Süße Köstlichkeiten

Sonntag, 21. Oktober 2018

Süßes Apfel-Kürbis-Dessert für die Herbstzeit


Das ich die Herbstzeit mit jeder Menge Kürbis genieße, ist ja schon längst kein Geheimnis mehr. Hier wird fleißig gebacken oder Suppen gekocht oder der Ofen angeschmissen, um Kürbis mit Fetakäse zuzubereiten. Hach, diese Jahreszeit ist doch einfach herrlich! Gerade kulinarisch liebe ich den Oktober einfach sehr. 




Ich war in dieser Woche auf der Suche nach einem herbstlichen Dessert und habe kurzerhand Äpfel und Kürbis geschnappt, klein geschnibbelt und zur leckeren Creme verarbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen: Das Apfel-Kürbis-Dessert passt perfekt zum nächsten herbstlichen Dinner oder einfach als süßer Abschluss zum Ende eines langen Arbeitstages. Immerhin darf man sich doch auf mal selbst einfach nur verwöhnen, nicht wahr? Und das geht mit solch einer Leckerei natürlich besonders gut. Deshalb rede ich heute auch lange nicht um den heißen Brei - oder das süße Dessert - und verrate euch das einfache Rezept.



Zutaten

(Für 4 Portionen)

2 süße Äpfel | 400 g Hokkaido-Kürbis | 100 ml Kokosmilch | 50 ml Schlagsahne | Prise Zimt | Mark einer Vanilleschote | 1 Pckg. Vanillezucker | 50 g weiße Schokolade | 2 EL Zitronensaft | 40 g gemahlene Mandeln

Für die Dekoration
150 ml Schlagsahne | 1 Apfel | 2- 3 EL Mandelkrokant

Für die Apfel-Kürbis-Creme schält ihr zunächst die Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in grobe Stücke. Den Kürbis waschen, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Gebt die Kokosmilch, Schlagsahne, Zimt, das Mark der Vanilleschote, Vanillezucker, Zitronensaft sowie die weiße Schokolade in einen Topf. Erhitzt alles gemeinsam unter Rühren bei mittlerer Temperatur, sodass die Schokolade schmilzt. Anschließend lasst ihr alles gemeinsam kurz aufkochen und gebt dann Apfel- und Kürbisstücke hinzu. Lasst alles etwa 10 bis 15 Minuten bei geöffnetem Deckel köcheln bis der Kürbis weich ist. Gebt die gemahlenen Mandeln hinzu und püriert alles gemeinsam zu einer glatten Masse. Verteilt eure Apfel-Kürbis-Creme auf Dessertgläser und lasst diese dort abkühlen.

Für die Dekoration schlagt ihr die Schlagsahne steif. Wascht den Apfel und schneidet ihn in feine Scheiben. Serviert die Apfel-Kürbis-Creme mit der geschlagenen Sahne, den Apfelscheiben sowie dem Mandelkrokant. 





Meine bessere Hälfte war übrigens wie immer sehr skeptisch gegenüber meiner Apfel-Kürbis-Creme. Aber nach der ersten Kostprobe war er sofort überzeugt und sogar glücklich, dass wir kurzerhand zu zweit die vier Portionen vernascht haben... Für den nächsten Besuch muss ich dann wohl noch einmal zum Kürbis greifen. Aber das versteht sich ja praktisch von selbst, nicht wahr?

