Geschenkideen

Sonntag, 4. Juli 2021

DIY: Mini-Vase aus Einmachglas mit Holzspan dekorieren


Schnittblumen aus dem Garten - ein absoluter Traum... Wenn ich früher meine Oma besucht habe, hatte sie für mich stets ein kleines Sträußchen der schönsten Blumen aus ihrem Garten vorbereitet. Im Frühjahr Maiglöckchen oder Blausternchen, im Sommer Rosen oder Sonnenhut, im Herbst lila Herbstastern. Wie einen Schatz nahm ich diese Gaben stets mit nach Hause und gab ihnen einen besonderen Platz in unseren vier Wänden. Das ich nun tatsächlich regelmäßig selbst mit der Gartenschere durch unsere Blumenbeete wandere, hätte ich mir vor ein paar Jahren noch nicht erträumen können. Doch mit der Gartenumgestaltung vor ein paar Monaten und den vielen neuen grünen Bewohnern kann ich mir diesen Traum nun endlich erfüllen. Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht für wahnsinnig üppige Bouquets reicht, so ziehen dennoch jede Woche kleine bunte Sträuße bei uns ein. Und ich liebe es!



Die vielen kleinen bunten Sträuße benötigen natürlich auch ein stilvolles Zuhause. Schöne kleine Vasen habe ich tatsächlich nicht allzu viele und so wurde es endlich mal wieder Zeit für ein wenig Abwechslung in meiner Sammlung. So griff ich kurzerhand zu kleinen Einweckgläsern, Bastelspan und Jutegarn und zauberte in nur wenigen Schritten zeitlose kleine Vasen. Ein wirklich schönes Upcycling-Projekt für das Wochenende.


Material

Bastel- bzw. Holzspan | Jute-Garn | Heißklebepistole | Schere | Kleine Einweckgläser

Anleitung

  1. Einen Streifen Bastelspan mit der kurzen Seite an ein Weckglas legen, einmal falten und den überschüssigen Bastelspan abschneiden. 
  2. Mit der Heißklebepistole etwas Kleber am unteren Rand des Einweckglases platzieren und den Bastelspan mit der kurzen Seite daran befestigen. Vorgang solange wiederholen, bis das gesamte Glas einmal mit Streifen umrandet ist.
  3. Das freie Ende vom Bastelspan-Streifen mit Heißkleber ebenfalls am unteren Rand des Einweckglases befestigen, sodass sich eine Schlaufe bildet. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis das ganze Glas mit Schlaufen umrandet ist.
  4. Jute-Garn großzügig zuschneiden, sodass er drei Mal um das Einweckglas gewickelt werden kann. Mit Heißkleber am unteren Rand des Einweckglases befestigen. 
  5. Vasen mit Wasser füllen und mit frischen Schnittblumen dekorieren.


Den Bastel- bzw. Holzspan findet ihr in jedem gut sortierten Bastelladen oder Online. Das natürliche Material harmoniert perfekt mit den frischen Blüten und bringt sie noch besser zur Geltung. Mein kleiner Strauß aus Frauenmantel, Jasmin und Mädchenauge unterstreichen den zarten Skandi-Look. Für mich eine wirklich schöne und zugleich einfache Dekorationsidee, die man je nach Jahreszeit mit anderen Schnittblumen kombinieren kann.

Ich wünsche euch in jedem Fall viel Freude beim Nachmachen! Lasst es euch gut gehen.

DIY: Mini-Vase aus Einmachglas mit Holzspan dekorieren

Sonntag, 21. März 2021

DIY: Ostereier mit Trockenblumen


Bereits in zwei Wochen springe ich hoffentlich bei schönstem Frühlingswetter durch den Garten meiner Großeltern und schaue unserer kleinen Tochter dabei zu, wie sie bunte Eier zwischen den hohen Bäumen sucht. Die Sonne wird mich an der Nase kitzeln und ich genieße das Beisammensein mit meinen Lieben in vollen Zügen. Tatsächlich steigt meine Vorfreude auf das diesjährige Osterfest allmählich an, sodass ich mich auch endlich dazu aufraffen konnte, die eigenen vier Wänden mit etwas passender Dekoration aufzuhübschen. 



Quietschbunte Plastikeier kommen mir auch an Ostern nicht ins Haus, so viel steht fest. Stattdessen habe ich mich für eine schlichte, skandinavische Dekoration entschieden und diese kurzerhand selbstgemacht. Mit nur wenigen Handgriffen habe ich die Eier mit Federn und Schleierkraut befüllt und an meinen mit Kirschzweigen und Forsythien bestückten Osterstrauß gehangen. Schneller kann man sich wohl kaum auf die Osterzeit einstimmen.


