Aus dem Ofen

Sonntag, 15. Oktober 2017

Leckeres Herbst-Rezept: Knusprige Kürbis-Tarte mit Weintrauben und Ziegenkäse


Der Herbst ist schon herrlich, nicht wahr? Sobald die Sonne scheint leuchten die gefärbten Blätter golden und die Luft fühlt sich deutlich kühler an. Ausgiebige Spaziergänge im Grünen gehören da genauso zu einem schönen Wochenende, wie eine leckeres Kürbis-Gericht. Die Kürbis-Saison nutze ich persönlich immer sehr ausgiebig aus. Egal, ob Kürbis aus dem Ofen mit Fetakäse und Rosmarin, eine cremige Kürbis-Suppe oder eine selbstgemachte Tarte - Ich liebe Kürbis in allen Variationen! 


Mein heutiges Rezept kommt auch frisch aus der Kürbis-Küche und ist ratzfatz gemacht: Kürbis-Tarte mit Weintrauben und Ziegenkäse, verfeinert mit frischem Rosmarin und Honig. So so lecker! Deshalb rede ich heute auch mal nicht lange um den heißen Kürbis herum, sondern verrate euch gleich wie ihr diese leckere selber machen könnt.

Zutaten

Für den Teig:
150g Mehl + 1 EL zum Ausrollen | 1 Prise Salz | 1/2 Pck. Backpulver | 75 g Quark | 30 ml Olivenöl | 30 ml Milch

Für den Belag
2-3 EL Crème fraîche | 200 g Hokkaido-Kürbis | 1 kleine Zwiebel | 100 g kernlose Weintrauben | 100 g Ziegenkäse | 2 Zweige Rosmarin | Salz, Pfeffer | 2 EL Honig

Zunächst bereitet ihr den Teig zu. Dafür verknetet ihr die Zutaten miteinander und formt den Teig zu einer Kugel. Wickelt diese in Frischhaltefolie und legt sie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit wascht ihr den Kürbis, halbiert ihn, entfernt die Kerne und schneidet das Fleisch in schmale Scheiben. Schält die Zwiebel und schneidet sie in Ringe. Wascht die Weintrauben und halbiert diese. Schneidet den Ziegenkäse in Scheiben. Wascht den Rosmarin und schüttelt ihn kurz trocken. Zupft anschließend die Nadeln vom Zweig und legt sie beiseite.

Heizt nun euren Ofen auf 220°C vor. Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig rund aus. Legt ihn anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Bestreicht nun den Teig mit Crème fraîche und würzt ihn anschließend mit Salz und Pfeffer. Streut etwa die Hälfte des Rosmarin darüber. Nun verteilt ihr die Kürbisscheiben, Zwiebelringe und Weintrauben auf dem Tarte-Boden. Darauf legt ihr gleichmäßig den Ziegenkäse und streut die restlichen Rosmarin-Nadeln darüber. Backt eure Tarte etwa 20 bis 25 Minuten im Ofen, bis der Käse goldbraun gebacken ist. Vor dem Verzehr gebt ihr noch den Honig über die Tarte und schon könnt ihr euch diese Herbstleckerei schmecken lassen. 


Ein kleiner Tipp am Rande: Für einen besonders knusprigen und gleichmäßigen Boden könnt ihr die Tarte auch in einer Springform backen. Dafür legt ihr den Teig einfach in eine passende Form und klappt den überschüssigen Rand um, ehe ihr diesen mit der Crème fraîche bestreicht.

Nun bin ich aber gespannt: Was ist euer liebstes Kürbis-Rezept? Ich freue mich sehr über eure Ideen und wünsche euch bis dahin noch einen schönen sonnigen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

PS: Mit dem Rezept nehme ich übrigens mal ganz spontan am herbstlichen Blog-Event von der lieben Antonella teil! Schaut doch mal bei ihr vorbei und lasst euch von den leckeren Herbst-Rezepten der Teilnehmer inspirieren.



