Sonntag, 15. November 2020

DIY: Einfache weihnachtliche Geschenkanhänger


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Oh du schöne Vorweihnachtszeit! Ich glaube, ich habe mich in keinem Jahr bisher so voller Vorfreude in die Weihnachtszeit gestürzt wie in diesem. Allein der Gedanke, dass alle Fenster wieder im schummrigen Lichterkettenlicht erleuchten, heiße Schokolade nach einem langen Spaziergang die Seele wärmt und unsere Hauseingangstüren mit schönen Weihnachtskränzen geschmückt werden, lässt mein Herz hüpfen. Schon bald stapfe ich also auf den Dachboden (oder ich schicke meine bessere Hälfte da hoch...) und hole die Weihnachtsdeko aus ihrem Sommerschlaf. Alle sorgfältig verstauten Kisten wieder auszupacken und jedem einzelnen Stück seinen Platz zuzuteilen, gehört für mich zur Weihnachtszeit genauso dazu wie Plätzchen backen. Dass ich jedes Jahr aufs neue alles wieder ordentlich verpacke, hat also einen sehr großen Vorteil: Die Weihnachtszeit lässt sich damit ganz entspannt einläuten. Was allerdings seit gut zwei Jahren nicht mehr so ganz entspannt abgelaufen ist, ist das Sortieren und Durchsuchen meiner Bastelsachen. Denn zu meiner Schande ruhen all die Materialien - von Glitzersteinchen über Papierbögen, Stiften, Stempel, Kleber und Sticker bis hin zu Stoffbeutelchen und Streuelementen - lieblos in großen Umzugskartons.



Sobald ich mich Hals über Kopf in meine Bastelsachen stürzte, kamen immer wieder Dinge zum Vorschein bei denen ich dachte: "Aah, das habe ich doch letztens erst gesucht!" oder "Ooh, das wollte ich auch schon ewig mal verbasteln." Und dann wurde es wieder in die Untiefen der Kartons gepackt und verschwand. Was fehlte, war eine Aufbewahrungsmöglichkeit, bei der ich sowohl die ganzen Kleinteile meiner großen Bastelleidenschaft verstauen, als auch systematisch alle Materialien ablegen kann, sodass ich sie mit einem Handgriff wiederfinde. Die Rettung für mein Bastelkram-Chaos bilden seit ein paar Wochen nun die SmartStore-Boxen von Orthex und ich kann euch jetzt schon versichern: Die gebe ich nicht mehr her! 


Die Smartstore-Boxen haben mich letztlich nicht durch die Tatsache überzeugt, dass sie aus recyclebaren Kunststoff hergestellt wurden oder Orthex auf sie stolze 10 Jahre Qualitätsgarantie gibt. Es sind vor allem die unterschiedlichen Formen und Größen, die perfekt zu meinen verschiedenen Bastelsachen passen. Die schmalen Organizer zum Beispiel bieten nun kleinen Holz- und Glitzersternen ein schönes zu Hause, ohne durcheinander zu geraten. Daneben habe ich Draht, passende Bänder, Holzkugeln und sogar Papierreste untergebracht. Vor allem letzteres wäre zum Wegschmeißen einfach zu schade gewesen - immerhin wollte ich daraus doch schon längst mal meine kleinen weihnachtlichen Geschenkanhänger basteln, die es durch mein neues Ordnungssystem endlich auf den Blog geschafft haben. Die unendlichen Weiten meiner Umzugskartons haben mich doch tatsächlich daran gehindert, nach den Holzklammern zu suchen, die ich für diese einfach DIY-Idee benötigt habe. 


Anleitung weihnachtliche Geschenkanhänger

Material

Holzklammern in verschiedenen Größen | Tonpapier in Farbe nach Wahl | Kleber | Schere

Anleitung

1. Tonpapier in vier gleichmäßig dicke Streifen schneiden.
2. Papierstreifen untereinander im gleichmäßigen Abstand auf die Holzklammern kleben.
3. Papierstreifen rechts und links von der Holzklammer von unten nach oben schräg anschneiden, sodass sich ein Tannenbaum formt.
4. Fertig sind eure individuellen weihnachtlichen Geschenkanhänger.

Kleiner Tipp: Beschriftet die kleinen Bäumchen mit den Namen eurer Liebsten oder verseht sie mit Weihnachtsgrüßen. So erhält jedes noch so kleine Geschenk eine persönliche Note.




Man sieht: Manchmal fehlt nur ein kleiner Anstoß für ein bisschen Ordnung im kreativen Chaos, sodass schöne Projekte in Windeseile umgesetzt werden können. Meine Optimierung im ganzen Bastelsachen-Durcheinander ist übrigens nicht allein den SmartStore-Boxen von Orthex zu verdanken, sondern vor allem den dazugehörigen Organizern. Durch sie hat beinahe jede Box entweder zusätzlichen praktischen Stauraum gewonnen, sodass  beispielsweise Geschenkbänder und Co nicht wild auf einem Haufen, sondern übereinander gestapelt aufbewahrt werden können, oder aber flexible Einsätze, die man mitten in einem Bastelprojekt auch einzeln herausnehmen kann, sodass nicht die komplette Box aus dem Regal wandern muss. Die verschiedenen Formate passen sich damit ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse an. Ein Träumchen für alle Sammler, Bastler und Organisationsliebhaber.


