Sonntag, 30. August 2020

Helles Laugenbaguette mit Räucherlachs und Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich

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Sommerzeit ist Picknickzeit! Ausgestattet mit Picknickdecke, leckeren Snacks und guter Gesellschaft kann man die besonders sonnigen Monate im Jahr doch wirklich am besten genießen. Mehr als einmal haben wir es uns so im hauseigenen Garten gut gehen lassen. Ein kühles Getränk, ein Mini-Planschbecken an besonders heißen Tagen und köstliches Fingerfood sind dabei stets unsere liebsten Begleiter. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich auch mit meinem Lieblingslachs von Stührk mal wieder etwas passendes für die Picknicksaison kreieren durfte! Dafür habe ich mich in der Küche dieses Mal an etwas für mich komplett neues herangewagt: Laugenbaguette. 


Die erfahrenden Bäcker unter euch wissen sicher, dass das Backen eines Laugenbaguettes durchaus einiger Kniffe bedarf, um den typischen Geschmack und die perfekte Bräunung zu erreichen. Ganz selbstbewusst habe ich mich dennoch an die Rezeptkreation gemacht und bin rein geschmacklich absolut glücklich mit dem Ergebnis. Kombiniert mit dem selbstgemachten Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich und dem köstlichen Räucherlachs von Stührk ist dieser Snack wirklich ein absolutes Muss beim nächsten Picknick! Da kann man sich durchaus schon mal an die Küste Norwegens träumen und und zumindest rein gedanklich die salzige Meeresluft genießen oder den Wind durch die Haare wirbeln lassen. 
Bevor der Lachs übrigens sein typisches kräftiges Raucharoma erhält, wird er zunächst sorgfältig filetiert, gesalzen und schließlich mehrere Stunden über einem Feuer von Erlen- und Buchenholz geräuchert - diese perfekte Kombination ist das Geheimnis für das kräftig herzhafte Raucharoma. Mein persönliches Laugenbaguette-Geheimrezept offenbare ich euch heute natürlich auch. Ihr sollt ja schließlich auch selbst in den Genuss meines Picknickrezeptes kommen. Wer also den leckeren Räucherlachs nicht nur pur genießen möchte, der macht sich am besten umgehend an die Rührschüsseln.

Rezept für Mini-Laugenbaguette 


Zutaten (ergibt etwa 12 Stück)

400 g lauwarmes Wasser | 30 g frische Hefe | 650 g Weizenmehl (Type 550) | 15 g Salz | 50 g weiche Butter | 50 g Natron | 1 l Wasser | Grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung

1. Frische Hefe mit lauwarmen Wasser in einer Rührschüssel auflösen.
2. Mehl hinzugeben und die Teigmasse für etwa 15 Minuten ruhen lassen.
3. Salz und Butter zum Teig geben und für ca. 10 Minuten bei niedriger Stufe mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Teig etwa 45 Minuten gehen lassen.
5. In der Zwischenzeit Natron mit Wasser aufkochen und abkühlen lassen.
6. Nachdem der Teig aufgegangen ist Teig noch einmal durchkneten und anschließend zu kleinen Baguettes formen. Teiglinge abdecken und noch einmal für etwa 30 Minuten gehen lassen.
7. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Backblech einfetten oder mit Dauerbackfolie auslegen.
8. Teiglinge in die Lauge tauchen, auf das Backblech legen und mit einem scharfen Messer drei Mal schräg einschneiden.
9. Teiglinge mit groben Meersalz bestreuen und anschließend für etwa 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. 

Rezept für Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich


Zutaten

200 g frische Blaubeeren | 100 g Frischkäse | 2 TL Senf | 2 TL Sahne-Meerrettich | Salz, Pfeffer

Für das Lachs-Sandwich
Lollo Rosso nach Geschmack | 300 g Stührk feinster Lachs geräuchert

Zubereitung

1. Blaubeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Aufstrich vermengen.
2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Halbiert euer Laugenbaguette und bestreicht es mit dem Blaubeer-Meerrettich-Aufstrich auf beiden Seiten. Belegt die untere Seite anschließend mit dem Salat und Stührk Räucherlachs. Fertig ist der leckere Picknicksnack!
Kleiner Tipp: Wer nach der Zubereitung des Laugenbaguette-Lachs-Snacks noch ein paar Blaubeeren übrig hat, kann diese übrigens mit etwas Minze und kaltem Wasser genießen. Auch aufgespießt auf kleinen Zahnstochern machen die Früchte eine dekorative Figur. So rundet ihr das leckere Lachs-Picknick wunderbar ab.


