Sonntag, 22. Oktober 2017

Süße Birnen-Tartelettes mit Schoko-Lavendel-Creme


Wahnsinn wie das duftet! Diese Woche stand bei mir ganz im Zeichen von Lavendel und ich befürchte fast, dass ich diesen Geruch nicht mehr so schnell aus der Nase bekommen werde. Für eine schöne Kooperation habe ich mich mal wieder kreativ in der Küche ausgetobt und gleich drei süße Rezepte mit Lavendel kreiert, sodass ich von dieser schönen Zutat nun nicht genug bekommen kann. Kein Wunder also, dass ich gleich einmal auch mit euch eine leckere Rezept-Idee teilen möchte. Meine süßen Birnen-Tartelettes mit Schoko-Lavendel-Creme sind bereits vergangenes Wochenende als kleines Experiment entstanden und haben auch schon den Kollegen-Test bestanden. Ja, ihr lest richtig. Da meine bessere Hälfte in der Weltgeschichte herum tingelte, brauchte ich dringend einen - oder am besten gleich mehrere - gute Kritiker und da sich die lieben Kollegen immer über etwas Süßkram zum Start in die neue Woche freuen, habe ich ihnen mal etwas Gutes getan. So wurde die Mittagspause im Büro mit einer Dessert-Runde abgeschlossen und ich widmete mich anschließend dem Urteil der knallharten Jury. 


Ihr ahnt es sicher schon: Der Test hat mit "köstlich" abgeschnitten! Zugegebenermaßen hatte ich jedoch zunächst etwas zu großzügig zum Lavendel gegriffen, sodass die leckere Creme im ersten Schritt einen leicht seifigen Charakter hatte und ich sie wegkippen musste... So habe ich es einfach noch einmal probiert und schon freue ich mich, dass ich mein Rezept mit euch teilen kann.


Zutaten 
(für 10-12 Tartelettes)

200 g Sahne | 1 EL getrocknete Lavendelblüten | 225 g Mehl | 2 Pck. Vanillezucker | Prise Salz | 125 g Butter | 1 Eigelb | 30 g Zucker | 3 EL brauner Rohrzucker | 115 g Mascarpone | 2 EL Naturjoghurt | 50 g weiße Schokolade | 6 - 8 kleine Tafelbirnen 

Im ersten Schritt bereitet ihr die Sahne vor. Dafür gebt ihr die Sahne gemeinsam mit den Lavendelblüten in einen Topf und kocht sie auf. Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Sahne etwa 15 Minuten ruhen. Anschließend gebt ihr sie durch ein feines Sieb und fangt die Lavendelblüten auf. Stellt die Sahne nun im Kühlschrank kalt. Kleiner Tipp: Am besten lasst ihr sie dort über Nacht stehen und verarbeitet sie ersten am nächsten Tag.

Nun bereitet ihr den Teig vor. Vermengt Mehl, eine Packung Vanillezucker, Salz, Butter, das Eigelb und 30 g Zucker in einer Schüssel und knetet diese zu einer glatten Masse. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und stellt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Heizt nun den Ofen auf 200 °C vor.  Rollt den Teig auf einer mit Mehl  bestäubten Arbeitsfläche aus und belegt eure Tartelette-Förmchen mit ihm. Stecht den Teig ein und bestreut ihn anschließend mit 3 EL Rohrzucker. Wascht dann die Birnen, entfernt Stiel und Kerngehäuse und schneidet sie in Scheiben. Belegt damit die Tartelette-Böden und backt sie schließlich für etwa 20 Minuten. Lasst sie danach komplett abkühlen.

In der Zwischenzeit vermengt ihr Mascarpone mit einer Packung Vanillezucker und Naturjoghurt. Lasst die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und rührt sie unter die Mascarpone-Creme. Danach schlagt ihr die Sahne steif und hebt sie unter. Anschließend streicht ihr die Lavendel-Creme mit einem Messer auf die Birnen und dekoriert sie nach Bedarf mit essbaren Blüten oder Lavendel. 


Ich gebe zu, dass Rezept ist vergleichsweise etwas aufwändiger als andere, aber es lohnt sich - versprochen! Allein die Lavendelnote in den Törtchen ist himmlisch lecker und eine tolle Kombination. Wo und wann ihr meine weiteren Lavendel-Kreationen nachlesen könnt, berichte ich euch, wenn es soweit ist. Ihr könnt gespannt sein! Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Kommentare

  1. Hm, ich liebe Lavendel! Das sieht sehr lecker aus! Ich habe mal Hand Pies mit Heidelbeeren und Lavendel gemacht, wenn du magst, kannst du bei mir vorbeischauen und weitere Lavendelinspiration erhalten ;-)

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  2. Gott wie fies. Jetzt hätte ich echt gerne so eine Köstlichkeit
    Liebe Grüße

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  3. Ich liebe Lavendel auch, hab das in allen Schränken, im Bad und im Kopfkissen, aber Lavendel zu essen, ist mir noch nicht eingefallen. Schmeckt das wirklich Sarah????

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    1. Und wie das schmeckt! Man kann gut mit Rosmarin vergleichen - Lavendel harmoniert mit den ähnlichen Früchten! Es hat dadurch eine leicht herbe Note. Perfekt, wenn man es nicht ganz so süß mag 😊

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