Leckeres Herbst-Rezept: Knusprige Kürbis-Tarte mit Weintrauben und Ziegenkäse

Sonntag, 9. Juli 2017

Aus dem Ofen: Gebackener Mango-Gemüse-Reis mit Joghurt-Dip


So langsam frage ich mich ja, ob sich der Juli auch noch von seiner besonders sonnigen Seite präsentieren kann, oder ob wir hier in Berlin uns einfach damit zufrieden geben müssen, dass der Herbst bereits eingetroffen ist. Wer in der letzten Woche meine Stories bei Instagram gesehen hat, weiß sicherlich inzwischen, dass gerade für uns gutes Wetter von Vorteil wäre. Denn in unserem künftigen Zuhause gab es aufgrund von heftigem Regenfall, den es so das letzte mal vor über hundert Jahren in der Region gegeben hat, sowohl überschwemmte Straßen als auch Neubauten. Da können wir von Glück reden, dass wir uns mit unserem Eigenheim gerade noch im Rohbau befinden und wir nun einfach darauf warten müssen, dass die Steine trocknen. 




Noch gebe ich die Hoffnung auf einen ordentlichen Sommer also nicht auf und hole mir stattdessen wenigstens weiterhin jede Menge passender sommerlicher Gerichte auf den Teller. Denn auf die Früchte der Sommermonate freue ich mich tatsächlich immer am meisten. Die Auswahl ist groß und da wundert es mich jedes Mal, dass ich in der Obstabteilung meist doch eher zu den altbekannten Leckereien greife. Der Fantasie in der Küche sind dagegen keine Grenzen gesetzt und deshalb habe ich mal wieder die Mango in einem neuen herzhaften Gericht untergebracht. Die gelbe Frucht gibt es heute in Kombination mit Reis, buntem Gemüse und Fetakäse direkt aus dem Ofen. Köstlich, versprochen!


Zutaten (für 4 Portionen)
1 kleine Zucchini | 2 Möhren | 1 Mango | 150 g Kirschtomaten | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 250 g Reis | 500 ml Gemüsebrühe | 1 EL Olivenöl | 75 g Fetakäse | 400 g Naturjoghurt | 1/2 Zitrone | 3 Frühlingszwiebeln | Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Wascht die Zucchini und schneidet sie in Viertel. Schält die Möhren und schneidet sie in Streifen. Zieht Zwiebel und Knoblauch ab und hackt beides in kleine Würfel. Die Mango schält ihr ebenfalls und schneidet das Fruchtfleisch in Stücke. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. 
Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und dünstet Zwiebeln und Knoblauch darin glasig. Anschließend gebt ihr Zucchiniwürfel und Möhrenscheiben hinzu und dünstet alles gemeinsam etwa fünf Minuten. Anschließend gebt ihr den Reis zusammen mit 1 Esslöffel Paprikapulver hinzu und mischt es etwa zwei Minuten unter das Gemüse. Anschließend löscht ihr den Reis mit Gemüsebrühe ab. Lasst alles etwa 10 Minuten köcheln, bis der Reis aufgequollen ist. Gebt dann Mango und Tomaten hinzu und würzt alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Gebt den Mango-Gemüse-Reis in eine ofenfeste Form. Schneidet den Fetakäse in Würfel und streut ihn über den Reis. Anschießend backt ihr den Mango-Gemüse-Reis im vorgeheizten Ofen bei 200°C für etwa 10 bis 15 Minuten, bis der Fetakäse leicht gebräunt ist.
In der Zwischenzeit bereitet ihr den Joghurt-Dip vor. Gebt Joghurt, den Saft der Zitrone, Paprikapulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack in eine Schüssel. Schneidet die Frühlingszwiebel in Ringe und hebt ihn unter den Joghurt. Wenn euer Mango-Gemüse-Reis fertig ist serviert ihr ihn mit dem Joghurt-Dip.


