Sonntag, 28. März 2021

Zum Osterbrunch: Blätterteig-Türmchen mit Guacamole und gravad Lachs

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Oh du leckere Osterzeit! Vom Hefezopf über Spiegeleier-Muffins bis hin zu Karottenkuchen in Hasenform - das Netz quillt gerade wieder über vor süßen Leckereien, die an den Osterfeiertagen vernascht werden wollen. Auch ich kann bei der Vielzahl von Naschereien kaum widerstehen. Aber Ostern kann nicht nur süß, sondern auch wunderbar herzhaft schmecken. Wer an dieser Stelle an die typisch gefüllten oder hartgekochten Ostereier denkt, braucht eindeutig mal ein bisschen neue Inspiration für die Ostertafel, nicht wahr? Wie gut, dass ich heute meine kleinen Blätterteig-Türmchen mit Guacamole und feinem gravad Lachs von Stührk mitgebracht habe. Die machen nicht nur optisch eine gute Figur, sondern sind auch geschmacklich ein Highlight zum Osterfest.



Kurz vor den Feiertagen, zum Beispiel für den Osterbrunch mit den Lieben, bin ich immer wieder auf der Suche nach schönen Fingerfood-Ideen, die sich mit wenigen Handgriffen schnell umsetzen lassen. So stieß ich über Pinterest auf die kleinen selbstgemachten Blätterteig-Türmchen, die man nach Belieben befüllen und dekorieren kann. Ich entschied mich kurzerhand für eine einfache Avocado-Creme, die in Kombination mit dem gravad Lachs von Stührk jedes noch so nett angerichtete und gefüllte Ei in den Schatten stellt.





Zutaten (für 8 Stück)

1 Blätterteig (Kühlregal) | 1 Eigelb | 1 Avocado | 1 Limette | 1 Frühlingszwiebel | 1 Knoblauchzehe | 2 Mini-Rispentomaten | 50 g Stührk feinster Lachs gravad | Salz, Pfeffer, 1 Msp. Chilipulver | 1 Chili und frischer Dill zum Garnieren

Zubereitung

  1. Für die Guacamole eine Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel zu einer cremigen Masse zerdrücken.
  2. Limettenschale abreiben, Limette halbieren und Saft auspressen. 1 EL Limettensaft sowie ½ TL Limettenschale zur Avocado geben.
  3. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Beides unter die Guacamole rühren.
  4. Tomaten waschen, Strunk entfernen und grob würfeln. Tomatenstücke zur Guacamole geben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken und zur Seite stellen.
  5. Ofen auf 220°C vorheizen.
  6. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und direkt verarbeiten.
  7. Blätterteig ausrollen und mit einem Ausstecher 24 Kreise ausstechen. 8 Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen.
  8. Die Mitte der restlichen 16 Kreise mit einem kleineren runden Ausstecher ausstechen, sodass Ringe entstehen. Alle Blätterteig-Ringe ebenfalls mit Eigelb bestreichen und jeweils 2 Stück auf den vorbereiteten Kreis legen.
  9. Blätterteigtürmchen für ca. 10 Minuten goldgelb backen, bis der Teig schön hochgegangen ist. Abkühlen lassen.
  10. Blätterteigtürmchen mit der Guacamole füllen.
  11. Lachs in feine Streifen schneiden und aufrollen. Kerngehäuse der Chili entfernen und in feine Streifen schneiden. Dill waschen und trocken schütteln.
  12. Blätterteigtürmchen mit Lachs, Chilistreifen und Dill garnieren.



