Dessert

Dienstag, 19. Juli 2016

Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Quark-Topping und karamellisiertem Müsli-Crunch

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Müsliglück

Habe ich in der vergangenen Woche tatsächlich eine Regenjacke mit mir herumgeschleppt? Habe ich die lange Jeans nicht eigentlich so langsam in die hinterste Kleiderschrankecke verbannen wollen? Pustekuchen. Dieser Juli meint es wirklich nicht gut mit uns, sodass ich am Samstag nun jeden einzelnen vorhanden Sonnenstrahl aufsaugen musste, um kommende triste Sommertage auch weiterhin mit guter Laune zu begegnen. Tatsächlich genoss ich den Samstag in vollen Zügen. Er begann mit einem gemütlichen Junggesellinnenabschied mit Picknick am Tegeler See, den ich fotografisch begleitete, und endete mit einem Sommerfest gemeinsam mit meinen Kollegen in Potsdam. Dort ließen wir den Tag mit einem herrlichen Grillbuffet ausklingen und genau da kam mir auch der Gedanke, dass ich euch endlich das heutige Rezept zeigen muss! Denn auch wenn es das Wetter nicht konstant gut mit uns meinte, so habe ich dennoch längst die Grillsaison eingeweiht. Und was darf da nicht fehlen? Natürlich auch ein köstliches Dessert – vom Grill, versteht sich. 


Wer mir über Facebook oder Instagram folgt, hat sicher längst gesehen, dass es vor kurzem die Glücksfee mit mir gut meinte und ich einen Gasgrill gewonnen habe. Das gute Stück ist längst eingeweiht und auch eine leckere Süßspeise durfte beim ersten Ausprobieren nicht fehlen. In einer Zeitschrift entdeckte ich dazu ein passendes Rezept (was jetzt irgendwo im Nirvana meines Schreibtisches verschwunden ist), doch mir war sofort klar: Das geht noch besser! 


Im April hatte ich euch bereits diesen leckeren Frühlingssalat mit Spargel, Blaubeeren und Müslicrunch mit "Gartenliebe" vom Müsliglück* gezeigt. Damals habe ich angekündigt, dass ich euch noch weitere Rezepte mit dem herrlichen Müsli der kleinen Manufaktur zeigen möchte. Gesagt, getan. Ich habe nun zu der Sorte "Bitter Sweet"* gegriffen und fleißig gekostet, ausprobiert und abgeschmeckt. Herausgekommen ist für mich DAS perfekte Rezept für die nächste Grillparty: Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Quark-Topping und karamellisiertem Müslicrunch. Ein Genuss! Und das beste am Rezept: Es ist super schnell vorbereitet.




Für acht Personen benötigt ihr folgende Zutaten:

4 reife Nektarinen
150 g Mascarpone
150 g Magerquark
4 EL Milch
2 EL Zitronensaft
1/2 Packung Vanillezucker
1 Vanilleschote

Für das Topping
70 g Müsli (z.B. Bitter Sweet von Müsliglück*)
2 EL Zucker
2 EL Wasser


Bereitet zunächst die Mascarpone-Quark-Creme vor. Dafür verrührt ihr die Mascarpone gemeinsam mit dem Quark und gebt dann Milch, Zitronensaft, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote hinzu. Für das Topping gebt ihr den Zucker mit Wasser in einen Topf und lasst den Zucker schmelzen, bis sich die Masse langsam hellgelb färbt. Dann gebt ihr die Hälfte des Müslis hinzu und verrührt es ordentlich mit der Karamell-Masse, bis das Müsli schön gebräunt ist. Gebt das Müslicrunch zum Abkühlen in eine Schüssel. 