Erzählt mal! Habt ihr es euch in diesem Jahr bereits mit einem Picknick gut gehen lassen? Ich bin gespannt und freue mich auf jeden Fall auch über euer Feedback zu meiner Rezeptidee. 

Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder.

Sonntag, 12. Juli 2020

Dreierlei Dips für die Grillsaison


Mitten im Garten, nur für uns oder im größeren Kreis mit Freunden und Familie: Grillen gehört für mich für die Sommerzeit dazu! Während meine bessere Hälfte sich ganz klassisch um die fleischlichen Gelüste unserer Gäste kümmert, steuere ich sehr gern verschiedene Beilagen zu unserem Grill-Vergnügen bei. Neben Salaten und frischem Baguette gehören für mich auch leckere Dips und Aufstriche auf den Tisch, die man super zum Fleisch oder eben auf dem Brot genießen kann. In diesem Sommer wurde es mal wieder Zeit für ein paar neue Experimente in meiner Küche und so sind gleich drei köstliche und einfache Dips entstanden, die bei der nächsten Grillparty auf keinen Fall fehlen dürfen. Alle drei Rezepte sind mit wenigen Zutaten in Windeseile umgesetzt und lassen sich auch gut einen Tag vorher vorbereiten: Fruchtiger Tomaten-Frischkäse-Dip, süß-herzhafter Senf-Dip und klassischer Knoblauch-Kräuter-Dip warten darauf von euch ausprobiert zu werden!



Tomaten-Frischkäse-Dip

200 g Frischkäse | 50 g Fetakäse | 100 g Cocktailtomaten | 2 TL Tomatenmark | Salz, Pfeffer

Zubereitung
  1. Tomaten in feine Würfel schneiden.
  2. Frischkäse, Fetakäse und Tomatenmark in eine Schüssel geben und miteinander vermengen.
  3. Tomatenwürfel unter die Frischkäse-Feta-Creme rühren.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kleiner Tipp: Wer es noch etwas würziger mag, gibt zu 50 g Cocktailtomaten 50 g getrocknete Tomaten hinzu.



Senf-Dip

150 g Frischkäse | 60 g Süßer Senf | 15 g Zwiebelwürfel | Prise Zucker | Prise Salz

Zubereitung
  1. Frischkäse mit dem süßen Senf verrühren.
  2. Zwiebelwürfel, Prise Salz und Prise Zucker zur Frischkäse-Senf-Creme geben.
  3. Gemeinsam mit dunklem Baguette genießen.



Der Senf-Dip gehört tatsächlich momentan zu meinen persönlichen Favoriten. Das süßlich-herzhafte Aroma passt gut zu frischem Zwiebelbaguette oder auch zu den Grillwürstchen. Nichtsdestotrotz komme ich nie ohne den Klassiker aus: Mein Knoblauch-Kräuter-Dip! Knoblauch ist recht oft fester Bestandteil unserer Küche und auch beim Grillen darf diese Zutat nicht fehlen. Statt der klassischen Kräuterbutter ist auch der Knoblauch-Kräuter-Dip mit Crème fraîche und Joghurt ein leckerer und frischer Begleiter beim Grillen. Jammie!


Knoblauch-Kräuter-Dip

200 g Crème fraîche | 2 EL Naturjoghurt | 2 TL Zitronensaft | je 1/2 Bund Schnittlauch, Dill, Petersilie | 1 große Knoblauchzehe | Salz, Pfeffer

  1. Crème fraîche mit Naturjoghurt und Zitronensaft glatt rühren.
  2. Schnittlauch, Dill und Petersilie klein hacken und unter den Dip rühren.
  3. Knoblauchzehe abziehen und mit einer Knoblauchpresse unter den Dip pressen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Jetzt bin ich gespannt: Welchen der drei Dips würdet ihr am liebsten umgehend ausprobieren? Und auf welche Grillbeilage könnt ihr auf keinen Fall verzichten? Ich freue mich sehr über eure Favoriten und wünsche bis dahin viel Freude beim Ausprobieren der Rezepte. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 29. März 2020

