Sonntag, 13. August 2017

Fruchtiges vom Grill: Mango-Hähnchen-Spieße in Joghurt-Marinade


Donnerstagabend im Supermarkt: Ich stehe an der Kasse und stelle verwundert fest, dass ich den Verkäufer noch nicht kenne. Er könnte mein Opa sein, hat einen weißen Bart und freundliche Augen. Ich bin ganz vertieft darin mir zu überlegen, was es ihn wohl an die Kasse verschlagen hat, statt seine wohlverdiente Rente zu genießen, als er mich schließlich nett begrüßt und meinen Einkauf wie jeder andere flotte Verkäufer über den Scanner zieht. Immer noch grübelnd darüber, ob der gute Mann in seinem Leben vielleicht einmal in einem normalen Bürojob gearbeitet hat oder doch eher als Geschichtslehrer, kassiert er meinen Einkauf fröhlich ab. Ich bezahle mit Karte, freue mich über den Kassenbon und möchte schon zum Wiedersehensgruß ansetzen, da lächelt er mich gut gelaunt an und reicht mir einen fünfzig Euroschein. Ich lächle verdutzt zurück, überschlage in Windeseile, was mein Einkauf gekostet hat und was ich mir mit der ordentlichen Differenz noch alles kaufen könnte. Ich denke an den Hausbau und daran, dass wir auch bald mal die Fliesen aussuchen müssten. Und ich frage mich spontan, wie schnell ich wohl laufen könnte und ob ich mir nach meiner Flucht einen neuen Lieblingssupermarkt suchen müsste. Doch ich kann nicht laufen. Ich fange an zu lachen und sage zu ihm, dass ich mich sehr über das Geld freuen würde, aber das nicht meines wäre. Sein freundliches und souveränes Lächeln wechselt für eine Sekunde in einen grübelnden Ausdruck. Er kontrolliert meinen Bon, fängt sich wieder und bedankt sich vielmals für meine Ehrlichkeit. Als ich den Laden verlasse, fühle ich mich wie eine Heldin. Das hat sich doch mal gelohnt, nicht wahr? 

Die Kurve zu meinem heutigen Rezept möchte mir nach dieser Story dennoch nicht so ganz gelingen. Ich könnte ganz dreist behaupten, dass ich an diesem Tag die leckeren Zutaten für meine fruchtigen Mango-Hähnchen-Spieße gekauft habe, aber das wäre glatt gelogen. Die leckeren Spieße gab es nämlich schon am vergangenen Wochenende - vorenthalten kann ich sie euch aber auf keinen Fall noch länger. Denn die Grillsaison muss genossen werden! Ist doch ganz egal, was der doofe Regen da draußen dazu sagt, oder? 



Uns kommt bei dem seltsamen Sommer da draußen unser Elektrogrill sogar ganz recht, denn den können wir sogar auf dem Balkon verwenden. Den wir nicht haben. Und da die Lieblingsnachbarin gerade im Urlaub verweilt, haben wir die Spieße einfach in der Pfanne zubereitet. Vom Grill schmecken sie aber dreimal so lecker, versprochen!

Zutaten (für etwa 6-8 große Spieße)

2 große reife Mangos | 400 g Hähnchenbrustfilet | 200 g Naturjoghurt | 1 Bund Minze | 
1 Knoblauchzehe | 1/2 TL Chili | Salz, Pfeffer | 1-2   EL Zitronensaft

Schält die Mango und schneidet das Fruchtfleisch in Würfel. Wascht die Minze, schüttelt sie trocken und zupft die Blätter von den Stielen. Schält den Knoblauch und schneidet ihn in grobe Stückchen. Gebt 130 g der Mangowürfel gemeinsam mit Minze und Knoblauch in ein hohes Gefäß. Legt etwa 10 bis 15 Minzblätter für die Spieße zur Seite. 
Püriert die Mango gemeinsam mit der Minze zu einer glatten Masse und gebt anschließend den Joghurt hinzu. Würzt die Marinade mit Chili, Salz und Pfeffer je nach Geschmack. Wascht das Hähchenbrustfilet und tupft es mit einem Küchentuch trocken. Schneidet das Filet in mundgerechte Stückchen und legt diese in eine flache Schale. Gebt eure Mango-Joghurt-Marinade über das Fleisch, sodass es gut bedeckt wird. Deckt die Schale mit Folie ab und stellt sie für vier Stunden, am besten aber über Nacht, in den Kühlschrank. 