Nun geht es an den Grill! Wascht die Nektarinen, halbiert sie und entfernt den Kern. Höhlt die Nektarinen in der Mitte mit einem Löffel etwas aus und legt sie anschließend mit der aufgeschnittenen Seite nach oben auf den Grill. Lasst die Früchte dort kurz anbraten, bevor ihr sie wendet und die aufgeschnittene Seite auf das Grillrost legt. Sobald die Nektarinen sich schön weich anfühlen, könnt ihr sie vom Grill nehmen. Rührt nun die zweite Hälfte des Müslis unter die Mascarpone-Quark-Creme und füllt diese in die Nektarinen. Bestreut die Früchte mit dem Müslicrunch und serviert euer Dessert. 


Übrigens: Wer gerade keinen selbstgemachten karamellisierten Müslicrunch zur Hand hat, der kann seine gegrillten Nektarinen und die Mascarpone-Quark-Creme auch mit Haselnuss-Krokant bestreuen. Besonders schön macht sich auch ein Minzblatt zur Dekoration - das habe ich natürlich bei meiner Fotosession vergessen und erst wieder entdeckt, als ich das leckere Dessert bereits verputzt hatte...


So, mit diesem Rezept freue ich mich nun auf ein paar wunderbare und vor allem sonnige (Grill-) Tage. Habt ihr denn schon einmal ein Grill-Dessert ausprobiert? Dann immer her mit den leckeren Rezepten! Davon kann ich im Sommer ja nie genug bekommen.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Dienstag. Lasst es euch gut gehen.


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Müsliglück entstanden. Rezept und Umsetzung stammen von mir. 

Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Quark-Topping und karamellisiertem Müsli-Crunch

Sonntag, 29. Mai 2016

Erdbeer-Limetten-Cheesecake im Glas mit Karamellsplittern



Ich befürchte stark, dass der Erdbeercontent auf meinem Blog in den nächsten Wochen nicht weniger werden wird, wenn ich nicht bald beginne diese kleine Sucht zu bekämpfen. Sie sind aber auch einfach zu verführerisch, diese kleinen roten Früchtchen... Und wenn man sie dann noch nach Feierabend am Stand von Karls Erdbeerhof ergattert, bin ich nicht mehr zu halten! Da wird in der Mittagspause genascht und am Wochenende püriert, gebacken und eingefroren. Mein leckeres Eisrezept für die warmen Maitage habe ich euch ja schon letzte Woche präsentiert. Heute geht es weiter mit einem Cheesecake im Glas - ganz ohne backen. 



Jaa, ich bin mit Sicherheit nicht die erste Bloggerin, die ein Cheesecake im Glas zaubern. Aber ich liebe diese Variante einfach und komme deshalb auch nicht daran vorbei, euch mein Lieblingscheesecake zu präsentieren - natürlich mit einer großen Portion Erdbeeren, einem Hauch Limette und knusprigen Karamellsplittern on top. Wer kann da schon noch nein sagen?





Für sechs kleine Cheesecake-Gläser benötigt ihr folgende Zutaten

100 g Löffelbiskuit | 20 g Butter | 1 EL Milch | 1 EL Limettensirup |100 g Frischkäse | 200 g Magerquark | 100 g Mascarpone | 1 Vanilleschote | 1 Limette | 400 g Erdbeeren


Zunächst bereitet ihr die Karamellsplitter vor. Dafür gebt ihr 100 g Zucker gemeinsam mit zwei Esslöffeln Wasser in einen kleinen Topf und erhitzt den Zucker unter Rühren, bis die Masse sich der Zucker langsam auflöst und goldbraun färbt. Gebt die Karamellmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie aushärten. 
Zerbröselt dann das Löffelbiskuit. Gebt Butter, Milch und Limettensirup in einen kleinen Topf, erhitzt alles gemeinsam und rührt schließlich das Löffelbiskuit unter. Gebt die Biskuitmasse in eure Gläser und drückt sie leicht fest. Reibt die Limettenschale ab und gebt sie gemeinsam mit dem Mark der Vanilleschote, Frischkäse, Magerquark und Mascarpone in eine Schüssel und rührt alles gemeinsam glatt. 
Wascht die Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet etwa 350 g in kleine Stücke. Püriert die Erdbeeren und gebt 200 g Erdbeerpüree unter die Crememasse. Verteilt die Masse auf eure Gläser und gebt den Rest des Erdbeerpürees auf die Creme. Zerbröselt das Karamell in grobe Stückchen und verziert mit ihnen und den restlichen Erdbeeren eure Gläser. 