Übrigens: Wenn ihr eine Pfanne habt, die ihr direkt in den Ofen stellen könnt, dann müsst ihr den Mango-Gemüse-Reis natürlich nicht in eine ofenfeste Form umfüllen. Um ihn für Gäste schön anzurichten, könnt ihr den Reis aber auch auf kleine Formen umfüllen. So ist er gleich portioniert und ist auch ein schöner Hingucker auf dem Teller.


Ich mag auf jeden Fall die süß-fruchtige Note, die die Mango dem Gemüse-Reis verleiht. So hat man den Sommer direkt auf dem Teller und außerdem ein leichtes Gericht, was auch an warmen Tagen eine gute Figur macht.

Was ist denn eure liebste Sommerfrucht? Und was zaubert ihr damit am liebsten? Ich lasse mich gerne inspirieren und bin gespannt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlich entspannten Sonntag.

Aus dem Ofen: Gebackener Mango-Gemüse-Reis mit Joghurt-Dip

Sonntag, 6. November 2016

Buntes Ofengemüse mit Fetakäse und Rosmarin


Für mich riecht ein typischer Herbst nach nassem Laub, kühlem Wind und frischen Kräutern. Letzteres wächst trotz frostiger Temperaturen auf unserem Fensterbrett fleißig vor sich hin und lässt sich von der fehlenden Sonne nicht irritieren. Dennoch habe ich letzte Woche Rosmarin, Thymian und Basilikum lieber ins trockene geholt, damit ich auch in den nahenden Wintertagen alle Gerichte mit frischen Kräutern würzen kann. Gerade der Rosmarin zählt zu meinen absoluten Lieblingen, die ich auch in den kalten Monaten des Jahres nicht missen mag.




Gerade in Kombination mit Kürbis, Süßkartoffeln und Rote Beete macht der Rosmarin eine besonders gute Figur. Wenn er dann noch mit süßen Möhren, gebackenen Äpfeln und leicht gebräunten Fetakäse serviert wird, ist der Herbstauflauf perfekt. Ofengemüse passt so gut in den November wie eine schöne heiße Schokolade. Und da ich erst an diesem Wochenende wieder dieses absolute Wohlfühlgericht gezaubert habe, dachte ich mir, dass ich es euch natürlich auch nicht vorenthalten darf. Das schöne daran: Es ist ohne große Vorbereitungszeit schnell zubereitet.




Zutaten (für 2-3 Portionen)
400 g Kartoffeln | 1 Süßkartoffel | 2 Rote Beete | 5 Möhren | 1/2 Kürbis (Hokkaido) | 1 großer Apfel | 150 g Fetakäse | 70 ml Öl | 2 TL gemahlener Rosmarin | 5 Zweige frischer Rosmarin | 2 TL Paprikapulver | Salz, Pfeffer


Heizt den Ofen auf 200 °C vor. Schält die Kartoffeln, die Süßkartoffel, rote Beete und die Möhren und schneidet sie anschließend in Viertel. Wascht den Apfel und schneidet ihn ebenfalls in Viertel. Wascht den Kürbis, entfernt die Kerne und schneidet ihn in schmale Streifen. Vermengt das Öl mit dem gemahlenen Rosmarin, Paprikapulver und würzt es kräftig mit Salz und Pfeffer. Vermengt die Hälfte des Ölgemischs mit Kartoffeln, Süßkartoffel, Rote Beete und Möhren und gebt das Gemüse in eine Auflaufform. Backt alles etwa 20 Minuten. 
In der Zwischenzeit vermengt ihr Apfel und Kürbis mit dem restlichen Öl und lasst es etwas ziehen. Gebt nach den 20 Minuten Apfel und Kürbis ebenfalls in die Auflaufform. Streut die frischen Rosmarinnadeln darüber und backt alles gemeinsam für weitere 15 Minuten. Anschließend zerbröselt ihr den Fetakäse darüber und backt ihn etwa 10 bis 15 Minuten schön goldgelb. 