Für die Spieße spießt ihr anschließend abwechselnd die Mangowürfel, Minzblatt und Hähnchenbrustfilet auf einen Holzspieß. Anschließend grillt ihr die Spieße von allen Seiten, bis das Fleisch schön gebräunt ist.

Aus dem restlichen Joghurt könnt ihr noch einen passenden Dip zaubern. Dafür gebt ihr Joghurt mit Zitronensaft in eine Schale, würzt alles gut mit Salz und Pfeffer und schmeckt ihn je nach Geschmack mit frisch gehakter Minze ab. Fertig sind die leckeren Spieße vom Grill. 

Kleiner Tipp: Wenn ihr die Spieße in der Pfanne zubereiten wollt, dann bratet ihr die Spieße einfach in etwas Sonnenblumenöl von allen Seiten knusprig. Achtet dabei darauf, dass das Fleisch und die Mango etwa die gleiche Dicke haben, damit sich die Spieße gleichmäßig anbraten lassen.


Und, lasst ihr euch von dem miesen Sommerwetter auch nicht die Grill-Laune verderben? Dann bin ich sehr gespannt auf eure Tipps, was bei euch auf dem Rost auf keinen Fall fehlen darf. Ich freue mich da immer sehr über neue Rezepte und Inspirationen, vor allem, wenn ich mit diesen sogar meine bessere Hälfte davon überzeugen kann, dass vom Grill nicht nur ein Steak besonders gut schmeckt. 

Einen herrlichen Sonntag wünsche ich euch noch. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 6. August 2017

Ein neues Kleid für Alles und Anderes


In den letzten Wochen habe ich es endlich getan: Ich habe recherchiert und ausprobiert. Habe unzählige verschiedene Templates angeschaut, installiert und wieder verworfen. Ich habe mir diverse Logo-Designs angesehen, mich in eines verliebt, um es dann doch wieder zur Seite zu legen. Doch mein innerer Schweinehund war endlich geweckt: Ein neues Kleid für mein Liebling musste her! "Alles und Anderes" hat sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt, genau wie ich mich selbst auch. Und dennoch ist eines dabei stets auf der Strecke geblieben: Der richtige Anstrich! Das alte Template existierte nun auf das Datum genau stolze 2487 Tage. Doch bevor mein Baby Mitte Oktober tatsächlich seinen fünften Geburtstag feiert, wollte ich schon vorher endlich etwas tun. Gesagt, getan. Überaus stolz präsentiere ich euch heute mein neues Blogdesign und natürlich auch mein brandneues Logo. 

In den nächsten Tagen werde ich hier und da noch die letzten Feinheiten richten, die Kategorien mit allen über 300 Beiträgen füllen, sortieren und Schriften verändern. Doch eines kann ich euch hiermit schon versprechen: Ihr dürft euch auch wieder über neue Beiträge freuen. Leckere Rezepte stehen auf meiner To-Do-Liste und auch kleine Basteleien möchte ich euch bald wieder präsentieren. Und wer weiß? Vielleicht gibt es demnächst auch einen Post über unser geplantes Eigenheim! 

Bis dahin bin ich erstmal gespannt, wie euch das neue Kleid von "Alles und Anderes" gefällt und wünsche euch noch einen herrlich sonnigen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 23. Juli 2017

Zu Besuch in Portugal: Eine Eselwanderung an der Algarve


Zum Start in die Sommerferien und mit Blick auf die vielen Familien, die gerade in den Urlaub düsen, flüchte ich mich bei dem Regenwetter in Berlin ganz schnell wieder in die schönen Erinnerungen an unseren eigenen Urlaub in Portugal Mitte Juni. Ich hatte euch ja bereits ein leckeres Rezept aus dieser einen Woche an der Algarve mitgebracht und von der Hochzeit am Strand berichtet, die wir dort mit viel Sonne im Nacken genießen durften. 