Tomaten-Mozzarella-Tortelli mit selbstgemachtem Bärlauch-Pesto


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Mmmh... wie das duftet! In der Küche riecht es nach frisch gehaktem Bärlauch und Parmesan. Schon bald blubbert das Wasser im Topf und wartet auf die Tortelli, die sich gleich zu Pesto und grünem Spargel gesellen werden. Ja, es ist Zeit für unser Sonntagsessen! Wie beinahe jedes Jahr um diese Zeit habe ich mir ganz fest vorgenommen, dass ich die kurze Bärlauch-Saison ausnutze und leckeres Pesto aus den zarten Blättern zubereite. Ihr könnt euch also vorstellen wie stolz ich auf mich selbst bin, dass ich dieses Vorhaben nun endlich umgesetzt habe. 



Das frisch zubereite Bärlauch-Pesto kommt heute aber nicht allein auf den Teller. Gemeinsam mit den leckeren Steinhaus Tomaten-Mozzarella-Tortelli und gebratenen grünem Spargel genießen wir ein wirklich köstliches Frühlingsgericht. Das beste daran: Es ist in Windeseile zubereitet! Die Tortelli, die ihre leckere Füllung unter einer dünnen mit Reismehl bestäubten Teigschicht verstecken, benötigen gerade einmal vier Minuten Garzeit und auch grüner Spargel gemeinsam mit den frischen Tomaten wollen sich nur kurz in der Pfanne aufhalten. Lediglich für das Pesto sollten ein paar Minuten mehr eingerechnet werden, doch auch das ist nicht der Rede wert für den Genuss, den man schließlich auf dem Teller vorfindet. Ihr meint, ich übertreibe? Na, dann schwingt am besten sofort den Rührlöffel und probiert selbst! Das Rezept dürft ihr euch zu dieser schönen Jahreszeit absolut nicht entgehen lassen. Allein von den Steinhaus Tomaten-Mozzarella-Tortelli wandert bei mir gleich eine Extraportion auf den Teller, denn sowohl optisch als auch geschmacklich haben sie mich absolut überzeugt. Keine Geschmackverstärker, keine Zusatz von Aromen und keine Farbstoffe: Allein feine Tomaten, cremiges Ricotta und frischer Mozzarella kommen hier in die Tüte. Da schmeckt sogar die Pasta wie selbstgemacht.



Zutaten (für 4 Portionen)


Bärlauch-Pesto mit Sonnenblumenkerne
50 g frischer Bärlauch | 1 Knoblauchzehe | 35 g Sonnenblumenkerne | 50 ml Olivenöl | 1 EL Parmesan | Salz, Pfeffer

  1. Bärlauch-Blätter waschen, ordentlich trocken tupfen und grob hacken.
  2. Knoblauchzehe grob hacken.
  3. Bärlauch, Knoblauch, Sonnenblumenkerne gemeinsam mit Olivenöl und Parmesan mit dem Pürierstab fein pürieren. 
  4. Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Tomaten-Mozzarella-Tortelli mit Bärlauch-Pesto und grünem Spargel
600 g Steinhaus Tomate-Mozzarella Tortelli | 4 EL Olivenöl | 1 Knoblauchzehe | 500 g grüner Spargel | 250 g Cherry-Tomaten | Salz, Pfeffer | 1 Gläschen frisches Bärlauch-Pesto 

  1. Tomaten und Spargel waschen. 
  2. Tomaten halbieren. Beim Spargel die trockenen Enden entfernen und den Rest in gleichmäßig große Stücke schneiden.
  3. Knoblauch fein hacken.
  4. Tortelli in kochendem Salzwasser etwa 4 Minuten garen. Danach abgießen und zur Seite stellen.
  5. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch kurz darin anbraten.
  6. Spargel in die Pfanne geben und für 5 bis 7 Minuten bei hoher Hitze anbraten.
  7. Tomaten zum Spargel geben und für ca. 2 Minuten braten. 
  8. Tortelli mit dem Gemüse kurz mitbraten. 
  9. Tortelli-Pfanne mit frischem Bärlauch-Pesto servieren.


Kleiner Tipp: Wenn ihr euer Bärlauch-Pesto besonders würzig mögt, gebt ihr am besten noch eine Knoblauchzehe mehr hinzu und würzt es mit einer Prise Chili. So bekommt es noch einmal eine kräftigere Note. 