Wer es übrigens besonders aromatisch mag, kann zu dem Ölgemisch noch ein oder zwei frisch gepresste Knoblauchzehen hinzugeben. Das Ofengemüse selbst könnt ihr entweder pur oder mit einem selbst angerührtem Kräuterdip servieren. Dafür vermengt ihr einfach 150 g Crème fraîche mit 2 TL Senf und einem Spritzer Zitrone. Gebt frischen Schnittlauch hinzu und schmeckt den Dip mit Salz und Pfeffer ab. 




Und, was ist euer absolutes Wohlfühlgericht im Herbst? Ist es vielleicht eine klassische Kürbissuppe oder doch ein deftiger Braten? Ich bin gespannt und wünsche euch einen schönen Sonntag. 

Buntes Ofengemüse mit Fetakäse und Rosmarin

Sonntag, 4. September 2016

Vegetarischer Quinoa-Auflauf mit Zucchini, Champignons, Tomaten und Basilikum



Hach, was habe ich die letzte Woche genossen. Jeder Sonnenstrahl wurde förmlich aufgesogen und jeder laue Sommerabend für kommende frische Herbsttage abgespeichert. Ich werde dem Sommer dennoch nicht nachtrauern. Nicht, weil er uns zu wenig Sonnenstunden beschert hat, sondern weil der Herbst einfach meine liebste Jahreszeit ist. Ich freue mich schon auf ausgiebige Spaziergänge im raschelnden Herbstlaub. Auf kuschlige Stunden auf dem Sofa, auf heiße Tassen Tee und auf Kürbissuppe. Hach ja, der Herbst ist einfach eine herrliche Jahreszeit.



Doch bevor ich mit den schönen Herbstrezepten in die Saison starte, gibt es mal etwas anderes auf meinem Blog. Denn ich habe mit Quinoa experimentiert. Die gesunden Samen haben mich neugierig gemacht, sodass ich am Wochenende einfach mal einen kleinen Auflauf gezaubert habe. Es müssen ja nicht immer Nudeln oder Kartoffeln sein, nicht wahr? Quinoa ist auf jeden Fall eine leckere Alternative, die sogar (mal wieder) meinen Mann überzeugt hat. Und das, obwohl ich gegen seinen Willen einen vegetarischen Auflauf zubereitet habe...





Zutaten (für 6 Portionen)

250 g Quinoa | 300 g Zucchini | 1 Zwiebel | 1 große Knoblauchzehe | 250 g Champignons | 200 g Kirschtomaten | 300 g Frischkäse | 2 Eier | 2 EL Zitronenaft | 300 g Mini-Mozzarella | eine handvoll frischen Thymian | Salz, Pfeffer | 1 Bund Basilikum | 1 EL Olivenöl

Wascht die Quinoa mit heißem Wasser. Gebt 400 ml Wasser mit etwas Salz in einen Topf, gebt das Quinoa hinzu und lasst es etwa 10 bis 12 Minuten köcheln bis die Quinoa das Wasser vollständig aufgenommen hat. In der Zwischenzeit wascht ihr Zucchini und würfelt sie in Stücke. Wascht die Tomaten und halbiert sie. Putzt die Champignons und schneidet sie in Scheiben. Schneidet Zwiebel und Knoblauchzehe klein. Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne, gebt Zwiebeln und Knoblauch hinzu und bratet es kurz an. Gebt dann die Zucchiniwürfel gemeinsam mit dem frischen Thymian in die Pfanne und bratet sie von allen Seiten etwa fünf Minuten an. Würzt die Zucchini mit Salz und Pfeffer. Stellt Zucchini und Quinoa kurz zur Seite.



Heizt den Ofen auf 180°C vor. Verquirlt die Eier mit Frischkäse und Zitronensaft und würzt die Masse kräftig mit Salz und Pfeffer. Hebt die Quinoa unter und verteilt sie in einer gefetteten Auflaufform. Wascht den Basilikum und verteilt etwas mehr als die Hälfte der Blätter auf der Quinoa. Verteilt Zucchiniwürfel, Champignons und Tomaten auf der Quinoa. Halbiert die Mozzarella-Kugeln und verteilt sie über dem Gemüse. Gebt den Auflauf für etwa 20 bis 30 Minuten in den Ofen, bis der Mozzarella goldbraun gebacken ist und serviert ihn mit den restlichen Basilikum-Blättern. 



