Sonntag, 15. April 2018

Home sweet Home: Der Einzug naht!


Ups! Sind seit meinem letzten Haus-Update tatsächlich schon wieder fast drei Monate vergangen? Asche auf mein Haupt... Aber fest steht: Nachdem der Innenausbau Anfang des Jahres ziemlich schleppend begann, da wir vor allem darauf warteten, dass unsere Wände endlich trocknen würden, konnten wir Ende März umso intensiver mit den finalen Arbeiten beginnen. So wurde endlich der Pinsel geschwungen und Wände geweißt  und die ersten Zimmer mit Boden verlegt, sodass ich hiermit endlich auch verkünden kann: Kommende Woche ziehen wir in unser Eigenheim!


Zugegeben: Neben der Malerarbeiten und Bodenverlegerei wurde seit meinem letzten Post natürlich noch viel mehr gemeistert. Nachdem die Außenwände durch zwei Entfeuchter immer trockener wurden, konnte im Obergeschoss endlich die Decke eingezogen werden. So wurden wir auch gleich um einen Dachboden reicher, der jedoch nach und nach nun noch mit einigen Platten verlegt werden muss, sodass dort in Zukunft auch Weihnachtskisten & Co. verschwinden können. Im Hauswirtschaftsraum wurde bekamen wir endlich einen Stromkasten, sodass die große Kabelei nun halbwegs aufgräumt erscheint. Zudem wurde unsere Lüftungsanlage installiert und ein Entkalker für unsere Wasserleitung platziert. Damit ist zumindest ein Raum fast komplett ausgestattet. Hier wurde unser Fliesenleger übrigens als erstes aktiv und verlegte uns den Boden. Ein wunderbarer Anblick, wenn auch nur für einen Moment. Immerhin dient der HWR momentan als großer Durchlaufpunkt, sodass immer jede Menge Dreck ins Haus geschleppt wird... Jippie.




Nachdem die ersten Wände getrocknet waren, legten wir endlich mit der großen Pinselei los. Zunächst wurden Löcher verspachtelt, Wände noch mal verputzt und geschliffen und schließlich grundiert. Da wir zunächst keine Tapete an die Wände bringen, arbeiteten meine bessere Hälfte und mein Schwiegerpapa hier besonders sorgsam, damit wir möglichst wenig Unebenheiten in unseren neuen vier Wänden haben. Anschließend kam das schöne strahlende Weiß zum Einsatz, nach dem wir wieder mit voller Familienpower sämtliche Fenster und Steckdosen im Haus abgeklebt hatten. Hach! Als die ersten Wände schließlich wie frisch gewaschen im besten Licht erstrahlten, machte sich schon ein großes Glücksgefühl breit. So langsam sah das Haus doch wirklich wohnlich aus - wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht?



Das besonders schöne: Nachdem ein Großteil der Malerarbeiten abgeschlossen war, was wir übrigens hauptsächlich meinem Schwiegerpapa verdanken, der hier einfach großartige Arbeit geleistet hatte, holten wir endlich unser Laminat sowie Türen und Zargen im Baumarkt ab. Was für ein Gefühl! Wieder in voller familiärer Manpower wurde dann  innerhalb einer Woche zunächst die Küche, Wohnzimmer und Gästezimmer verlegt. In der Zwischenzeit kümmerte sich unser Fliesenleger noch ums Gästebad, sodass es auch hier voran ging. Das fertige Resultat zeige ich euch aber heute noch nicht - ein bisschen müsst ihr euch auf den Anblick der Bodenfliesen noch gedulden. Ich verrate so viel: Ich bin verliebt!




Nun, wie ich eingangs schon erwähnte, ziehen wir nächste Woche ein. Ihr fragt euch sicher, wie der aktuelle Stand ist, nicht wahr? Sagen wir es so: Das große Badezimmer kann erstmal nicht gefliest werden und ist damit noch nicht einsatzfähig, da unsere Fliesen erst Ende April geliefert werden können. Der Flur im Unter- und Obergeschoss wartet derweil auf sein Laminat, welches erst verlegt werden kann, wenn unsere Treppe endlich geliefert wird. Und ja, das dauert leider noch, sodass wir vorerst mit einer Bautreppe zurechtkommen müssen. An der Fassade hat sich derweil nur mäßig etwas getan. Die Dämmung wird seit letzer Woche nach und nach angebracht, sodass wir hier irgendwann im Mai mit einer Fertigstellung rechnen können. Das bedeutet leider auch, dass wir nun doch mehr oder weniger auf eine Baustelle ziehen... Einen Lichtblick gibt es aber: Die Küche! Die wurde letzte Woche geliefert und macht den ersten Raum im ganzen Haus so richtig wohnlich. Hach, wie ich mich freue, wenn ich darin das erste Mal kochen kann. Dann sind die ganzen kleinen und großen Problemchen zumindest für einen Moment vergessen...