Die Tomate-Mozzarella Tortelli solltet ihr in jedem Fall nicht zu lange mitbraten, da sie sonst zu trocken werden. Gemeinsam mit dem Pesto harmonieren sie aber wirklich unheimlich gut, sodass ich mich schon auf sehr auf unser heutiges Sonntagsessen freue. So lässt es sich den Frühling genießen.



Nun bin ich aber gespannt: Habt ihr schon einmal Bärlauch-Pesto selbst zubereitet? Ich werde mich kommende Woche in jedem Fall noch einmal in den Supermarkt begeben und für Nachschub sorgen. Denn für mich ist dieses Pasta-Gericht auch perfekt für die Feierabendküche - auch im Homeoffice möchte man ja nicht allzu lang in der Küche stehen. 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Bleibt gesund und lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Steinhaus für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder.

Sonntag, 23. Februar 2020

Gratinierte Gnocchi mit Thymian und Gravad Lachs


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"Du wirst schon sehen: Im ersten Kita-Jahr seid ihr erstmal ununterbrochen krank. Versprochen.". Ich finde es doof, dass genau diese pessimistische Aussage von Freunden und Bekannten in den letzten Monaten wohl tatsächlich der Wahrheit entspricht. Wir haben gerade mal Februar und ich plage mich erneut mit Husten und Schnupfen herum. Und ja, auch unsere kleine Himbeere hatte in dieser Woche genau deshalb einige Tage Auszeit von der Keimschleuder-Einrichtung namens "Kita". Da kann man nur hoffen, dass uns zumindest das Wetter mal wieder für längere Zeit beständig mit milden Temperaturen und Sonnenschein beehrt, sodass die Glücksgefühle einen neuen Aufschwung erleben. Solange das nicht der Fall ist, mache ich es mir einfach in den vier Wänden gemütlich oder lasse es mir mit etwas Soul Food gut gehen. 


Mein heutiges Rezept gehört eindeutig zu diesen Glücklichmachern: Buttrige Gocchi mit einer leckeren Thymian-Note, frischem gravad Lachs aus Norwegen von Stührk* und Mozzarella aus dem Ofen. Dieses Gericht ist so schnell auf den Tisch gezaubert und sorgt prompt dafür, dass man jegliche schlechte Laune aufgrund verstopfter Nasen oder grauen Wolken vergisst. Herrlich! 



Zutaten 

(für 3 Portionen)
500 g Gnocchi | 200 ml Sahne | 2 EL Creme Fraiche | 2 Eier | 1 EL Zitronensaft | ½ Bund frischer Thymian | 2 EL Butter | 1 Knoblauchzehe | 200 g Gravad Lachs von Stührk | 250 g Mini- Mozzarella 

Zubereitung 

  1. Ofen auf 200° C vorheizen. 
  2. Sahne, Creme Fraiche, Eier und Zitronensaft miteinander verquirlen. 
  3. Knoblauch schälen und klein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln und die kleinen Blättchen von den Stielen entfernen. 100 g Gravad Lachs in kleine Stücken schneiden. Mini-Mozzarella halbieren. 
  4. Butter in einer Pfanne schmelzen und den Knoblauch darin kurz anbraten. Gnocchi dazugeben und ca. 5 Minuten mitbraten. Thymian und Lachsstücke unterheben. 
  5. Gnocchi in ofenfesten Formen verteilen und mit dem Sahne-Ei-Gemisch auffüllen. Mit Mozzarella belegen und schließlich 25 bis 30 Minuten im Ofen überbacken bis der Käse goldbraun gebacken ist. 
  6. Gratin mit restlichem Lachs garnieren und servieren. 


Für mich sind die überbackenen Gnocchi mit Lachs übrigens auch das perfekte Feierabendgericht. Man muss nicht viel schnippeln oder vorbereiten, sondern kann schnell und einfach das Rezept umsetzen und es sich allein oder mit seinen Lieben schmecken lassen. So bleibt mehr Zeit, um auf dem Sofa zu entspannen oder ein heißes Bad zu nehmen. Genau das richtige also für schmuddelige Februar-Tage.


So, und nun bin ich gespannt: Habt ihr einen guten Tipp für mich parat, damit die ollen Kita-Viren mir nichts mehr anhaben können? Ich würde mich freuen.

Euch wünsche ich in jedem Fall viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes! Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder.