Wer hier regelmäßig mitliest, weiß bereits, dass ich ein großer Fan der Produkte von Stührk bin. Dabei überzeugt mich der zarte Lachs nicht nur mit seinem typischen Geschmack mit dem feinen Kräutermantel aus Dill, sondern vor allem aufgrund seiner Herkunft. Der Lachs stammt aus den Meeren Norwegens, welche ihm die besten Lebensbedingungen bieten und letztlich auch seine hervorragende Qualität verleihen. Aus diesem Grund trägt er auch das Herkunftssiegel "Seafood from Norway", welches für hochwertige Seafood-Produkte aus Norwegen steht. Stührk verarbeitet die frische Rohware direkt weiter, mariniert sie und bestreut sie anschließend mit Dill. Dieser feine Geschmack macht den Lachs von Stührk letztlich zur perfekten Zutat für meine kleinen Blätterteig-Türmchen.



Mit dieser Fingerfood-Idee kann das Osterfest also kommen! Und ich bin gespannt: Was kommt bei euch an den Feiertagen auf den Tisch? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Freude beim Ausprobieren! Lasst es euch gut gehen.

*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 

Sonntag, 21. März 2021

DIY: Ostereier mit Trockenblumen


Bereits in zwei Wochen springe ich hoffentlich bei schönstem Frühlingswetter durch den Garten meiner Großeltern und schaue unserer kleinen Tochter dabei zu, wie sie bunte Eier zwischen den hohen Bäumen sucht. Die Sonne wird mich an der Nase kitzeln und ich genieße das Beisammensein mit meinen Lieben in vollen Zügen. Tatsächlich steigt meine Vorfreude auf das diesjährige Osterfest allmählich an, sodass ich mich auch endlich dazu aufraffen konnte, die eigenen vier Wänden mit etwas passender Dekoration aufzuhübschen. 



Quietschbunte Plastikeier kommen mir auch an Ostern nicht ins Haus, so viel steht fest. Stattdessen habe ich mich für eine schlichte, skandinavische Dekoration entschieden und diese kurzerhand selbstgemacht. Mit nur wenigen Handgriffen habe ich die Eier mit Federn und Schleierkraut befüllt und an meinen mit Kirschzweigen und Forsythien bestückten Osterstrauß gehangen. Schneller kann man sich wohl kaum auf die Osterzeit einstimmen.


Materialien

Glas- oder durchsichtige Plastikeier | Trockenblumen (zum Beispiel Schleierkraut) | Federn | Schere

  1. Deckel der Eier abschrauben.
  2. Eier nach Belieben zunächst mit Federn füllen.
  3. Trockenblumen zu kleinen Sträußen zusammenfassen, mit einer Schere kürzen und ebenfalls behutsam in die Eier stecken.
  4. Eier verschließen. Fertig.


Für meine Ostereier habe ich frisches Schleierkraut verwendet, denn nur so bekommt man die zarten Blüten ohne zu krümeln durch die kleine Öffnen. In den Eiern kann das Schleierkraut nun trocknen und macht so auch noch in ein paar Wochen eine gute Figur. Wer etwas mehr Farbe mag, der kann zu dieser Jahreszeit natürlich auch zu anderen Blüten greifen. Waxflower, die es teilweise auch in einem zarten rosa gibt, oder auch Pfefferbeeren eignen sich auch sehr gut zum Trocknen und passen ebenfalls zu der Osteier-Dekoration.


Ich bin gespannt: Steht euer Osterstrauß bereits? Ich kann es kaum erwarten, bis die kleinen Knospen meiner Kirschzweige anfangen zu blühen. Bis dahin erfreue ich mich an meinen selbstgemachten Ostereiern und überlege schon jetzt, zu welchen Blüten ich im nächsten Jahr greifen werde, um die Eier neu zu dekorieren. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Lasst es euch gut gehen.

Donnerstag, 11. März 2021

Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Topping


Unglaublich, aber wahr: Seit gut drei Jahren gab es kein neues Cupcake-Rezept mehr auf meinem Blog. Es gab eine Zeit, in der die süßen Küchlein mit den unterschiedlichen Häubchen regelmäßig ihren Weg vor meine Kamera fanden - egal, ob groß oder klein. Im Leben 1.0 konzentrierte ich mich dann aber immer mehr auf meine All-Time Favorites, sodass keine weiteren Cupcake-Experimente in meiner Küche umgesetzt wurden. Das sollte sich nun Dank einer lieben Freundin, die eines meiner Kuchenrezepte umwandeln wollte, endlich wieder ändern.