Materialien

Glas- oder durchsichtige Plastikeier | Trockenblumen (zum Beispiel Schleierkraut) | Federn | Schere

  1. Deckel der Eier abschrauben.
  2. Eier nach Belieben zunächst mit Federn füllen.
  3. Trockenblumen zu kleinen Sträußen zusammenfassen, mit einer Schere kürzen und ebenfalls behutsam in die Eier stecken.
  4. Eier verschließen. Fertig.


Für meine Ostereier habe ich frisches Schleierkraut verwendet, denn nur so bekommt man die zarten Blüten ohne zu krümeln durch die kleine Öffnen. In den Eiern kann das Schleierkraut nun trocknen und macht so auch noch in ein paar Wochen eine gute Figur. Wer etwas mehr Farbe mag, der kann zu dieser Jahreszeit natürlich auch zu anderen Blüten greifen. Waxflower, die es teilweise auch in einem zarten rosa gibt, oder auch Pfefferbeeren eignen sich auch sehr gut zum Trocknen und passen ebenfalls zu der Osteier-Dekoration.


Ich bin gespannt: Steht euer Osterstrauß bereits? Ich kann es kaum erwarten, bis die kleinen Knospen meiner Kirschzweige anfangen zu blühen. Bis dahin erfreue ich mich an meinen selbstgemachten Ostereiern und überlege schon jetzt, zu welchen Blüten ich im nächsten Jahr greifen werde, um die Eier neu zu dekorieren. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Lasst es euch gut gehen.

DIY: Ostereier mit Trockenblumen

Sonntag, 7. Februar 2021

DIY: Botanische Grafiken mit Handlettering zum Valentinstag


In diesem Jahr zelebriere ich den Valentinstag. Nicht etwa mit einem dicken Strauß roter Rosen oder Frühstück am Bett, sondern mit Karten an meine Lieben. Karten für die, die ich pandemiebedingt einfach zu lange nicht gesehen habe oder in die Arme nehmen konnte. Karten für die Lieben, an die ich durchaus oft denke, aber dennoch viel zu wenig Zeit finde, um ein paar persönliche Worte auszutauschen. So nehme ich den Valentinstag zum Anlass, genau diesen Menschen mit handschriftlichen Zeilen ein kleines Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Damit die auch in einem besonders schönen Rahmen präsentiert werden, habe ich endlich mal wieder zu Stift, Pinsel und Papier gegriffen und mir ein bisschen kreative Auszeit gegönnt. Herausgekommen sind ein paar Motive, mit denen ich auch euch vielleicht ein bisschen zum Selbermachen inspirieren kann.



Ich persönlich bin keine große Künstlerin. Ich kann nicht außerordentlich gut zeichnen und schon gar nicht perfekt mit Farbe und Pinsel umgehen. Dennoch probiere ich immer gern etwas aus und habe vor kurzem festgestellt, dass Aquarellbuntstifte für mich ein perfektes Werkzeug sind, um zarte Blumen und andere botanische Elemente aufs Papier zu bringen. Dabei ist für mich die detailgetreue Darstellung von Pflanzen nebensächlich. Ich versuche zum Beispiel nicht, zarte Vergissmeinnicht oder Blätter eins zu eins abzubilden. Für mich reicht es vollkommen, wenn man erahnen kann, was ich dort gezeichnet habe - und wenn es am Ende nur eine kleine bunte Blumenwiese ist. Wichtig ist, dass die Botschaft stimmt. Und für mich gehören zu lieben Grüßen auch immer ein Strauß Blumen, egal in welcher Form.



Für jeden, der gerne selbst zum Valentinstag oder einem anderen Anlass botanische Grüße auf das Papier bringen möchte, aber nicht so richtig weiß, wo er anfangen soll, habe ich drei einfache Tipps parat, die jeder schnell umsetzen kann. Große Vorkenntnisse braucht man da nicht, nur die Lust am Selbermachen.

Drei Tipps zum Zeichnen von botanischen Grußkarten


1. Motivsuche: Für das perfekte Motiv könnt ihr euch entweder von euren eigenen Zimmerpflanzen oder auch Schnittblumen inspirieren lassen oder aber schlicht und ergreifend das Internet befragen. Sucht beispielsweise nach bestimmten Pflanzenarten, die perfekt zu der Botschaft eurer Grußkarte passen. "Vergissmeinnicht" passt zum Valentinstag besonders gut, aber auch "Wiesenblumen" für freundschaftliche Grüße sind ein passender Suchbegriff.