Ich wünsche euch in jedem Fall noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


Süßes Apfel-Kürbis-Dessert für die Herbstzeit

Sonntag, 7. Oktober 2018

Mini-Apfelmus-Gugl mit Haselnüssen und dunkler Schokolade


Es war eindeutig schon wieder zu lange her, dass ich meine Mini-Gugl-Form aus ihrem angestammten Platz in der Küche hervorgeholt habe. Vielleicht lag es daran, dass ich mich in letzter Zeit doch lieber größeren Kuchen gewidmet hatte, als den kleinen Leckereien Beachtung zu schenken. Doch nun konnte ich einfach nicht anders: Mini-Gugl ersetzen in meinen Augen nicht den klassischen Sonntagskuchen, aber sie bilden eine tolle Ergänzung. Oder aber man zaubert sich damit selbst eine kleine Nascherei, die vom üblichen Griff nach Schokolade und Co ablenken. Immerhin sind sie mit einem Happs verschwunden... Wenn es nach meiner besseren Hälfte geht, hätte ich in jedem Fall noch mehr von den kleinen Gugl backen können. Die Kombination aus Apfelmus und dunkler Schokolade ist aber auch zu lecker - da kann niemand ablehnen.



Normalerweise wäre ich ja absolut dafür, dass auch das Apfelmus für das folgende Rezept selbstgemacht wird - immerhin schmeckt das bekanntlich am besten, nicht wahr? Allerdings wollte ich dieses Mal schnell in den Genuss der kleinen Gugl kommen, sodass jede Sekunde genutzt werden musste und ich ausnahmsweise zum fertigen Glas griff. Das hat dem Geschmack der kleinen Küchlein Gott sei Dank nicht geschadet, sodass ich durchaus mit gutem Gewissen das Rezept mit euch teilen kann.


Zutaten (für 36 Mini-Gugl)

250 g Mehl | Prise Salz | 1 1/2 TL Backpulver | 145 g Zucker | 1 Pckg. Vanillinzucker | 1 TL Zimt | 145 g Butter | 50 g Naturjoghurt | 210 g Apfelmus | 15 g gemahlene Haselnüsse | 2 EL Milch | 100 g Zartbitterschokolade 

Heizt zunächst den Ofen auf 180°C vor. Gebt dann Mehl, Salz, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker und Zimt in eine Rührschüssel und vermengt alles gut miteinander. Anschließend lasst ihr die Butter schmelzen und rührt sie unter die trockenen Zutaten. Gebt dann Joghurt und Apfelmus hinzu und verarbeitet den Teig zu einer glatten Masse. Anschließend rührt ihr die gemahlenen Haselnüsse und die Milch unter. 
Verteilt nun euren glatten Teig in die Mini-Gugl-Form. Backt die Mini-Gugl für etwa 15 bis 18 Minuten, bis bei der Holzstäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt. Anschließend lasst ihr sie abkühlen und löst sie aus der Form.
Für das Schokoladentopping lasst ihr die Schokolade am besten über dem Wasserbad schmelzen und verteilt sie anschließend mit einem Teelöffel auf den kleinen Küchlein. Sobald die Schokolade fest ist, könnt ihr die Mini-Gugl auch schon genießen. 


Ich war übrigens so ungeduldig, dass ich meine Schokolade direkt im Topf geschmolzen habe. Das war tatsächlich keine gute Idee, denn so wurde sie zu heiß und letztlich zu dickflüssig, sodass ich sie nicht optimal auf den Mini-Gugl verteilen konnte - wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Nehmt euch also ruhig die Zeit, um die Schokolade über dem Wasserbad zu schmelzen. So glänzt die Schokolade am Ende schön und ihr habt einen leckeren Blickfang auf eurer Kaffeetafel.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und einen gemütlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Mini-Apfelmus-Gugl mit Haselnüssen und dunkler Schokolade