Mitten im Februar, als sich gerade die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr von ihrer besten Seite zeigten, erinnerte ich bei Instagram an mein Rezept für den Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube. "Meinst du, der Kuchen lässt sich auch in Muffin Förmchen aufteilen?" las ich kurz darauf darunter und meine Neugier war geweckt. Das Rezept hatte ich bis dahin nie als Cupcake- oder Muffin-Rezept ausprobiert und war selbst gespannt, ob das funktioniert. Meine liebe Freundin, die diese Frage gestellt hatte, war selbst mutig genug, um es auszuprobieren und stolperte trotz leckerem Endergebnis über eine längere Backzeit und die übrig gebliebene Creme, die nicht mehr auf ihre Cupcakes passten. Doch geschmacklich hatten die kleinen Törtchen überzeugt und so tüftelte ich kurzerhand selbst an der richtigen Menge und den Zutaten für das perfekte Rezept. Heraus kamen fluffige Schoko-Cupcakes mit einem fruchtig-süßen Himbeer-Mousse-Topping. Köstlich!


Zutaten 

(für 10 - 12 Cupcakes)

1/2 Zitrone | 200 g Mascarpone | 60 ml Sahne | 1 Pckg. Vanillezucker | 4 Blatt Gelatine | 200 g Himbeeren (TK) | 230 g Zucker | 3 Eier | 160 g Mehl | 2 TL Backpulver | 4 EL Kakaopulver | 1 EL Rapsöl

Zubereitung

  1. Für das Himbeer-Topping die Himbeeren leicht antauen lassen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Himbeer-Püree durch ein feines Sieb streichen.
  2. Zitrone auspressen. Zitronensaft mit Mascarpone, Sahne, Vanillezucker, 80 g Zucker und Himbeer-Püree cremig aufschlagen.
  3. Gelatine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser aufweichen. Danach in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen. Topf vom Herd nehmen.
  4. 3 EL der Himbeer-Mascarpone-Creme unter die Gelatine rühren. Anschließend die Masse zur restlichen Himbeer-Creme geben und glattrühren.
  5. Himbeer-Mascarpone-Creme mindestens fünf Stunden, besser über Nacht, kühl stellen.
  6. Ofen auf 175°C vorheizen.
  7. Für den Teig Eier mit restlichem Zucker aufschlagen.
  8. Mehl, Backpulver, Kakao und Öl zum Ei-Zucker-Gemisch geben und glatt rühren.
  9. Teig auf Muffinförmchen verteilen und anschließend ca. 20 Minuten backen. 
  10. Muffins vollständig abkühlen lasen.
  11. Himbeer-Creme in eine Spritztülle füllen und auf den Cupcakes verteilen.
Wichtiger Tipp: Bereitet das Topping am besten schon am Vortag vor und backt erst am Tag darauf die Küchlein fertig. So wird die Himbeer-Creme im Kühlschrank in jedem Fall fest genug, um sie entspannt auf den abgekühlten Cucpakes zu verteilen.


Die Zubereitung des Toppings dauert zugegebenermaßen etwas länger, aber ein Bissen von den Cupcakes und die Arbeit hat sich gelohnt - versprochen. Ich habe in jedem Fall einen neuen All-Time Favorite auf meiner Liste, so viel steht fest.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken! Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 28. Februar 2021

Herzhafte Spinat-Pancakes mit gravad Lachs


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Kaum haben sich die ersten warmen Sonnenstrahlen blicken lassen, habe ich wieder deutlich mehr Lust auf richtig frische und vor allem leichte Gerichte aus der Küche. Im Sommer greife ich deutlich öfter zum knackigen Salat in allen Variationen, doch im Frühjahr darf es durchaus noch warm und gleichzeitig deftig sein. Wenn dann noch etwas Farbe auf den Teller kommt, ist gute Laune Programm. 