Kleiner Tipp zum Karamell: Lasst es nicht zu lange im Topf, sonst wird es zu bitter und schmeckt etwas zu herb. Eine leichte Bräune reicht völlig aus und die Karamellsplitter runden mit seinem Crunch eure Erdbeer-Limetten-Cheesecakes perfekt ab. 




Damit wünsche ich euch eine herrliche Erdbeerzeit und viel Spaß beim Ausprobieren. Genießt euren sonnigen Sonntag und lasst es euch gut gehen. 

Erdbeer-Limetten-Cheesecake im Glas mit Karamellsplittern

Sonntag, 8. Mai 2016

Fruchtig-süßer Rhabarber-Erdbeer-Crumble mit Vanille

* Dieser Beitrag enthält Werbung für Hagen Grote


Ich bin verliebt in diesen Frühling. Endlich strahlt die Sonne in ihrer vollen Kraft, die Bäume blühen in herrlichen Farben und auf dem Markt duftet es nach den leckersten Früchten. Kein Wunder, dass ich in dieser Woche nicht an der Stiege Erdbeeren vorbeigehen konnte und auch ein paar frische Stangen Rhabarber in meinen Einkaufskorb wanderten. Meine persönliche Mission für den schönen Vatertag am vergangenen Donnerstag lautete nämlich: Mache es dir mit einem köstlichen Crumble und einer großen Kugel Vanilleeis gemütlich und lasse es dir gut gehen! Gesagt, getan. 




Einen Crumble durfte ich das erste Mal in meinem Leben im wunderschönen Irland genießen. In der Zeit absolvierte ich ein Praktikum auf der grünen Insel - drei Monate, die ich wohl niemals vergessen werde. Damals hatte mich die Mutter meiner damaligen Chefin Lucy auf ihr heimeliges Cottage eingeladen und während wir an einem sonnigen Herbsttag die schöne Landschaft des Landes genossen, zauberte sie uns am Nachmittag einen "Crumble with berries, apples and clotted cream". Als ich den ersten Löffel dieser süßen Speise auf meiner Zunge schmeckte, war es sofort um mich geschehen. Crumble gehörte von da an zu meinem liebsten Dessert und ich bereite es auch heute noch nach dem Ursprungsrezept von Lucys Mum zu. Das Einzige, was ich im Rezept meines heutigen Frühlingscrumble ausgetauscht habe, sind die Früchte. Während ich die süße Speise normalerweise eher zu kalten Jahreszeiten zubereite und dabei gemischte wilde Beeren und Äpfel verwende, zauberte ich nun aus Erdbeeren und Rhabarber eine ebenso köstliche Variante, die mich absolut dahin schmelzen ließ.  





Da ich nun schon so viel von diesem leckeren Rezept geschwärmt habe, kann ich es euch natürlich auch nicht länger vorenthalten. Für vier kleine Auflaufschalen* (Ø  12 cm) benötigt ihr folgende Zutaten: 

Zutaten:
300 g Erdbeeren | 200 g Rhabarber | 1 TL Zucker | 2 Vanilleschoten | 140 g weiche Butter | 100 g Mehl | 100 g Zucker

Für eine große Auflaufform verdoppelt ihr die Menge einfach.