Ich halte euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden und bin selbst schon ganz gespannt, wie sich die ersten Wochen in den neuen vier Wänden so anfühlen. Verrückt!

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch. Lasst es euch gut gehen.


Sonntag, 8. April 2018

Ab auf´s Brot: Veganer Karotten-Quinoa-Aufstrich


Kaum haben wir das Osterfest in all seinen Facetten gefeiert und schon sind wir kopfüber im April gelandet. Ist es nicht verrückt, dass wir schon im vierten Monat diesen Jahres angekommen sind? Ich freue mich in jedem Fall sehr darüber, denn mittlerweile beehrt uns ja auch die Sonne in voller Pracht und schenkt uns ein paar herrliche Frühlingstage auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Wenn die Vögel zwitschern und sich überall die Frühblüher ihren Weg bahnen, hüpft das Herz und die gute Laune steigt enorm an. So muss das sein, nicht wahr? Bei mir sorgt die Sonne in jedem Fall auch für gute Motivation, die mich über Ostern für kurze Zeit verlassen hatte. Dabei hatte ich ursprünglich für euch noch zwei hübsche Oster-DIY´s geplant, von denen eine einfach zu spät gekommen wäre... Also hebe ich mir die Idee einfach für das kommende Jahr auf und hoffe, dass ich sie bis dahin nicht vergesse. Die zweite Idee ist jedoch ein leckeres Rezept, was nicht nur zum Osterbrunch eine gute Figur macht, sondern auch zum Lunch! Die Rede ist von einem köstlichen Karotten-Quinoa-Aufstrich, den ich euch heute nicht vorenthalten möchte.



Bei den ganzen Karottenküchlein in den letzten Wochen, hatte ich mal wieder Lust auf eine herzhafte Variante. So durchkramte ich meine Küche und stieß auf den letzten Rest Quinoa, den ich umgehend gemeinsam mit den frischen Möhrchen in einen Aufstrich verwandelt habe. Auf frischem Brot zum Lunch oder auch zur Stärkung auf unserer großen Baustelle im Haus ist das einfach eine köstliche Alternative zu Wurst- oder Käseaufschnitt. Das es auch noch vegan geworden ist, ist tatsächlich ein hübscher Zufall, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. 


Zutaten (für ca. 6 Portionen)
2 Möhren (etwa 200 g) | 2 süße Äpfel | 80 g Quinoa | 120 ml Wasser | 2 TL gerösteter Sesam | 3 EL Kokosmilch | 2 EL Sonnenblumenöl | 1 Bund Petersilie | 1 TL getrockneter Oregano | Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Schält die Möhren und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt Quinoa mit den Möhrenwürfel, Wasser und Salz in einen Topf und lasst alles gemeinsam aufkochen. Lasst es anschließend mit Deckel bei mittlerer Temperatur für etwa 10 bis 15 Minuten köcheln, bis die Möhren schön weich, die Quinoa aufgequollen ist und das Wasser verdampft ist. Zwischendurch umrühren nicht vergessen, damit auch nichts anbrennt.
In der Zwischenzeit hackt ihr die Petersilie, schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in Würfel. Gebt Apfelwürfel, das halbe Bund Petersilie Sesam und Möhren-Quinoa gemeinsam mit Kokosmilch und Sonnenblumenöl in einen Mixer und püriert alles zu einer cremigen Masse. Anschließend würzt ihr euren Aufstrich mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Lasst ihn gut abkühlen und genießt den Aufstrich schließlich auf frischem Brot oder als Dip zu Gemüsesticks. 


