Sonntag, 4. Oktober 2020

Mini-Schokotörtchen mit Brombeer-Rosmarin-Creme


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Habe ich euch bereits verraten, dass der Oktober mein absoluter Lieblingsmonat ist? Das mag sicherlich daran liegen, dass mein eigener Geburtstag gleich den Beginn des neuen Monats einläutet. Doch ab 30 zählt man ja bekanntlich nicht mehr so gern mit. Vielleicht liegt es auch daran, dass seit knapp zwei Jahren ein schon gar nicht mehr so kleines, aber absolut wundervolles Oktoberkind unseren Alltag immer bunter gestaltet. Oder einfach daran, dass der Oktober für mich der absolute Inbegriff von "Herbst" ist, meiner liebsten Jahreszeit. Kürbissuppe oder Spaziergange durch das bunte Laub gehören für mich dabei genauso dazu wie süßer Kuchen. Oder Torte. Oder Törtchen. Egal! Hauptsache süß und lecker muss es sein. Was dabei absolut nicht fehlen darf, liegt auf der Hand, oder? Richtig: Zucker!



Zucker spielt in meinem Leben als selbsternannte Kuchen-, Cupcake- und Törtchenliebhaberin durchaus eine große Rolle. Und ja, es gibt einige Produkte, die schon seit mehreren Jahrzehnten nicht nur meinen Alltag süßer gestalten und damit auch gar nicht mehr wegzudenken sind. Diamant Zucker* und das dazugehörige Unternehmen Pfeifer & Langen feiern in diesem Jahr bereits 150 Jahre (zucker-)süße Vielfalt und dürfen zurecht stolz auf diese Leistung sein. Das traditionsreiche Familienunternehmen steht seit jeher für hohe Qualität und Nachhaltigkeit rund um einen wichtigen Energielieferanten, der Speisen und Getränke versüßen und Lebensmittel konservieren kann. Pfeifer & Langen verwertet dafür nahezu 100 Prozent der Zuckerrübe. Hierbei kommen moderne, umwelt- und ressourcenschonenden Technologien zum Einsatz. Die Rüben bezieht das Unternehmen wiederum aus der Region. So ist der Weg vom Feld zu den Fabriken und von dort zur nächsten Supermarktfiliale bis zu uns nach Hause in der Regel kurz. 


Zucker schafft bei mir vor allem eines: Er macht glücklich. Denn eigentlich immer kommt er aus meiner Küche gut verpackt in kleine und große Leckereien, die nicht nur mein Herz, sondern auch das meiner Liebsten höher schlagen lassen. Muffins mit riesigen Schokostreuseln, Mini-Küchlein mit fluffigem Frischkäse-Frosting oder Quarktorte mit Baiserhaube. All die Leckereien haben eines gemeinsam: Sie wurden mit Liebe gebacken. Und Zucker, natürlich. So also auch mein kleines, feines Schokotörtchen mit Brombeer-Rosmarin-Creme anlässlich des 150. Jubiläums von Diamant Zucker. Ein Genuss, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet!


Zutaten


Kuchenböden 

125 g Zucker | 3 Eier | 300 Zartbitterschokolade | 130 g Butter | 100 g Mehl

Kuchencreme

70 g Mascarpone | 200 g Frischkäse | 250 g Brombeeren | 1 TL Zucker | 4 Zweige Rosmarin | 1 TL Zitronenschale |150 g Puderzucker

Zubereitung

  1. Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Zucker mit Eiern schaumig schlagen. Mehl unter die Ei-Masse heben.
  3. Schokolade mit Butter in einem Topf schmelzen und anschließend unter den Teig rühren.
  4. Teig auf drei Springformen (ø 12cm) verteilen.
  5. Kuchenböden für etwa 15 bis 17 Minuten backen und anschließend vollständig abkühlen lassen.
  6. Für die Creme die Blätter von 2 Rosmarinzweige abzupfen und fein hacken.
  7. 50 g Brombeeren gemeinsam mit 1 TL Zucker pürieren.
  8. Mascarpone mit Frischkäse sowie Brombeerpüree, gehacktem Rosmarin, Zitronenschale und Puderzucker zu einer glatten Masse verrühren und anschließend für eine halbe Stunde kalt stellen.
  9. Einen der drei Kuchenböden mit der Brombeer-Rosmarin-Creme bestreichen, mit Brombeeren belegen und mit dem zweiten Kuchenboden bedecken. Den zweiten Kuchenboden wiederum ebenfalls mit der Brombeer-Rosmarin-Creme bestreichen, ebenfalls mit Brombeeren belegen und mit dem dritten Kuchenboden belegen. Den oberen Kuchen dünn mit der Creme bestreichen. Überschüssige Creme rund um den Kuchen verteilen.
  10. Mit den restlichen Brombeeren und Rosmarinzweigen den Kuchen dekorieren und servieren.
Kleiner Tipp: Für eine besonders festliche Dekoration, könnt ihr eure Brombeeren mit etwas Blattgold verzieren. Eine selbstgemachte Wimpelkette macht den Look perfekt.