Sonntag, 23. September 2018

Saftiger Kürbiskuchen mit Schokolade


Wenn es nach meiner besseren Hälfte geht, ist Sonntag Kuchentag. Nicht immer, aber immer öfter, verwöhne ich ihn deshalb auch gern mit einem frischgebackenen Kuchen, sodass sich der Sonntag in vollen Zügen genießen lässt. Wenn es allerdings nach meinem Herzblatt geht, so genügt ihm ein einfacher Obstkuchen, am besten noch mit Kuchenboden aus dem Supermarkt. Tjaa, an dieser Stelle blutet dann doch mein Foodie und Selbermacherherz, sodass ich es mir nicht nehmen lasse, immer wieder zu experimentieren und neue Rezepte zu kreieren. Klar, geht da auch mal was schief, sodass das ein oder andere Mal der gute Kuchensonntag einfach ausgefallen ist. Oder aber, der Mann muss erst mal von meiner neuesten Kreation überzeugt werden. Denn nicht alles, was nach Kuchen aussieht, muss auch schmecken. Und schon gar nicht, wenn er nicht ausschließlich aus Butter und Zucker besteht, sondern auch noch Früchte der Saison enthält. Verrückt! Da muss man(n) also erstmal zu seinem Glück gezwungen werden, um zu erkennen, dass auch Kürbis im Kuchen so richtig gut schmecken kann. 



Zugegebenermaßen hat es mir dieser Kuchen dieses Mal nicht allzu leicht gemacht, mich selbst von sich zu überzeugen. Lange Backzeiten irritieren mich häufig, wenn ich nicht gerade einen Quarkkuchen zubereite. Außerdem ärgert es mich, wenn der Kuchen fertig aussieht, aber nach der Holzstäbchenprobe offenbart, dass er innen quasi noch roh ist. Aber dennoch: Mit jeder Menge Geduld, einer unheimlich langen Backzeit und einer dicken abschließenden Schokoschicht kann ich nicht anders, als das Rezept für den saftigen Kürbiskuchen mit euch zu teilen. Und ja, wenn ich saftig schreibe, dann meine ich das auch so - versprochen!


Zutaten 

(für eine Springform Ø24 cm)

750 g Hokkaido-Kürbis | jeweils 1 Prise Zimt und Anis (gemahlen) | 2 Eier (Größe L) | 100 g Zucker | 1 Pckg. Vanillinzucker | 100 ml Rapsöl | 150 ml Joghurt | 200 ml Schlagsahne | 100 g Mehl | 2 TL Backpulver | 35 g gemahlene Haselnüsse | Prise Salz | 100 g Zartbitterschokolade


Zunächst bereitet ihr das Kürbis-Püree für den Kuchen vor. Dafür entfernt ihr den Strunk vom Kürbis, halbiert ihn, entfernt die Kerne und schneidet das Fruchtfleisch mit Schale in kleine Stücke. Gebt die Kürbiswürfel mit 300 ml Wasser, Zimt und Anis in einen Topf und lasst alles gemeinsam aufkochen. Lasst den Kürbis für etwa sechs bis acht Minuten köcheln, bis er weich geworden ist. Anschließend gießt ihr das Wasser mit Hilfe eines feinen Siebs ab und püriert das Kürbisfleisch zu einer glatten Masse.

Für den Teig gebt ihr zunächst Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles gemeinsam gut auf. Unter Rühren gebt ihr das Öl hinzu. Anschließend mengt ihr Joghurt, Sahne und das Kürbispüree unter, sodass eine glatte Masse entsteht. Vermengt dann Mehl, Backpulver, Haselnüsse und Salz miteinander und gebt es zu den flüssigen Zutaten hinzu. Verrührt alles zu einer glatten Teigmasse. Heizt den Ofen nun auf 180°C vor. Legt den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und gebt dann den Teig hinein. Backt den Kürbiskuchen zunächst für 50 bis 60 Minuten und deckt ihn dann mit Alufolie ab, sodass er nicht zu dunkel wird. Backt den Kuchen für weitere 15 bis 20 Minuten, bis bei der Holzstäbchenprobe nur noch wenig Teig kleben bleibt. Schaltet dann den Ofen aus und lasst den Kuchen für 5 bis 10 Minuten weiter garen, ehe ihr ihn herausnehmt und vollständig abkühlen lasst.

