Sonntag, 15. April 2018

Home sweet Home: Der Einzug naht!


Ups! Sind seit meinem letzten Haus-Update tatsächlich schon wieder fast drei Monate vergangen? Asche auf mein Haupt... Aber fest steht: Nachdem der Innenausbau Anfang des Jahres ziemlich schleppend begann, da wir vor allem darauf warteten, dass unsere Wände endlich trocknen würden, konnten wir Ende März umso intensiver mit den finalen Arbeiten beginnen. So wurde endlich der Pinsel geschwungen und Wände geweißt  und die ersten Zimmer mit Boden verlegt, sodass ich hiermit endlich auch verkünden kann: Kommende Woche ziehen wir in unser Eigenheim!


Zugegeben: Neben der Malerarbeiten und Bodenverlegerei wurde seit meinem letzten Post natürlich noch viel mehr gemeistert. Nachdem die Außenwände durch zwei Entfeuchter immer trockener wurden, konnte im Obergeschoss endlich die Decke eingezogen werden. So wurden wir auch gleich um einen Dachboden reicher, der jedoch nach und nach nun noch mit einigen Platten verlegt werden muss, sodass dort in Zukunft auch Weihnachtskisten & Co. verschwinden können. Im Hauswirtschaftsraum wurde bekamen wir endlich einen Stromkasten, sodass die große Kabelei nun halbwegs aufgräumt erscheint. Zudem wurde unsere Lüftungsanlage installiert und ein Entkalker für unsere Wasserleitung platziert. Damit ist zumindest ein Raum fast komplett ausgestattet. Hier wurde unser Fliesenleger übrigens als erstes aktiv und verlegte uns den Boden. Ein wunderbarer Anblick, wenn auch nur für einen Moment. Immerhin dient der HWR momentan als großer Durchlaufpunkt, sodass immer jede Menge Dreck ins Haus geschleppt wird... Jippie.




Nachdem die ersten Wände getrocknet waren, legten wir endlich mit der großen Pinselei los. Zunächst wurden Löcher verspachtelt, Wände noch mal verputzt und geschliffen und schließlich grundiert. Da wir zunächst keine Tapete an die Wände bringen, arbeiteten meine bessere Hälfte und mein Schwiegerpapa hier besonders sorgsam, damit wir möglichst wenig Unebenheiten in unseren neuen vier Wänden haben. Anschließend kam das schöne strahlende Weiß zum Einsatz, nach dem wir wieder mit voller Familienpower sämtliche Fenster und Steckdosen im Haus abgeklebt hatten. Hach! Als die ersten Wände schließlich wie frisch gewaschen im besten Licht erstrahlten, machte sich schon ein großes Glücksgefühl breit. So langsam sah das Haus doch wirklich wohnlich aus - wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht?



Das besonders schöne: Nachdem ein Großteil der Malerarbeiten abgeschlossen war, was wir übrigens hauptsächlich meinem Schwiegerpapa verdanken, der hier einfach großartige Arbeit geleistet hatte, holten wir endlich unser Laminat sowie Türen und Zargen im Baumarkt ab. Was für ein Gefühl! Wieder in voller familiärer Manpower wurde dann  innerhalb einer Woche zunächst die Küche, Wohnzimmer und Gästezimmer verlegt. In der Zwischenzeit kümmerte sich unser Fliesenleger noch ums Gästebad, sodass es auch hier voran ging. Das fertige Resultat zeige ich euch aber heute noch nicht - ein bisschen müsst ihr euch auf den Anblick der Bodenfliesen noch gedulden. Ich verrate so viel: Ich bin verliebt!




Nun, wie ich eingangs schon erwähnte, ziehen wir nächste Woche ein. Ihr fragt euch sicher, wie der aktuelle Stand ist, nicht wahr? Sagen wir es so: Das große Badezimmer kann erstmal nicht gefliest werden und ist damit noch nicht einsatzfähig, da unsere Fliesen erst Ende April geliefert werden können. Der Flur im Unter- und Obergeschoss wartet derweil auf sein Laminat, welches erst verlegt werden kann, wenn unsere Treppe endlich geliefert wird. Und ja, das dauert leider noch, sodass wir vorerst mit einer Bautreppe zurechtkommen müssen. An der Fassade hat sich derweil nur mäßig etwas getan. Die Dämmung wird seit letzer Woche nach und nach angebracht, sodass wir hier irgendwann im Mai mit einer Fertigstellung rechnen können. Das bedeutet leider auch, dass wir nun doch mehr oder weniger auf eine Baustelle ziehen... Einen Lichtblick gibt es aber: Die Küche! Die wurde letzte Woche geliefert und macht den ersten Raum im ganzen Haus so richtig wohnlich. Hach, wie ich mich freue, wenn ich darin das erste Mal kochen kann. Dann sind die ganzen kleinen und großen Problemchen zumindest für einen Moment vergessen...



Ich halte euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden und bin selbst schon ganz gespannt, wie sich die ersten Wochen in den neuen vier Wänden so anfühlen. Verrückt!

