fest, sodass wir uns für die Aufteilung, Farbe und Griffe entscheiden konnten. Doch ein paar wesentliche Bestandteile fehlen noch: Backofen, Herdplatte und Dunstabzug stehen momentan ganz oben auf unserer langen Entscheidungsliste. 


Vor allem die Wahl des Backofens stellt uns vor Herausforderungen. Bei so vielen verschiedenen Modellen und Ausstattungen ist eine Entscheidung absolut nicht leicht. Gerade als waschechter Foodie stelle ich mir da immer wieder folgende Fragen: Was vermisse ich gerade am meisten bei unserem jetzigen 0-8-15-Backofen? Welche Funktionen muss mein Traum-Ofen haben? Und: Entspricht das Design meinem Geschmack? Ja, gerade letzteres darf in meinen Augen nicht außer Acht gelassen werden. Immerhin soll das Gesamtbild der Küche am Ende ja auch gefallen. Bei Bauknecht* gibt es beispielsweise ein paar Einbaubacköfen, die in allen Punkten bisher ganz weit oben auf meine Muss-Ich-Haben-Liste gerutscht sind. Ein Backofen-Modell* hat es mir derzeit am meisten angetan. Ob es wohl an dem Design Award liegt, dass mir das Schätzchen fast als erstes ins Auge gefallen ist? In jedem Fall hat er so einige Funktionen zu bieten, die mein Foodbloggerherz höher schlagen lassen, ohne, dass ich vom Anblick von zu vielen Knöpfchen und Rädchen überfordert wäre. Hier kann ich zum Beispiel gleich drei Gerichte gleichzeitig garen, ohne, dass eventuell nur eines davon am Ende auch ordentlich durch ist. Wie viele Cupcakes, Muffins und Mini-Gugl ich da wohl zeitgleich backen könnte? Außerdem kann sich das Schmuckstück quasi selbst reinigen, dank Pyrolyse - also dem Erhitzen des Ofens auf über 400°C, wodurch Fett- und Schmutzablagerungen einfach verbrannt werden. Oh ja, oh ja. Ein Traum! Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit über das umständliche Reinigen unseres Ofens geärgert oder darüber, dass ich nie verstanden habe, warum ich meinen Kuchen immer mal wieder drehen muss, damit er von allen Seiten gleich gut gebräunt wird... 

Aber gut, um Süßkram aus dem Ofen geht es heute ja nicht, wie ihr bereits unschwer an meinen heutigen Shootingstars sehen könnt. Ausnahmsweise wanderte mal wieder etwas herzhaftes in unserem Ofen, während ich ganz heimlich von unserer neuen Küche im Eigenheim träumte. Denn ja, noch ist es lange nicht soweit, sodass ich mich bis dahin wohl mit dem Planen und Träumen rund um die vielen kleinen Details unseres künftigen Zuhauses vergnügen muss. Fürs erste habe ich erst einmal eine Challenge von Bauknecht angenommen und ein Rezept rund um das Thema "Alles Lila"  kreiert. Ohne einen schicken neuen Backofen war das in der Tat eine Herausforderung und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mein Rezept mit einem neuen Gerät wie das von Bauknecht viel einfacher umzusetzen wäre. Mit ein bisschen Geduld und etwas Einfühlungsvermögen hat es aber auch mit unserer aktuellen Klapperkiste geklappt, sodass ich euch heute ganz stolz meine selbstgemachte Rote-Bete-Pasta mit Ofengemüse und Fetakäse präsentieren darf. 


Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Rote-Bete-Pasta
170 g Mehl | 130 g Hartweizengrieß | 1/2 TL Salz | 1 Rote Bete (fertig gegart, vakuumiert) | 2 EL Rote Bete Saft | Mehl für die Arbeitsfläche

Für das Ofengemüse
3 Rote Bete (fertig gegart, vakuumiert) | 1 Pastinake | 4 violette Möhren | 2 Schwarzwurzeln | 1 Aubergine | 2 japanische Auberginen | 2 rote Zwiebeln | 5-8 braune Champignons | 1 Bund Thymian | 180 g Fetakäse | Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver | 150 g Cherrytomaten | 3 Lauchzwiebeln | 2 EL Olivenöl