Für das Topping lasst ihr die Zartbitterschokolade in einem Topf schmelzen und verstreicht diese mit einem Messer auf dem abgekühlten Kuchen. Lasst die Schokolade über Nacht oder im Kühlschrank fest werden, ehe ihr den Kürbiskuchen serviert. 



Ich bin ja jetzt schon gespannt, wer von euch als erstes das Rezept ausprobiert und bin jetzt schon gespannt auf das Feedback! Wir genießen nun den restlichen Sonntag in jedem Fall mit einem guten Stück Kürbiskuchen. Allein bei der tollen Farbe kann man doch kaum ablehnen, nicht wahr?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen!

Saftiger Kürbiskuchen mit Schokolade

Sonntag, 8. Juli 2018

Schnelle Pfirsich-Eis-Pralinen mit Joghurt


Dieser Sommer meint es eindeutig gut mit uns, nicht wahr? Fast jeden Tag werde ich von einem kleinen Sonnenstrahl geweckt und genieße dies in vollen Zügen. Ich merke, wie ich allein dadurch wesentlich beschwingter in den Morgen starte, zur Arbeit flitze und auch dort mit guter Laune den Alltag bestreite. Das einzige, was mir im Büro jedoch bei solch einem schönen Wetter und hitzigen Temperaturen fehlt, ist ab und an eine kleine Abkühlung. So decke ich mich jeden Tag mit frischen Früchten ein und genieße diese pur. Aber noch viel besser schmecken die Früchte der Saison im selbstgemachtem Eis, so viel steht fest. Und weil ich eher zu der bequemeren Sorte gehöre, muss es für mich auch schnell gehen, um an solch eine Köstlichkeit zu kommen. Deshalb gibt es heute mal wieder ein simples Rezept für euch, was die perfekte Abkühlung bei besonders schönen Sommerstunden bietet.


Pfirsiche dürfen für mich wie Erdbeeren, Kirschen und Melone im Sommer absolut nicht auf dem Speiseplan fehlen. So langsam sind die Früchte besonders süß und saftig, sodass ich letztens im Supermarkt auch nicht mehr daran vorbei gehen konnte. Gemeinsam mit Joghurt, Honig und etwas Vanille zauberte ich damit eine leckere Erfrischung für das Wochenende. Meine bessere Hälfte war übrigens der erste, der davon naschte und ich ganz schön aufpassen musste, dass ich noch etwas zum Fotografieren übrig hatte. Die kleinen Eis-Pralinen haben aber auch einfach die ideale Größe, um schnell verputzt zu werden. 


Zutaten (für ca. 24 Pralinen)

3 reife Pfirsiche | 120 g Naturjoghurt | 1 TL Honig | Mark einer Vanilleschote


Schält die Pfirsiche, entfernt den Stein und gebt das Fruchtfleisch in einen hohen Behälter. Püriert die Pfirsiche und füllt jeweils eure Pralinenform zu einem Drittel mit der Masse. Gebt den Naturjoghurt, Honig und das Mark einer Vanilleschote zum restlichen Pfirsichpüree und vermengt alles gut miteinander. Füllt die Pralinenform mit dem Joghurt auf und stellt sie am besten über Nacht in den Gefrierschrank. Schon sind eure selbstgemachten Eis-Pralinen fertig!



Das Gute an dem Rezept: Die Eis-Pralinen schmecken auch wunderbar mit anderen Früchten wie Aprikosen, Nektarinen oder Erdbeeren. Für letzteres habe ich einfach die Zeit verpasst, um noch ein paar letzte reife Früchte aufzuheben und genau für diesen Zweck zu verwenden. Wie gut, dass der Sommer noch genügend andere Leckereien für uns bereit hält, nicht wahr?



Macht ihr im Sommer euer Eis denn auch ab und an selbst? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Rezepte! Denn von Eis kann ich in diesen Monaten absolut nicht genug bekommen, da kann man auch ruhig mal zwei oder drei Fächer im Gefrierschrank damit füllen - sehr zum Leidwesen meines Mannes, der da auch gern mal das Grillfleisch bereithält. Hihi!