Von Portugal selbst hatten wir in dieser einen Woche für meinen Geschmack letztlich zu wenig gesehen, da sich tatsächlich alles um die Vorbereitungen der anstehenden Hochzeit drehte. Das, was ich jedoch von dem Land sah, hat mich sofort begeistert. Die kleinen Orte, deren Hausfassaden mit bunten Fliesen bedeckt sind. Trockene Wiesen, auf denen knochige Olivenbäume stehen und grüne Hügellandschaften, auf denen der Eukalyptus neben Orangenbäumen wächst. Mal ganz abgesehen von den steilen Küsten und dem Blick auf das türkis-blaue Meer. Einfach herrlich!


Trotz der begrenzten Zeit vor Ort machten wir jedoch vor allem eins: Ausflüge mit der versammelten Hochzeitsgesellschaft. Dazu gehörte zum Beispiel auch eine Wanderung mit Eseln durch die Berge von Monchique, von der ich euch heute etwas mehr berichten möchte. 




Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag auf dem ersten Blick nicht so viel Glück - Es startete mit leichtem Nieselregen und einem sehr grauen Himmel. Allerdings sollten diese Umstände zu späterer Stunde noch unser Glück bedeuten, denn die Temperaturen waren dennoch warm und leicht schwül, sodass wir mit einer prallen Sonne im Nacken die Wanderung sicherlich nicht so leicht hätten bestreiten können. Mit dem wolkenverhangenen Himmel jedoch ließ sich unsere Tour mit den Eseln absolut genießen. 


Das Brautpaar selbst organisierte die abenteuerlustige Tour durch die Hügel Portugals. Über Happy Donkeys buchten sie für 22 Personen eine 2-stündige Wanderung, die uns mit insgesamt fünf wunderschönen andalusischen Rieseneseln durch die Berge der Algarve führte. Nach einem etwas holprigen Start vor Ort, da der liebe Robert, der "Esel-Papa" und Tourguide des Tages, unseren Termin fast verschwitzt hatte, starteten wir am späten Vormittag. Die Esel gaben das Tempo vor, liefen durch unsere Gruppe manchmal mit etwas erhitzen Gemütern und provozierten so viele komische Momente, die uns allesamt zum Lachen brachten. Die Stimmung war ausgelassen und wir genossen es sehr, an kleinen Flüssen vorbeizuspazieren, die Klänge der Natur einzufangen und verschiedene Pflanzen und Bäume zu entdecken, die es in unserer Heimat nie zu sehen gibt. 



Die Kinder hatten unterwegs auch die Möglichkeit, auf den größeren Eseln zu reiten. Der Rest von uns ließ sich vom Tempo der Esel treiben oder verweilte so wie sie am Wegesrand mit Blick auf die Täler der Umgebung. Robert spürte, dass uns die Tour sehr viel Freude bereitete und so verlängerte er kurzerhand unseren Weg, sodass wir erst nach knapp drei Stunden wieder an dem kleinen Hof ankamen. Dort nutzten wir den angebrochenen Tag noch für ein entspanntes Picknick an einem kleinen Wasserfall, dass das unser Brautpaar für uns vorbereitet hatte. 


Insgesamt war es wirklich ein herrlicher Ausflug in die Natur Portugals, den ich absolut jedem weiterempfehlen kann. Schaut doch einfach mal bei Happy Donkeys vorbei und setzt euch mit Robert in Kontakt. Er hilft euch sicher gerne weiter und beantwortet auch alle Fragen. Für uns steht fest: Portugal wird uns auf jeden Fall wiedersehen. Denn nicht nur unsere Wanderung mit den Eseln hat mich unglaublich begeistert, sondern auch das Land selbst. Wenn ihr also Tipps für mich habt, was ich in Portugal unbedingt mal ansehen muss, dann immer her damit! Wir planen dann schon mal unseren nächsten Besuch.

Sonntag, 16. Juli 2017

Brombeer-Joghurt-Eis am Stiel mit weißer Schokolade



Endlich ist wieder Eiszeit angesagt! Wenn man dem Wetterbericht zumindest glauben mag, dann dürfen wir uns in der kommenden Woche auch wieder über herrlichen Sonnenschein und sommerliche Temperaturen freuen. Da ich ja ein absolut optimistischer Mensch bin, habe ich mich deshalb an diesem Wochenende gleich mal auf die nahende Hitzewelle vorbereitet. Im Tiefkühler wartet köstlich fruchtiges Eis auf mich - natürlich selbstgemacht!




