Sonntag, 5. Mai 2019

DIY: Zwei blumige Last-Minute-Ideen zum Muttertag


Werbung* für PILOT

Nur noch eine Woche und es ist Muttertag. Für mich fühlt er sich in diesem Jahr irgendwie komisch an, denn zum ersten Mal bin ich tatsächlich selber Mama. Genau sechs Monate und eine Woche ist es her, als mich ein kleines Mädchen mit strahlend blauen Augen dazu gemacht hat. Mich selbst "Mama" zu nennen oder so genannt zu werden, hört sich in meinen Ohren immer noch seltsam an, doch ich spüre, wie ich immer mehr in diese Rolle hineinwachse. Ich freue mich über jeden Schritt, den wir nun gemeinsam machen. Es fühlt sich großartig an! Für mich ist diese Zeit in jedem Fall etwas besonderes. Sie lässt mich oft nachdenken und vergleichen. Vor allem denke ich an meine eigene Mama. Seitdem ich selbst so ein kleines Würmchen in meinen Armen gehalten habe, spüre ich nun noch mehr Respekt und Liebe für die Frau, die mich geboren an. Hat sie damals genauso gefühlt wie ich? Hat sie die gleichen Problemchen durchlebt wie ich? In jedem Fall weiß ich eins: Als Tochter hätte ich mir nie eine bessere Mama wünschen können.


Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die so für ihre Mama fühlt. Genau deshalb ist der Muttertag ein herrlicher Tag, an dem man einmal mehr dem Menschen danken kann, den man so lieb hat. Wer genau wie ich noch kurz vor dem Muttertag eine kleine Überraschung für seine Mama vorbereiten will, benötigt dafür nicht mal viel Materialien. Ich habe euch gleich zwei kleine Ideen mitgebracht, die ihr in Windeseile umsetzen könnt. Hauptrolle spielen bei mir - neben einem riesigen Bund herrlicher Blumen - die neuen FriXion Fineliner von PILOT. Hier braucht niemand Angst vor schiefen Buchstaben oder Mustern haben, denn wie die anderen Stifte aus der FriXion Familie kann man auch die zarten Linien der Fineliner einfach wegradieren und von vorn beginnen.


Für die erste meine beiden mitgebrachten Ideen habe ich braunes und rosa Bastelpapier verwendet. Wie ihr sehen könnt, strahlen die Farben der Fineliner dennoch wunderbar und kommen wie gewünscht zur Geltung. So ist der selbstgebastelte Blumenstrauß-Stecker ein schickes Highlight neben der Lieblingsblume eurer Mama, mit der ihr eure Botschaft übermitteln könnt.   


Material für Blumenstecker

Bastelkarton in beliebigen Farben | Flüssigkleber | Holzstab | kleine Holzscheibe | Geschenkband | FriXion Fineliner in verschiedenen Farben | Schere

Zeichnet zunächst die Umrandung eurer Holzscheibe auf euren Bastelkarton nach. Schneidet diese anschließend etwas großzügiger aus und klebt sie auf eure Holzscheibe. Nun könnt ihr diese beliebig beschriften und bemalen, beispielsweise mit einem Dankesgruß, floralen Elementen oder ähnlichem. Danach klebt ihr euren Holzstab an die Rückseite der Holzscheibe. Verziert diesen mit dem Geschenkband und schon könnt ihr den Blumenstecker in euren Blumenstrauß stecken.



Meine zweite kleine Last-Minute-Idee zum Muttertag ist für all die, die nicht das große Glück haben, ihre Mama in unmittelbarer Nähe zu wissen. Das hält aber sicher nicht davon ab, einen kleinen lieben Gruß in die Heimat zu schicken, nicht wahr? Diesen könnt ihr mit einem selbstgemachten Blumensamentütchen befüllen und mit lieben Grüßen versehen. Schon ist die Überraschung perfekt. Meine Samentütchen habe ich wieder mit den FriXion Fineliner bemalt. Dieses Mal habe ich auf dem braunen Papier nur zarte dünne Linien verziert und diese nicht noch ein zweites Mal übermalt. So wirken die Farben regelrecht pastellig, was ich persönlich sehr mag.