Na, wenn dieser Aufstrich nicht auch perfekt zum nächsten Grillabend passt, nicht wahr? Immerhin ist die Grillsaison bei diesem Wetterchen schon längst gestartet. Ehe wir jedoch in diesem Jahr selbst in den Genuss kommen, gibt es noch so einiges zu tun. Der Innenausbau unseres Traumhauses befindet sich momentan in den finalen Zügen, sodass wir in zwei Wochen (!!) auch einziehen können. Bis dahin wird noch fleißig gemalert, Boden verlegt und gefliest. Hach! Wie ich mich freue, wenn das Chaos auf der Baustelle endlich beseitigt ist. Bis dahin werde ich euch noch einmal mit einem neuen Beitrag über den aktuellen Stand in unseren künftigen neuen vier Wänden auf dem Laufenden halten. Also schaut doch gern in der nächsten Woche noch einmal bei mir vorbei. 

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 25. März 2018

Die sechs besten Rezepte zum Osterfest


Nur noch eine Woche und schon sitzen wir bei Kaffee und Kuchen mit unseren liebsten zusammen und genießen hoffentlich einen sonnigen Frühlingstag. Bunte Ostereier hängen an den Sträuchern und leuchtend gelbe Narzissen schmücken die Ostertafel. Was da noch fehlt? Richtig! Ein leckeres Stück Kuchen oder eine andere süße Nascherei passend zum Osterfest. Nachdem mich vor kurzem eine liebe Mail von einer Leserin erreicht hatte, in der sie mich fragte, welches Rezept ich ihr zu Ostern empfehlen kann, habe ich ihr tatsächlich mehr als einen Link von meinem Blog weitergeschickt. Wenn man sich so schlecht entscheiden kann wie ich, ist das sicherlich kein Wunder. Aber bei der bunten Rezept-Auswahl aus den letzten Jahren wäre nur ein Rezept auch wirklich nicht passend gewesen. Nachdem ich also etwas in meinem eigenen Archiv stöberte, fasste ich den Entschluss, dass ich euch allen mal meine liebsten sechs Rezepte zum Osterfest zeigen möchte. Vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach dem passenden Küchlein für den kommenden Sonntag? Dann lasst euch inspirieren! 


1. Spiegeleier-Tartelettes mit Schokolade und Frischkäse-Quark-Creme

Ohne Spiegeleier-Kuchen zum Osterfest geht es bei mir (fast) gar nicht, so viel steht mittlerweile fest. Die kleinen Spiegeleier-Tartelettes haben die perfekte Größe und sehen auf jedem Teller einfach schön aus. Der schokoladige Boden harmoniert sehr gut mit der frischen Frischkäse-Quark-Creme und die Aprikosen machen das Bild eines echten Spiegeleis auf dem Kuchen wirklich perfekt. Deshalb darf dieses Rezept bei meiner kleinen Auswahl auch wirklich nicht fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang


2. Mini-Himbeer-Küchlein mit Himbeer-Glasur

Ich mag wirklich kleine Küchlein. Neben Mini-Gugl oder Muffins sind die kleinen Kastenförmchen für mich einfach immer ideal, um eine Kaffeetafel zu schmücken. Die Himbeer-Küchlein bestehen aus einem einfachen Rührteig und sind daher super fluffig. Das besondere ist jedoch die Glasur, die durch die Verwendung echter Himbeeren schön fruchtig wird. Zum Rezept geht es hier entlang.


3. Hefeschnecken-Kuchen mit selbstgemachtem Lemoncurd

Zugegeben: Den Hefeschnecken-Kuchen habe ich ursprünglich nicht für das Osterfest gebacken, sondern als kleines Willkommensgruß für den Frühling. Dabei passt er auch wirklich perfekt auf die Ostertafel! Mit selbstgemachtem Lemoncurd ist der Kuchen sehr fruchtig und schmatzig und damit ganz nach meinem Geschmack. Das Rezept ist etwas aufwendiger als alle anderen, lohnt sich aber allemal, so viel steht fest. Zum Rezept und auch noch einer kleinen Deko-Idee für die Ostertafel geht es hier entlang


4. Spiegeleier-Muffins mit Schokolade

Ich habe es euch bereits in meinem letzten Beitrag erzählt: Meine Spiegeleier-Muffins mit Schokolade aus dem letzten Jahr sind DER Hit der letzten Monate auf Pinterest. Es ist wirklich wahnsinnig, wie oft dieses Rezept in letzter Zeit angeklickt und teilweise auch von anderen Blogs oder anderen Rezeptseiten neu interpretiert worden ist. Das freut mich ungemein! Denn die Spiegeleier-Muffins sind sowohl optisch als auch geschmacklich der Hit und machen eine tolle Figur auf der Kaffeetafel. Für mich dürfen sie auch in diesem Jahr bei keinem Osterfest fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang. 