Zunächst bereitet ihr die Pasta vor. Dafür lasst ihr die Rote Bete abtropfen und fangt dabei den Saft auf. Püriert die Rote Beete sorgfältig und gebt sie mit zwei Esslöffeln des Saftes und den restlichen Zutaten in eine Schüssel. Vermengt alles gemeinsam zunächst mit dem Knethaken eures Rührgerätes und bearbeitet den Teig zum Schluss mit den Händen, bis eine geschmeidige Teigkugel entsteht. Sollte der Teig zu feucht sein und zu sehr an den Finger kleben, gebt ihr noch etwas Mehl hinzu. Lasst den Pastateig schließlich etwa eine halbe Stunde ruhen.
In der Zwischenzeit könnt ihr das Ofengemüse vorbereiten. Schneidet die Rote Bete in Viertel. Schält Pastinake, Möhren und Schwarzwurfeln und schneidet sie in Streifen. Wascht die Auberginen und schneidet diese in Würfel. Putzt die Champignons und würfelt diese. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in Ringe. Nun heizt ihr euren Backofen auf 220°C vor. Gebt das Gemüse gemeinsam mit Olivenöl in eine große Auflaufform oder auf ein tiefes Backblech. Würzt das Gemüse kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Wascht den Thymian, schüttelt ihn kurz trocken und verteilt ihn schließlich über eurem Gemüse. Schneidet den Fetakäse in Würfel und streut ihn ebenfalls in die Auflaufform. Backt nun das Ofengemüse für etwa 30 Minuten auf der mittleren Schiene eures Ofens. Kleiner Tipp: Sollte der Käse zu schnell braun werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. 

Während das Gemüse im Ofen schmort, kümmert ihr euch um die Pasta. Falls ihr wie ich einen Nudelaufsatz für die Küchenmaschine parat habt, gebt ihr den Teig zunächst ein paar Mal durch die Walze. Beginnt dabei mit der größten Stufe, faltet den Teig einmal und gebt ihn wieder durch die Walze. Dies wiederholt ihr jeweils mindestens zwei bis drei Mal, damit der Teig schön geschmeidig wird. Anschließend verringert ihr nach und nach den Walzenabstand, sodass euer Teig letztendlich etwa 5 mm dick ist. Auch hier wieder ein kleiner Tipp: Bemehlt eure Teigplatten immer wieder, damit er nicht zwischen den Walzen hängen bleibt. 
Wenn eure Platten fertig sind, schneidet ihr sie entweder per Hand in feine Streifen oder gebt den Teig durch einen zweiten Nudelaufsatz. Ich habe den für feine Bandnudeln verwendet.
Falls ihr keine Küchenmaschine oder Nudelaufsätze zur Hand habt, könnt ihr den Teig auch per Hand zu Nudeln verarbeitet. Dafür rollt ihr den Teig mit einer Nudelrolle dünn aus. Knetet ihn dabei immer wieder kräftig durch, sodass er schön geschmeidig wird, bis ihr die gewünschte Dicke erreicht habt. Schneidet anschließend den Teig mit einem scharfen Messer in feine Streifen. 

Die fertigen Nudeln solltet ihr am besten umgehend verarbeitet. Bringt dafür in einem Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen und kocht die Rote-Bete-Nudeln darin für maximal zwei Minuten. Lasst sie anschließend auf einem Sieb abtropfen. 
Anschließend halbiert ihr noch die Cherrytomaten und schneidet die Lauchzwiebeln in in feine Ringe. Mengt Pasta, Tomaten und Lauchzwiebeln nach Ablauf der Zeit unter euer Ofengemüse und backt alles gemeinsam für weitere zehn bis 15 Minuten, bis euer Gemüse vollständig gegart ist. Serviert die Pasta mit dem Ofengemüse mit etwas frischem Thymian.  


Wer jetzt bei meiner Zutatenliste über die japanischen Auberginen gestolpert ist, den kann ich übrigens beruhigen. Das Ofengemüse schmeckt auch nur mit der normalen Aubergine einfach köstlich. Bei mir war diese feine Zutat jedoch ein Muss, denn was wären lila angehauchte Foodfotos, ohne lila Lebensmittel?