Bereits im letzten Jahr hatte ich euch ja leckeres Fruchteis präsentiert mit Erdbeeren, Kiwi und Melone. Ich schäme mich ja schon fast ein bisschen, dass ich dieses Mal erst im Juli meine schöne Eisform hervor geholt habe, um meine Brombeer-Joghurt-Eis-Variante umzusetzen. Das besonders leckere an diesem Rezept sind jedoch nicht etwa die süßen Brombeeren oder die Vanille, sondern kleine weiße Schokoladenflocken, die sich in der Joghurt-Creme verstecken. Jammie!



Rezept (für 6 Eis am Stiel)
300 g Brombeeren | 2-3 EL Wasser | 80 g Zucker | 1 Vanilleschote | 380 g Naturjoghurt | 50 g weiße Schokolade | Eisform | Holzstiele


Wascht die Brombeeren kurz ab und trocknet sie mit einem Küchentuch trocken. Gebt die Früchte gemeinsam mit Wasser und Zucker in einen Topf und lasst alles gemeinsam kurz aufkochen. Lasst die Brombeeren etwa 6 bis 8 Minuten köcheln, bis sie schön weiß sind und sich Fruchtsaft gebildet hat. Anschließend nehmt ihr die Brombeeren vom Herd und streicht sie mit dem Fruchtsaft durch ein feines Sieb. Verteilt je zwei Esslöffel des Brombeersaftes in eure Eisform. 
Hackt die weiße Schokolade in feine Stückchen. Gebt den Joghurt gemeinsam mit dem Mark der Vanilleschote und der weißen Schokolade in eine Schüssel. Rührt den restlichen Brombeersaft unter den Vanille-Joghurt und verteilt ihn danach auf eure Eisform. Steckt die Holzstiele in die Mitte des Brombeer-Joghurts und lasst euer Eis mindestens für acht Stunden im Gefrierschrank. 



Kleiner Tipp: Um das selbstgemachte Eis schneller aus der Form lösen zu können, stellt die Eisform kurz in warmes Wasser. So lässt es sich schneller lösen und genießen. Wer nicht genug von weißer Schokolade bekommen kann, kann noch etwas Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf das gefrorene Eis geben. Die Schokolade wird nach kurzer Zeit fest und so habt ihr noch ein leckeres i-Tüpfelchen zum Genießen. 



Und, welches Eis-Rezept ist euer Favorit für diesen Sommer? Ich wünsche euch noch einen herrlichen entspannten Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 9. Juli 2017

Aus dem Ofen: Gebackener Mango-Gemüse-Reis mit Joghurt-Dip


So langsam frage ich mich ja, ob sich der Juli auch noch von seiner besonders sonnigen Seite präsentieren kann, oder ob wir hier in Berlin uns einfach damit zufrieden geben müssen, dass der Herbst bereits eingetroffen ist. Wer in der letzten Woche meine Stories bei Instagram gesehen hat, weiß sicherlich inzwischen, dass gerade für uns gutes Wetter von Vorteil wäre. Denn in unserem künftigen Zuhause gab es aufgrund von heftigem Regenfall, den es so das letzte mal vor über hundert Jahren in der Region gegeben hat, sowohl überschwemmte Straßen als auch Neubauten. Da können wir von Glück reden, dass wir uns mit unserem Eigenheim gerade noch im Rohbau befinden und wir nun einfach darauf warten müssen, dass die Steine trocknen. 



Noch gebe ich die Hoffnung auf einen ordentlichen Sommer also nicht auf und hole mir stattdessen wenigstens weiterhin jede Menge passender sommerlicher Gerichte auf den Teller. Denn auf die Früchte der Sommermonate freue ich mich tatsächlich immer am meisten. Die Auswahl ist groß und da wundert es mich jedes Mal, dass ich in der Obstabteilung meist doch eher zu den altbekannten Leckereien greife. Der Fantasie in der Küche sind dagegen keine Grenzen gesetzt und deshalb habe ich mal wieder die Mango in einem neuen herzhaften Gericht untergebracht. Die gelbe Frucht gibt es heute in Kombination mit Reis, buntem Gemüse und Fetakäse direkt aus dem Ofen. Köstlich, versprochen!