5. Blaubeer-Quark-Dessert im Ei

Plant ihr zum Osterfest vielleicht ein leckeres Menü? Dann habe ich für euch noch ein schönes leckeres und einfaches Dessert parat: Blaubeer-Quark-Creme im Ei serviert. Das Dessert ist wirklich fix zubereitet und benötigt nur wenige Zutaten. Neben dem Dessert findet ihr in dem Beitrag auch noch ein schönes Rezept für vanillige Ostereier-Kekse. Wer noch etwas Zeit hat, kann die wunderbar mit Royal Icing dekorieren. Zu den Rezepten geht es hier entlang


6. Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube

Ja, dieses Rezept habt ihr bestimmt noch gut im Gedächtnis, nicht wahr? Immerhin habe ich es euch erst Anfang März vorgestellt. Der Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube ist ein fluffig leichter Kuchen und lässt sich - wie alle anderen Oster-Rezepte auch - sehr gut einen Tag vorher vorbereiten. Wer noch nie mit Gelatine gebacken hat, den kann ich beruhigen: Ich habe es bei diesem Kuchen auch zum ersten Mal geschafft, sodass die Mousse eine tolle Konsistenz hatte. Für mich ist das der perfekte Osterkuchen in diesem Jahr und darf daher nicht in meiner Rezept-Übersicht fehlen. Zum Rezept geht es hier entlang. 


So, nun bin ich gespannt! Welche Pläne habt ihr für das diesjährige Osterfest? Möchtet ihr eine aufwendige Torte backen oder greift ihr lieber zu einfachen Rezepten zu den Feiertagen? In jedem Fall wünsche ich euch viel Freude beim Selbermachen. Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 18. März 2018

Schokoladiger Spiegeleier-Kuchen zum Osterfest



So langsam glaube ich wirklich, dass wir unser diesjähriges Osterfest mal wieder im Schnee verbringen sollen. Anders kann ich mir diese eisigen und winterlichen Temperaturen vor der Haustür momentan absolut nicht erklären. Für jede Menge Frühlingsgefühle sorgen immerhin einige Sträuße bunter Schnittblumen in unserem vier Wänden. Wie ich das liebe! Vor allem Tulpen und Narzissen durften in den letzten Tagen immer wieder bei mir einziehen, sodass beinahe jedes Zimmer mindestens ein kleiner Strauß ziert. Hach! So ausgestattet kann man sich doch wirklich weiter Gedanken für das Osterfest machen, nicht wahr?



Im letzten Jahr gab es bei uns zu Ostern diese leckeren Spiegeleier-Muffins. Die kamen nicht nur wunderbar bei meinen Liebsten an, sondern in diesem Jahr ebenfalls bei euch! Noch nie wurde ein Rezept von mir so häufig zu Beginn des neuen Jahres angeklickt wie dieses und das freut mich natürlich ungemein. 

Ich persönlich liebe die verschiedenen Spiegeleierkuchen-Varianten sehr. Egal, ob klassisch vom Blech, als Tartelettes oder eben als Muffin - zum Osterfest passt einfach alles wunderbar. Es ist also kein Wunder, dass ich euch heute unbedingt noch eine weitere Idee dazu vorstellen möchte: Der Spiegeleierkuchen mit Schokoladenteig und Quarkcreme aus der Springform. So so lecker und ein absoluter Hingucker, so viel steht fest. Das Rezept ist wie (fast) immer schnell umgesetzt und lässt sich auch gut einen Tag vor Ostern vorbereiten. So könnt ihr schnell noch dem Osterhasen unter die Arme greifen und selbst ein paar Ostereier für eure Lieben verstecken.

Zutaten 
(Ø 24 cm Springform)

Für den Boden
300 g Zucker | 240 ml Milch | 100 g geschmolzene Butter | 130 g Kakaopulver | 3 Eier | Prise Salz | 250 g Mehl | 1 EL Backpulver | 50 g Schokoraspeln

Für das Topping
200 ml Sahne | 300 g Magerquark | 50 g Puderzucker | 1 Vanilleschote | kleine Dose Aprikosen | etwas Kakaopulver zur Dekoration

Heizt den Backofen auf 180° C vor. Für den Teig alle Zutaten außer Backpulver und Schokoraspeln in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer einige Minuten zu einer glatten Masse vermengen. Anschließend gebt ihr Backpulver und Schokoraspeln hinzu und rührt dies ebenfalls mit dem Mixer unter.  Gebt den fertigen Teig in eine gefettete Springform und backt den Kuchen etwa 40 Minuten im Ofen. Bei der anschließenden Probe mit einem Holzstäbchen darf noch etwas Teig am Kuchen bleiben, so ist der Kuchen leicht schmatzig. Lasst den Kuchen in der Form gut abkühlen ehe ihr ihn herauslöst.