2. Aquarellbuntstifte und Fineliner: Für die Umsetzung der botanischen Grafiken habe ich nicht mehr verwendet als Aquarell-Buntstifte, Fineliner und einen dünnen Pinsel. Auf Aquarellpapier habe ich zunächst die ausgewählten Blumen und Grafiken mit dem Fineliner aufgezeichnet und danach mit Aquarell-Buntstiften und Pinsel coloriert. Viel Farbe war dafür nicht nötig, denn ich wollte lediglich kleine Akzente setzen. Die Botschaft in Form eines Handletterings war für mich wichtiger und genau dafür habe ich auch noch einen dritten und letzten Tipp. 

3. Handlettering: Ich selbst bin mittlerweile mit den Grundtechniken des Handletterings vertraut und kann durchaus freihand kurze Sprüche oder Texte zu Papier bringen. Für jeden, der nun nicht extra üben und lieber schnell ein schönes Ergebnis erzielen möchte, der kann auch zu einem kleinen Trick greifen. Online gibt es zahlreiche Handlettering-Generatoren zu finden, um einen bestimmten kurzen Text oder ähnliches in der gewünschten Schriftart zu generieren. Druckt euch diesen Text in der gewünschten Größe aus und paust diesen schließlich auf eure Grußkarte ab. Fertig ist eine individuelle Grußkarte, mit denen ihr euren Lieben eine Freude bereiten könnt.



Wer sich unsicher ist und erst einmal in Ruhe üben möchte, ohne sich über falsch gesetzte Linien zu ärgern, kann natürlich auch seine Zeichnung vorab mit dem Bleistift auf Papier bringen. Achtet dabei nur darauf, mit dem Bleistift nicht zu sehr aufzudrücken, sodass diese Linien am Ende auch wieder komplett wegradiert werden können. 

Meine selbstgemachten Karten habe ich übrigens auf kleine A6-Karten gezeichnet und letztlich auf Tonkarton aufgeklebt. So drücken meine persönlichen Zeilen auf der Rückseite der Karte nicht durch, die Karte ist insgesamt stabiler und kann auch durch unachtsame Postboten nicht so schnell zerknickt werden. 


Also, lasst uns mal wieder ein paar liebe Grüße versenden und unsere Lieben wissen, dass wir an sie denken. Ran an Stift und Papier und los geht´s! Ich wünsche euch viel Freude beim Selbermachen und hoffe sehr, euch ein bisschen inspirieren zu können.

DIY: Botanische Grafiken mit Handlettering zum Valentinstag

Sonntag, 29. November 2020

DIY: Mini-Weihnachtskränze als Geschenkanhänger


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Heuten zünden wir bereits die erste Kerze auf unserem Adventskranz an und ich kann wirklich nicht glauben, dass wir bereits in vier Wochen Weihnachten feiern! So sehr ich mich auf die Weihnachtszeit freue, umso mehr bin ich doch verwirrt, wie schnell das Jahr vergangen ist. Umso mehr nehme ich mir nun fest vor, jeden einzelnen Anblick von funkelnden Lichtern in den Fenstern, Tannennadelduft und die Plätzchennascherei in vollen Zügen zu genießen. Zur Weihnachtszeit gehört für mich auch die alljährliche Bastelei. Vor allem das Verpacken der kleinen und großen Geschenke für meine Lieben und das dazugehörige Dekorieren bereitet mir jede Menge Freude, sodass ich das sehr gern immer wieder ein bisschen zelebriere. Mit heißer Schokolade und Weihnachtsmusik im Hintergrund bringe ich das Geschenkpapier zum Rascheln und Knistern.



Beim weihnachtlichen Verpacken unterstützt mich in diesem Jahr zum ersten Mal der  P-touch H200 von BrotherDas praktische Beschriftungsgerät kann nämlich nicht nur klassische Etiketten bedrucken, sondern auch Textilbänder. Und genau das kam mir für meine kleine Bastelidee gerade recht. Die selbstgemachten Mini-Weihnachtskränze machen mit individuell beschrifteten Bändern am liebevoll ausgesuchten Geschenk nämlich eine besonders schöne Figur. Dank der vielen Deko-Funktionen wie Rahmen, Muster, verzierte Buchstaben oder verschiedenen Schriftarten und -größen kann man die Bänder perfekt individualisieren. Die Namen der Beschenkten, weihnachtliche Liedtexte oder Sprüche: Alles ist möglich! Natürlich gibt es für den P-touch H200 auch noch weitere Schriftbänder in verschiedenen Farben, Längen, Breiten, Farbvarianten, zum Kleben, Aufbügeln und vieles mehr. Für eine Extra-Portion Glanz könnt ihr eure Weihnachtsgeschenke beispielsweise auch mit gold-glitzernden Etiketten verzieren.