Und ja: Das Rezept sieht wirklich sehr umfangreich und aufwändig aus - ist es aber nicht. Im Grunde muss nur die Pasta zubereitet, Gemüse geschnibbeln und gewürzt werden. Das war es schon. Und wenn es doch mal noch schneller gehen muss, dann schmeckt das Ofengemüse auch prima mit Pasta aus dem Supermarkt - versprochen! 


So, nun gehe ich mal wieder weiter von einem neuen Backofen träumen. Wer übrigens gerade vor einem ähnlichen Problem wie ich steht und nach einem neuen Gerät für sein Zuhause sucht, dem kann ich noch den YouTube-Kanal* von Bauknecht* ans Herz legen. Hier könnt ihr nämlich nicht nur solche Schmuckstücke wie die Einbaubacköfen oder auch Kochfelder in Aktion sehen, sondern findet auch immer wieder ein paar leckere Rezeptideen. 

Bis dahin wünsche ich euch erstmal noch einen schönen Sonntag und schon jetzt viel Freude beim Ausprobieren meines Rezepts. Lasst es euch gut gehen!


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Bauknecht zum Thema "Alles Lila" entstanden. Rezeptidee und -umsetzung stammen wie immer von mir. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Sonntag, 5. November 2017

Pikante Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit Minze und Chili


In dieser Woche brauchte ich wirklich eine dicke Portion Soulfood. Gleich am Montag lief mir meine Nase ständig davon, die Stimme versagte immer mehr und der Kopf wurde dick. Der hauptsächlich graue Himmel vor der Haustür gab mir dann wohl den Rest und meine Aufmerksamkeit galt schließlich vollkommen meiner Erkältung. Ja ja, es gibt eindeutig schönere Herbstmomente, nicht wahr? Aber auch mit Husten und Heiserkeit kann man es sich ja mit einer guten Tasse Tee oder einer warmen Suppe gut gehen lassen... 


Den Tee konnte ich nach ein paar Tagen zugegebenermaßen schon nicht mehr sehen. Klar, bei einer Tasse sage ich nicht nein, aber wenn man irgendwie nichts anderes mehr schmecken kann, freut man sich dann doch wieder auf etwas mehr Abwechslung. Ich bin schließlich zu dem Entschluss gekommen, dass ich diesen Herbst nicht ordentlich genug genieße. Normalerweise fange ich im September schon damit an, mir jede Woche Kürbis in allen erdenklichen Formen zuzubereiten, Spaziergänge mit jeder Menge Laub zwischen den Füßen zu genießen oder mich mal wieder dem Lesen zu widmen. Alles davon kam für meinen Geschmack viel zu kurz - stattdessen ärgerte ich mich mit der Rotznase rum. Also brauchte ich mal wieder was für die Seele - am liebsten natürlich mit Kürbis! 


Kürbis-Rezepte gibt es ja schon so einige auf meinem Blog. Auch Kürbis-Suppen gab es hier schon zu lesen und ja, auch mal eine Süßkartoffel-Suppe. Aber beides zusammen kombiniert? Nein! Da wurde es also höchste Zeit, dass Kürbis und Süßkartoffel in den gleichen Topf wandern, nicht wahr? Für die Schärfe gesellte sich noch etwas Chili hinzu und für die besondere Note ein paar frische Blätter Minze. Ich sage euch: Das ist das perfekte Soulfood-Rezept für den Herbst.


Zutaten (für 4 Portionen)
1 kg Hokkaido-Kürbis | 700 g Süßkartoffeln | 2 EL Olivenöl | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 Chilischote | 1 l Gemüsebrühe | 1 Bund Minze | 150 g saure Sahne | Salz, Pfeffer

Entfernt beim Kürbis den Strunk, halbiert ihn und entfernt die Kerne. Schneidet das Kürbisfleisch in grobe Würfel. Schält die Süßkartoffel und schneidet sie ebenfalls in Würfel. Schält Zwiebel und Knoblauch und hackt beides klein. Wascht die Chilischote und schneidet sie in kleine Stücke. Kleiner Tipp: Wer es nicht ganz so scharf mag, entfernt vor dem schneidet die Kerne.
Erhitzt das Olivenöl in einem Topf und dünstet die Zwiebeln darin glasig. Gebt anschließend Kürbis- und Süßkartoffelwürfel hinzu und bratet sie etwa drei Minuten an. Anschließend gebt ihr Knoblauch und Chili hinzu und bratet sie weitere drei Minuten mit an. Löscht alles mit Gemüsebrühe ab, lasst sie aufkochen und schließlich für 10 bis 15 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit wascht ihr die Minze, entfernt die Stiele und hackt die Blätter fein. Legt ein bis zwei Esslöffel der Minze zur Seite und gebt den Rest zur Suppe. Würzt sie kräftig mit Salz und Pfeffer und püriert sie schließlich mit einem Stabmixer fein. Rührt drei Esslöffel saure Sahne unter die Suppe. Serviert die Kürbis-Süßkartoffelsuppe mit der restlichen Minze sowie sauren Sahne je nach Geschmack.