Habt ihr denn schon mal herzhafte Pancakes zubereitet? Ich feierte damit vergangenes Wochenende tatsächlich eine kleine Premiere, die ich euch in keinem Fall vorenthalten kann. Die leckeren Spinat-Pancakes machen gemeinsam mit feinen gravad Lachs von Stührk und einer einfachen Meerrettich-Creme eine wirklich gute Figur und schmecken dazu noch wunderbar leicht und frisch - genau das richtige für mich an sonnigen Frühlingstagen. Allein die feine Dillnote des feinen Kräutermantels vom gravad Lachs ist ein Genuss. 


Entstanden ist diese recht typische Lachsspezialität übrigens bereits vor Jahrhunderten in Skandinavien. Zu der Zeit wurde der frisch gefangene Lachs direkt am Strand oder in der Erde vergraben, um ihn länger haltbar zu machen. Mit Hilfe von Salz und Zucker wurde dem Fisch Flüssigkeit entzogen. Genau diesem Vorgang verdankt die heutige Lachs-Delikatesse seinen Namen, denn "gravad" bedeutet wortwörtlich "eingegraben". Bei Stührk wird auch noch heute der Lachs, der aus den Gewässern vor der Küste Norwegens bezogen wird, zum größten Teil handwerklich verarbeitet, mariniert und mit Dill bestreut. Eine Qualität, die man schmeckt und die darüber hinaus mit dem Siegel "Seafood from Norway" gekennzeichnet ist, um die besondere Qualität der Herkunft aus verantwortungsbewusster Aquakultur zu verdeutlichen.



Zutaten (für ca. 12 Stück)

200 g Spinat | 250 ml Milch | 1 Knoblauchzehe | 1 EL ÖL | 1 TL Backpulver | 50 g Quark | 200 g Mehl | 1 Zitrone | 200 g saure Sahne | 1 TL Sahne-Meerrettich | ½ Bund Schnittlauch | Salz, Pfeffer | Öl zum Ausbacken | 200 g Stührk feinster Lachs gravad


Zubereitung

  1. Zunächst die Meerrettich-Creme vorbereiten. Dafür saure Sahne mit Meerrettich in einer kleinen Schüssel vermengen.
  2. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Zitrone auspressen. Schnittlauch und 1 EL Zitronensaft zur Meerrettich-Creme geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Spinat gemeinsam mit Milch in einen Mixer geben und zu einer feinen Masse pürieren.
  4. Knoblauchzehe auspressen und gemeinsam mit Öl, Quark und 1 TL Zitronenabrieb zur Spinat-Masse geben und glatt rühren.
  5. Backpulver und Mehl vermengen und nach und nach unter die Spinat-Masse heben.
  6. In einer kleinen Pfanne Öl erhitzen und darin portionsweise die Pancakes ausbacken.
  7. Pancakes mit Lachs und Meerrettich-Creme servieren.

Bei dem leckeren Rezept macht mich vor allem noch eine klitzekleine Tatsache absolut glücklich. Nein, ich meine nicht die Tatsache, dass ich herzhafte Pancakes gezaubert habe und damit sogar meine bessere Hälfte freiwillig zum Verzehr von Spinat überzeugen konnte. Ich feiere mit diesem Rezept sozusagen ein kleines Jubiläum! Denn es ist bereits das 11. Rezept auf diesem Blog, welches in Zusammenarbeit mit dem leckeren Lachs von Stührk entstanden ist. Das macht mich natürlich besonders stolz und beweist einmal mehr, dass Lachs nicht nur auf Brot besonders gut schmeckt. 


Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen! Lasst es euch gut gehen.