Also, legt die Füße hoch, genießt den Sonntag und lasst es euch gut gehen.

Schnelle Pfirsich-Eis-Pralinen mit Joghurt

Sonntag, 1. Juli 2018

Sommerlicher Kirsch-Quark-Kuchen mit Schokotupfen


An diesem schönen Sonntag kommt heute mal wieder die Familie zu Besuch! Nachdem ich mir in der letzten Woche mal eine kleine Auszeit mit meiner Lieblingsfreundin gegönnt habe und mich mit Wellness, gutem Essen und noch besseren Gesprächen verwöhnen ließ, ist dieses Wochenende gut gefüllt mit lauter verschiedenen Aktivitäten im Häuschen. Nein, ich spreche nicht von dem restlichen Boden, der mal weiter verlegt werden müsste oder gar die Türen, die auf ihren Einsatz warten, sondern ich rede von jeder Menge lieber Gesellschaft in unseren vier Wänden. In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja schon verraten, dass ich liebend gerne Gäste um mich herum habe und diese auch gern mal nach Strich und Faden verwöhne - am liebsten ja mit leckerem Essen. Und da der heutige Besuch auch zum Kaffee bleibt darf natürlich ein leckerer Kuchen zur Feier des Tages nicht fehlen. 



In letzter Zeit decke ich mich regelmäßig mit frischen Kirschen ein. Gerade im Sommer stehen alle Früchte der Saison sowieso in Massen auf meinem Speiseplan, da ist es auch kein Wunder, dass es die roten Früchtchen nun auch ihren Weg in meinen Kuchen gefunden haben. Gemeinsam mit Quark und Schokoladenstreuseln machen sie eine besonders gute Figur, so viel steht fest. Zugegebenermaßen habe ich keine frischen Kirschen verwendet, da ich einfach keine Lust hatte diese zu entkernen. Das Rezept funktioniert aber genauso gut mit richtig frisch gepflückten Kirschen vom Baum, versprochen! Falls ihr also mehr Geduld habt als ich, dann greift ihr besser nicht zum Glas. So, und wenn ihr heute auch noch Besuch erwartet oder schon mal auf der Suche nach einem Rezept für die kommende Woche seid, rede ich heute mal nicht um den heißen Brei und verrate euch, wie ihr den sommerlichen Kirsch-Quark-Kuchen mit Schokotupfen selber zaubern könnt.


Zutaten 

(für eine Springform Ø 28cm)

Für den Boden + Streusel
500 g Mehl | 60 g Kakaopulver | 350 g weiche Butter | 150 g Zucker | 1 Packung Vanillezucker | Prise Salz

Für die Quarkfüllung
4 Eier | 750 g Schattenmorellen aus dem Glas (Abtropfgewicht) | 60 g Butter | 200 g Zucker | 1 1/2 Puddingpulver | 500 g Magerquark | 1 Packung Vanillezucker | 200 g Schmand

etwas Puderzucker zum Bestreuen | Mehl + Butter zum Einfetten der Form

Zunächst bereitet ihr den Teig für euren Kuchenboden und die Streusel vor. Dafür vermengt ihr das Mehl mit dem Kakaopulver und gebt dann die Butter in kleinen Stücken sowie Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz hinzu. Vermengt alles mit dem Knethaken oder euren Händen zu einer glatten Masse. Stellt etwa 1/3 des Teiges zur Seite. Fettet eure Springform ein und bemehlt sie etwas. Anschließend drückt ihr den restlichen Teig in die Form. Heizt dann den Ofen auf 175 °C vor. 