Die Textilbänder passend zum P-touch H200 sind in kräftigen, aber auch pastelligen Farbtönen verfügbar und passend damit sehr gut zu natürlichem Geschenkpapier und grünen Zweigen. Die Länge lässt sich ganz einfach je nach Text oder Verwendungszweck anpassen. Wenn ihr also ein ganzes Geschenk damit umwickeln möchtet, dann ist das genauso wenig ein Problem wie das Binden von kleinen Schleifen für die weihnachtlichen Mini-Kränze. Wie genau ihr diese selbermacht, erkläre ich euch Schritt für Schritt.


Material

Holzringe | P-touch H200 von Brother | Textilband TZe-RW34 oder TZe-RM34 | Ilex-Zweige | Koniferen-Zweige | Heißklebepistole | Schere

Anleitung

  1. Von den Koniferen-Zweigen kleine Zweige abschneiden.
  2. Koniferen-Zweige mit der Heißklebepistole nach und nach auf einem Holzring überlappend festkleben.
  3. Beeren vom Ilex-Zweig zupfen und vorsichtig mit Heißklebepistole auf den Zweigen befestigen.
  4. Mit dem Brother P-touch H200 den gewünschten Text gestalten und mindestens in einer Länge von 10 Zentimetern ausdrucken.
  5. Mit dem Textilband eine Schleife falten und diese mit Heißkleber auf dem Mini-Kranz kleben.
  6. Mini-Kranz an den verpackten Geschenken dekorieren. 
Kleiner Tipp: Statt eine Schleife zu binden und diese am Kranz zu befestigen, könnt ihr die weihnachtlichen Kränze auch nur mit Zweigen und Beeren verzieren und mit Hilfe des beschrifteten Bandes am Geschenk befestigen.




Ich habe meine Textilbänder übrigens mit Liedtexten und lieben persönlichen Grüßen verziert. Auch einfache Muster, Initialen der Beschenkten oder witzige Sprüche wären möglich. Der eigenen Kreativität kann man hier freien Lauf lassen. Die selbstgemachten Kränze lassen sich darüber hinaus auch mit kleinen Glöckchen, Sternen oder Weihnachtskugeln. Wer es also ein bisschen bunter mag oder seine Geschenke zum Glitzern bringen möchte, kann sich hier in jedem Fall austoben.



Meine ersten Geschenke sind mit dieser kleinen Idee nun bereits auch verpackt - eine meiner persönlichen Bestleistungen! Ich bin gespannt, wie ihr am liebsten eure Geschenke unter dem Weihnachtsbaum dekoriert. Bis dahin wünsche ich euch viel Freude beim Verpacken und Verschenken! Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Brother für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt vom Produkt und empfehle es gern weiter. Idee und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

DIY: Mini-Weihnachtskränze als Geschenkanhänger

Sonntag, 15. November 2020

DIY: Einfache weihnachtliche Geschenkanhänger


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Oh du schöne Vorweihnachtszeit! Ich glaube, ich habe mich in keinem Jahr bisher so voller Vorfreude in die Weihnachtszeit gestürzt wie in diesem. Allein der Gedanke, dass alle Fenster wieder im schummrigen Lichterkettenlicht erleuchten, heiße Schokolade nach einem langen Spaziergang die Seele wärmt und unsere Hauseingangstüren mit schönen Weihnachtskränzen geschmückt werden, lässt mein Herz hüpfen. Schon bald stapfe ich also auf den Dachboden (oder ich schicke meine bessere Hälfte da hoch...) und hole die Weihnachtsdeko aus ihrem Sommerschlaf. Alle sorgfältig verstauten Kisten wieder auszupacken und jedem einzelnen Stück seinen Platz zuzuteilen, gehört für mich zur Weihnachtszeit genauso dazu wie Plätzchen backen. Dass ich jedes Jahr aufs neue alles wieder ordentlich verpacke, hat also einen sehr großen Vorteil: Die Weihnachtszeit lässt sich damit ganz entspannt einläuten. Was allerdings seit gut zwei Jahren nicht mehr so ganz entspannt abgelaufen ist, ist das Sortieren und Durchsuchen meiner Bastelsachen. Denn zu meiner Schande ruhen all die Materialien - von Glitzersteinchen über Papierbögen, Stiften, Stempel, Kleber und Sticker bis hin zu Stoffbeutelchen und Streuelementen - lieblos in großen Umzugskartons.