*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 

Sonntag, 14. Februar 2021

Gnocchi-Pfanne mit Sahnesauce und Salbei-Haselnuss-Butter-Topping


Schnee! Wer hätte gedacht, dass auch wir im Speckgürtel von Berlin mitten im Februar plötzlich durch weiß gepuderte Straßen stapfen? Mit Schlitten bewaffnet ging es für uns mehr als einmal am Nachmittag durch unseren Ort, stets auf der Suche nach ein paar Hügelchen zum Rodeln. Das war zugegebenermaßen nicht nur für die Kleinste von uns ein absolutes Highlight. Das Schönste nach einem langen Winterspaziergang ist aber definitiv das Aufwärmen in den eigenen vier Wänden - natürlich mit einer großen Portion Soulfood!


Nach langen Familiennachmittagen mit viel Zeit vor der Haustür, bleibt am Ende des Tages nicht viel Zeit, um sich um das leibliche Wohl zu kümmern. Da muss es flott gehen, ohne viel Schnibbelei oder zu vielen Zutaten. Genau so ist mein heutiges Rezept entstanden: Eine einfache Gnocchi-Pfanne mit Sahnesoße! Das leckere Salbei-Haselnuss-Butter-Topping rundet das ganze Gericht ab und gibt ihm den letzten Pfiff. 

Zutaten 

(für 3 bis 4 Portionen)

700 g Gnocchi | 100 g frischer Blattspinat | 250 g Kirschtomaten | 50 g Butter | 30 g Haselnüsse | 10 g frischer Salbei | kleines Bund Petersilie | 2 Knoblauchzehen | 1 kleine Zwiebel | 300 g Sahne | 2 TL Gemüsebrühe (instant) | 1 EL Tomatenmark | 3 EL Öl | Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Salbei und Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken.
  2. Haselnüsse fein hacken.
  3. Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen und anschließend Haselnüsse und Salbei etwa eine Minute darin anschwitzen. Topf beiseite stellen.
  4. In einer großen Pfanne ca. 2 EL Öl erhitzen und darin Gnocchi 8 bis 10 Minuten goldbraun anbraten. Anschließend kurz zur Seite stellen.
  5. Tomaten halbieren. Spinatblätter waschen. Knoblauch abziehen und fein hacken. Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden.
  6. In der gleichen Pfanne mit 1 EL Öl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen. 
  7. Tomatenmark unterrühren und mit Sahne, 50 ml Wasser sowie Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. 
  8. Tomatenhälften hinzugeben und Spinat nach und nach in der Pfanne zusammenfallen lassen. 
  9. Gnocchi in die Pfanne geben und alles miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Gnocchi-Pfanne mit Salbei-Haselnuss-Butter servieren und mit Petersilie bestreuen. 



Kleiner Tipp: Statt dem selbstgemachten Topping, könnt ihr natürlich auch etwas Parmesan zu den Gnocchi reichen. Das Salbei-Haselnuss-Butter-Topping solltet ihr aber auf jeden Fall mal ausprobieren. Die nussige Note passt einfach perfekt! Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren.

Sonntag, 7. Februar 2021

DIY: Botanische Grafiken mit Handlettering zum Valentinstag


In diesem Jahr zelebriere ich den Valentinstag. Nicht etwa mit einem dicken Strauß roter Rosen oder Frühstück am Bett, sondern mit Karten an meine Lieben. Karten für die, die ich pandemiebedingt einfach zu lange nicht gesehen habe oder in die Arme nehmen konnte. Karten für die Lieben, an die ich durchaus oft denke, aber dennoch viel zu wenig Zeit finde, um ein paar persönliche Worte auszutauschen. So nehme ich den Valentinstag zum Anlass, genau diesen Menschen mit handschriftlichen Zeilen ein kleines Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Damit die auch in einem besonders schönen Rahmen präsentiert werden, habe ich endlich mal wieder zu Stift, Pinsel und Papier gegriffen und mir ein bisschen kreative Auszeit gegönnt. Herausgekommen sind ein paar Motive, mit denen ich auch euch vielleicht ein bisschen zum Selbermachen inspirieren kann.