Und, was ist euer liebstes Soulfood-Rezept im Herbst? Ist es vielleicht auch eine schöne heiße Suppe oder doch etwas Süßes? Ich bin wie immer gespannt und wünsche euch bis dahin noch einen schönen und entspannten Sonntag.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Einfaches Pflaumen-Eis mit Mascarpone-Zimt-Creme


Brrr.... Der kalte Herbst hat uns erreicht. Vorbei sind die schönen goldenen Oktobertage, stattdessen rutschen wir nun auf dem nassen Asphalt auf bunten Laubblättern aus und huschen nach einem kurzen Spaziergang so schnell wie möglich zurück in die warme Wohnung. Ja, bei den trüben Wetteraussichten kann man ja gar nicht anders, als es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen und es sich an einem tristen Sonntag so richtig gut gehen zu lassen. Wie wäre es da mal mit etwas leckerem, was auch nach Herbst schmeckt?


Passend zum Oktober-Ende habe ich euch ein leckeres Pflaumen-Eis mit Mascarpone-Zimt-Creme gezaubert. Ursprünglich sollte es ein Eis am Stiel werden, doch der erste Versuch scheiterte beim Herauslösen aus der Eisform... So habe ich es noch einmal versucht und die leckere Pflaumen-Creme in verschiedene Silikonformen gefüllt. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen, so viel steht fest. Neben den Mini-Gugl-Formen eignen sich auch Mini-Kastenkuchenförmchen sehr gut. Oder ihr zaubert Eispralinen, in dem ihr die cremige Masse in Eiswürfelformen füllt. Eurer Fantasie und dem Geschmack sind dabei absolut keine Grenzen gesetzt. Das besonders schöne aber ist, dass das Rezept in Windeseile umgesetzt ist. So liebe ich das! 



Zutaten (für 18 Mini-Eis-Gugl)
350 g Pflaumen | 200 g Sahne + Prise Zimt | 125 g Mascarpone | 60 g Zucker | 1 TL Zimt 

Wascht die Pflaumen, entfernt den Stein und schneidet sie in Viertel. Gebt die Pflaumen anschließend gemeinsam mit Zucker un dem Teelöffel Zimt in eine Pfanne und lasst alles gemeinsam aufkochen, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist. Anschließend nehmt ihr die Pflaumen aus der Pfanne und püriert sie zu einer glatten Masse.
Danach schlagt ihr die Sahne gemeinsam mit etwas Zimt steif. Gebt die Mascarpone zur Sahne und rührt die Masse glatt. Anschließend gebt ihr etwas mehr als die Hälfte des Pflaumen-Zimt-Pürees zur Mascarpone-Creme und vermengt alles gut miteinander. Nun füllt ihr die Pflaumen-Mascarpone-Creme etwa zu einem Drittel in die Formen. Schließt mit dem übrigen Pflaumen-Püree ab und stellt euer Eis am besten über Nacht in den Gefrierschrank. Vor dem Servieren lasst ihr das Eis etwa fünf bis zehn Minuten draußen stehen, bevor ihr es genießen könnt.


Und, wer von euch kann auch zur kalten Jahreszeit nicht auf Eis verzichten? Ich bin ja gespannt, ob euch die Variante mit Pflaumen und Zimt gefällt. Ich kann auf jeden Fall gerade nicht genug davon bekommen und freue mich sehr, dass noch einige Mini-Gugl auf mich im Kühlschrank warten. Ein Träumchen!