Die Reaktion meines Mannes zum Auflauf sagt eigentlich alles: Der Teller war restlos verputzt und der Mann selbst streichelte sich zufrieden über den gut gefüllten Bauch. Da behauptet noch mal einer, dass unbedingt überall etwas Fleisch eine Rolle spielen muss...



Habt ihr denn schon mal Quinoa probiert? Ich bin sehr gespannt auf eure Rezeptideen! 

Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren und einen herrlichen Sonntag.

Vegetarischer Quinoa-Auflauf mit Zucchini, Champignons, Tomaten und Basilikum

Sonntag, 3. Juli 2016

Sommerlicher Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit Spinat-Pesto und Wildkräuter-Salat


*Dieser Beitrag enthält Werbung für WestwingNow



Heute läute ich den Juli mit einem sommerlichen Rezept ein und habe es mir dafür nicht nehmen lassen, mit meinen Tellern und Schüsseln für die Haustür zu hüpfen. Immerhin musste der schöne Sonnenschein an diesem Sonntag auch mal gut genutzt werden, nicht wahr? Da ist es auch fast nicht schlimm, wenn man sich mitten im Berliner Innenhof von neugierigen Nachbarn beobachtet fühlt... Doch für diesen Beitrag wollte ich nun mal unbedingt ins Freie, sodass ich mich tapfer dieser Herausforderung stellte. Und wenn ich mir mein Ergebnis so anschaue, bin ich auch sehr glücklich, mein Vorhaben in die Tat umgesetzt zu haben.






Passend zum schönen Sommer (die paar gemeinen Regentage ignoriere ich einfach mal...) habe ich einen leichten Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit selbstgemachten Spinat-Pesto mitgebracht. Begleitet wird dieser neben einem würzigen Wildkräuter-Salat außerdem von meiner geliebten neuen Auflaufform und diversen anderen Accessoires, die bei solch einem sommerlichen Dinner eindeutig nicht fehlen dürfen. Bevor ich euch also mein Rezept für dieses leckere Gericht verrate, möchte ich erstmal erzählen, wo ich die schönen Teller und Schüsseln gefunden habe, die ihr heute auf den Bildern sehen könnt.



Ich bin mir sicher, dass viele von euch Westwing durchaus ein Begriff ist. Ich selbst durfte im letzten Jahr mit diesem schönen Shop zusammenarbeiten und freute mich deshalb sehr, als mich vor kurzem wieder Post erreichte. Dieses Mal jedoch konnte ich eine Runde bei WestwingNow* shoppen und war sofort Feuer und Flamme. Hier finde ich einfach alles, was mein Foodieherz höher schlagen lässt - von herrlichen Tellern von House Doctor über Schalen von Bloomingville bis hin  Vasen von Tine K Home. Da kommt man aus dem Stöbern wirklich nicht mehr heraus. Verrückt, dass ich mich überhaupt für diese Auswahl an Schätzchen entscheiden konnte. Meine Wunschliste ist in jedem Fall nach meinem Besuch bei WestwingNow nicht kürzer geworden, so viel kann ich verraten... 



Wunderbar finde ich übrigens auch die Looks* bei WestwingNow. Dort kann man sich wild durch verschiedene Inspirationsbilder klicken und findet so letztlich im Handumdrehen die passenden Accessoires für seine eigenen vier Wände. Genau so habe ich nun auch die passenden Foodprops für meinen heutigen Beitrag gefunden. Denn bevor ich in den Looks stöberte wusste ich noch nicht genau, wie ich meinen sommerlichen Auflauf in Szene setzten wollte. Doch als ich schließlich die hübschen Schüsseln von Bloomingville entdeckte, stand mein Konzept sehr schnell fest, sodass ich mich richtig darüber freue, euch diesen Beitrag und natürlich auch das köstliche Rezept heute zeigen zu können.