Zutaten (für 4 Portionen)
1 kleine Zucchini | 2 Möhren | 1 Mango | 150 g Kirschtomaten | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 250 g Reis | 500 ml Gemüsebrühe | 1 EL Olivenöl | 75 g Fetakäse | 400 g Naturjoghurt | 1/2 Zitrone | 3 Frühlingszwiebeln | Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Wascht die Zucchini und schneidet sie in Viertel. Schält die Möhren und schneidet sie in Streifen. Zieht Zwiebel und Knoblauch ab und hackt beides in kleine Würfel. Die Mango schält ihr ebenfalls und schneidet das Fruchtfleisch in Stücke. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. 
Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und dünstet Zwiebeln und Knoblauch darin glasig. Anschließend gebt ihr Zucchiniwürfel und Möhrenscheiben hinzu und dünstet alles gemeinsam etwa fünf Minuten. Anschließend gebt ihr den Reis zusammen mit 1 Esslöffel Paprikapulver hinzu und mischt es etwa zwei Minuten unter das Gemüse. Anschließend löscht ihr den Reis mit Gemüsebrühe ab. Lasst alles etwa 10 Minuten köcheln, bis der Reis aufgequollen ist. Gebt dann Mango und Tomaten hinzu und würzt alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Gebt den Mango-Gemüse-Reis in eine ofenfeste Form. Schneidet den Fetakäse in Würfel und streut ihn über den Reis. Anschießend backt ihr den Mango-Gemüse-Reis im vorgeheizten Ofen bei 200°C für etwa 10 bis 15 Minuten, bis der Fetakäse leicht gebräunt ist.
In der Zwischenzeit bereitet ihr den Joghurt-Dip vor. Gebt Joghurt, den Saft der Zitrone, Paprikapulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack in eine Schüssel. Schneidet die Frühlingszwiebel in Ringe und hebt ihn unter den Joghurt. Wenn euer Mango-Gemüse-Reis fertig ist serviert ihr ihn mit dem Joghurt-Dip.


Übrigens: Wenn ihr eine Pfanne habt, die ihr direkt in den Ofen stellen könnt, dann müsst ihr den Mango-Gemüse-Reis natürlich nicht in eine ofenfeste Form umfüllen. Um ihn für Gäste schön anzurichten, könnt ihr den Reis aber auch auf kleine Formen umfüllen. So ist er gleich portioniert und ist auch ein schöner Hingucker auf dem Teller.


Ich mag auf jeden Fall die süß-fruchtige Note, die die Mango dem Gemüse-Reis verleiht. So hat man den Sommer direkt auf dem Teller und außerdem ein leichtes Gericht, was auch an warmen Tagen eine gute Figur macht.

Was ist denn eure liebste Sommerfrucht? Und was zaubert ihr damit am liebsten? Ich lasse mich gerne inspirieren und bin gespannt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlich entspannten Sonntag.

Sonntag, 2. Juli 2017

Sommerlicher Quinoa-Rote-Beete-Salat mit Orange und frischer Minze


Auf geht es mit einem großen Schritt hinein in den Juli. Verrückt, wie schnell dieses Jahr wieder an uns vorbei rast, nicht wahr? Eben erst suchte ich im Garten meiner Großeltern noch nach den bunten Ostereiern und schon saß ich in der prallen Sommersonne mitten in Portugal am Strand und lauschte den Worten der Standesbeamtin, die zwei Liebende mit den Füßen im Sand traute. Wie bereits im letzten Post erwähnt, war ich eine Woche in Portugal. Dort ließen wir uns die Sonne auf die Köpfe scheinen und waren vor allem mit einem beschäftigt: Hochzeitsvorbereitungen! Die liebe Cousine meines Mannes und ihr Freund gaben sich hier das Ja-Wort und die gesamte Familie und der große Freundeskreis der beiden feierte mit ihnen. Es war so wie man sich eine Strandhochzeit einfach nur vorstellen konnte: Türkises Meer im Hintergrund, ein mit Olivenzweigen geschmückter Trauungsbogen und darunter zwei, die den Rest ihres Lebens nun als Ehemann und Ehefrau verbringen werden. Klar, dass ich da mehr als eine Freudenträne vergießen musste... Hach! 