Ich persönlich bin keine große Künstlerin. Ich kann nicht außerordentlich gut zeichnen und schon gar nicht perfekt mit Farbe und Pinsel umgehen. Dennoch probiere ich immer gern etwas aus und habe vor kurzem festgestellt, dass Aquarellbuntstifte für mich ein perfektes Werkzeug sind, um zarte Blumen und andere botanische Elemente aufs Papier zu bringen. Dabei ist für mich die detailgetreue Darstellung von Pflanzen nebensächlich. Ich versuche zum Beispiel nicht, zarte Vergissmeinnicht oder Blätter eins zu eins abzubilden. Für mich reicht es vollkommen, wenn man erahnen kann, was ich dort gezeichnet habe - und wenn es am Ende nur eine kleine bunte Blumenwiese ist. Wichtig ist, dass die Botschaft stimmt. Und für mich gehören zu lieben Grüßen auch immer ein Strauß Blumen, egal in welcher Form.



Für jeden, der gerne selbst zum Valentinstag oder einem anderen Anlass botanische Grüße auf das Papier bringen möchte, aber nicht so richtig weiß, wo er anfangen soll, habe ich drei einfache Tipps parat, die jeder schnell umsetzen kann. Große Vorkenntnisse braucht man da nicht, nur die Lust am Selbermachen.

Drei Tipps zum Zeichnen von botanischen Grußkarten


1. Motivsuche: Für das perfekte Motiv könnt ihr euch entweder von euren eigenen Zimmerpflanzen oder auch Schnittblumen inspirieren lassen oder aber schlicht und ergreifend das Internet befragen. Sucht beispielsweise nach bestimmten Pflanzenarten, die perfekt zu der Botschaft eurer Grußkarte passen. "Vergissmeinnicht" passt zum Valentinstag besonders gut, aber auch "Wiesenblumen" für freundschaftliche Grüße sind ein passender Suchbegriff.

2. Aquarellbuntstifte und Fineliner: Für die Umsetzung der botanischen Grafiken habe ich nicht mehr verwendet als Aquarell-Buntstifte, Fineliner und einen dünnen Pinsel. Auf Aquarellpapier habe ich zunächst die ausgewählten Blumen und Grafiken mit dem Fineliner aufgezeichnet und danach mit Aquarell-Buntstiften und Pinsel coloriert. Viel Farbe war dafür nicht nötig, denn ich wollte lediglich kleine Akzente setzen. Die Botschaft in Form eines Handletterings war für mich wichtiger und genau dafür habe ich auch noch einen dritten und letzten Tipp. 

3. Handlettering: Ich selbst bin mittlerweile mit den Grundtechniken des Handletterings vertraut und kann durchaus freihand kurze Sprüche oder Texte zu Papier bringen. Für jeden, der nun nicht extra üben und lieber schnell ein schönes Ergebnis erzielen möchte, der kann auch zu einem kleinen Trick greifen. Online gibt es zahlreiche Handlettering-Generatoren zu finden, um einen bestimmten kurzen Text oder ähnliches in der gewünschten Schriftart zu generieren. Druckt euch diesen Text in der gewünschten Größe aus und paust diesen schließlich auf eure Grußkarte ab. Fertig ist eine individuelle Grußkarte, mit denen ihr euren Lieben eine Freude bereiten könnt.



Wer sich unsicher ist und erst einmal in Ruhe üben möchte, ohne sich über falsch gesetzte Linien zu ärgern, kann natürlich auch seine Zeichnung vorab mit dem Bleistift auf Papier bringen. Achtet dabei nur darauf, mit dem Bleistift nicht zu sehr aufzudrücken, sodass diese Linien am Ende auch wieder komplett wegradiert werden können. 

Meine selbstgemachten Karten habe ich übrigens auf kleine A6-Karten gezeichnet und letztlich auf Tonkarton aufgeklebt. So drücken meine persönlichen Zeilen auf der Rückseite der Karte nicht durch, die Karte ist insgesamt stabiler und kann auch durch unachtsame Postboten nicht so schnell zerknickt werden. 