Ich wünsche euch noch einen schönen entspannten Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Süße Birnen-Tartelettes mit Schoko-Lavendel-Creme


Wahnsinn wie das duftet! Diese Woche stand bei mir ganz im Zeichen von Lavendel und ich befürchte fast, dass ich diesen Geruch nicht mehr so schnell aus der Nase bekommen werde. Für eine schöne Kooperation habe ich mich mal wieder kreativ in der Küche ausgetobt und gleich drei süße Rezepte mit Lavendel kreiert, sodass ich von dieser schönen Zutat nun nicht genug bekommen kann. Kein Wunder also, dass ich gleich einmal auch mit euch eine leckere Rezept-Idee teilen möchte. Meine süßen Birnen-Tartelettes mit Schoko-Lavendel-Creme sind bereits vergangenes Wochenende als kleines Experiment entstanden und haben auch schon den Kollegen-Test bestanden. Ja, ihr lest richtig. Da meine bessere Hälfte in der Weltgeschichte herum tingelte, brauchte ich dringend einen - oder am besten gleich mehrere - gute Kritiker und da sich die lieben Kollegen immer über etwas Süßkram zum Start in die neue Woche freuen, habe ich ihnen mal etwas Gutes getan. So wurde die Mittagspause im Büro mit einer Dessert-Runde abgeschlossen und ich widmete mich anschließend dem Urteil der knallharten Jury. 


Ihr ahnt es sicher schon: Der Test hat mit "köstlich" abgeschnitten! Zugegebenermaßen hatte ich jedoch zunächst etwas zu großzügig zum Lavendel gegriffen, sodass die leckere Creme im ersten Schritt einen leicht seifigen Charakter hatte und ich sie wegkippen musste... So habe ich es einfach noch einmal probiert und schon freue ich mich, dass ich mein Rezept mit euch teilen kann.


Zutaten 
(für 10-12 Tartelettes)

200 g Sahne | 1 EL getrocknete Lavendelblüten | 225 g Mehl | 2 Pck. Vanillezucker | Prise Salz | 125 g Butter | 1 Eigelb | 30 g Zucker | 3 EL brauner Rohrzucker | 115 g Mascarpone | 2 EL Naturjoghurt | 50 g weiße Schokolade | 6 - 8 kleine Tafelbirnen 

Im ersten Schritt bereitet ihr die Sahne vor. Dafür gebt ihr die Sahne gemeinsam mit den Lavendelblüten in einen Topf und kocht sie auf. Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Sahne etwa 15 Minuten ruhen. Anschließend gebt ihr sie durch ein feines Sieb und fangt die Lavendelblüten auf. Stellt die Sahne nun im Kühlschrank kalt. Kleiner Tipp: Am besten lasst ihr sie dort über Nacht stehen und verarbeitet sie ersten am nächsten Tag.

Nun bereitet ihr den Teig vor. Vermengt Mehl, eine Packung Vanillezucker, Salz, Butter, das Eigelb und 30 g Zucker in einer Schüssel und knetet diese zu einer glatten Masse. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und stellt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Heizt nun den Ofen auf 200 °C vor.  Rollt den Teig auf einer mit Mehl  bestäubten Arbeitsfläche aus und belegt eure Tartelette-Förmchen mit ihm. Stecht den Teig ein und bestreut ihn anschließend mit 3 EL Rohrzucker. Wascht dann die Birnen, entfernt Stiel und Kerngehäuse und schneidet sie in Scheiben. Belegt damit die Tartelette-Böden und backt sie schließlich für etwa 20 Minuten. Lasst sie danach komplett abkühlen.

In der Zwischenzeit vermengt ihr Mascarpone mit einer Packung Vanillezucker und Naturjoghurt. Lasst die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und rührt sie unter die Mascarpone-Creme. Danach schlagt ihr die Sahne steif und hebt sie unter. Anschließend streicht ihr die Lavendel-Creme mit einem Messer auf die Birnen und dekoriert sie nach Bedarf mit essbaren Blüten oder Lavendel. 


Ich gebe zu, dass Rezept ist vergleichsweise etwas aufwändiger als andere, aber es lohnt sich - versprochen! Allein die Lavendelnote in den Törtchen ist himmlisch lecker und eine tolle Kombination. Wo und wann ihr meine weiteren Lavendel-Kreationen nachlesen könnt, berichte ich euch, wenn es soweit ist. Ihr könnt gespannt sein! Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.
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