Zunächst wascht ihr die Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet sie in grobe Würfel. Wascht den Rhabarber, entfernt holzige Enden und schält die einzelnen Stangen, indem ihr die Fäden mit einem scharfen Messer abzieht. Schneidet den Rhabarber danach ebenfalls in grobe Stückchen. Gebt die Fruchtstücke gemeinsam mit dem Mark einer Vanilleschote, 2 EL Wasser und 1 TL Zucker in einen Topf. Lasst alles gemeinsam kurz aufkochen, bis sich etwas Sud gebildet hat. Nehmt den Topf vom Herd und gießt etwas Flüssigkeit ab. Heizt dann den Ofen auf 200°C vor. 
Für die Streusel vermengt ihr Zucker und Mehl miteinander und gebt anschließend die Butter in Flocken und das Mark der Vanilleschote hinzu. Verknetet die Masse zu groben Streuseln. Verteilt nun euer Erdbeer-Rhabarber-Gemisch in eure Auflaufschalen und verteilt anschließend die Streusel gleichmäßig darüber. Stellt die Schalen auf die mittlere Schiene in den Ofen und backt den Crumble ca. 15 Minuten, bis die Streusel schön goldbraun gebacken sind. Anschließend noch warm servieren.



Kleiner Tipp von mir: Zum warmen Crumble passt am besten eine Kugel Vanilleeis oder auch die traditionelle "Clotted Cream" - also halb geschlagene süße Sahne. Ein Genuss!

Übrigens muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich bei meinem Rezept ein klitzekleines bisschen für euch geschummelt habe. In dem Crumble, den ihr auf den Bildern seht, ist nämlich gar kein Vanilleschotenmark. Stattdessen habe ich fein gemahlene Tahiti Vanilleschote von Hagen Grote* ausprobiert und freute mich sehr über das intensive Aroma. Ich befürchte, diese kleine feine Zutat wird künftig noch ganz anderen Rezepten den letzten Schliff verleihen... Köstlich!




Und, habt ihr auch schon mal einen Crumble gemacht? Welche süßen Früchtchen dürfen denn da für euch auf keinen Fall fehlen? Ich werde heute in jedem Fall die letzten Erdbeeren und noch zwei Stangen Rhabarber zu Crumble verarbeiten... Beim Anblick der Fotos bekomme ich nämlich gleich schon wieder Lust auf die süße Leckerei. Lucys Mum sei Dank!


Bezugsquellen:
Obst-/Gemüsekorb aus Olivenholz: Hagen Grote*
Tartelette-Förmchen: Hagen Grote*
Löffel: Xenos
Geschirrtuch in weiß: Flohmarkt
Geschirrtuch in grau: Strauß Innovation
Ranunkeln: Von meinem Lieblingsblumenladen "Kleine Rose"


* Vielen Dank an Hagen Grote für die schöne Zusammenarbeit. Konzept, Rezept und Umsetzung stammen von mir. Meine Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt wie immer meine eigene. 

Fruchtig-süßer Rhabarber-Erdbeer-Crumble mit Vanille

Samstag, 16. Januar 2016

[Teil 3] Being a good host: Ein winterliches Neujahrsdinner mit lieben Freunden - Das Dessert*


*Dieser Beitrag enthält Werbung für IKEA.

Noch bevor unser kleines Dinner in der vergangenen Woche überhaupt so richtig angefangen hatte, meinte meine Freundin schon, dass sie sich sehr auf das Dessert freue. Als ich sie verdutzt anschaute und erwiderte, dass sie doch gar nicht wissen könne, was ich gezaubert habe, sah sie mich nur lachend an und sagte: "Ach, all deine süßen Sachen sind immer so lecker! Das wird bestimmt toll." Und schwupps, waren die Erwartungen extrem hoch und ich wurde nervös. Mein "kleines" Dessert hatte ich vorher nämlich noch nie ausprobiert und tatsächlich einfach mal wieder etwas herumexperimentiert... Was ich da fabriziert hatte, hätte auch ganz schön nach hinten losgehen können. Ging es aber nicht. Im Gegenteil. Mit diesem köstlichen Abschluss eines gelungenen Winterdinner-Menüs hatte ich wohl all meine Gäste sehr glücklich machen können. 