Für das Topping schlagt ihr die Sahne steif. Rührt Magerquark mit Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote unter die Sahne, sodass eine glatte Creme entsteht. Streicht etwas mehr als die Hälfte der Quark-Creme mit einem Spatel auf euren Schokokuchen glatt. Anschließend gebt ihr mit einem Löffel noch einzelne Kleckse darauf, die später eure "Spiegeleier" darstellen. Für das "Eigelb" lasst ihr die Aprikosen gut abtropfen. Platziert einzelne Hälften auf die vorbereiteten Kleckse. Dekoriert den Kuchen mit etwas Kakaopulver und fertig ist euer schokoladiger Spiegeleier-Kuchen zum Osterfest.


Nun bin ich neugierig: Was kommt bei euch denn zu Ostern auf die festliche Tafel? Gibt es denn vielleicht sogar einen traditionellen Kuchen, der bei euch auf keinen Fall fehlen darf? Ich bin gespannt!

Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 11. März 2018

Dekorative Geschenkidee: Weckgläser zum Osterfest


Werbung* für PILOT PINTOR

Eigentlich kann ich es nie oft genug betonen: Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht! Bereits in drei kurzen Wochen tigern wir alle durch den Garten und suchen hinter jedem noch so kleinen Busch nach ein paar bunten Ostereiern und schokoladigen Grüßen vom Osterhasen. Wer sich also bis jetzt noch keine Gedanken gemacht hat, mit welchen Kleinigkeiten er seine Liebsten überraschen möchte, der kann heute damit anfangen. Ich selbst werde zum Osterfest lediglich ein paar süße Kleinigkeiten besorgen und diese hübsch verpacken. Eine Idee, die ich in den letzten Tagen bereits umgesetzt habe, möchte ich heute mit euch teilen, denn diese Verpackungsvariante ist schnell selbst gemacht und macht wirklich eine gute Figur neben all den Schneeglöckchen und Krokussen da draußen.


Meine Geschenkidee ist ganz simpel: Man nehme farbenfrohe PINTOR Kreativmarker von PILOT*, ein paar Weckgläser und ein paar kleine schokoladige Ostereier oder andere Kleinigkeiten, die sich in den Gläschen verpacken lassen - und schon geht es los. Zugegeben: Die Auswahl der Farben bei den Kreativmarkern hatte mich tatsächlich vor einem großen Problem gestellt, denn bei 24 verschiedenen Varianten in Pastell, Metallic oder Neon ist einfach alles dabei, was das kreative Herz höher schlagen lässt. Für meine Osterverpackung habe ich mich für natürliche und fröhliche Farben entschieden, die in jedem Fall Frühlingsgefühle aufkommen lassen. Gemeinsam mit einem schlichten Weiß strahlen die Farben auf den Gläsern regelrecht und sehen sogar etwas edel aus.




Das Besondere bei den PINTOR Kreativmarkern ist übrigens folgendes: Mit ihnen lässt sich einfach jede Oberfläche bemalen. Neben Papier in allen Varianten kann man sich also auch auf Holz, Metall, Textil oder anderen Materialien kreativ austoben. Auf glatten Oberflächen lässt sich die Farbe auch wieder leicht abwischen, sodass man vor kleinen Fehlern keine Angst haben muss. Wer allerdings etwas länger Freude an seiner Kreation haben will, benötigt bei manchen Materialien eine zusätzliche Fixierung in Form von Hitze und einem Fixierspray. Ich gebe zu: Für meine Vasen und Geschenkverpackungen habe ich auf diese langlebe Fixierung zunächst verzichtet, denn sobald die Farbe gut getrocknet ist, kann man die Gläser mit klarem Wasser auch problemlos abspülen ohne das etwas verwischt. 

Ich bin mir sicher, dass es euch bereits in den Fingern juckt und ihr bestimmt auch gleich selbst loslegen möchtet, um eure Gläschen zu bemalen, nicht wahr? Wer nun glaubt, dass man dafür besonders begabt im Zeichnen sein muss, dem möchte ich heute ein oder zwei Tipps mit auf dem Weg geben wie ihr auch ganz ohne große Zauberei eure Motive auf die Gläser bringen könnt. 