Das besonders Schöne an dieser Hochzeit im Süden: Ich habe euch auch etwas mitgebracht! Denn am Abend gab es natürlich auch das passende Buffet zu einer Hochzeit am Strand, welches mich persönlich so sehr inspiriert und begeistert hat, dass ich ein kleines Gericht davon sofort selbst ausprobieren musste. Den köstlichen Quinoa-Salat mit Rote Beete und Orange gab es nämlich neben allerlei Köstlichkeiten vom Grill und weiteren frischen Snacks direkt neben dem rauschenden Meer. Und weil ich sowohl von der Farbe als auch vom Geschmack so angetan war, probierte ich das Gericht zu Hause gleich mal selber aus. Was soll ich sagen? Der Salat kann sich sehen und schmecken lassen, sodass ich das Rezept sofort mit euch teilen möchte.



Zutaten (für 4 Portionen)
300 g Quinoa | 4 Rote Beete (bereits gekocht, vakuumiert) | 4 Orangen | 1 Bund Minze | 1 1/2 EL Olivenöl | Salz, Pfeffer

Gebt die Quinoa in ein feines Sieb und spült es mit Wasser ab. Gebt sie dann in einen Topf und bedeckt sie mit doppelt so viel Wasser. Lasst die Quinoa bei kleiner Hitze etwa zehn Minuten köcheln und anschließend noch einmal so lange bei ausgeschalteter Flamme quellen, bis alle Körner das Wasser aufgesogen haben, aber noch möglichst bissfest sind. Lasst die Quinoa kurz abkühlen. In der Zwischenzeit schneidet ihr die rote Beete in kleine Würfel. Schält die Orange und schneidet das Fruchtfleisch ebenfalls in kleine Stücke. Wascht die Minze ab und hackt die Blätter fein. 
Anschließend gebt ihr Rote Beete, Orange und Minze zu der Quinoa. Vermengt alles gut miteinander, sodass der Salat die schöne pinke Farbe erhält. Würzt ihn schließlich noch mit Olivenöl, Salz und Pfeffer gut ab. Fertig ist euer sommerlicher Quinoa-Rote-Beete-Salat! 


Zu dem Salat passt beispielsweise Fisch vom Grill oder auch zu frischem Baguette sehr gut. Wer noch etwas Crunch im Salat benötigt, kann zusätzlich noch ein paar gehobelte Mandeln unter die Quinoa mischen. 


Ich hoffe, euch gefällt dieser herrliche Farbklecks auf dem Teller. Welche Sommersalate dürfen bei euch im Juli nicht fehlen? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Rezepte und wünsche euch noch einen herrlichen Start in den neuen Sommermonat. 

Sonntag, 25. Juni 2017

Sommer-Pasta: Tagliatelle mit hausgemachtem Mango-Basilikum-Pesto


Hallo und willkommen zurück! Nach knapp zwei Wochen Sommerpause im Leben 1.0 und hier auf dem Blog freue ich mich regelrecht, heute mal wieder in die Tasten zu hauen, um euch ein neues leckeres Rezept zu präsentieren. Dabei muss ich zugeben, dass das ganze eigentlich gar nicht so geplant war. Eigentlich wollte ich euch während meiner Abwesenheit gleich mit zwei schönen Ideen überraschen - einem Rezept und einer kleinen sommerlichen DIY-Idee. Beides ging jedoch völlig nach hinten los, sodass ich völlig frustriert einfach alles stehen und liegen ließ und die Umsetzung meiner Ideen noch eine Weile warten musste. In der Zwischenzeit habe ich euch bei Instagram nach Portugal mitgenommen und euch in den Stories ein wenig von meiner Reise berichtet. Eine Kleinigkeit habe ich euch aus diesem schönen Land auch mitgebracht - aber davon bekommt ihr dann in einem anderen Beitrag mehr zu lesen.


Heute präsentiere ich euch erst einmal ein leckeres sommerlich leichtes Rezept, welches eigentlich schon vor einigen Wochen den Weg auf meinen Blog finden sollte. Doch beim ersten geplanten kleinen Shooting wollte dann gar nicht so klappen wie ich es wollte. Das Licht stimmte nicht, die ausgewählten Schüsselchen und anderen Foodprops wollten nicht so recht zum Geschirrtuch passen und bei der Nachbearbeitung mit Lightroom fummelte ich so lange an den Reglern rum, bis die Bilder völlig unbrauchbar wurden und ich sie absolut nicht mit euch teilen wollte. Ich glaube, spätestens da wurde es höchste Zeit für mich, um eine Urlaubspause einzulegen... 