Sobald ich mich Hals über Kopf in meine Bastelsachen stürzte, kamen immer wieder Dinge zum Vorschein bei denen ich dachte: "Aah, das habe ich doch letztens erst gesucht!" oder "Ooh, das wollte ich auch schon ewig mal verbasteln." Und dann wurde es wieder in die Untiefen der Kartons gepackt und verschwand. Was fehlte, war eine Aufbewahrungsmöglichkeit, bei der ich sowohl die ganzen Kleinteile meiner großen Bastelleidenschaft verstauen, als auch systematisch alle Materialien ablegen kann, sodass ich sie mit einem Handgriff wiederfinde. Die Rettung für mein Bastelkram-Chaos bilden seit ein paar Wochen nun die SmartStore-Boxen von Orthex und ich kann euch jetzt schon versichern: Die gebe ich nicht mehr her! 


Die Smartstore-Boxen haben mich letztlich nicht durch die Tatsache überzeugt, dass sie aus recyclebaren Kunststoff hergestellt wurden oder Orthex auf sie stolze 10 Jahre Qualitätsgarantie gibt. Es sind vor allem die unterschiedlichen Formen und Größen, die perfekt zu meinen verschiedenen Bastelsachen passen. Die schmalen Organizer zum Beispiel bieten nun kleinen Holz- und Glitzersternen ein schönes zu Hause, ohne durcheinander zu geraten. Daneben habe ich Draht, passende Bänder, Holzkugeln und sogar Papierreste untergebracht. Vor allem letzteres wäre zum Wegschmeißen einfach zu schade gewesen - immerhin wollte ich daraus doch schon längst mal meine kleinen weihnachtlichen Geschenkanhänger basteln, die es durch mein neues Ordnungssystem endlich auf den Blog geschafft haben. Die unendlichen Weiten meiner Umzugskartons haben mich doch tatsächlich daran gehindert, nach den Holzklammern zu suchen, die ich für diese einfach DIY-Idee benötigt habe. 


Anleitung weihnachtliche Geschenkanhänger

Material

Holzklammern in verschiedenen Größen | Tonpapier in Farbe nach Wahl | Kleber | Schere

Anleitung

1. Tonpapier in vier gleichmäßig dicke Streifen schneiden.
2. Papierstreifen untereinander im gleichmäßigen Abstand auf die Holzklammern kleben.
3. Papierstreifen rechts und links von der Holzklammer von unten nach oben schräg anschneiden, sodass sich ein Tannenbaum formt.
4. Fertig sind eure individuellen weihnachtlichen Geschenkanhänger.

Kleiner Tipp: Beschriftet die kleinen Bäumchen mit den Namen eurer Liebsten oder verseht sie mit Weihnachtsgrüßen. So erhält jedes noch so kleine Geschenk eine persönliche Note.




Man sieht: Manchmal fehlt nur ein kleiner Anstoß für ein bisschen Ordnung im kreativen Chaos, sodass schöne Projekte in Windeseile umgesetzt werden können. Meine Optimierung im ganzen Bastelsachen-Durcheinander ist übrigens nicht allein den SmartStore-Boxen von Orthex zu verdanken, sondern vor allem den dazugehörigen Organizern. Durch sie hat beinahe jede Box entweder zusätzlichen praktischen Stauraum gewonnen, sodass  beispielsweise Geschenkbänder und Co nicht wild auf einem Haufen, sondern übereinander gestapelt aufbewahrt werden können, oder aber flexible Einsätze, die man mitten in einem Bastelprojekt auch einzeln herausnehmen kann, sodass nicht die komplette Box aus dem Regal wandern muss. Die verschiedenen Formate passen sich damit ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse an. Ein Träumchen für alle Sammler, Bastler und Organisationsliebhaber.