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch. Lasst es euch gut gehen.


Sonntag, 8. April 2018

Ab auf´s Brot: Veganer Karotten-Quinoa-Aufstrich


Kaum haben wir das Osterfest in all seinen Facetten gefeiert und schon sind wir kopfüber im April gelandet. Ist es nicht verrückt, dass wir schon im vierten Monat diesen Jahres angekommen sind? Ich freue mich in jedem Fall sehr darüber, denn mittlerweile beehrt uns ja auch die Sonne in voller Pracht und schenkt uns ein paar herrliche Frühlingstage auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Wenn die Vögel zwitschern und sich überall die Frühblüher ihren Weg bahnen, hüpft das Herz und die gute Laune steigt enorm an. So muss das sein, nicht wahr? Bei mir sorgt die Sonne in jedem Fall auch für gute Motivation, die mich über Ostern für kurze Zeit verlassen hatte. Dabei hatte ich ursprünglich für euch noch zwei hübsche Oster-DIY´s geplant, von denen eine einfach zu spät gekommen wäre... Also hebe ich mir die Idee einfach für das kommende Jahr auf und hoffe, dass ich sie bis dahin nicht vergesse. Die zweite Idee ist jedoch ein leckeres Rezept, was nicht nur zum Osterbrunch eine gute Figur macht, sondern auch zum Lunch! Die Rede ist von einem köstlichen Karotten-Quinoa-Aufstrich, den ich euch heute nicht vorenthalten möchte.



Bei den ganzen Karottenküchlein in den letzten Wochen, hatte ich mal wieder Lust auf eine herzhafte Variante. So durchkramte ich meine Küche und stieß auf den letzten Rest Quinoa, den ich umgehend gemeinsam mit den frischen Möhrchen in einen Aufstrich verwandelt habe. Auf frischem Brot zum Lunch oder auch zur Stärkung auf unserer großen Baustelle im Haus ist das einfach eine köstliche Alternative zu Wurst- oder Käseaufschnitt. Das es auch noch vegan geworden ist, ist tatsächlich ein hübscher Zufall, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. 


Zutaten (für ca. 6 Portionen)
2 Möhren (etwa 200 g) | 2 süße Äpfel | 80 g Quinoa | 120 ml Wasser | 2 TL gerösteter Sesam | 3 EL Kokosmilch | 2 EL Sonnenblumenöl | 1 Bund Petersilie | 1 TL getrockneter Oregano | Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Schält die Möhren und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt Quinoa mit den Möhrenwürfel, Wasser und Salz in einen Topf und lasst alles gemeinsam aufkochen. Lasst es anschließend mit Deckel bei mittlerer Temperatur für etwa 10 bis 15 Minuten köcheln, bis die Möhren schön weich, die Quinoa aufgequollen ist und das Wasser verdampft ist. Zwischendurch umrühren nicht vergessen, damit auch nichts anbrennt.
In der Zwischenzeit hackt ihr die Petersilie, schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in Würfel. Gebt Apfelwürfel, das halbe Bund Petersilie Sesam und Möhren-Quinoa gemeinsam mit Kokosmilch und Sonnenblumenöl in einen Mixer und püriert alles zu einer cremigen Masse. Anschließend würzt ihr euren Aufstrich mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Lasst ihn gut abkühlen und genießt den Aufstrich schließlich auf frischem Brot oder als Dip zu Gemüsesticks. 


Na, wenn dieser Aufstrich nicht auch perfekt zum nächsten Grillabend passt, nicht wahr? Immerhin ist die Grillsaison bei diesem Wetterchen schon längst gestartet. Ehe wir jedoch in diesem Jahr selbst in den Genuss kommen, gibt es noch so einiges zu tun. Der Innenausbau unseres Traumhauses befindet sich momentan in den finalen Zügen, sodass wir in zwei Wochen (!!) auch einziehen können. Bis dahin wird noch fleißig gemalert, Boden verlegt und gefliest. Hach! Wie ich mich freue, wenn das Chaos auf der Baustelle endlich beseitigt ist. Bis dahin werde ich euch noch einmal mit einem neuen Beitrag über den aktuellen Stand in unseren künftigen neuen vier Wänden auf dem Laufenden halten. Also schaut doch gern in der nächsten Woche noch einmal bei mir vorbei. 