Zum Abschluss gab es nämlich eine leckere Mascarpone-Creme mit Baiser- und Schokoladenstückchen und Himbeeren. Natürlich hübsch angerichtet im Weckglas. Diese habe ich mir eigens für das Dinner noch kurz zuvor zugelegt, denn als ich zwei Tage vor dem schönen Abend meine Weckgläser zur Floristin brachte, stellte ich erschrocken fest, dass ich damit gar nicht mehr genügend große Gläschen für das Dessert zur Verfügung hatte! Mein Schreck ließ aber natürlich schnell nach. So hatte ich immerhin mal wieder einen Grund, meinen kleinen Vorrat von Foodprops aufzustocken. Da gibt es doch tatsächlich schlimmere Dramen, die vor so einem sorgfältig geplanten Winterdinner passieren könnten, nicht wahr? ;)


Die leckere Nachspeise könnt ihr auf jeden Fall schon am Vormittag eures eigenen Dinners vorbereiten. Für insgesamt sechs Gläser benötigt ihr folgende Zutaten:


Zunächst rührt ihr Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse. Schlagt dann die Sahne steif und hebt sie unter die Mascarpone-Quark-Creme. Hackt die Schokolade und das Baiser in kleine Stücke und hebt sie ebenfalls unter die Mascarpone-Masse. Danach verlest ihr die Himbeeren, wascht sie und tupft sie sorgfältig mit Küchenpapier trocken. Dann könnt ihr euer Winterdinner-Dessert auch schon auf die Weckgläser verteilen. Beginnt dabei mit der Mascarpone-Creme, schichtet darauf die Himbeeren und gebt wieder Mascarpone-Creme hinzu, bis das Glas voll ist. Dekoriert euer Dessert noch mit ein wenig geraspelter Schokolade und Baiser und stellt es schließlich kühl.


Natürlich hat nicht jeder meiner Gäste - und mir selbst eingeschlossen - diese mächtige (leckere) Creme vollständig geschafft. Nach der köstlichen Pastinakensuppe und dem zarten Schweinefilet war nicht mehr allzu viel Platz in unseren Bäuchen. Wie gut, dass man da die Weckgläser anschließend problemlos mit einem Deckel verschließen kann. So versüßte uns das fruchtige Dessert einfach das Frühstück am nächsten Morgen. Das nenne ich mal einen guten Start in den Tag. 

So. Wer an dieser Stelle meint, dass ich mit diesem Beitrag am Ende meiner Neujahrsdinner-Serie angekommen wäre, der hat sich doch tatsächlich geirrt. Denn ein wichtiges Detail fehlt noch: Das Gastgeschenk! Und das zeige ich euch morgen. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Samstag.


Hier geht es zu Teil I (Tischdekoration und Vorspeise) und Teil II (Hauptgericht) meines Neujahrsdinners.

Alle Artikel aus diesem Post von IKEA* im Überblick:
Tischdecke: SITTNING
Tischläufer: SITTNING
Teller: FÄRGRIK
Sektgläser: VINTER 2015
Trinkgläser: VINTER 2015
Duftkerzen: VINTER 2015
Flaschen: SINNERLIG
Brettchen: PROPPMÄTT
Deko-Schlüssel: VINTER 2015
Tischset aus Kork: AVSKILD

* Vielen lieben Dank an IKEA und dem sisterMAG für diese wunderschöne Kooperation. Konzept und Umsetzung lagen in meiner Hand und meine Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt davon unberührt.

