Sonntag, 27. Oktober 2019

Süßkartoffel-Salat mit Radicchio und Graved Lachs


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Als ich letzte Woche eine kleine Runde durch unsere Nachbarschaft drehte, genoss ich regelrecht den Anblick der immer bunter werdenden Blätter an den Bäumen, die vor dem grau bewölkten Himmel besonders schön leuchteten. Ich liebe diese Jahreszeit, die so langsam die immer kälter werdenden Monate ankündigt. Und auch wenn wir nun immer öfter mit regnerischen und tristen Tagen zu rechnen haben, so kann man es sich dennoch in den eigenen vier Wänden umso gemütlicher und bunter gestalten. Allein ein farbenfrohes Gericht auf dem Teller hebt doch gleich wieder die Laune, nicht wahr? 






Normalerweise kommen im Herbst für mich fast ausschließlich Kürbis, Rote Bete oder süße Äpfel auf den Tisch - und das natürlich in allen möglichen Varianten. Doch auch die Süßkartoffeln sind mit ihrer herrlichen Farbe zu dieser Jahreszeit nicht wegzudenken. Kombiniert habe ich sie dieses Mal mit Radicchio und Graved Lachs mit Wildkräutern. Ja, der Herbst kommt auch mal ohne eine typische heiße Suppe aus. Und ja, ebenso kann Lachs auch mal auf Dill verzichten! Die norddeutsche Traditionsmarke Stührk, die ich euch im vergangenen Jahr hier und hier schon einmal näher vorgestellt hatte, hat Graved Lachs gleich mit sieben verschiedenen Wildkräutern kombiniert und bringt so doch glatt noch einmal ein bisschen Sommer auf die Teller. Petersilie, Zitronenmelisse, Bärlauch, Pefferminze, Sonnenblumenblüten und Majoran: Bei so einer leckeren Kräuterauswahl vermisst man den klassichen Dill tatsächlich keineswegs. 




Zutaten 

(für 2 Portionen)

Für den Salat
2 Süßkartoffeln (ca. 700 g) | 2 Knoblauchzehen | 2 EL Olivenöl | 100 g Graved Lachs (am besten der hier: Wildkräuter-Lachs von Stührk) | 100 g Radicchio | 100 Blattsalat | Salz, Pfeffer, Prise Chili 

Für das Dressing
10 EL Balsamico Bianco | 4 EL Olivenöl | 2 TL Honig | 2 TL Senf | Salz, Pfeffer

Heizt den Ofen auf 180 °C vor. Schält die Süßkartoffeln und den Knoblauch und schneidet beides in kleine Würfel. Vermengt die Süßkartoffelwürfel gemeinsam mit Knoblauch und Olivenöl und würzt das ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Chili. Gebt die marinierten Süßkartoffeln auf ein Blech und backt sie für 20 Minuten im vorgeheizten Ofen.
In der Zwischenzeit bereitet ihr das Dressing vor. Dafür gebt ihr Balsamico Bianco, Olivenöl, Honig und Senf in ein Glas mit Drehverschluss. Würzt alles mit Salz und Pfeffer, verschließt das Gefäß und schüttelt es solange bis sich alle Zutaten gut miteinander vermengt haben. 
Wascht Radicchio und den Blattsalat und zupft ihn in mundgerechte Stücke. Sobald die Süßkartoffelwürfel im Ofen fertig gegart sind, lasst ihr diese kurz auf dem Blech abkühlen. Anschließend vermengt ihr Radicchio, Blattsalat und Süßkartoffeln miteinander. Schneidet den Graved Lachs in kleine Stücke und hebt ihn unter den Salat. Serviert den Salat mit dem Dressing.



Kleiner Tipp: Wer mag, kann seinen Salat auch noch mit etwas gewürfeltem Fetakäse und in der Pfanne gerösteten Kürbiskernen genießen. Beides passt hervorragend zu den Süßkartoffeln und dem salzig-würzigen Lachs und verpasst eurem Herbstsalat noch den letzten Schliff. So viele farbenfrohe Zutaten haben in jedem Fall einen positiven Einfluss auf das von Regenwetter und grauen Wolken geplagtem Gemüt.