Material für Blumensamentüten

Beliebiger Tonkarton | Lineal | Kleber | Schere | Blumensamen nach Wahl | FriXion Fineliner in beliebigen Farben


Schneidet zunächst euren Tonkarton zurecht. Dafür zeichnet ihr euch insgesamt drei direkt aneinander liegende Rechtecke untereinander auf das Papier. Das obere und untere Rechteck sollten die gleiche Maße haben und alle drei Rechtecke die selbe Höhe. Wählt die Maße so, dass eure Blumensamentüte am Ende in einen Briefumschlag passt.
Faltet alle Seiten wie in Schritt 4 zu sehen zur Mitte hin. Die beiden kurzen Seiten bestreicht ihr mit Kleber und befestigt es an dem unteren Rechteck (Schritt 6). Nun könnt ihr die Vorderseite eurer Blumensamentüte nach Belieben beschriften und bemalen. Ich selbst habe die Worte "Ich hab dich lieb" gelettert und einige Blumen gezeichnet - passend zum Inhalt der Tüte. Füllt anschließend eure Blumensamen in die Tüte und klebt dies fest zu, sodass kein einziger Samen herausfallen kann. Fertig ist euer kleiner Blumengruß, der sich per Post auf den Weg zu eurer Mama machen kann.



Ihr seht, manchmal braucht es gar nicht viel, um mit einer kleinen Geste "Danke" zu sagen. Der Muttertag ist nur eine Gelegenheit von vielen im Jahr, an dem ihr diese Ideen umsetzen könnt. Denn auch wenn heute noch kein Muttertag ist, so kann ich dennoch mit Stolz und unheimlich viel Liebe im Herzen sagen: "Mama, ich hab dich ganz doll lieb."


* Vielen Dank an PILOT für die erneute schöne Zusammenarbeit. Idee, Konzept und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

Sonntag, 17. März 2019

Saftiger Rinderburger mit Bärlauch-Chimichurri und die ganze Bärlauch-Story


Werbung/Presse-Reise*

Als ich mich mitten in dem kleinen Wäldchen nahe der Straße hinhocke, steigt mir sofort der unverkennbare Duft nach Knoblauch in die Nase. Die Blätter des wilden Bärlauchs sind noch ganz zart und lassen den Waldboden in einem saftigen Grün erstrahlen. Ich lasse meine Finger über die Pflanzen gleiten und bin begeistert: Hier wachsen und gedeihen also tatsächlich die Kräuter für die nächsten Kochboxen von HelloFresh*. Einfach so. Direkt neben einigen Feldern in Wuppertal. 



Was romantisch klingt, ist der Anfang und zugleich der Höhepunkt meiner kleinen Reise in das südliche Ruhrgebiet auf Einladung des wohl bekanntesten Kochbox-Lieferanten Deutschlands. Die etwa 600 Quadratmeter Wald, in dem fast jeder Zipfel zu dieser Jahreszeit von Bärlauch bedeckt ist, gehören mittlerweile zum Kräuter-Zulieferer von HelloFresh: "Herrmann Kräuter". Das Familienunternehmen hat dieses Schmuckstück zufällig entdeckt und erntet unter anderem hier bis etwa Mitte April fleißig das berühmte Kraut, was verwandt artverwandt mit Knoblauch ist. Bis kurz vor der Blüte werden die Blätter mit einem scharfen Messer abgeschnitten und weiterverarbeitet. So behalten sie ihren würzigen Geschmack, ehe sie schließlich bitter werden. Und ja, dass ist nur eines der interessanten Fakten, die ich an diesem kühlen Märztag mit nach Hause genommen habe.


Habt ihr euch denn schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher die frischen Kräuter in den Kochboxen von HelloFresh kommen? Ich muss zugeben, dass ich durchaus mal darüber nachgedacht hatte, wie vor allem so ein saisonales Produkt wie Bärlauch letztlich auf meinem Teller gelandet ist. Doch eine Antwort habe ich natürlich nicht so einfach gefunden. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich nun mit Gummistiefeln ausgestattet in Wuppertal stand und mir von Thomas, einem der beiden Brüder, die "Herrmann Kräuter" in vierter Generation weiterführen, mitten im Bärlauchfeld stehend erklären ließ, wie genau solch eine Kräuter-Lieferung in die Boxen von HelloFresh überhaupt funktioniert. Mit dem Abschneiden der Bärlauch-Blätter ist es schließlich nicht getan. Nachdem dieser Schritt erledigt ist, gelangen die Kräuter in die Produktionsstätte nach Neuss, wo sie gewaschen, per Hand abgewogen und schließlich verpackt werden. Fertig verpackt werden sie dann auch schon zu HelloFresh gebracht, wo die zarten Pflänzchen in die Kochboxen verteilt werden. Neben Bärlauch gelangt so auch Petersilie, Schnittlauch und Co. in die Boxen. 