Für die Quarkfüllung trennt ihr zunächst die Eier. Schlagt das Eiweiß steif. Lasst die Schattenmorellen abtropfen und tupft sie mit Küchenpapier etwas trocken. Schlagt die Butter mit dem Zucker auf und gebt dann das Eigelb, Puddingpulver, Magerquark, Vanillezucker und Schmand hinzu. Verrührt alles sorgfältig zu einer glatten Masse. Anschließend hebt ihr den Eischnee langsam unter. Gebt die Hälfte der Quarkmasse in die Springform und verteilt darauf etwas mehr als die Hälfte der Kirschen. Verteilt dann den zweiten Teil der Quarkmasse darauf und verteilt die restlichen Kirschen auf dem Kuchen. Nehmt nun wieder euren Teig zur Hand und formt daraus kleine flache Tupfen, die ihr auf der Kirsch-Quarkmasse verteilt. Anschließend backt ihr euren Kuchen im Ofen auf der untersten Stufe für etwa 60 bis 70 Minuten. bis er goldbraun gebacken ist. Lasst den Kuchen vollständig abkühlen, ehe ihr ihn aus der Form löst. Streut nach Belieben Puderzucker rüber und serviert den Kuchen am besten mit frisch geschlagener Sahne.


So, ich bereite dann schon so langsam mal das Haus auf unsere heutigen Gäste vor. Der Tisch wird gedeckt, ein bisschen Krimskrams zur Seite geräumt und schon kann man es sich hier gemütlich machen. Ach, und die Schlagsahne für den Kuchen werde ich natürlich noch schlagen!

In dem Sinne: Ich wünsche euch einen herrlichen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.


Sommerlicher Kirsch-Quark-Kuchen mit Schokotupfen

Sonntag, 27. Mai 2018

Zeit für den Sonntagskuchen: Einfacher Käsekuchen mit Blaubeeren und Streusel


Jippie! Ich habe ihn gefunden. Diesen einen, den perfekten und einfach tollen Platz zum Fotografieren in unseren neuen vier Wänden. Drei Anläufe hat es gebraucht und nun bin ich mir sehr sicher, dass dieser eine Ort mein neuer Lieblingsplatz wird, um Kuchen, Törtchen und Co. abzulichten. Das besonders Schöne ist: Eigentlich habe ich es von Anfang an geahnt. Schon im Rohbau war dieses Zimmer optimal: Bodentiefe Fenster, breite Wände und eine herrliche Nachmittagssonne, die den ganzen Raum einzunehmen scheint. Ja, ich spreche von meinem künftigen Arbeitszimmer. Künftig muss ich also nicht mehr die Foto-Untergründe und Requisiten quer durch das Haus tragen... Hach!


Das einzige Problem momentan: Mein Arbeitszimmer wird vom unserem Fliesenleger belagert und trotz nur so vor Staub und Fliesenresten. Es ist also noch nicht absehbar, wann ich mich hier tatsächlich so richtig einrichten und die Räume optimal nutzen kann. Bis dahin ziehe ich regelmäßig von unten nach oben, rücke alles von links nach rechts und hocke super elegant auf dem Boden. Im Staub. Logisch. Solange meine Leckereien von der Linse davon aber nichts mit (oder gar ab-)bekommen, nehme ich den regelmäßigen Wadenkrampf doch gern in Kauf.


So, nun soll es aber endlich zu dem eigentlichen Hauptdarsteller in diesem Beitrag gehen - und das ist sicher nicht die neue Fotoecke im Hause "Alles und Anderes", sondern dieser unheimlich köstliche Käsekuchen mit frischen Blaubeeren und knusprigen Streuseln. Mit diesem Kuchen habe ich tatsächlich bereits zum zweiten Mal unseren neuen Backofen eingeweiht und freue mich sehr über das Ergebnis. Käsekuchen habe ich zugegebenermaßen noch nicht allzu oft in meinem Leben gebacken und freue mich daher umso mehr, dass dieses kleine und feine Rezept doch immer wieder funktioniert. Gefunden hatte ich das Grundrezept anno dazumal in einer Frauenzeitschrift und es dann irgendwann aufgepimpt und nach meinen Wünschen angepasst. Ohne leckere Früchtchen und Streusel geht immer nichts, so viel steht fest.