Meine Aufbewahrungsboxen, die ich tatsächlich mit jedem kleinen und großen Bastelkram für jede Jahreszeit bis oben hin gefüllt habe, zieren übrigens ab sofort einen schicken neuen Schrank im Arbeitszimmer. Da ist er also endlich: Der wunderbar aufgeräumte und für jede Situation gewappnete Bastelschrank. Wenn ich nun etwas suche, weiß ich wo ich es finden kann. Und wenn nicht, weisen mir die leicht transparenten Boxen den Weg. Meine ersten weihnachtlichen Geschenkanhänger für dieses Jahr haben hier auch erstmal ihren Platz gefunden, ehe sie zum Weihnachtsfest ihren großen Auftritt an den Geschenken meiner Liebsten haben werden.


Sperrige Umzugskartons zur Aufbewahrung meines allerliebsten Krimskrams gehören der Geschichte an. Ich starte damit ganz entspannt und aufgeräumt in die Vorweihnachtszeit und freue mich schon wahnsinnig, die vielen kleinen und großen Ideen für das diesjährige Weihnachtsfest umzusetzen - ganz ohne große Sucherei nach dem passenden Material. Ein Teil davon findet sicher auch seinen Weg auf meinen Blog - ihr dürft also gespannt sein.


*Vielen Dank an Orthex für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Idee und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

Sonntag, 8. November 2020

DIY: Trockenblumen im Rahmen


Während die Laubhaufen vor der Haustür immer größer werden, man morgens schon wieder das Eis von der Windschutzscheibe kratzen muss und andere sich durchaus schon um ihre diesjährige Weihnachtsdekoration kümmern, hänge ich noch ein bisschen beim diesjährigen Spätsommertrend fest: Trockenblumen! In unseren vier Wänden findet man bereits filigrane Kränze oder Vasen mit den zarten Blumen, mit denen ich ein bisschen den Sommer konserviert habe. Doch eine kleine Idee habe ich bis jetzt immer vor mir hergeschoben, die noch unbedingt umgesetzt werden wollte, bevor ich mich selbst der nahenden Weihnachtszeit widme: Trockenblumen im (Bilder-)Rahmen!



Ja, der wirklich langlebige Wohntrend ist natürlich nicht an mir vorbei gegangen. Mit wenigen Handgriffen kann man die schönen Trockenblumen wunderbar in Szene setzen und bringt Gemütlichkeit ins Haus. Da ist es auch egal, ob ihr zu Weizengräsern, Schleierkraut oder lieber bunten Blüten wie Sommerastern, Trommelschlägel oder Strandflieder greift. Für meine kleine Idee zum Selbermachen könnt ihr zwei bis drei unterschiedliche Gräser oder Blüten kombinieren oder bei einer einfarbigen Variante bleiben. Wichtig ist, dass ihr die Dicke der Stiele eurer gewählten Trockenblumen beachtet, denn danach richtet sich schließlich auch der Durchmesser des Loches, durch dass ihr die Blumen stecken werdet. Wie genau ihr den Bilderrahmen selber machen könnt, verrate ich euch natürlich auch:


Material 

Breiter Bilderrahmen | Trockenblumen nach Wahl | Holzbohrer | Lineal | Stift | Schere

  1. Glas und Rückseite vom Bilderrahmen entfernen.
  2. Bilderrahmenseite auswählen, durch die später die Blumen gesteckt werden sollen. Ermittelt die Rahmenmitte mit Hilfe eines Lineals und markiert diese. 
  3. Bohrt mit einem Holzbohrer ein kleines Loch durch die markierte Stelle auf eurem Rahmen.
  4. Trockenblumen auswählen, bündeln und durch das gebohrte Loch stecken. 
  5. Überschüssige oder zu lange Stiele können auf der Unterseite abgeschnitten werden.
  6. Fertig! 
Kleiner Tipp: Eure Bilderrahmen mit Trockenblumen machen sowohl an der Wand als auch stehend auf einer Kommode eine besonders gute Figur. Bei großen Bilderrahmen könnt ihr auch mehrere Löcher bohren und diese mit Trockenblumen bestücken.



Ich habe mich noch nicht so recht entschieden, ob meine Bilderrahmen an die Wand sollen. Bisher verzaubern sie mich auf einer Kommode im Arbeitszimmer und erinnern mich doch glatt noch ein bisschen an die warme Jahreszeit. Gemeinsam mit einer kleinen Vase, in die ich die restlichen Stiele dekoriert habe, gefällt mir das Arrangement sehr gut. 