Ich wünsche euch in jedem Fall viel Freude beim Ausprobieren des Rezeptes! Ich bin gespannt, wie euch die Kombination gefällt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen herbstlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.




* Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stührk entstanden. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. Ich bedanke mich für die schöne Kooperation! 

Sonntag, 30. Juni 2019

DIY: Blumenkranz mit pinken Nelken und Lieblingsfotos


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In meiner Jugend habe ich meine Liebe zur Fotografie entdeckt. Mit einer kleinen roten Kamera, in der man noch einen guten alten Film einlegen musste, war ich ständig unterwegs. Jeder Klassenausflug, jede Reise wurde mindestens auf 36 bunte Fotos gebannt, die ich anschießend in Alben verewigte. Ich glaube, hätte sich die Digitalfotografie niemals durchgesetzt, so würde unser Haus heute aus zahlreichen Regalen mit Erinnerungen bestehen. Stattdessen platzt heute eine externe Festplatte nach der nächsten aus allen Nähten und nur die schönsten Schnappschüsse haben bereits einen festen Platz in Fotobüchern gefunden. Was mir allerdings noch fehlt, sind Fotos an den Wänden. Fotos, die die unzähligen und unvergesslichen Momente mit meinen Liebsten widerspiegeln und gleichzeitig das Haus mit ein wenig dekorativem Charme verschönern. So habe ich die letzten Tage mal wieder ausgiebig für ein kleines DIY genutzt, denn immerhin wurde es höchste Zeit! Nach über einem Jahr in unserem Häuschen haben es gerade einmal fünf Bilder an die Wand geschafft. Und keines davon zeigt auch nur einen Moment mit meinen Freunden oder meiner Familie, sondern Landschafts- und Blumenfotos, die ich von unseren Reisen mitgebracht hatte. Das musste sich ändern, keine Frage. Aber ganz auf Blumen verzichten? Für mich schon fast undenkbar. Das ist, als würde ich meine beste Freundin besuchen und nicht zumindest einen bunten Blumenstrauß als kleinen Gruß mitbringen. Also machte ich einen Spaziergang in den Baumarkt, schnappte mir einige Töpfe pinker Nelken und legte los!



Ja, ich brauchte einen Farbtupfer an unseren weißen Wänden und was eignet sich da besser als Fotos und ein paar frische Blumen? Gepaart mit einigen Wiesengräsern aus unserem derzeitigen Wildblumengarten machen die pinken Nelken eine besonders schöne Figur und kommen optimal zur Geltung. Nicht nur im Blumentopf können sie also herrlich dekorativ aussehen. Auf die Idee brachte mich übrigens die Initiative "Blumen - 1000 gute Gründe". Diese setzt sich regelmäßig dafür ein, das manchmal eingestaubte oder gar langweilige Image von Blumen und Pflanzen aufzufrischen. Blumen können immerhin so viel mehr als ein hübscher Hingucker in der Vase auf dem Küchentisch zu sein oder das obligatorische Mitbringsel zum Geburtstag zu sein. Ein Grund mehr also, dass es sich die Initiative zur Aufgabe gemacht hat uns neue und spannende Kaufanlässe für Blumen und Pflanzen zu zeigen. Denn ja, es gibt absolut 1000 gute Gründe, um seinen Liebsten oder auch sich selbst mit diesem schönen Produkt der Natur eine Freude zu bereiten - wenn nicht sogar noch mehr! Und einen Grund habe ich heute einfach mal für euch umgesetzt: Ein Blumenkranz für die Wand mit herrlichen Erinnerungen!


Freunde, Familie und vor allem die Liebe gehören für mich wie Blumen und Pflanzen zu meinem Leben dazu. Ich kann nicht ohne sie und ich möchte sie deshalb auch nicht an unseren Wänden missen. Also habe ich einfach mal ein paar schöne Erinnerungen mit der Liebe meines Lebens und  gleichzeitig meines besten Freundes ausgedruckt und die Zeit genutzt, um sie dekorativ in Szene zu setzen. Und da ich mir sicher bin, dass auch ihr unzählige Erinnerungen mit euren Liebsten habt, die einen würdigen Platz an der Wand verdient haben, zeige ich euch auch gleich einmal, wie ihr diese Idee selbst umsetzen könnt. 