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 25. März 2018

Die sechs besten Rezepte zum Osterfest


Nur noch eine Woche und schon sitzen wir bei Kaffee und Kuchen mit unseren liebsten zusammen und genießen hoffentlich einen sonnigen Frühlingstag. Bunte Ostereier hängen an den Sträuchern und leuchtend gelbe Narzissen schmücken die Ostertafel. Was da noch fehlt? Richtig! Ein leckeres Stück Kuchen oder eine andere süße Nascherei passend zum Osterfest. Nachdem mich vor kurzem eine liebe Mail von einer Leserin erreicht hatte, in der sie mich fragte, welches Rezept ich ihr zu Ostern empfehlen kann, habe ich ihr tatsächlich mehr als einen Link von meinem Blog weitergeschickt. Wenn man sich so schlecht entscheiden kann wie ich, ist das sicherlich kein Wunder. Aber bei der bunten Rezept-Auswahl aus den letzten Jahren wäre nur ein Rezept auch wirklich nicht passend gewesen. Nachdem ich also etwas in meinem eigenen Archiv stöberte, fasste ich den Entschluss, dass ich euch allen mal meine liebsten sechs Rezepte zum Osterfest zeigen möchte. Vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach dem passenden Küchlein für den kommenden Sonntag? Dann lasst euch inspirieren! 


1. Spiegeleier-Tartelettes mit Schokolade und Frischkäse-Quark-Creme

Ohne Spiegeleier-Kuchen zum Osterfest geht es bei mir (fast) gar nicht, so viel steht mittlerweile fest. Die kleinen Spiegeleier-Tartelettes haben die perfekte Größe und sehen auf jedem Teller einfach schön aus. Der schokoladige Boden harmoniert sehr gut mit der frischen Frischkäse-Quark-Creme und die Aprikosen machen das Bild eines echten Spiegeleis auf dem Kuchen wirklich perfekt. Deshalb darf dieses Rezept bei meiner kleinen Auswahl auch wirklich nicht fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang


2. Mini-Himbeer-Küchlein mit Himbeer-Glasur

Ich mag wirklich kleine Küchlein. Neben Mini-Gugl oder Muffins sind die kleinen Kastenförmchen für mich einfach immer ideal, um eine Kaffeetafel zu schmücken. Die Himbeer-Küchlein bestehen aus einem einfachen Rührteig und sind daher super fluffig. Das besondere ist jedoch die Glasur, die durch die Verwendung echter Himbeeren schön fruchtig wird. Zum Rezept geht es hier entlang.


3. Hefeschnecken-Kuchen mit selbstgemachtem Lemoncurd

Zugegeben: Den Hefeschnecken-Kuchen habe ich ursprünglich nicht für das Osterfest gebacken, sondern als kleines Willkommensgruß für den Frühling. Dabei passt er auch wirklich perfekt auf die Ostertafel! Mit selbstgemachtem Lemoncurd ist der Kuchen sehr fruchtig und schmatzig und damit ganz nach meinem Geschmack. Das Rezept ist etwas aufwendiger als alle anderen, lohnt sich aber allemal, so viel steht fest. Zum Rezept und auch noch einer kleinen Deko-Idee für die Ostertafel geht es hier entlang


4. Spiegeleier-Muffins mit Schokolade

Ich habe es euch bereits in meinem letzten Beitrag erzählt: Meine Spiegeleier-Muffins mit Schokolade aus dem letzten Jahr sind DER Hit der letzten Monate auf Pinterest. Es ist wirklich wahnsinnig, wie oft dieses Rezept in letzter Zeit angeklickt und teilweise auch von anderen Blogs oder anderen Rezeptseiten neu interpretiert worden ist. Das freut mich ungemein! Denn die Spiegeleier-Muffins sind sowohl optisch als auch geschmacklich der Hit und machen eine tolle Figur auf der Kaffeetafel. Für mich dürfen sie auch in diesem Jahr bei keinem Osterfest fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang. 


5. Blaubeer-Quark-Dessert im Ei

Plant ihr zum Osterfest vielleicht ein leckeres Menü? Dann habe ich für euch noch ein schönes leckeres und einfaches Dessert parat: Blaubeer-Quark-Creme im Ei serviert. Das Dessert ist wirklich fix zubereitet und benötigt nur wenige Zutaten. Neben dem Dessert findet ihr in dem Beitrag auch noch ein schönes Rezept für vanillige Ostereier-Kekse. Wer noch etwas Zeit hat, kann die wunderbar mit Royal Icing dekorieren. Zu den Rezepten geht es hier entlang


6. Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube

Ja, dieses Rezept habt ihr bestimmt noch gut im Gedächtnis, nicht wahr? Immerhin habe ich es euch erst Anfang März vorgestellt. Der Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube ist ein fluffig leichter Kuchen und lässt sich - wie alle anderen Oster-Rezepte auch - sehr gut einen Tag vorher vorbereiten. Wer noch nie mit Gelatine gebacken hat, den kann ich beruhigen: Ich habe es bei diesem Kuchen auch zum ersten Mal geschafft, sodass die Mousse eine tolle Konsistenz hatte. Für mich ist das der perfekte Osterkuchen in diesem Jahr und darf daher nicht in meiner Rezept-Übersicht fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang. 


So, nun bin ich gespannt! Welche Pläne habt ihr für das diesjährige Osterfest? Möchtet ihr eine aufwendige Torte backen oder greift ihr lieber zu einfachen Rezepten zu den Feiertagen? In jedem Fall wünsche ich euch viel Freude beim Selbermachen. Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen. 
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