Durch die Aufbewahrung in der mitgelieferten Verpackung hält sich der Bärlauch übrigens bis zu zwei Wochen. Frisch gepflückter Bärlauch kann in ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich bis zu einer Woche frisch. Doch mal Hand aufs Herz. Wenn man schon einmal Bärlauch in der Hand hat, dann kann man ihn doch auch gleich verputzen, nicht wahr? Unzählige Rezepte warten schließlich darauf, ausprobiert zu werden, ehe die viel zu kurze Bärlauch-Saison auch schon wieder vorbei ist. Und ja, auch die Rezeptentwickler von HelloFresh haben sich für den März ins Zeug gelegt und köstliche Rezept-Ideen als Special in die Kochboxen gepackt, die unbedingt mal gekostet werden müssen. 
Mein persönlicher Favorit ist eindeutig der Rinderburger mit Bärlauch-Chimichurri. Der ist einfach gemacht und schmeckt mit knusprigen Ofenkartoffeln serviert einfach herrlich würzig. Bevor euch nun also das Wasser im Mund zusammenläuft, habe ich auch schon das Rezept für euch parat. Einen kleinen persönlichen Tipp von mir gibt es noch oben drauf. Also nutzt die Gelegenheit, so lange der Bärlauch noch nicht blüht!



Zutaten (für 2 Personen)

500 g Kartoffeln | 1 Chilischote | 20 g Bärlauch | 20 g Petersilie | 1 Zitrone | 300 g Rinderhack | 1 große Tomate | 1 Mozzarella | 2 Briochebrötchen | 8 EL Olivenöl | Salz, Pfeffer

Wascht zunächst das Gemüse und die Kräuter ab. Heizt den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die ungeschälten Kartoffeln in Spalten und gebt sie gemeinsam mit 1 EL Olivenöl in eine Schüssel. Vermengt sie gut mit Salz und Pfeffer, gebt sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie etwa 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Schiene.

Für das Chimichurri halbiert ihr die Chilischote, entfernt das Kerngehäuse und schneidet die Chilihälften in feine Streifen. Hackt Bärlauch und Petersilie fein. Wascht die Zitrone heiß ab, reibt die Schale ab, halbiert die Zitrone und presst eine Hälfte aus. Die restliche Zitronenhälfte schneidet ihr in Spalten und legt sie beiseite. Gebt die Hälfte der Chilischoten, die gehackten Kräuter gemeinsam mit Zitronensaft, 6 EL Olivenöl sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack in eine Schüssel und vermengt alles gut miteinander.

Gebt das Rinderhack mit Salz, Pfeffer und dem Zitronenabrieb in eine Schüssel. Knetet die Chilistreifen gut unter und formt aus der Masse zwei gleichgroße Pattys. Stellt diese kurz kalt.

Für die Toppings des Burgers halbiert ihr die Tomate, entfernt den Strunk und schneidet die Tomatenhälften in dünne Scheiben. Den Mozzarella schneidet ihr ebenfalls in dünne Scheiben. Schneidet die Briochebrötchen auf.

Gebt 1 EL Olivenöl (oder wahlweise auch Sonnenblumenöl) in eine große Pfanne. Bratet die Pattys im heißen Öl von jeder Seite etwa 3 bis 4 Minuten scharf an und holt sie dann aus der Pfanne.
Toastet die Brötchenhälften auf den Schnittflächen in der Pfanne etwa eine Minute. Anschließend bestreicht ihr beide Hälften mit Chimichurri. Belegt die untere Brötchenhälfte mit Patty, Tomaten- und Mozzarellascheiben und setzt die Oberseite auf. Serviert den Burger mit dem restlichen Chimichurri, Zitronenspalten und Kartoffelspalten.



Kleiner Tipp von mir: Wenn ihr noch ein bisschen Bärlauch übrig habt, könnt ihr zu den Kartoffelspalten noch einen leckeren Dip zaubern. Dazu hackt ihr den Bärlauch klein und vermengt ihn mit 250 g Magerquark. Gebt je nach Geschmack noch Zitronensaft hinzu und würzt den Dip mit Salz und Pfeffer. Schon könnt ihr es euch schmecken lassen.