Also, lasst uns mal wieder ein paar liebe Grüße versenden und unsere Lieben wissen, dass wir an sie denken. Ran an Stift und Papier und los geht´s! Ich wünsche euch viel Freude beim Selbermachen und hoffe sehr, euch ein bisschen inspirieren zu können.

Sonntag, 31. Januar 2021

Müsli-Muffins mit Honig, Apfel und Haselnüssen


Eine kleine weiße Schneeschicht hatte sich gestern in unserem Garten niedergelassen. Endlich. Nachdem ich bei Instagram & Co vermutlich schon halb Deutschland in einer großen Portion Winterweiß spazieren sah, hat sich der Januar nun auch bei uns von seiner besonders schönen Seite gezeigt. Die Sonne ließ die gepuderte Landschaft sanft glitzern, während wir mit Schlitten ausgestattet unsere kleine Tochter durch den Ort zogen. Ein herrliches Gefühl, auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Nach den letzten nicht so leichten Wochen im alten sowie im neuen Jahr, tat dieses Erlebnis besonders gut und ich fühlte mich prompt wieder stärker motiviert. So motiviert, dass ich mich noch am gleichen Nachmittag endlich aufraffte und eines meiner lang gehegten Vorhaben in die Tat umsetzte: Ich schwang wieder den Rührlöffel und fotografierte ein Rezept, was hier schon eine ganze Weile in der Schublade schlummert. Ein Rezept, mit dem man beschwingt in den Tag starten oder sich die Kaffeetafel versüßen kann. 



Müsli-Muffins habe ich schon öfter gebacken, doch ich hielt das simple Rezept bisher für zu unspektakulär, um es auf meinem Blog zu verewigen. Dabei sind es doch besonders die einfachen Rezepte, die auch ich selbst am liebsten in die Tat umsetze. Und nachdem die schöne Wintersonne gestern auch noch das perfekte Fotolicht für mich bereit hielt, gab es für mich kein Halten mehr. Erst backen, dann ein paar Schnappschüsse und schließlich genießen. Perfekt! 



Zutaten 

(für 10 bis 12 Muffins)
150 g Mehl | 2 TL Backpulver | 1/2 TL Zimt | 250 g Magerquark | 2 Eier | 80 ml Öl | 80 g Honig | 2 Äpfel (ca. 240 g) | 40 g gestiftete Mandeln | 40 g Haselnüsse | 50 g kernige Haferflocken

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver und Zimt miteinander vermengen.
  2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke würfeln. Haselnüsse grob hacken. Je eine kleine Handvoll Apfelwürfel, gehackte Haselnüsse, gestiftete Mandeln und Haferflocken beiseite stellen.
  3. Apfelstückchen mit Haferflocken, Mandeln und Haselnüssen vermengen. 
  4. Quark mit Eiern, Öl und Honig zu einer glatten Masse verrühren.
  5. Abwechselnd die Apfel-Nuss-Mischung und das Mehl zur Quarkmasse geben und vorsichtig vermengen.
  6. Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auskleiden und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Restliche Apfelstückchen, gehackte Haselnüsse, Haferflocken und gestiftete Mandeln auf den Muffins verteilen.
  7. Muffins für etwa 20 Minuten backen, bis die Muffins leicht gebräunt sind. Anschließend abkühlen lassen und genießen.
Kleiner Tipp: Wer es etwas süßer mag, verwendet am besten etwas mehr Honig oder tauscht diesen in gleicher Menge gegen Zucker aus. Die Honig-Variante gefällt mir persönlich besser, da ich die fluffigen Muffins so auch ohne schlechtes Gewissen meiner 2jährigen anbieten kann.



Dank dem gestrigen herrlichen Wintertag und natürlich den leckeren Muffins bin ich hiermit übrigens offiziell aus meinem Winterschlaf erwacht. Jede Menge Ideen warten darauf in die Tat umgesetzt zu werden und ich hoffe sehr, dass mir mein kleiner Motivationsschub dementsprechend noch eine Weile erhalten bleibt. In dem Sinne: Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken und noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

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