Anlässlich eines 150. Jubiläums kann man ruhig auch etwas dicker auftragen, nicht wahr? Ich bin in jedem Fall gespannt, wie euch mein Törtchen gefällt! Die Jubiläums-Edition Diamant Raffinade Zucker Feine Körnung gibt es übrigens noch bis Ende des Jahres im Handel zu kaufen - ein Grund mehr, um sich einen langen Herbsttag mal wieder etwas zu versüßen.


*Vielen Dank an Diamant Zucker für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. Mehr Informationen rund um Diamant Zucker erhaltet ihr übrigens auf ihrer Webseite oder den sozialen Kanälen Facebook und Instagram.

Sonntag, 27. September 2020

Einfacher Rote-Bete-Aufstrich mit Apfel und Mandeln


Hallo Herbst! Wie sehr ich mich auf dich gefreut habe. Auf deine bunten Blätter und goldenen Tage voll Sonnenschein und kühler, klarer Luft. Auf deine gemütlichen Regentage. Auf deine Kürbiszeit. Und die Zeit voll heißer Schokolade und süßem Tee. Hach, ich liebe den Herbst. Und ich liebe es, mich in dieser Jahreszeit wieder voll und ganz auf die saisonale Küche zu konzentrieren. Denn der Herbst bietet so einige köstliche Leckereien, auf die ich mich das ganze Jahr über freue. Als ich in dieser Woche also die erste Rote Bete im Supermarkt erspäht hatte, konnte ich nicht anders, als zuzugreifen. Allein die prächtige Farbe, die die Knolle auf dem Teller zaubert, lässt mein Herz höher hüpfen.



Meine erste Rote Bete sollte in diesem Jahr aber nicht als erstes zu einer leckeren Suppe verarbeitet oder im Ofen gegart werden, sondern auf einem frischen Brot landen. Also experimentierte ich mal wieder ein bisschen und herausgekommen ist ein einfaches Rezept für einen köstlichen Rote-Bete-Aufstrich. Mit wenigen Zutaten und noch weniger Handgriffen ist dieser zubereitet, sodass man die kostbare Zeit im Alltag mit dem Genießen verbringen kann.



Zutaten

130 g Rote Bete (gegart) | 1/2 Apfel | 30 g Frischkäse | 20 g gemahlene Mandeln | Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rote Bete in grobe Stücke schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und eine Hälfte ebenfalls in grobe Stücke schneiden. 
  2. Rote Bete- und Apfelstücke in ein hohes Rührgefäß geben und gemeinsam mit einem Pürierstab pürieren.
  3. Frischkäse, gemahlene Mandeln unter die Rote-Bete-Apfel-Masse rühren.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kleiner Tipp: Den Rote-Bete-Aufstrich genießt ihr am besten auf einem frischen Zwiebelbrot. Wer mag, kann sein Brot noch etwas frischen Rucola und gehackte Mandeln dekorieren.


Der selbstgemachte Aufstrich hält sich in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahrt etwa drei bis vier Tage - sollte bis dahin noch etwas von ihm übrig sein. An besonders grauen Herbsttagen kann man sich mit ihm in jedem Fall immer etwas gute Laune auf den Teller zaubern und das in Windeseile. 

Habt ihr denn eine Rote-Bete-Rezept parat, welches ich unbedingt mal ausprobieren sollte? Dann freue ich mich sehr gern über eure Tipps in den Kommentaren. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 30. August 2020

Helles Laugenbaguette mit Räucherlachs und Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich

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Sommerzeit ist Picknickzeit! Ausgestattet mit Picknickdecke, leckeren Snacks und guter Gesellschaft kann man die besonders sonnigen Monate im Jahr doch wirklich am besten genießen. Mehr als einmal haben wir es uns so im hauseigenen Garten gut gehen lassen. Ein kühles Getränk, ein Mini-Planschbecken an besonders heißen Tagen und köstliches Fingerfood sind dabei stets unsere liebsten Begleiter. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich auch mit meinem Lieblingslachs von Stührk mal wieder etwas passendes für die Picknicksaison kreieren durfte! Dafür habe ich mich in der Küche dieses Mal an etwas für mich komplett neues herangewagt: Laugenbaguette. 