Sonntag, 16. Februar 2020

Saftige Schoko-Muffins mit Zartbitterschokolade


Während sich heute vor der Haustür die Sonne so richtig ins Zeug legt, um so langsam aber sicher den nahenden Frühling einzuläuten, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein Rezept niedergeschrieben, was schon lange auf meiner Festplatte schlummert. Erst in dieser Woche habe ich spontan passende Motive dafür mit der Kamera aufgenommen, sodass ich es heute endlich mit euch teilen kann. Mit den wunderbar saftig-schokoladigen Muffins habe ich in dieser Woche meine Kollegen beglückt und gleichzeitig Lebewohl gesagt. Denn ja, auf mich warten nun ganz neue berufliche Herausforderungen und ich bin schon sehr gespannt auf die kommende Zeit! Nichtsdestotrotz werden sich einige Feinheiten in meinem Leben wohl nicht allzu schnell ändern und dazu gehört auch mein mittlerweile doch gar nicht mehr so kleines Blog-Baby. Also keine Sorge: Hier geht alles weiterhin seinen gewohnten Gang rund um leckere Rezepte und schöne DIY-Ideen. In dem Sinne rede ich heute auch gar nicht so viel um die köstlichen Muffins herum, sondern teile gleich das einfache Rezept mit euch. 


Zuaten

3 Eier | 120 g Zucker | 100 g Mehl | Prise Salz | 125 g Butter | 300 g Zartbitterschokolade

Zubereitung


  1. Eier mit Zucker in einer Schüssel schaumig aufschlagen.
  2. Mehl und Salz hinzugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  3. Butter und 250 g Schokolade in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen.
  4. Geschmolzene Schokolade zum Teig geben und miteinander vermengen.
  5. Die restliche Schokolade in kleine Stücke hacken und unter den Teig heben.
  6. Ofen auf 200 °C vorheizen.
  7. Teig auf Muffinförmchen verteilen und im Ofen für ca. 12 - 15 Minuten backen.

Ihr seht: Das Rezept für die saftigen Schokomuffins ist super leicht umgesetzt und das Ergebnis wirklich super lecker! Wer lieber Mini-Muffins backen möchte, kann dies mit diesem Rezept auch kinderleicht umsetzen. Verkürzt hier nur etwas die Backzeit, sodass die Muffins nicht zu trocken werden. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren und Vernaschen! Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 9. Februar 2020

DIY: Geschenkanhänger zum Valentinstag


Valentinstag. Für die einen der Tag der Liebe, für die anderen reiner Kommerz. Für mich ist es seit nun sechs Jahren ein Tag, an dem ich in Erinnerungen schwelge. Denn an diesem Tag habe ich den wohl romantischsten Heiratsantrag aller Zeiten bekommen und da ist es wohl auch kein Wunder, dass spätestens seit diesem Zeitpunkt der Valentinstag für mich durchaus etwas Magisches an sich hat. Ein Grund mehr also für mich, mir spätestens seitdem immer wieder besondere Ideen einfallen zu lassen, mit dem ich meiner besseren Hälfte ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Und ja, an diesem Tag darf es für mich dann auch mal ein klitzekleines bisschen kitschig werden. Zartes Rosa kommt mir ja sonst eher nicht in die Tüte, aber mit dem richtigen Material kombiniert, machen auch die typischen Farben der Liebe eine sehr stilvolle Figur. 



In diesem Jahr habe ich mir für mein kleines Geschenk gleich mal eine passende Geschenkverpackung überlegt oder besser gesagt: Ich habe mir den passendes Geschenkanhänger selbst gezaubert. Denn die typischen Anhänger aus dem Dekoladen mit hunderten Herzchen und viel zu viel Glitzer wollten dann doch nicht zu mir passen. Also Griff ich zu Packpapier, ein wenig rosafarbenen Tonkarton, Juteband und schlichten Holzringen und schon entstand die perfekte Verpackungsidee zum romantischten Tag des Jahres. Und das schöne daran: Die Idee ist kinderleicht und in Windeseile umsetzen, sodass auch die Kurzentschlossenen unter euch sie fix umsetzen können.


Material

Holzringe | Tonkarton in Weiß und Rosa | Schere | Flüssigkleber | Juteband | Bleistift | Fineliner | Satinband nach Wahl

Anleitung

  1. Zeichnet auf dem Tonkarton die Außenkante des Holzrings nach. Anschließend zeichnet ihr passend für diese Größe einen Banner oder Wimpel auf.
  2. Schneidet das Banner aus, verziert es nach Bedarf mit einem Fineliner und hinterlasst einen persönlichen Text.
  3. Klebt das Banner auf den Holzring. Für einen etwas rustikaleren Look könnt ihr diesen zuvor noch mit Juteband umwickeln.
  4. Befestigt den Geschenkanhänger mit Satin- oder Juteband an eurem Geschenk. 