[Teil 3] Being a good host: Ein winterliches Neujahrsdinner mit lieben Freunden - Das Dessert*

Sonntag, 27. Dezember 2015

Spekulatius-Chai-Waffeln mit heißen Glühwein-Beeren als perfektes Winterdessert für besonders kalte Tage


Nach ein paar wunderschönen Tagen in der Heimat im Kreise meiner Liebsten ist das diesjährige Weihnachtsfest nun auch schon wieder vorbei. Da freut man sich so lange auf diese gemütliche Zeit mit seiner Familie und dann sind die ganzen Highlights, wie die köstliche Gans meines Papas oder die Verwandtschaftsbesuche mit jeder Menge Durcheinander, einer Prise Glückseeligkeit und lustigen Spielerunden, auch schon wieder vorbei. Wir nutzen nun die verbleibenden freien Tage mit Besuchen bei Freunden und Bekannten und lassen es uns mit den übrigen Leckereien der Festtage gut gehen. Auch wenn sich der Winter noch nicht so wirklich von seiner kalten Seite zeigt, so möchte ich dabei dennoch die eigentlich frostige Jahreszeit auch gebührend zelebrieren. Deshalb zeige ich euch heute ein leckeres Dessert, was euch die Tage zwischen den Jahren eindeutig versüßen wird. Die köstlich würzigen Waffeln, die ihr bereits auf meinen heutigen Fotos sehen könnt, habe ich nämlich mit einer ganz besonderen Zutat verfeinert: Chai Latte von Chailove*.




Als ich schon vor einiger Zeit eine Mail der lieben Larah bekam, war mein Interesse an diesem Shop sofort geweckt. Und das lag eindeutig nicht nur an den schon rein optisch hübschen Produkten, die mir da von ihrer Webseite entgegen lächelten, sondern eben auch an Larah selbst. Tatsächlich gründete nämlich die frisch gebackene Abiturientin Chailove noch während ihrer Schulzeit. Vor solch einem Geschäftssinn und dem Gespür für köstliche Produkte in solch jungen Jahren ziehe ich eindeutig meinen Hut. (Herrje... bei solch einem Satz fühle ich mich gleich noch zehn Jahre älter...) Das Besondere: Bei Chailove habt ihr die Möglichkeit ganz nach eurem Geschmack eure eigene cremig-würzige Teemischung zusammenzustellen. Mit den Zutaten im Shop habt ihr somit schlappe 200 Varianten zur Verfügung. Ich gebe zu: Da fällt es wirklich schwer, sich zu entscheiden...
 

Besonders schön ist auch, dass sich der Chai Latte nicht nur als heißes Getränk zubereiten lässt, sondern eben auch für leckere Backrezepte wunderbar eignet. So sind nun auch meine winterlich-würzigen Waffeln entstanden. Allein der Duft lässt einen da schon dahin schmelzen... Jammie! Ich hatte mich dieses Mal beim Backen für die Variante "Vanille-Cheesecake" entschieden, die meinen Waffeln eine leichte süße Note verliehen hat.



Und da ihr bestimmt auch alle Waffel- und Chai-Fans seid wie ich, verrate ich euch heute auch sofort mein Rezept für die Spekulatius-Chai-Waffeln mit heißen Glühwein-(Blau-)Beeren. Ich sage euch: Das ist eindeutig DAS Rezept für eiskalte Wintertage. Sollten sie sich denn irgendwann mal blicken lassen... Die folgenden Zutaten reichen locker für 10 bis 12 Waffeln.



Für den Teig gebt ihr zunächst Margarine, Zucker, Rohrzucker und Eier in eine Schüssel und rührt alles gemeinsam zu einer cremigen Masse. Danach gebt ihr das Mark der Vanilleschote, den Chai Latte, Backpulver und Mehl hinzu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Anschließend rührt ihr nach und nach die Milch unter. Zum Schluss gebt ihr den Spekulatius in einen Gefrierbeutel und zerbröselt ihn zu feinen Stücken, die ihr schließlich unter den Teig rührt. Danach backt ihr den Teig im Waffeleisen aus. 