Material

Metallring (min. Ø 20 cm), Draht, Gräser, pinke Nelken im Topf, ausgedruckte Lieblingsfotos, Garn, Klebeband, Schere

1. Bindet zunächst euren Garn jeweils oben und unten an den Metallring. Daran befestigt ihr später eure Fotos. Diese könnt ihr schon vorab auf die gewünschte Größe und Form zuschneiden. Ich persönlich habe mich für eine runde Variante entschieden, um mehrere Motive in einem Blumenkranz in Szene setzen zu können. Ihr könnt aber beispielsweise auch zu einzelnen Polaroidfotos greifen und diese in der Mitte des Kranzes befestigen - das bleibt völlig eurer Fantasie überlassen!
2. Im zweiten Schritt nehmt ihr die Gräser und Nelken zur Hand. Ich selbst habe pinke Nelken im Topf gekauft und davon einige lange Stiele abgeschnitten. So wachsen die zarten Blüten jederzeit nach und ich kann bei Bedarf neue Kränze basteln. Stellt euch aus den Gräsern und Nelken einige kleine Sträuße zusammen. Achtet dabei darauf, dass diese nicht zu dick werden. Für einen besseren Halt könnt ihr die kleinen Sträuße mit Draht fixieren.
3. Bindet zunächst den ersten Strauß mit Draht an den Metallring. Fixiert dabei die Stiele so, dass die Gräser und Nelken locker um den Ring liegen. 
4. Legt nun nach und nach jeweils einen weiteren Strauß auf die Stiele des Vorgängers und fixiert diese ebenfalls mit Draht an dem Metallring. Je nach Geschmack könnt ihr nur die Hälfte des Metallrings mit den Blumen verzieren oder sie einmal komplett herum legen.
5. Nehmt nun eure ausgedruckten Fotos zur Hand. Befestigt diese mit Klebeband an dem Garn, das ihr zu Beginn an dem Metallring befestigt habt. Knotet zum Abschluss noch etwas Garn an die Oberseite des Metallrings, sodass ihr den Wandkranz aufhängen könnt.



Meine Blumenkränze mit den schönen Erinnerungen werden nun im Flur einen passenden Platz finden, sodass ich sie jeden Tag sehen kann. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch auch so einige Fotoschätze hat, die er gerne einmal passend in Szene setzen möchten. Wem aber die passenden Motive für diese schönen Wandkränze noch fehlen, für den habe ich heute noch eine Überraschung parat! Denn gemeinsam mit "Blumen - 1000 gute Gründe" verlose ich ein Foto-Shooting mit eurem besten Freund oder eurer bester Freundin in einem frei wählbaren Fotostudio in eurer Nähe! 

Gewinne ein Fotoshooting


Hinterlasst mir einfach bis zum 7. Juli 2019 um 14:00 Uhr einen Kommentar und verratet mir, wie ihr eure Lieblingsfotos in Szene gesetzt habt. Ich bin gespannt! Unter allen Teilnehmern wird ein Fotoshooting in einem Fotostudio in eurer Nähe verlost. Alle Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Ich wünsche euch viel Glück!

Sonntag, 23. Juni 2019

Amsterdam - Eine Blumenpracht


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Die Sonne lacht, die Möwen ziehend kreischend ihre Kreise über unseren Köpfen und mein Herz hüpft beim Anblick der vielen grünen Flecken mitten in Amsterdam. Als ich mich auf dem Weg zur Gewinnerreise des Garden and Home Blog Awards 2018 machte, dachte ich nicht, dass ich von dieser Reise noch so lange schwärmen würde. Es war meine erste Reise in die Niederlande und ja, ich habe sie voll und ganz genossen. Wir wurden verwöhnt mit köstlichem Essen, spannenden Ausflügen und unvergesslichen Momenten. Es fällt mir schwer zu beschreiben, was mir an der Reise am besten gefallen hat. Doch ich glaube, wenn ich durch meine zahlreichen Fotos stöbere, zeichnet sich schnell ab, woran ich in der Fahrradstadt auf jedem Fall nicht vorbei gehen konnte: Blumen und Pflanzen. 