So, nun bin ich gespannt! Wie genießt ihr denn die Bärlauch-Saison? Wie bereitet ihr denn am liebsten das intensive Kraut zu? Landwirt Thomas hat uns im Gespräch verraten, dass er zu dieser Zeit am liebsten Bärlauch-Hollandaise verspeist - natürlich am besten mit frischem Spargel. Wie gut, dass die Spargelsaison in diesem Jahr sogar etwas früher beginnt, nicht wahr? 

Ich freue mich in jedem Fall auf eure Rezept-Tipps und wünsche euch bis dahin noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.



*Vielen Dank an HelloFresh für die Einladung zur Presse-Reise nach Wuppertal und den tollen Einblick hinter die Kulissen. Konzept und Umsetzung dieses Beitrages stammen wie immer aus meiner Feder.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Pastinaken-Süßkartoffel-Suppe mit Chorizo-Herzen zum Valentinstag


Einen wunderschönen Valentinstag wünsche ich euch! Verrückt, dass dies der erste Beitrag in diesem Jahr ist, nicht wahr? Aber bei so viel Liebe in der Luft konnte ich nicht anders, als mal wieder zum Rührlöffel und für euch zur Kamera zu greifen. Ja ja, Liebe geht durch den Magen - egal, an welchem Tag im Jahr. Doch das der Valentinstag für uns spätestens seit einem filmreifen romantischen Heiratsantrag vor fünf Jahren etwas besonderes ist, ist längst kein Geheimnis mehr. So habe ich in dieser Woche kurzerhand unsere kleine Himbeere geschnappt, zu mir in die Küche gesetzt und sie beim Schnibbeln zusehen lassen. Wie gut, dass mein heutiges Rezept so wunderbar flott zubereitet ist - so geraten kleine Babys nicht allzu schnell ins quengeln.


Passend zur Jahreszeit habe ich für meine Valentinstagssuppe zu saisonalem Gemüse gegriffen. Pastinake und Süßkartoffeln sind durchaus ein tolles Pärchen, so viel steht fest. Die kleinen Chorizo-Herzen bringen passend zum Anlass noch eine große Portion Liebe und die gewisse Würze mit auf den Suppenteller. Jammie! Damit ihr eure Liebsten heute Abend auch nach Strich und Faden verwöhnen könnt, fackle ich auch nicht lange. Los geht es mit dem Rezept für dieses leckere Gericht.



Zutaten 

(für 2 Personen)

450 g Pastinake | 300 g Süßkartoffeln | 1 kleine Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 EL Rapsöl | 1 TL Gemüsebrühe (instant) | 600 ml Wasser | 2 Zweige Thymian | 200 ml Kokosmilch | 2 EL Zitronensaft | 160 g Chorizo | Salz, Pfeffer, Chilipulver


Schält zunächst Pastinaken, Süßkartoffeln, Zwiebel und Knoblauch und würfelt alles in kleine Stücke. Erhitzt das Rapsöl in einem Topf und bratet zunächst Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin an, ehe ihr das restliche Gemüse hinzugebt. Gebt das Wasser, Gemüsebrühe, Kokosmilch, Thymian und Zitronensaft hinzu. Kocht alles gemeinsam auf und lasst die Suppe für etwa 15 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich gekocht ist. Anschließend püriert ihr die Suppe mit einem Pürierstab oder im Mixer cremig. In der Zwischenzeit schneidet ihr die Chorizo in Scheiben und stecht mit Hilfe eines Ausstechers Herzen aus den Scheiben aus. Den Rest würfelt ihr in kleine Stücke. Bratet die Chorizo-Herzen in einer Pfanne scharf an und gebt sie anschließend zur Suppe. Guten Appetit!


Na, habe ich zu viel versprochen? Die Pastinaken-Süßkartoffelsuppe mit den würzigen Chorizo-Herzen ist definitiv schnell und einfach zubereitet und eignet sich auch wunderbar als Vorspeise für ein komplettes Valentinstagsmenü. Eine leckere Inspiration zur Hauptspeise oder zum Dessert findet ihr übrigens auch auf meinem  Blog. Wie wäre es beispielsweise mit Pasta mit Lachs, getrockneten Tomaten und frischem Blattspinat und Birnen-Vanille-Pies zum Abschluss? Ich wünsche euch in jedem Fall viel Spaß beim Ausprobieren! Habt einen schönen Valentinstag und lasst es euch gut gehen.

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