Für das heiße i-Tüpfelchen auf euren Waffeln gießt ihr zunächst die Blaubeeren mit Hilfe eines Küchensiebs ab und fangt dabei die Flüssigkeit auf. Gebt dann die Beeren gemeinsam mit Puderzucker, Rotwein, Zimt und fünf Esslöffeln der zuvor aufgefangenen Flüssigkeit aus eurem Blaubeerglas in einen Topf und erhitzt es unter Rühren. Anschließend könnt ihr die Waffeln mit euren Glühwein-Beeren servieren, mit etwas Puderzucker bestreuen und genießen.



Ich überlege nun, ob ich die köstlichen Waffeln auch zu Silvester machen werde... Immerhin lassen sich der Teig und auch die Glühwein-Beeren ganz wunderbar schon am Vormittag vorbereiten, sodass man die Waffeln frisch zubereitet am Abend genießen kann. Na, wäre das nicht eine Idee für euer Silvester-Menü? Wem dafür nur noch der Chai-Latte als Zutat fehlt, für den habe ich auch gleich  noch eine kleine Überraschung parat: Gemeinsam mit Chailove verlose ich eine Packung Chai Latte nach Wahl! Ihr könnt also ganz nach eurem Geschmack eure persönliche Mischung zusammenstellen lassen oder euch für eine der fertig gemischten Chai Latte entscheiden.

Um zu gewinnen, hinterlasst mir einfach bis zum 06. Januar 2016 einen Kommentar und verratet mir, welche Zutaten in eure Chai Latte Mischung wandern sollen. Stöbert dazu gerne mal im Shop von Chailove und lasst euch von den verschiedenen Zutaten inspirieren. Wer Chailove bei Facebook auch noch ein Däumchen nach oben schenkt, der erhält ein Zusatzlos. Gebt dafür einfach in eurem Kommentar +FB an. Es gelten wie immer die folgenden Teilnahmebedingungen.






Damit drücke ich euch wie immer die Däumchen und hoffe sehr, dass euch mein Rezept gefällt. Nachbacken und kosten empfehle ich ausdrücklich! Ich verspreche hoch und heilig, dass die Waffeln auch bei sonnigem Frühlingswetter ein absoluter Gaumenschmaus sind ;) 


Bevor ich nun wieder die Füße hochlege, habe ich noch eine Gewinnerin zu verkünden. Mein Mann hat wieder die Losfee gespielt und so darf sich nun die liebe Jenni über das wunderschöne Windlicht von Räder freuen! Herzlichen Glückwunsch liebe Jenni. Ich wünsche dir gemütliche Stunden mit deinem neuen Schmuckstück.


Allen anderen wünsche ich einen wunderbar entspannten Sonntag. Lasst es euch gut gehen und genießt die letzten Tage in 2015. 



*Werbung. Vielen Dank an Chailove für die nette Zusammenarbeit und die Bereitstellung der Produkte zum Ausprobieren und Genießen.

Spekulatius-Chai-Waffeln mit heißen Glühwein-Beeren als perfektes Winterdessert für besonders kalte Tage

Sonntag, 30. August 2015

Weiße Schokomousse mit Birnen-Rosmarin-Püree als Dessert zum White Dinner


Manchmal stöbere ich durch meine viel zu lange Blogliste und erfreue mich sehr über die Ideen meiner Bloggerkollegen. So viel Kreativität steckt eindeutig an und ich liebe es, wenn ich mir selbst täglich beim Anblick leckerer Rezepte das Wasser im Munde zusammenläuft oder aber der Tatendrang in mir nach einer hübschen Selbermachidee geweckt ist. So erging es mir auch, als ich den Aufruf zum White Dinner von Tina auf ihrem Blog "Tinas Tausendschön" aufmerksam wurde. Die Idee, eine virtuelle weiße Dinnertafel herzurichten mit köstlichen Rezepten und jeder Menge Vielfalt ist einfach großartig und natürlich war auch ich sofort Feuer und Flamme, um ein leckeres Gericht für diesen Anlass herzurichten.