Gesagt, getan. Die Woche in Portugal war zwar absolut anstrengend und von hochzeitlichen Vorbereitungen dominiert, aber sie half mir dennoch, um mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen, sodass ich mich gestern erneut an den Herd stellte, meine neuen Teller von unserer Reise auspackte und vor der Kamera platzierte. Und siehe da: Ich bin wieder zufrieden mit meinem fotografischen Werk, sodass ich euch heute endlich von meinem Mango-Basilikum-Pesto berichten kann. 



Das Rezept entstand eigentlich eher spontan, als ich im Supermarkt nebenan sehr reife Mangos ergatterte, die unbedingt aufgebraucht werden mussten. Da ich keine Lust hatte, allzu lange mit der Zubereitung unseres Abendessens zu verbringen, entschied ich mich für ein schnelles Pesto, was ich einfach kurz zusammen mixte und schließlich unter frische Tagliatelle rührte. Das Ergebnis war ein fruchtig-frisches Mango-Pesto, was ich euch für diesen Sommer einfach nicht vorenthalten möchte.


Zutaten (für 2 Portionen)
300 g Tagliatelle | 1 Mango | 2 Bund Basilikum | 50 g Parmesan | 1-2 EL Sonnenblumenöl | 1 Knoblauchzehe | 2 Msp. Chilipulver | Salz, Pfeffer

Kocht die Tagliatelle nach Packungsanweisung im Salzwasser al dente. Schält die Mango, entfernt den Kern und schneidet das Fruchtfleisch in grobe Stücke. Wascht das Basilikum, zupft die Blätter von den Stielen und gebt sie gemeinsam mit den Mangostücken in eine hohe Schüssel. Schneidet die Knoblauchzehe in feine Würfel und gebt sie mit Öl und Parmesan ebenfalls in die Schüssel. Püriert alle Zutaten mit einem Rührstab zu einer glatten Masse und schmeckt es mit Chilipulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack ab. Hebt das Mango-Pesto unter die frisch gekochten Tagliatelle und serviert sie mit einigen Basilikumblättchen und Parmesan.


Neben der fixen Zubereitung des Mango-Basilikum-Pestos gefällt mir besonders die fruchtige Note. Diese passt einfach perfekt zum Sommer und eignet sich damit auch sehr gut als Gastgeschenk oder Mitbringsel zur nächsten Gartenfeier. 

Welches ist denn euer liebstes Pesto-Gericht? Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen und wünsche euch noch einen herrlich entspannten Sonntag.

Sonntag, 4. Juni 2017

Ab auf´s Brot: Einfacher Curry-Frischkäse-Aufstrich



Wer von euch hat in diesem Jahr denn schon gegrillt? Ich glaube, sobald die ersten Sonnenstrahlen sich von ihrer besten Seite gezeigt haben, hätten wir ständig den Grill anschmeißen können. Wäre da nicht dieses kleine Problem mit dem fehlenden Balkon und ordentlichem Kohlegrill... Wie gut, dass man da ein paar gute Freunde hat, die immer gern in den hauseigenen Garten einladen. Da lasse ich es mir dann auch nicht nehmen, um ein paar Kleinigkeiten und Leckereien für die Gastgeber mitzubringen. Da ich beim Grillen auch nicht auf Salate oder gegrilltes Brot verzichten mag, habe ich zur Abwechslung mal etwas anderes als Alternative zur Kräuterbutter vorbereitet: Curry-Aufstrich! 


Der Curry-Aufstrich mit Frischkäse ist super schnell zubereitet und schmeckt natürlich nicht nur zum Grillen. Auch auf einem dick belegtem Sandwich macht er eine gute Figur. Die klassische Stulle für die Mittagspause schmeckt damit dann umso besser, versprochen. Gemeinsam mit etwas Ruccola oder Wildkräutersalat kann man den Lunch kaum abwarten.





Zutaten
200 g Frischkäse | 40 g Apfelmus | 1 TL Senf | 2-3 TL Curry-Pulver | Salz, Pfeffer | Frisches Baguette


Verrührt den Frischkäse mit Apfelmus und Senf zu einer glatten Masse. Gebt anschließend das Curry-Pulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack hinzu. Nun ist euer Curry-Aufstrich schon fertig. Auf frischem Baguette oder dunklem Brot schmeckt es besonders gut. Ihr könnt euren Aufstrich entweder pur genießen oder aber mit Ruccola garnieren. Auch frische Tomaten oder Petersilie harmonieren gut mit dem Curry-Aufstrich. Da sind eurem Geschmack absolut keine Grenzen gesetzt. 