So, und nun möchte ich euch natürlich nicht länger auf die Folter spannen und verrate euch endlich das Rezept für den Tomaten-Mozzarella-Auflauf. Mir selbst tropft auf jeden Fall schon wieder der Zahn, wenn ich mir die Fotos so anschaue...

Zutaten für sechs Portionen
500 g Bandnudeln
800 g Rispentomaten (rot und gelb)
300 g Mini-Mozzarella
200 g frischer Blattspinat
3 EL Olivenöl
2 EL Parmesan
1 kleine Zwiebel
1 kleines Bund Basilikum
Salz, Pfeffer



Zunächst kocht ihr die Bandnudeln im Salzwasser nach Packungsanweisung gar. Heizt den Ofen auf 200 °C Vor. In der Zwischenzeit bereitet ihr das Spinatpesto vor. Dafür schält ihr die Zwiebel und schneidet sie klein. Wascht den Blattspinat, schütteln ihn trocken und gebt ihn mit der Zwiebel, dem Öl und Parmesan entweder in den Mixer oder in ein hohes Gefäß, um die Zutaten mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse zu verarbeiten. Würzt euer Pesto mit Salz und Pfeffer und stellt ihn zur Seite.
Anschließend wascht ihr die Tomaten und schneidet diese in Scheiben. Nehmt den Mini-Mozzarella zur Hand und halbiert die Kugeln. Mit etwas Öl reibt ihr nun eure Auflaufform ein. Gebt etwa die Hälfte der fertig gekochten Nudeln in die Form und bestreut sie mit der Hälfte der Tomaten und dem Mozzarella. Verteilt etwa die Hälfte des Spinatpesto darüber und gebt dann die Rest der Nudeln darüber. Streut wiederum die restlichen Tomaten und Mozzarella-Hälften über die zweite Schicht Nudeln und gebt zweiten Teil des Pesto hinzu. Stellt dann euren Auflauf in die Mitte des Ofens und backt ihn 20 bis 25 Minuten, bis der Mozzarella leicht gebräunt ist. Serviert euren Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit frisch gemahlenem Pfeffer und den Basilikumblättern.



Den perfekten Begleiter für euren Sommerauflauf bildet übrigens ein frisch gepflückter Wildkräutersalat. Ich gebe zu: In der Großstadt würde ich niemals auch nur einen Löwenzahn pflücken, waschen und essen. Doch nach nur ein paar Autominuten ist man auch hier aus der Stadt heraus und kann sich auf grünen Wiesen die schönen Kräuter einmal näher anschauen. So kann man Rauke, Ampfer, Spitzwegerich, Vogelmiere, Kresse, Klee oder Schafgarbe ruhig mal mit etwas selbstgemachtem Rosmarin-Zitronen-Öl genießen. Ein paar Tomaten dazu, mit Salz und Pfeffer würzen und noch etwas Rucola hinzunehmen und schon ist der perfekte Wildkräutersalat fertig.



Als kühle Erfrischung ist übrigens zu diesem Gericht ein Zitronen-Wasser mit Minze die beste Wahl. Hübsch angerichtet in der Wasserkaraffe macht dieses Wasser auch noch viel her und rundet das Gesamtbild eurer sommerlichen Dinnertafel ab. 



So, ich genieße heute noch die restlichen Sonnenstrahlen und lasse mir meinen Auflauf schmecken. Damit kann man die Woche doch wirklich wunderbar ausklingen lassen, nicht wahr?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen
Auflaufform: Revol*
Stoffserviette: Scantex*
Glaskaraffe: Leonardo*
Kuchenteller: House Doctor*
Schüsseln: Bloomingville*
Ölgießer: Andrea House*
Schneidbrett: WestwingNow*
Gläser: Aus dem Anita-Fundus :)

* Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von WestwingNow entstanden. Konzept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. Vielen lieben Dank für die schöne Zusammenarbeit.