Ich bin in jedem Fall gespannt wie euch meine kleine Idee gefällt und wünsche schon jetzt viel Spaß beim Nachmachen!

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Kürbis-Quinoa-Bowl mit Grünkohl und gravad Lachs


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Sie leuchten im Supermarkt in allen Orange- und Gelbtönen um die Wette, überzeugen uns mit teilweise recht witzigen Formen und sind vor allem eines: lecker! Natürlich komme ich auch in diesem Herbst nicht um köstliche Kürbis-Gerichte herum und genieße die Saison in vollen Zügen. Kürbis aus dem Ofen hat es mir dabei besonders angetan, doch meine bessere Hälfte zeigt sich recht schnell gelangweilt, wenn ich schon wieder die herbstliche Leckerei mit Fetakäse und Dip auf dem Teller anrichte. Also musste eine neue Kombination her, die auch meinen größten Kritiker von meinem Lieblingsgemüse überzeugen kann. So griff ich zum geliebten gravad Lachs von Stührk*, frischem Grünkohl, Quinoa und Kichererbsen und kombinierte sie mit ofenfrischem Kürbis. Heraus kam eine köstliche Bowl, die man sich zu dieser Jahreszeit nicht entgehen lassen sollte.



Bei meiner Kürbis-Quinoa-Bowl mit Grünkohl und gravad Lachs isst das Auge eindeutig mit. Die leuchtende Farbe vom Hokkaido macht gemeinsam mit dem zarten Lachs eine gute Figur und wird letztlich durch das saftige Grün vom Grünkohl nicht nur geschmacklich abgerundet. Hier spielen tatsächlich ein paar Klassiker die leckere Hauptrolle. Der gravad Lachs von Stührk darf sich übrigens auch als "Klassiker" betiteln und das nicht nur auf meinem Blog. Denn immerhin durfte ich schon ein paar leckere Rezepte rund um diese Leckerei aus dem hohen Norden kreieren. Für den Stührk feinster Lachs gravad wird nur die beste Lachsqualität aus Norwegen verwendet und ist bekannt für seinen feinen Kräutermantel aus Dill. Die typische gravad Note erhält der Lachs übrigens durch das traditionelle Marinieren. 



Zutaten (für 2 Personen)


450 g Hokkaido | 100 g Quinoa | 100 g Kichererbsen | 100 g frischer Grünkohl | 100 g Stührk Feinster Lachs gravad | 100 g Frischkäse | | 1 TL Senf | 1 TL Honig | 2 EL Zitronensaft | Dill nach Belieben | Olivenöl, Salz, Pfeffer | Geröstete Kürbiskerne und Sesam nach Belieben

Zubereitung

  1. Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Deckel vom Hokkaido sowie das Kürbisinnere entfernen. Kürbis in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Kürbisscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend für 15 Minuten im Ofen garen.
  3. In der Zwischenzeit Quinoa mit 150 ml leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und für 8 Minuten garen. Danach vom Herd nehmen und für 5 Minuten ruhen lassen.
  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kichererbsen darin anrösten, bis sie goldbraun gebacken sind.
  5. Grünkohl in heißem Salzwasser ganz kurz blanchieren.
  6. Frischkäse mit Senf, Honig und Zitronensaft zu einem Dip verrühren und mit gehacktem Dill sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Für die Bowl zunächst Quinoa in die Schüssel geben. Anschießend Kichererbsen, Kürbisscheiben, Grünkohl und frischen Lachs hinzugeben und mit dem selbstgemachten Dip servieren. 
Kleiner Tipp: Wer mag, kann noch ein paar Kürbiskerne und Sesam in einer Pfanne ohne die weitere Zugabe von Fetten anrösten und über die Bowl streuen. 


Schön ist an der Bowl übrigens, dass ihr beim Zubereiten auf verschiedene Gewürze oder zu viel Salz verzichten könnt, denn der leckere gravad Lachs sorgt bereits für die richtige Note. Die besondere Qualität des gravad Lachs von Stührk ist übrigens nicht allein auf die Zubereitung zurückzuführen, sondern vor allem auf die Herkunft der Fische. Die norddeutsche Traditionsmarke achtet bereits seit über 100 Jahren auf die schonende Verarbeitung der Fische sowie auf Nachhaltigkeit und Transparenz. So tragen auch die Produkte stets das "Seafood from Norway Siegel", welches die ausgezeichnete Lebens- und Umweltbedingungen Norwegens und das große Wissen einer jahrtausendealten Fischereination widerspiegelt. Außerdem dient es für uns als Verbraucher als Gütesiegel und steht für den respektvollen Umgang mit Meeresressourcen. Qualität, die man schmeckt.


Ich wünsche euch in jedem Fall schon jetzt viel Freude und guten Appetit beim Zubereiten dieses leckeren Rezeptes. Waschechte Herbstfans sollten es sich nicht entgehen lassen! Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche. Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 
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