Doch wie das mit den Ideen und der Motivation manchmal so ist, wollte mir beides zu Beginn meiner Rezeptentwicklungsphase nicht so recht beistehen. Ich dachte von Anfang an an irgendein herzhaftes Rezept. Etwas frisches. Etwas sommerliches. Und natürlich etwas weißes. Doch je mehr Zeit verging, desto länger wurde natürlich auch die Dinnertafel bei Tina und ich entdeckte schon so einige Rezepte von anderen Bloggerinnen und Lesern, die meinen Ideen sehr ähnlich war, sodass ich sie letztlich wieder verwarf. Im Endeffekt kam ich dann auch noch zu dem Schluss, dass herzhaft doch einfach nicht meine Paradedisziplin ist. Wer mal einen Blick in mein Rezeptearchiv geworfen hat, kann das durchaus bestätigen... 


Deshalb präsentiere ich euch heute wieder etwas süßes. Das passt perfekt zu mir und auch zu der Tatsache, dass ich erst heute - also am letzten Tag von Tinas White Dinner-Aktion - mein Rezept auf die lange Tafel stelle. Denn immerhin kommt das Dessert doch einfach zum Schluss, nicht wahr? Und was gibt es da besseres als eine so richtig schöne fluffige Schokomousse? Genau, weiße Schokomousse - natürlich passend zum Thema. Und das fruchtige Birnen-Rosmarin-Püree bringt noch den letzten Schliff in die süße Nachspeise, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen könnt. Für etwa vier bis sechs Gläschen (je nach Größe) benötigt ihr lediglich folgende Zutaten.


Zunächst schlagt ihr die Eiweiße steif und stellt den Eischnee kühl. Anschließend schlagt ihr die Schlagsahne ebenfalls steif und gebt zum Schluss noch etwas Puderzucker zu der Sahne. Stellt diese ebenfalls kühl. In der Zwischenzeit lasst ihr die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Sobald die Schokolade flussig ist, stellt ihr den Topf beiseite und lasst sie etwas abkühlen. Gebt Sahne und Eischnee in eine Schüssel und mengt die weiße Schokolade unter. Fertig ist auch schon eure selbstgemachte weiße Schokomousse, die ihr nun erst einmal im Kühlschrank fest werden lasst.


In der Zwischenzeit bereitet ihr das Birnen-Rosmarin-Püree vor. Dazu gebt ihr Wasser und Zucker in einem Topf und lasst beides etwa fünf bis zehn Minuten köcheln, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Wascht in der Zwischenzeit eure Birnen, schneidet sie in grobe Würfel und entfernt dabei Kerne und Stiel. Anschließend gebt ihr die Birnenwürfel und einen Rosmarinzweig zu dem Zuckerwasser und lasst alles gemeinsam für zehn Minuten köcheln. Danach könnt ihr den Rosmarin wieder entfernen. Schneidet vier bis fünf Rosmarinblättchen vom übrigen Zweig ab und püriert sie gemeinsam mit den weichen Birnen, sodass ein schönes Püree entsteht. Das Birnen-Rosmarin-Püree füllt ihr nun in eure Dessert- oder Weckgläser und lasst es vollständig abkühlen. Anschließend gebt ihr eure weiße Schokomousse auf das Püree. Fertig ist euer perfektes Dessert zum White Dinner!




Für meine Dekoration habe ich übrigens weiße Schokolade gehobelt, auf die Mousse gegeben und mit etwas Puderzucker bestreut. Für Schokoliebhaber ein absolutes Muss! Das rundet das fruchtig-süße Dessert perfekt ab. So hergerichtet kommt meine weiße Schokomousse nun auf die lange Tafel bei Tina, während ich durch die vielen wunderschönen und köstlichen Rezepte stöbere, die dort bereits Platz genommen haben.

Ich wünsche euch einen herrlichen Sonntag.

Weiße Schokomousse mit Birnen-Rosmarin-Püree als Dessert zum White Dinner

Alles und Anderes © . Design by FCD.