Sonntag, 9. Dezember 2018

Festliche Süßkartoffelsuppe mit Sternencroutons und Forellen-Caviar


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Wahnsinn! Nur noch zwei Wochen und schon sitzen wir alle mit unseren Liebsten unter dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum, packen Geschenke aus und lassen uns anschließend ein leckeres Weihnachtsdinner an der reichlich geschmückten Festtafel schmecken. Für uns ist das diesjährige Weihnachtsfest ein ganz besonderes. Zum ersten Mal feiern wir das Fest der Liebe als waschechte kleine Familie. Auch wenn unsere kleine Himbeere zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz acht Wochen alt sein und noch nicht mit uns den Festtagsschmaus genießen wird, so wird es doch immer ihr erstes Weihnachtsfest sein. Allein dieser Gedanke macht mich schon jetzt ganz sentimental und glücklich. Die Vorfreude ist dementsprechend groß und ich versuche gerade jeden einzelnen vorweihnachtlichen Moment in vollen Zügen zu genießen. Außerdem habe ich mir bereits Gedanken zum diesjährigen Weihnachtsdinner gemacht, denn im Gegensatz zu den ganzen bisherigeren Weihnachtsabenden in meinem ganzen Leben, feiern wir nun zum ersten Mal in unseren eigenen vier Wänden mit unseren Liebsten. Ja, dieses Jahr ist wirklich das Jahr der ersten Male.


Zugegebenermaßen wird es mit Baby an unserer Seite nicht gerade leicht, sich um ein üppiges Festtagsmenü zu kümmern. Aus diesem Grund ist die Aufgabenverteilung in diesem Jahr auch komplett auf die ganze Familie verteilt. Die Vorsuppe zaubert meine Schwiegermama, den Hauptgang mein Papa und um das Dessert kümmert sich letztlich meine Mama. So können wir uns als frischgebackene Eltern und Gastgeber schon fast zurücklehnen und den ganzen Trubel um uns herum genießen. Nichtsdestotrotz habe ich mir natürlich dennoch bereits Gedanken dazu gemacht, was man denn in der Küche zum Weihnachtsdinner zaubern könnte. Wie wäre es beispielsweise mit einer festlichen Süßkartoffelsuppe mit Sternencroutons und Forellen-Caviar zum Auftakt in einen gemütlichen Abend? Ja, ihr lest richtig: Bei mir landet der Caviar kurzerhand in der Suppe! Gemeinsam mit der norddeutschen Traditionsmarke Stührk habe ich mal wieder ein wenig in meiner Küche experimentiert und fleißig den Kochlöffel geschwungen. Herausgekommen ist diese cremige Suppe, die von den knusprigen Croutons und dem Caviar abgerundet wird. Der Forellen-Caviar verleiht der Festtagssuppe in jedem Fall eine edle Note und passt in meinen Augen deshalb perfekt zum Weihnachtsmenü. Wenn ihr also noch unentschlossen seid, womit ihr eure Gäste überraschen möchtet, dann kann ich euch diese Variante wärmstens empfehlen.



Zutaten

Für die Suppe

800 g Süßkartoffeln | 400 g Kartoffeln | 200 g Knollensellerie | 1 große Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 EL Kokosöl | 800 ml Gemüsebrühe | 200 ml Kokosmilch | Salz, Pfeffer, Paprikapulver, gerebelter Thymian | 1 Orange | 1 Limette |1 EL Crème fraîche

Für die Croutons
1/2 frisches dunkles Brot | 1 1/2 EL Butter | 1/2 Bund Dill | 1/2 Bund Petersilie | Salz | Forellen-Caviar von Stührk und etwas Dill zum Servieren

Schält zunächst Süßkartoffeln, Kartoffeln, Knollensellerie, Zwiebel und Knoblauch. Schneidet die Süßkartoffeln, Kartoffeln sowie Knollensellerie in grobe Stückchen und würfelt Zwiebel und Knoblauch klein. Anschließend gebt ihr das Kokosöl in einen Topf und erwärmt es kurz. Lasst Zwiebel und Knoblauch im Kokosöl mit etwas Salz anschwitzen und gebt dann Süßkartoffeln, Kartoffeln und Knollensellerie hinzu. Dünstet das Gemüse unter Rühren ein paar Minuten mit und löscht es anschließend mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ab. Lasst alles gemeinsam aufkochen und bei geöffnetem Deckel etwa 20 Minuten köcheln bis das Gemüse weich ist. Gebt dann den Saft der Orange sowie der Limette und Crème fraîche hinzu und püriert die Suppe entweder im Mixer oder mit einem Pürierstab fein. Schmeckt die Suppe mit etwas Salz, Pfeffer sowie Paprikapulver und gerebeltem Thymian je nach Geschmack ab.

Für die Croutons schneidet ihr das Brot in feine Scheiben und stecht mit Hilfe eines kleinen Ausstechers Sterne aus. Hackt Petersilie und Dill fein. Lasst die Butter in einer Pfanne schmelzen und bratet die Sterne von beiden Seiten an. Gebt Dill und Petersilie sowie etwas Salz hinzu. Anschließend nehmt ihr die Sternen-Croutons aus der Pfanne und lasst sie auf einem Küchentuch abtropfen. 

Richtet eure Süßkartoffelsuppe mit den Sternen-Croutons sowie dem Kaviar an und dekoriert je nach Geschmack mit etwas Dill. 


Dass ich einmal Forellen-Caviar als Suppentopping verwenden würde, hätte ich wohl auch nie für möglich gehalten. Aber das Geschmackserlebnis hat mich selbst schließlich vollkommen überzeugt, also ist das Experiment geglückt! Und schon wieder haben wir ein weiteres erstes Mal in diesem Jahr...

Mein größter Küchenkritiker übrigens - meine bessere Hälfte - hat das Rezept für euch ebenfalls probiert und mit einem langgezogenen "Mmmh" und Daumen nach oben abgesegnet. Caviar kann also noch viel mehr, als nur auf Brot oder Ei serviert zu werden. Für meinen Geschmack darf es jetzt vor der Haustür noch so richtig schön knackig kalt werden - dann schmeckt so eine heiße Suppe noch gleich doppelt so gut.



Nun bin ich aber gespannt: Was kommt denn bei euch zum diesjährigen Weihnachtsfest auf den Tisch? Zaubert ihr ein komplettes Menü oder gestaltet ihr das Essen eher etwas schlichter? Ich kann euch sagen: Die Suppe lässt sich auf am Vortag sehr gut vorbereiten. So habt ihr an Heiligabend oder an den Feiertagen genügend Zeit, die Momente mit euren Liebsten in vollen Zügen zu genießen. Und genau so sollte das auch sein, nicht wahr?

Ich wünsche euch noch einen herrlichen 2. Advent. Lasst es euch gut gehen!



*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stührk entstanden. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. Ich bedanke mich für die schöne Kooperation!

Kommentare

  1. Das ist ganz nach meinem Geschmack!
    Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent!

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    1. Na das freut mich sehr! Lieben Dank, ich wünsche dir ebenfalls einen herrlichen 2. Advent.

      Beste Grüße von mir,
      Sarah

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