Materialien
Weckgläser | PINTOR Kreativmarker* | Seidenpapier | Schokolade o.ä. nach Wahl | Schleifenband

Zeichnet zunächst auf einem Blatt Papier euer gewünschtes Motiv auf. Ich persönlich habe mich für unterschiedliche Handletterings und einfache Formen entschieden. Da ich selbst aber gerade im Handlettering noch nicht fehlerfrei meine Ideen umsetzen kann, habe ich mehrere Anläufe gebraucht, bis mein Motiv so aussah wie ich es gern hätte. Sobald ihr mit eurem Motiv zufrieden sein, klebt ihr das Blatt Papier von innen mit etwas Klebeband in euer Glas. Nehmt dann die PINTOR Marker zur Hand und zeichnet eurer Motiv in den Farben eurer Wahl nach. Anschließend entfernt ihr das Papier. Füllt die Gläser mit etwas Seidenpapier und euren Naschereien, verschließt die Gläser und verziert diese mit einem Schleifenband. Fertig ist eure Geschenkverpackung!

Kleiner Tipp: Wenn ihr euch verzeichnet oder ein Strich daneben geht, könnt ihr die Farbe mit einem sauberen Tuch umgehend wegwischen. Für kleinere Flächen eignet sich auch ein Wattestäbchen. Wer letztlich mit seinem Motiv ganz unzufrieden ist, kann auch noch einmal von vorn anfangen. Zum Reinigen der glatten Oberfläche habe ich einfach etwas Nagellackentferner und Wattepads zur Hand genommen, sodass ich mich noch einmal neu austoben konnte. 

Weiterer Tipp: Wenn ihr eure Kreationen auf dem Glas lange haltbar machen wollt, dann verwendet ein Fixierspray wie beispielsweise dieses hier. Ihr könnt die Gläser außerdem bei 160°C im Backofen backen, sodass die Farbe sich nicht mehr ablösen lässt. 



Übrigens, wer keine Idee hat, mit welchen Motiven er seine Gläser verzieren soll, der schaut einfach mal bei Pinterest nach ein paar passenden Motiven. Dort gibt es jede Menge Inspirationen und Ideen, von denen man sich anstecken lassen kann. 



Neben den Geschenkverpackungen habe ich mit den Kreativmarkern von PILOT auch ein paar Vasen aus den Weckgläsern gezaubert. Das ich Blumen liebe ist ja schon längst kein Geheimnis mehr und ich liebe es, sie ständig neu in Szene zu setzen. Meine frische Tulpen kommen in meinen beletterten Gläsern besonders gut zur Geltung und die weiße Schrift passt perfekt dazu.


So, nun bin ich gespannt: Seid ihr bereits im Bastelfieber für das diesjährige Osterfest? Ich werde in der kommenden Woche in jedem Fall noch ein oder zwei weitere Ideen ausprobieren und bin gespannt, ob sie so funktionieren wie ich sie mir im Moment vorstelle. Wenn es funktioniert, teile ich sie natürlich sehr gern mit euch. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


* Vielen Dank an Pilot für diese schöne Zusammenarbeit. Idee und Umsetzung stammen wie immer von mir. 

Sonntag, 4. März 2018

Hallo Frühling! Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube


Ist das nicht herrlich da draußen? Die Sonne lacht aus voller Kraft und die eiskalten Temperaturen lassen sich da doch tatsächlich fast vergessen. Wenn ich nicht schon die gesamte Woche flach gelegen hätte, hätte ich dieses Wetterchen doch glatt genießen können. Aber so habe ich von richtig schönen warmen Frühlingstagen geträumt, während meine bessere Hälfte sich selbst und mich regelmäßig mit heißem Tee und Erkältungsbädern gestärkt hat. Dabei hatte ich mir in dieser Woche eigentlich so viel vorgenommen! Unser Mietvertrag ist mittlerweile gekündigt, sodass uns nun noch zwei Monate bleiben, um die Wohnung zu entrümpeln, ehe wir in unser Traumhäuschen ziehen. Ein bisschen angefangen habe ich bereits. Das erste, was mir in die Hände fiel, waren alte Ordner mit vielen vielen Rezeptsammlungen. Einige handschriftlich irgendwo in längst vergangenen Zeiten abgeschrieben, einige aus alten Fernsehzeitschriften und wieder andere am Telefon mitgekritzelt, als meine Oma mir Familienrezepte erklärt hat. Hach, da kommen Erinnerungen hoch!