Das Amsterdam so ein grünes Fleckchen ist, wusste ich vor unserer Reise nicht. Natürlich kannte ich die schönen Fotos der weit verzweigten Grachten und den schmalen Häusern mit den unterschiedlich verzierten Giebelfassaden. Ich kannte auch Fotos von unzähligen weitläufigen Tulpenfeldern mit den typischen Windmühlen im Hintergrund. Doch dass diese Bilder aus Reiseführern noch getoppt werden könnten, hätte ich kaum vermutet. Auch wenn im Mai die ersten Bäume erst so richtig mit ihrer Blüte begonnen hatten, so konnte man dennoch gleich erahnen, mit welcher Pracht sich die Stadt im Sommer zeigen würde. Nicht zuletzt tragen die Anwohner selbst dazu bei, dass das Stadtbild rundum gemütlich wirkt: Cafes und Bars zeigten sich mit Blumenkübeln geschmückt und auch viele private Wohnhäuser wurden mit blühenden Kästen ausgestattet. Doch nicht nur die Vorderseite der vielen kleinen Gebäude ist in Amsterdam einen Blick wert. Das wahre Ausmaß des grünen Daumens der Stadt zeigt sich erst so richtig in den zahlreichen Hinterhöfen. Da lohnt sich ein Blick von einem hohen Gebäude über die Dächer sehr, denn erst hier kann man so richtig die kleinen Gärten oder liebevoll gestalteten Dachterrassen erblicken.



Bei unseren Spaziergängen durch die Altstadt Amsterdams kamen wir natürlich auch an ein paar Märkten vorbei, bei denen neben Käse, Wurst und Lederwaren auch Schnittblumen oder gar Blumenzwiebeln zu erwerben waren. Allein der Blick auf die frischen Pfingtsrosen, Tulpen in sämtlichen Farben und Formen, Liebstöckel, Eukalyptus oder Lisianthus ließ mein Herz höher schlagen. Neben dieser farbenfrohen und vor allem auch sehr modernen Auswahl, gerieten die typischen Vertreter an Blumenständen wie Rosen oder Gerbera glatt in den Hintergrund. Wann hatte ich jemals bei uns um die Ecke Eukalyptus entdeckt? Oder Wax flowers? Ja, allein bei dieser Auswahl kann sich der ein oder andere Florist bei uns noch so einiges abschauen. Aber auch die Tatsache, dass kaum ein Haus seinen Vorgarten mit Kies oder Steinen geschmückt, sondern viel Platz für Blumen und Bienen gelassen hat, spricht absolut für die Bewohner.




Bei all der Blütenpracht mitten in der niederländischen Hauptstadt hätte man nun meinen können, dass die vielen kleinen grünen Ecken nicht mehr zu toppen wären. Doch wenn man schon einmal in der Nähe ist - vor allem in den Monaten März bis Mai -, dann sollte man wohl definitiv auch auf dem Keukenhof vorbeischauen. Und ja, ich bin sehr froh, dass wir dieses Ausflugsziel auch mit unserer bunten Gruppe besucht haben, denn hier blühte mein Blumenherz so richtig auf. Auch wenn die Tulpenfelder im Mai nun längst abgeerntet waren, so überzeugten die vielen bunt gemischten Blumenbeete und Pflanzenarrangements voll und ganz. So viel Inspiration für den eigenen Garten auf einem Haufen! Wahnsinn. Wenn ich mir meine Erinnerungsbilder so anschaue, könnte ich sofort vor unsere Haustür treten, das Unkraut rauszupfen und mit dem Pflanzen beginnen. 



Ich hätte nie gedacht, dass Tulpen in so unzähligen Farben und Formen auftreten können. Auf dem Keukenhof hatte man wirklich das Gefühl, dass die Natur hier ihrer Fantasie absolut freien Lauf lassen konnte. Gepaart mit anderen bunten Frühblühern und Stauden, erhält man an jeder Ecke so viele Ideen für die eigene Umsetzung im heimischen Blumenbeet, dass mein Kopf schon ganz schwer wurde. Doch nicht nur Gartenideen konnte man hier wunderbar sammeln, sondern auch Inspirationen für Topfbepflanzungen und Dekorationen für Balkon und Terrasse. 