Meine Aufbewahrungsboxen, die ich tatsächlich mit jedem kleinen und großen Bastelkram für jede Jahreszeit bis oben hin gefüllt habe, zieren übrigens ab sofort einen schicken neuen Schrank im Arbeitszimmer. Da ist er also endlich: Der wunderbar aufgeräumte und für jede Situation gewappnete Bastelschrank. Wenn ich nun etwas suche, weiß ich wo ich es finden kann. Und wenn nicht, weisen mir die leicht transparenten Boxen den Weg. Meine ersten weihnachtlichen Geschenkanhänger für dieses Jahr haben hier auch erstmal ihren Platz gefunden, ehe sie zum Weihnachtsfest ihren großen Auftritt an den Geschenken meiner Liebsten haben werden.


Sperrige Umzugskartons zur Aufbewahrung meines allerliebsten Krimskrams gehören der Geschichte an. Ich starte damit ganz entspannt und aufgeräumt in die Vorweihnachtszeit und freue mich schon wahnsinnig, die vielen kleinen und großen Ideen für das diesjährige Weihnachtsfest umzusetzen - ganz ohne große Sucherei nach dem passenden Material. Ein Teil davon findet sicher auch seinen Weg auf meinen Blog - ihr dürft also gespannt sein.


*Vielen Dank an Orthex für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Idee und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

DIY: Einfache weihnachtliche Geschenkanhänger

Sonntag, 8. November 2020

DIY: Trockenblumen im Rahmen


Während die Laubhaufen vor der Haustür immer größer werden, man morgens schon wieder das Eis von der Windschutzscheibe kratzen muss und andere sich durchaus schon um ihre diesjährige Weihnachtsdekoration kümmern, hänge ich noch ein bisschen beim diesjährigen Spätsommertrend fest: Trockenblumen! In unseren vier Wänden findet man bereits filigrane Kränze oder Vasen mit den zarten Blumen, mit denen ich ein bisschen den Sommer konserviert habe. Doch eine kleine Idee habe ich bis jetzt immer vor mir hergeschoben, die noch unbedingt umgesetzt werden wollte, bevor ich mich selbst der nahenden Weihnachtszeit widme: Trockenblumen im (Bilder-)Rahmen!



Ja, der wirklich langlebige Wohntrend ist natürlich nicht an mir vorbei gegangen. Mit wenigen Handgriffen kann man die schönen Trockenblumen wunderbar in Szene setzen und bringt Gemütlichkeit ins Haus. Da ist es auch egal, ob ihr zu Weizengräsern, Schleierkraut oder lieber bunten Blüten wie Sommerastern, Trommelschlägel oder Strandflieder greift. Für meine kleine Idee zum Selbermachen könnt ihr zwei bis drei unterschiedliche Gräser oder Blüten kombinieren oder bei einer einfarbigen Variante bleiben. Wichtig ist, dass ihr die Dicke der Stiele eurer gewählten Trockenblumen beachtet, denn danach richtet sich schließlich auch der Durchmesser des Loches, durch dass ihr die Blumen stecken werdet. Wie genau ihr den Bilderrahmen selber machen könnt, verrate ich euch natürlich auch:


Material 

Breiter Bilderrahmen | Trockenblumen nach Wahl | Holzbohrer | Lineal | Stift | Schere

  1. Glas und Rückseite vom Bilderrahmen entfernen.
  2. Bilderrahmenseite auswählen, durch die später die Blumen gesteckt werden sollen. Ermittelt die Rahmenmitte mit Hilfe eines Lineals und markiert diese. 
  3. Bohrt mit einem Holzbohrer ein kleines Loch durch die markierte Stelle auf eurem Rahmen.
  4. Trockenblumen auswählen, bündeln und durch das gebohrte Loch stecken. 
  5. Überschüssige oder zu lange Stiele können auf der Unterseite abgeschnitten werden.
  6. Fertig! 
Kleiner Tipp: Eure Bilderrahmen mit Trockenblumen machen sowohl an der Wand als auch stehend auf einer Kommode eine besonders gute Figur. Bei großen Bilderrahmen könnt ihr auch mehrere Löcher bohren und diese mit Trockenblumen bestücken.



Ich habe mich noch nicht so recht entschieden, ob meine Bilderrahmen an die Wand sollen. Bisher verzaubern sie mich auf einer Kommode im Arbeitszimmer und erinnern mich doch glatt noch ein bisschen an die warme Jahreszeit. Gemeinsam mit einer kleinen Vase, in die ich die restlichen Stiele dekoriert habe, gefällt mir das Arrangement sehr gut. 

Ich bin in jedem Fall gespannt wie euch meine kleine Idee gefällt und wünsche schon jetzt viel Spaß beim Nachmachen!

DIY: Trockenblumen im Rahmen

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