Das besonders schöne beim Ausmisten ist ja, dass man tatsächlich noch das ein oder andere Schätzchen entdeckt. So habe ich meine Rezeptsammlung ordentlich ausgedünnt und nur einige wenige behalten. Die alten Fernsehzeitschriftenschnipsel sind allesamt auf dem Müll gelandet, denn daraus habe ich dann zugegebenermaßen doch nie etwas ausprobiert. Stattdessen griff ich zu ein paar handschriftlichen Sachen und stieß auf etwas, was in Anbetracht des neuen Monats ordentlich Frühlingsgefühle in mir geweckt hat: Ein Schokokuchen mit Himbeerhaube! Das klang so gut, dass ich es sofort mal ausprobieren musste und mich dabei einer meiner absoluten Hass-Zutaten widmete: Gelatine. Wie oft habe ich bereits versucht mit Gelatine schöne fluffige Torten zu zaubern? Wie oft ist es schiefgegangen? Absolut immer! Aber dennoch hatte ich solch eine große Lust mit diesem Frühlingsrezept in den März zu starten, dass ich es noch einmal wagte. Und ich muss sagen: Ich bin verliebt! Zum ersten Mal hat die Gelatine getan, was sie sollte und ich freute mich über einen gelungenen Frühlingskuchen, der in meinen Augen auch bereits perfekt auf die Ostertafel passen würde. 



Zutaten 
200 g TK-Himbeeren | 160 g Zucker | 2 Eier | 80 g Mehl + etwas zum Bestäuben der Form | Prise Salz | 2 EL Kakaopulver | 1 gehäufter TL Backpulver | 3 Blatt Gelatine | 135 g Mascarpone | 200 g Schmand | 1/2 Zitrone | 1 Pckg. Vanillezucker | 200 g Schlagsahne | etwas Fett für die Form | essbare Blüten zur Dekoration

Zunächst lasst ihr die Himbeeren auftauen. Heizt dann den Ofen auf 175°C vor. Schlagt 80 g Zucker und die zwei Eier mit dem Handrührer schaumig auf. Gebt dann Mehl, die Prise Salz, Kakaopulver und Backpulver hinzu und verrührt alles zu einer glatten Masse. Fettet und mehlt eure Kastenform und gebt den Schokoladenteig hinein. Backt den Teig für etwa 15 Minuten im Ofen und lasst ihn anschließend etwa 10 Minuten abkühlen, ehe ihr ihn aus der Form löst.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Himbeer-Mousse vorbereiten. Dafür püriert ihr die Himbeeren und streicht diese anschließend durch ein feines Sieb. Presst die halbe Zitrone aus. Gebt Himbeerpüree, Zitronensaft, Mascarpone, Schmand, 80 g Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und schlagt alles gemeinsam zu einer glatten Masse mit dem Handmixer auf. 

Nun bereitet ihr die Gelatine vor. Weicht die Gelatine zunächst in kaltem Wasser etwa fünf Minuten ein, sodass die Platten schön weich werden. Anschließend gebt ihr die Platten in einen kleinen Topf und lasst diese bei geringer Hitze auflösen. Nehmt den Topf schnell vom Herd und rührt drei Esslöffel der Himbeer-Creme unter. Anschließend gebt ihr die Masse zur restlichen Himbeer-Creme und rührt alles glatt. Stellt die Himbeer-Mousse für etwa 15 Minuten kühl. 
In der Zwischenzeit wascht ihr eure Kastenform ab und kleidet diese mit Folie aus. Gebt den Schokokuchen wieder hinein. Sobald eure Himbeer-Mousse zu gelieren beginnt, schlagt ihr die Schlagsahne steif und rührt die Hälfte der Sahne unter die Mousse. Die zweite Hälfte stellt ihr kühl. Gebt die Himbeer-Mousse auf den Schokokuchen und stellt alles gemeinsam mindestens fünf Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank. 

Vor dem Servieren des Kuchens streicht ihr die restliche Schlagsahne auf die Himbeer-Mousse-Haube. Dekoriert diese mit etwas essbaren Blüten oder aber - passend zum Osterfest - mit ein paar Schokoeiern. 