Warum Käse- oder Quarkkuchen bei mir nicht allzu oft gelungen ist, kann ich übrigens tatsächlich gar nicht so richtig erklären. Meist habe ich es auf unseren alten Backofen geschoben, der gar nicht so alt war wie er sich verhalten hat. Vielleicht bin ich bei solchen Kuchen aber auch einfach nur zu ungeduldig und hole ihn zu fix wieder aus dem Ofen, sodass der Quarkkuchen in sich zusammenfällt. Das ist am Ende zwar immer noch lecker, aber nicht mehr fotogen - so viel steht fest. Mit den Streuseln kann man solche Pannen aber gut verdecken, also ist das doch die perfekte Variante für mich. Hihi! Nun aber endlich zum Rezept!


Zutaten 
(für eine Springform Ø24 cm)

Für den Boden + Streusel
130 g weiche Butter | 130 g Zucker | 285 g Mehl | 1 TL Backpulver | Prise Salz 

Für die Quarkmasse
130 g Butter | 130 g Zucker | 1 Pckg. Vanillezucker | 2 Eier | 500 g Magerquark | 1 Pckg. Puddingpulver | 4 EL Zitronensaft | 350 g frische Blaubeeren | Puderzucker zum Bestäuben

Zunächst bereitet ihr den Boden vor. Dafür verarbeitet ihr Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz zu einer krümeligen Masse. Gebt etwa 3/4 des Teiges in eine gefettete Springform, zieht den Rand etwas hoch und stellt den Rest beiseite.
Heizt den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Schlag Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig auf. Gebt dann Eier, Magerquark, Puddingpulver und Zitronensaft hinzu, verrührt alles gut zu einer glatten Masse. Anschließend wascht ihr die Blaubeeren, tupft sie mit einem Küchentuch trocken und hebt sie unter die Quarkmasse. Gebt die Quarkmasse in die Springform und verteilt die restlichen Streusel darauf. Backt euren Kuchen für 50 bis 60 Minuten. Lasst ihn anschließend in der Springform abkühlen. Bevor ihr den Kuchen serviert, könnt ihr ihn noch mit Puderzucker bestäuben. 


Ich hatte übrigens zu viele Blaubeeren gekauft und diese spontan auch noch mit auf meinen Kuchen platziert. Ich glaube, dass muss ich jetzt immer so machen, denn rein optisch macht das gute Stück damit doch noch gleich viel mehr her. Außerdem hat man so auch noch mehr süße Früchtchen zum verspeisen parat. Gerade in den warmen Monaten kann ich ja davon nicht genug bekommen.


Ganz ungeduldige (wie ich) verspeisen den Käsekuchen übrigens noch lauwarm. Einfach himmlisch! Meine bessere Hälfte kann dem ja gar nicht so viel abgewinnen und stellt den Kuchen lieber in den Kühlschrank, damit er so richtig schön kalt verputzt werden kann. Naja... jeder wie er mag. Wenn es um Kuchen geht, mag ich auf sowas doch nicht warten!



So. Nun habe ich die Lücken zwischen meinen Fotos doch noch ganz gut mit Text füllen können, nicht wahr? Ich freue mich aber auch einfach so sehr über das Ergebnis in meiner neuen Fotoecke, dass ich mich gar nicht so recht entscheiden konnte, welche Bilder ich denn nun mit euch teilen möchte. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen und probiert als Entschädigung gleich mal das leckere Rezept aus. Ich verspreche: Auch zum Start in die neue Woche ist dieser Käsekuchen einfach die beste Wahl. Da sind auch Montage gar nicht mehr so übel.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Zeit für den Sonntagskuchen: Einfacher Käsekuchen mit Blaubeeren und Streusel

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