Der selbstgemachte Aufstrich eignet sich auch sehr gut als Gastgeschenk oder Mitbringsel aus der Küche. Dafür füllt ihr die Curry-Frischkäse-Creme einfach in Gläser um und verschließt sie mit einem Schraubverschluss. Der Aufstrich hält so ein bis zwei Wochen. 





Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes. Habt noch ein herrliches Pfingstwochenende und lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 28. Mai 2017

Sommer-Rezept: Ananas-Cookies mit weißer Schokolade



Da ist er endlich: Der Sommer! Die Winterjacke kann nun endgültig in die hinterste Schrankecke verstaut werden, die Fenster lassen die laue Sommerluft in die vier Wände und die Sonne strahlt mit dem blauen Himmel um die Wette. Kein Wunder, dass wir nun einfach die herrlichen Tage ausgiebig nutzen und auf grünen Wiesen sitzen, um das Bilderbuch-Wetter zu genießen. Wie wäre es denn da mal wieder mit einem schönen Picknick mit lieben Freunden? Das passende Rezept für eine sommerliche Kleinigkeit zum Naschen habe ich euch dafür gleich mal mitgebracht. Denn auch wenn bei mir im knackig warmen Sommer die Küche meist kalt bleibt, so kann ich auf eine süße Nascherei einfach nicht verzichten. Meine Ananas-Cookies mit weißer Schokolade und Kokosraspeln kommen da ganz recht, denn sie sind schnell zubereitet, sodass man nicht stundenlang am heißen Ofen stehen muss.


Das Besondere an den Cookies: Die Kombination mit Ananas und weißer Schokolade passt einfach perfekt zu diesem Sommer. Fruchtig-süß und gleichzeitig knackig, so muss ein Keks sein, nicht wahr? Die Kokos-Raspeln runden den Geschmack ab. Da fehlt doch eigentlich nur noch das Rauschen des Meeres im Hintergrund... 




Zutaten (für ca. 20 Cookies)
125 g brauner Zucker | 125 g Butter | 240 g Mehl | 1/2 Pckg. Backpulver | Prise Salz | 1 Ei | 100 g weiße Schokolade | 140 g Ananas (frisch oder aus der Dose) | 2-3 EL Kokosraspeln zum Bestreuen

Gebt Zucker und Butter in eine Schüssel und verrührt beides gemeinsam zu einer glatten Masse. Gebt anschließend Mehl, Backpulver und die Prise Salz hinzu und verrührt es ebenfalls gut. Anschließend gebt ihr das Ei in die Rührschüssel. Hackt die weiße Schokolade und hebt die Stücken unter den Teig. Die Ananas schneidet ihr in kleine Stücke und gebt sie ebenfalls zum Teig. 
Teilt den Teig in zwei Teile, wickelt diese in Frischhaltefolie und legt sie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Heizt den Ofen auf 180°C vor. Formt aus dem Teig gleichmäßige Kugeln und drückt diese leicht platt. Gebt die Teigtaler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt eure Cookies für 10 Minuten im Ofen. Bestreut diese nach dem Herausnehmen mit den Kokosraspeln und lasst sie vollständig abkühlen.




Kleiner Tipp: Falls euer Teig beim Formen etwas zu sehr an den Händen klebt, nehmt etwas Mehl zur Hand und bestreut die Arbeitsfläche und eure Finger damit. So bleibt der Teig nicht kleben und lässt sich besser weiter verarbeiten. 

Wenn ihr wie ich frische Ananas verwendet, dann achtet darauf, dass ihr den holzigen Teil in der Mitte sowie die Schale gut entfernt. So gelangen keine harten Stückchen in eure Cookies. Wer noch Dosen-Ananas parat hat, tropft die Ananas gut ab und tupft sie etwas mit Küchenpapier trocken. 




Habt ihr eigentlich auch ein passendes Cookies-Rezept für den Sommer? Ich bin gespannt auf eure Tipps, denn für mich darf diese Leckerei auch zur warmen Jahreszeit nicht fehlen. 

Habt einen schönen sonnigen Sonntag!
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