Lasst euch von der vergleichsweise langen Rezept-Anleitung nicht abschrecken - ich kann versichern, dass der Kuchen recht schnell gezaubert ist. Ohne Kühlzeit benötigt ihr etwa eine Stunde für die Zubereitung. Der Aufwand lohnt sich in jedem Fall, so viel steht fest. Ich werde mal sehen, ob ich diesen Kuchen zum Osterfest tatsächlich noch einmal zaubern werde. Dann dekoriere ich ihn eventuell noch mit etwas Kakaopulver und bunten Eiern oder ein paar frischen Früchten. Hach!



Und, habt ihr auch eine Zutat, die ihr eigentlich am liebsten meidet beim Backen? Meine Gelatine-Phobie habe ich nach diesem Kuchen in jedem Fall überwunden und bin nun selbst schon gespannt, was ich damit als nächstes zaubern werde.


Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund.

Sonntag, 25. Februar 2018

Blumenkohl-Suppe mit roten Linsen


Brrr.... ist das kalt da draußen! Wer hätte gedacht, dass es nach so langen recht milden Wintertagen wieder so frostig da draußen wird? Da hilft vor allem in den frühen Morgenstunden nicht mal mehr meine flauschige Wintermütze gegen eisige Temperaturen. Es ist also kein Wunder, dass auch meine Nase mittlerweile davon läuft und ich mich mit jeder Menge Tee und heißen Suppen bei Kräften halte. Vor allem das gute Wintergemüse hilft ja bekanntlich beim Stärken der Abwehrkräfte, nicht wahr? Die Aussicht auf eine frisch gekochte Portion würziger Suppe kann zumindest in unserem Haushalt sowieso niemand widerstehen - egal, ob erkältet oder nicht.


Das Rezept für meinen heutigen Hauptdarsteller habe ich ursprünglich mal in der Weight Watchers App gefunden und nach meinem Geschmack im Laufe der Zeit etwas angepasst. Die roten Linsen harmonieren einwandfrei mit dem Blumenkohl, etwas Joghurt und frischer Petersilie. Die Gewürze wie Kardamon und Thymian verleihen der Suppe einem kräftigen Geschmack, der zu dieser Jahreszeit einfach perfekt auf den Teller passt. 



Zutaten (für 4 Portionen)
1 kg Blumenkohl | 200 g rote Linsen | 2 Zwiebeln | 4 Knoblauchzehen | 1 Ingwerknolle (2cm) | 2 Orangen | 5 große Tomaten | 2 TL Kardamon, gemahlen | 2 TL Thymian, gerebelt | 1,2 l Gemüsebrühe | 4 EL Joghurt | 1 Bund Petersilie | Salz, Pfeffer

Schält zunächst Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer und hackt alles fein. Dünstet alle drei Zutaten zusammen ohne Fett in einem großen Topf an. Wascht den Blumenkohl und spült die Linsen mit kaltem Wasser ab. Zupft den Blumenkohl in kleine Röschen und gebt sie gemeinsam mit den Linsen, Kardamon und Thymian ebenfalls in den Topf. Bratet den Blumenkohl etwa drei Minuten an, ehe ihr alles mit der Gemüsebrühe ablöscht und für etwa fünf Minuten auf dem Herd abgedeckt köcheln lasst.
In der Zwischenzeit würfelt ihr die Tomaten und entfernt jeweils den Strunk. Presst die Orangen aus. Gebt die Tomatenwürfel und den Saft der Orangen zur Suppe und lasst alles gemeinsam weitere zehn Minuten kochen. Hackt in der Zwischenzeit die Petersilie klein.
Nehmt anschließend etwa zwei Hände voll von den Blumenkohlröschen aus dem Topf und stellt diese beiseite. Gebt die Hälfte der Petersilie in den Topf und püriert die Suppe mit einem Mixer oder dem Pürierstab. Anschließend rührt ihr den Joghurt unter und schmeckt die Suppe mit Salz und Pfeffer ab.
Bratet die Blumenkohlröschen scharf in einer Pfanne ohne Fett an und serviert die Suppe mit dem Blumenkohl und der restlichen Petersilie.

Kleiner Tipp: Wer es etwas schärfer mag, würzt die Suppe noch mit ein wenig Chili. Dazu schmeckt frisches Zwiebelbrot mit etwas Butter und Salz.


Und, welche Suppe darf bei euch an so kalten Wintertagen nicht fehlen? Ich bin gespannt und wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.



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