Ja, sie hat mich beeindruckt, diese Stadt mit ihren grünen Facetten und bunten blumigen Ecken. Und ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich dort durch die Gassen schlendern und einige Blumenzwiebeln mit nach Hause nehmen durfte. Ich freue mich auf ein Wiedersehen und bin gespannt, von welcher Seite sich Amsterdam dann zeigen wird. Ich bin mir sicher: Grün wird es in jedem Fall.

Donnerstag, 6. Juni 2019

DIY: Einfache Geschenkidee mit Blumentöpfen


Feste werden gefeiert wie sie fallen. Und bei uns sind in diesem Jahr vor allem die Sommermonate so vollgestopft mit einer Feierei nach der anderem, dass die Wochenenden für spontane Aktivitäten flachfallen. Stattdessen futtern wir uns durch jede Menge Hochzeits- und Geburtstagstorten, stoßen auf die Erdbeer-Saison an oder lassen es uns mit Freunden im Garten am Lagerfeuer gut gehen. Ich genieße diese Zeit in vollen Zügen, so viel steht fest.


Wenn man so viel feiert, ist man natürlich auch immer wieder auf der Suche nach kleinen Geschenkideen für die Lieben. Blumensträuße oder Pflanzen dürfen bei mir da tatsächlich nie fehlen. Um diese mit einer persönlichen Note zu versehen, habe ich vor kurzem einfach mal wieder zu Schere und Papier gegriffen und kleine Banderolen gezaubert, die mit individuellen Grüßen verziert werden können. Das ist definitiv eine einfache Idee mit großer Wirkung, denn blumige Grüße zaubern immer ein Lächeln auf die Lippen.



Damit ihr die blumige Geschenkidee in Windeseile selbermachen könnt, habe ich euch auch schon prompt die passende Anleitung dafür mitgebracht. Die Materialliste ist kurz, sodass ihr sicher schnell mit der Umsetzung loslegen könnt.


Material

Blumentopf | Seidenpapier und Bastelpapier in ausreichender Größe für den gewählten Blumentopf | Schere | Klebeband | Stift

1. Zunächst schneidet ihr einen schmalen Streifen aus eurem Bastelpapier. Dieser sollte so lang sein, dass er komplett um euren Blumentopf herum passt. Die Höhe könnt ihr ebenfalls an eurem Topf anpassen.
2. Beschriftet den Papierstreifen nach Belieben. Soll es ein blumiger Gruß werden oder ein Geburtstagsgeschenk? Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen.
3. Schlagt euren Blumentopf mit dem Seidenpapier ein.
4. Legt nun den Papierstreifen über das Seidenpapier und um den Blumentopf herum.
5. Befestigt den Papierstreifen auf der Rückseite mit etwas Klebeband.
6. Fertig ist euer kleines Blumengeschenk.


So, nun können also die nächsten Feiern oder Überraschungsbesuche kommen. Ich bin gespannt, mit welchem kleinen Gruß ihr eure Lieben demnächst überraschen möchtet! Bis dahin wünsche ich euch noch eine entspannte Restwoche. Lasst es euch gut gehen.


Sonntag, 5. Mai 2019

DIY: Zwei blumige Last-Minute-Ideen zum Muttertag


Werbung* für PILOT

Nur noch eine Woche und es ist Muttertag. Für mich fühlt er sich in diesem Jahr irgendwie komisch an, denn zum ersten Mal bin ich tatsächlich selber Mama. Genau sechs Monate und eine Woche ist es her, als mich ein kleines Mädchen mit strahlend blauen Augen dazu gemacht hat. Mich selbst "Mama" zu nennen oder so genannt zu werden, hört sich in meinen Ohren immer noch seltsam an, doch ich spüre, wie ich immer mehr in diese Rolle hineinwachse. Ich freue mich über jeden Schritt, den wir nun gemeinsam machen. Es fühlt sich großartig an! Für mich ist diese Zeit in jedem Fall etwas besonderes. Sie lässt mich oft nachdenken und vergleichen. Vor allem denke ich an meine eigene Mama. Seitdem ich selbst so ein kleines Würmchen in meinen Armen gehalten habe, spüre ich nun noch mehr Respekt und Liebe für die Frau, die mich geboren an. Hat sie damals genauso gefühlt wie ich? Hat sie die gleichen Problemchen durchlebt wie ich? In jedem Fall weiß ich eins: Als Tochter hätte ich mir nie eine bessere Mama wünschen können.


Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die so für ihre Mama fühlt. Genau deshalb ist der Muttertag ein herrlicher Tag, an dem man einmal mehr dem Menschen danken kann, den man so lieb hat. Wer genau wie ich noch kurz vor dem Muttertag eine kleine Überraschung für seine Mama vorbereiten will, benötigt dafür nicht mal viel Materialien. Ich habe euch gleich zwei kleine Ideen mitgebracht, die ihr in Windeseile umsetzen könnt. Hauptrolle spielen bei mir - neben einem riesigen Bund herrlicher Blumen - die neuen FriXion Fineliner von PILOT. Hier braucht niemand Angst vor schiefen Buchstaben oder Mustern haben, denn wie die anderen Stifte aus der FriXion Familie kann man auch die zarten Linien der Fineliner einfach wegradieren und von vorn beginnen.


Für die erste meine beiden mitgebrachten Ideen habe ich braunes und rosa Bastelpapier verwendet. Wie ihr sehen könnt, strahlen die Farben der Fineliner dennoch wunderbar und kommen wie gewünscht zur Geltung. So ist der selbstgebastelte Blumenstrauß-Stecker ein schickes Highlight neben der Lieblingsblume eurer Mama, mit der ihr eure Botschaft übermitteln könnt.   


Material für Blumenstecker

Bastelkarton in beliebigen Farben | Flüssigkleber | Holzstab | kleine Holzscheibe | Geschenkband | FriXion Fineliner in verschiedenen Farben | Schere

Zeichnet zunächst die Umrandung eurer Holzscheibe auf euren Bastelkarton nach. Schneidet diese anschließend etwas großzügiger aus und klebt sie auf eure Holzscheibe. Nun könnt ihr diese beliebig beschriften und bemalen, beispielsweise mit einem Dankesgruß, floralen Elementen oder ähnlichem. Danach klebt ihr euren Holzstab an die Rückseite der Holzscheibe. Verziert diesen mit dem Geschenkband und schon könnt ihr den Blumenstecker in euren Blumenstrauß stecken.



Meine zweite kleine Last-Minute-Idee zum Muttertag ist für all die, die nicht das große Glück haben, ihre Mama in unmittelbarer Nähe zu wissen. Das hält aber sicher nicht davon ab, einen kleinen lieben Gruß in die Heimat zu schicken, nicht wahr? Diesen könnt ihr mit einem selbstgemachten Blumensamentütchen befüllen und mit lieben Grüßen versehen. Schon ist die Überraschung perfekt. Meine Samentütchen habe ich wieder mit den FriXion Fineliner bemalt. Dieses Mal habe ich auf dem braunen Papier nur zarte dünne Linien verziert und diese nicht noch ein zweites Mal übermalt. So wirken die Farben regelrecht pastellig, was ich persönlich sehr mag.


Material für Blumensamentüten

Beliebiger Tonkarton | Lineal | Kleber | Schere | Blumensamen nach Wahl | FriXion Fineliner in beliebigen Farben


Schneidet zunächst euren Tonkarton zurecht. Dafür zeichnet ihr euch insgesamt drei direkt aneinander liegende Rechtecke untereinander auf das Papier. Das obere und untere Rechteck sollten die gleiche Maße haben und alle drei Rechtecke die selbe Höhe. Wählt die Maße so, dass eure Blumensamentüte am Ende in einen Briefumschlag passt.
Faltet alle Seiten wie in Schritt 4 zu sehen zur Mitte hin. Die beiden kurzen Seiten bestreicht ihr mit Kleber und befestigt es an dem unteren Rechteck (Schritt 6). Nun könnt ihr die Vorderseite eurer Blumensamentüte nach Belieben beschriften und bemalen. Ich selbst habe die Worte "Ich hab dich lieb" gelettert und einige Blumen gezeichnet - passend zum Inhalt der Tüte. Füllt anschließend eure Blumensamen in die Tüte und klebt dies fest zu, sodass kein einziger Samen herausfallen kann. Fertig ist euer kleiner Blumengruß, der sich per Post auf den Weg zu eurer Mama machen kann.