Sommerlicher Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit Spinat-Pesto und Wildkräuter-Salat

Donnerstag, 17. September 2015

Kleine Calzones mit Tomaten-Auberginen-Füllung, Basilikum und Parmesan



Dass ich kleine Dinge mag, ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Kleine Küchlein, kleine Cupcakes, kleine Törtchen, kleine Gugl. Das sieht ja beinahe danach aus, als würde ich mich nur von süßen Leckereien ernähren (was ich natürlich - nicht immer - mache). Hinter den Blog-Kulissen wird jedoch natürlich auch herzhaft gekocht und zubereitet - mit nur einem Unterschied: Die Köstlichkeiten schaffen es meist wegen akutem Hungergefühl und Bauchgrummeln nur sehr selten vor die Kamera. Umso mehr freue ich mich, dass meine heutigen Shootingstars genauso geduldig waren wie ihre süße Konkurrenz und ich euch endlich mal wieder einen herzhaften Snack zeigen kann: Kleine Calzone gefüllt mit einer leckeren Tomaten-Auberginen-Mischung mit Basilikum und Parmesan. Ich bin so begeistert von den kleinen Dingern, dass ich heute auch nicht lange um den heißen Brei (oder die heißen Calzones) schreibe, sondern euch gleich mal das Rezept für insgesamt etwa 20 kleine Calzones - je nach Größe eures Ausstechers - mitgebracht habe.




Zunächst bereitet ihr den Teig für die Calzones vor. Dafür gebt ihr Mehl in eine hohe Schüssel, bildet eine kleine Mulde und gebt dort die Prise Zucker und die Hefe hinein. Anschließend gebt ihr noch die beiden Eigelbe und die Butter hinzu und verknetet alles zügig mit den Händen oder dem Knethaken eurer Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Formt den Teig zu einer Kugel und stellt ihn für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank. 



In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Füllung für eure Calzones vorbereiten. Dafür hackt ihr den Knoblauch klein und würfelt Tomaten und Auberginen in kleine Stücke. Mit dem Olivenöl lasst ihr den Knoblauch in einer Pfanne glasig andünsten. Gebt dann das Gemüse hinzu und lasst es für ein paar Minuten mitschmoren. Erst am Ende rührt ihr das Tomatenmark unter die Gemüsemischung und würzt alles gut mit Salz und Pfeffer. Zupft den Basilikum klein und hebt ihn letztlich unter das Gemüse. Nun könnt ihr die Pfanne vom Herd nehmen und alles abkühlen lassen. Erst kurz vor dem Befüllen eurer Calzones rührt ihr den Parmesan unter die Gemüsemischung. 

Den Ofen könnt ihr auf 200 °C vorheizen. Holt nun den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Stecht aus dem Teig kleine Kreise oder Vierecke aus - zum Vergleich: Meine Ausstechform hatte einen Durchmesser von acht Zentimetern. Nun könnt ihr eure Füllung zur Hand nehmen und mit einem Teelöffel jeweils kleine Portionen in die Mitte eurer Teigkreise setzen. Klappt den Teig um, sodass kleine Dreiecke entstehen. Verquirlt zu guter Letzt noch das Eigelb mit einem Esslöffel Wasser und bestreicht damit die Calzones vollständig, sodass die Ränder im Idealfall aneinanderkleben. Nun backt ihr das Ganze etwa 15 bis 20 Minuten, bis sie schön goldbraun sind. Fertig!






So. Ich werde heute die restlichen Calzones erst zum Abendessen genießen. Bis dahin freue ich mich auf einen freien Donnerstag und hoffe, dass der Schnupfen, der sich gerade ankündigt, schnell wieder verschwindet...

Ach übrigens! Ist es euch schon aufgefallen? Alles und Anderes ist jetzt unter seiner eigenen Domain erreichbar und das ganz ohne großen Umzugsstress - sehr praktisch. Nun ist der lange Rattenschwanz von Blogspot aber endlich Geschichte und ich freue mich riesig über diesen kleinen Schritt. 

Habt einen wunderschönen Donnerstag!

Kleine Calzones mit Tomaten-Auberginen-Füllung, Basilikum und Parmesan

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