Die erfahrenden Bäcker unter euch wissen sicher, dass das Backen eines Laugenbaguettes durchaus einiger Kniffe bedarf, um den typischen Geschmack und die perfekte Bräunung zu erreichen. Ganz selbstbewusst habe ich mich dennoch an die Rezeptkreation gemacht und bin rein geschmacklich absolut glücklich mit dem Ergebnis. Kombiniert mit dem selbstgemachten Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich und dem köstlichen Räucherlachs von Stührk ist dieser Snack wirklich ein absolutes Muss beim nächsten Picknick! Da kann man sich durchaus schon mal an die Küste Norwegens träumen und und zumindest rein gedanklich die salzige Meeresluft genießen oder den Wind durch die Haare wirbeln lassen. 
Bevor der Lachs übrigens sein typisches kräftiges Raucharoma erhält, wird er zunächst sorgfältig filetiert, gesalzen und schließlich mehrere Stunden über einem Feuer von Erlen- und Buchenholz geräuchert - diese perfekte Kombination ist das Geheimnis für das kräftig herzhafte Raucharoma. Mein persönliches Laugenbaguette-Geheimrezept offenbare ich euch heute natürlich auch. Ihr sollt ja schließlich auch selbst in den Genuss meines Picknickrezeptes kommen. Wer also den leckeren Räucherlachs nicht nur pur genießen möchte, der macht sich am besten umgehend an die Rührschüsseln.

Rezept für Mini-Laugenbaguette 


Zutaten (ergibt etwa 12 Stück)

400 g lauwarmes Wasser | 30 g frische Hefe | 650 g Weizenmehl (Type 550) | 15 g Salz | 50 g weiche Butter | 50 g Natron | 1 l Wasser | Grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung

1. Frische Hefe mit lauwarmen Wasser in einer Rührschüssel auflösen.
2. Mehl hinzugeben und die Teigmasse für etwa 15 Minuten ruhen lassen.
3. Salz und Butter zum Teig geben und für ca. 10 Minuten bei niedriger Stufe mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Teig etwa 45 Minuten gehen lassen.
5. In der Zwischenzeit Natron mit Wasser aufkochen und abkühlen lassen.
6. Nachdem der Teig aufgegangen ist Teig noch einmal durchkneten und anschließend zu kleinen Baguettes formen. Teiglinge abdecken und noch einmal für etwa 30 Minuten gehen lassen.
7. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Backblech einfetten oder mit Dauerbackfolie auslegen.
8. Teiglinge in die Lauge tauchen, auf das Backblech legen und mit einem scharfen Messer drei Mal schräg einschneiden.
9. Teiglinge mit groben Meersalz bestreuen und anschließend für etwa 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. 

Rezept für Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich


Zutaten

200 g frische Blaubeeren | 100 g Frischkäse | 2 TL Senf | 2 TL Sahne-Meerrettich | Salz, Pfeffer

Für das Lachs-Sandwich
Lollo Rosso nach Geschmack | 300 g Stührk feinster Lachs geräuchert

Zubereitung

1. Blaubeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Aufstrich vermengen.
2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Halbiert euer Laugenbaguette und bestreicht es mit dem Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich auf beiden Seiten. Belegt die untere Seite anschließend mit dem Salat und Stührk Räucherlachs. Fertig ist der leckere Picknicksnack!
Kleiner Tipp: Wer nach der Zubereitung des Laugenbaguette-Lachs-Snacks noch ein paar Blaubeeren übrig hat, kann diese übrigens mit etwas Minze und kaltem Wasser genießen. Auch aufgespießt auf kleinen Zahnstochern machen die Früchte eine dekorative Figur. So rundet ihr das leckere Lachs-Picknick wunderbar ab.


Erzählt mal! Habt ihr es euch in diesem Jahr bereits mit einem Picknick gut gehen lassen? Ich bin gespannt und freue mich auf jeden Fall auch über euer Feedback zu meiner Rezeptidee. 

Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder.
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