Ihr seht, manchmal braucht es gar nicht viel, um mit einer kleinen Geste "Danke" zu sagen. Der Muttertag ist nur eine Gelegenheit von vielen im Jahr, an dem ihr diese Ideen umsetzen könnt. Denn auch wenn heute noch kein Muttertag ist, so kann ich dennoch mit Stolz und unheimlich viel Liebe im Herzen sagen: "Mama, ich hab dich ganz doll lieb."


* Vielen Dank an PILOT für die erneute schöne Zusammenarbeit. Idee, Konzept und Umsetzung stammen wie immer aus meiner Feder. 

Sonntag, 17. März 2019

Saftiger Rinderburger mit Bärlauch-Chimichurri und die ganze Bärlauch-Story


Werbung/Presse-Reise*

Als ich mich mitten in dem kleinen Wäldchen nahe der Straße hinhocke, steigt mir sofort der unverkennbare Duft nach Knoblauch in die Nase. Die Blätter des wilden Bärlauchs sind noch ganz zart und lassen den Waldboden in einem saftigen Grün erstrahlen. Ich lasse meine Finger über die Pflanzen gleiten und bin begeistert: Hier wachsen und gedeihen also tatsächlich die Kräuter für die nächsten Kochboxen von HelloFresh*. Einfach so. Direkt neben einigen Feldern in Wuppertal. 



Was romantisch klingt, ist der Anfang und zugleich der Höhepunkt meiner kleinen Reise in das südliche Ruhrgebiet auf Einladung des wohl bekanntesten Kochbox-Lieferanten Deutschlands. Die etwa 600 Quadratmeter Wald, in dem fast jeder Zipfel zu dieser Jahreszeit von Bärlauch bedeckt ist, gehören mittlerweile zum Kräuter-Zulieferer von HelloFresh: "Herrmann Kräuter". Das Familienunternehmen hat dieses Schmuckstück zufällig entdeckt und erntet unter anderem hier bis etwa Mitte April fleißig das berühmte Kraut, was verwandt artverwandt mit Knoblauch ist. Bis kurz vor der Blüte werden die Blätter mit einem scharfen Messer abgeschnitten und weiterverarbeitet. So behalten sie ihren würzigen Geschmack, ehe sie schließlich bitter werden. Und ja, dass ist nur eines der interessanten Fakten, die ich an diesem kühlen Märztag mit nach Hause genommen habe.


Habt ihr euch denn schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher die frischen Kräuter in den Kochboxen von HelloFresh kommen? Ich muss zugeben, dass ich durchaus mal darüber nachgedacht hatte, wie vor allem so ein saisonales Produkt wie Bärlauch letztlich auf meinem Teller gelandet ist. Doch eine Antwort habe ich natürlich nicht so einfach gefunden. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich nun mit Gummistiefeln ausgestattet in Wuppertal stand und mir von Thomas, einem der beiden Brüder, die "Herrmann Kräuter" in vierter Generation weiterführen, mitten im Bärlauchfeld stehend erklären ließ, wie genau solch eine Kräuter-Lieferung in die Boxen von HelloFresh überhaupt funktioniert. Mit dem Abschneiden der Bärlauch-Blätter ist es schließlich nicht getan. Nachdem dieser Schritt erledigt ist, gelangen die Kräuter in die Produktionsstätte nach Neuss, wo sie gewaschen, per Hand abgewogen und schließlich verpackt werden. Fertig verpackt werden sie dann auch schon zu HelloFresh gebracht, wo die zarten Pflänzchen in die Kochboxen verteilt werden. Neben Bärlauch gelangt so auch Petersilie, Schnittlauch und Co. in die Boxen. 


Durch die Aufbewahrung in der mitgelieferten Verpackung hält sich der Bärlauch übrigens bis zu zwei Wochen. Frisch gepflückter Bärlauch kann in ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich bis zu einer Woche frisch. Doch mal Hand aufs Herz. Wenn man schon einmal Bärlauch in der Hand hat, dann kann man ihn doch auch gleich verputzen, nicht wahr? Unzählige Rezepte warten schließlich darauf, ausprobiert zu werden, ehe die viel zu kurze Bärlauch-Saison auch schon wieder vorbei ist. Und ja, auch die Rezeptentwickler von HelloFresh haben sich für den März ins Zeug gelegt und köstliche Rezept-Ideen als Special in die Kochboxen gepackt, die unbedingt mal gekostet werden müssen. 
Mein persönlicher Favorit ist eindeutig der Rinderburger mit Bärlauch-Chimichurri. Der ist einfach gemacht und schmeckt mit knusprigen Ofenkartoffeln serviert einfach herrlich würzig. Bevor euch nun also das Wasser im Mund zusammenläuft, habe ich auch schon das Rezept für euch parat. Einen kleinen persönlichen Tipp von mir gibt es noch oben drauf. Also nutzt die Gelegenheit, so lange der Bärlauch noch nicht blüht!



Zutaten (für 2 Personen)

500 g Kartoffeln | 1 Chilischote | 20 g Bärlauch | 20 g Petersilie | 1 Zitrone | 300 g Rinderhack | 1 große Tomate | 1 Mozzarella | 2 Briochebrötchen | 8 EL Olivenöl | Salz, Pfeffer

Wascht zunächst das Gemüse und die Kräuter ab. Heizt den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die ungeschälten Kartoffeln in Spalten und gebt sie gemeinsam mit 1 EL Olivenöl in eine Schüssel. Vermengt sie gut mit Salz und Pfeffer, gebt sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie etwa 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Schiene.

Für das Chimichurri halbiert ihr die Chilischote, entfernt das Kerngehäuse und schneidet die Chilihälften in feine Streifen. Hackt Bärlauch und Petersilie fein. Wascht die Zitrone heiß ab, reibt die Schale ab, halbiert die Zitrone und presst eine Hälfte aus. Die restliche Zitronenhälfte schneidet ihr in Spalten und legt sie beiseite. Gebt die Hälfte der Chilischoten, die gehackten Kräuter gemeinsam mit Zitronensaft, 6 EL Olivenöl sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack in eine Schüssel und vermengt alles gut miteinander.

Gebt das Rinderhack mit Salz, Pfeffer und dem Zitronenabrieb in eine Schüssel. Knetet die Chilistreifen gut unter und formt aus der Masse zwei gleichgroße Pattys. Stellt diese kurz kalt.

Für die Toppings des Burgers halbiert ihr die Tomate, entfernt den Strunk und schneidet die Tomatenhälften in dünne Scheiben. Den Mozzarella schneidet ihr ebenfalls in dünne Scheiben. Schneidet die Briochebrötchen auf.

Gebt 1 EL Olivenöl (oder wahlweise auch Sonnenblumenöl) in eine große Pfanne. Bratet die Pattys im heißen Öl von jeder Seite etwa 3 bis 4 Minuten scharf an und holt sie dann aus der Pfanne.
Toastet die Brötchenhälften auf den Schnittflächen in der Pfanne etwa eine Minute. Anschließend bestreicht ihr beide Hälften mit Chimichurri. Belegt die untere Brötchenhälfte mit Patty, Tomaten- und Mozzarellascheiben und setzt die Oberseite auf. Serviert den Burger mit dem restlichen Chimichurri, Zitronenspalten und Kartoffelspalten.



Kleiner Tipp von mir: Wenn ihr noch ein bisschen Bärlauch übrig habt, könnt ihr zu den Kartoffelspalten noch einen leckeren Dip zaubern. Dazu hackt ihr den Bärlauch klein und vermengt ihn mit 250 g Magerquark. Gebt je nach Geschmack noch Zitronensaft hinzu und würzt den Dip mit Salz und Pfeffer. Schon könnt ihr es euch schmecken lassen.



So, nun bin ich gespannt! Wie genießt ihr denn die Bärlauch-Saison? Wie bereitet ihr denn am liebsten das intensive Kraut zu? Landwirt Thomas hat uns im Gespräch verraten, dass er zu dieser Zeit am liebsten Bärlauch-Hollandaise verspeist - natürlich am besten mit frischem Spargel. Wie gut, dass die Spargelsaison in diesem Jahr sogar etwas früher beginnt, nicht wahr? 

Ich freue mich in jedem Fall auf eure Rezept-Tipps und wünsche euch bis dahin noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.



*Vielen Dank an HelloFresh für die Einladung zur Presse-Reise nach Wuppertal und den tollen Einblick hinter die Kulissen. Konzept und Umsetzung dieses Beitrages stammen wie immer aus meiner Feder.
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