Kleiner Tipp: Je nach Größe eures Holzringes, eignen sich die Anhänger auch wunderbar für Blumensträuße oder Vasen. So könnt ihr eure Liebsten mit ein paar Lieblingsblumen und der passenden persönlichen Botschaft überraschen. Ich selbst habe einen meiner Geschenkanhänger gleich mal als Dekoration an meiner Tulpenvase befestigt, die nun einen Hingucker im Flur bildet. 


Ich bin gespannt! Überrascht ihr auch eure Liebsten zum Valentinstag mit einer Kleinigkeit? Ich wünsche euch in jedem Fall viel Freude beim Nachmachen meiner kleinen DIY-Idee.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 26. Januar 2020

Selbstgemachte Mini-Lachs-Burger mit würziger Meerrettich-Guacamole


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Feste muss man feiern wie sie fallen. Und ja, so kann man Ende Januar durchaus schon mal intensiv darüber nachdenken, mit welchen leckeren Kleinigkeiten ich in diesem Jahr meine Lieben verwöhnen möchte. Da ist es ganz egal, ob ich von einem Geburtstag spreche, Fasching im Februar, dem Oster-Brunch oder Midsommar. Sind wir doch mal ehrlich: All die schönen Anlässe zum Feiern kommen sowieso immer etwas überraschend, sodass eine gute und frühzeitige Planung durchaus zur Entspannung beiträgt und man so nicht kurz vor Ankunft der Gäste in Panik geraten muss. Genau deshalb gibt es heute Burger. Mini-Burger. Mit gravad Lachs und einer leckeren Meerrettich-Guacamole, die das Gericht einfach wunderbar abrundet.


Selbstgemachte Burger gab es ja bereits das ein oder andere Mal schon auf meinem Blog. Und jedes Mal frage ich mich, warum ich das nicht öfter mache. Denn die Umsetzung ist wirklich denkbar einfach und das Ergebnis jedes Mal ein großer Genuss. Allein vor den selbstgemachten Burger Buns braucht keiner zurückschrecken, gerade die sind einfach gemacht. Für den perfekten Belag benötigt es bei den kleinen Lachs-Burger nicht einmal den Herd oder eine Pfanne, denn die Zutaten kommen ganz frisch direkt auf die Burger Buns. So eignet sich die Rezeptidee auch ganz wunderbar für ein kleines Partybuffet oder zum Brunch.

Welchen Lachs ich dieses Mal verwendet habe, könnt ihr euch sicher schon denken, oder? Ja, wie auch schon in der Weihnachtszeit habe ich mit dem gravad Lachs von Stührk experimentiert. Die beste Lachsqualität aus Norwegen gepaart mit einer feinen Dill-Note passt einfach auch hier perfekt zu meinem Rezept. Ich bin wirklich jedes Mal aufs neue begeistert und überrascht, wie vielseitig der gravad Lachs verarbeitet und eingesetzt werden kann.



Zutaten 

(für 8 bis 10 kleine Burger Buns)
100 ml warmes Wasser | 2 EL Milch | ½ Hefewürfel | 5 g Salz | 55 g Butter | 250 g Mehl | 2 Eier | ½ Bund Dill | 3 EL Sesam

Zubereitung
Gebt warmes Wasser und Milch in eine Schüssel, bröselt den Hefewürfel hinein und lasst alles gemeinsam für fünf Minuten quellen. In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Butter in einen Topf und gebt sie gemeinsam mit Salz, Mehl und Ei zu dem Hefegemisch. Verarbeitet alles zusammen zu einem glatten Teig. Hackt den Dill und knetet ihn unter den Teig. Anschießend lasst ihr den Teig an einem warmen Ort abgedeckt für eine Stunde gehen. Danach formt ihr aus dem Teig gleichmäßig große kugeln und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst die Teigkugeln unter einem Tuch noch einmal für eine halbe Stunde gehen. Heizt dann den Ofen auf 200 °C vor. Verrührt ein Ei mit zwei Esslöffeln Wasser und bestreicht die Teigkugeln mit dem Ei-Gemisch. Anschließend bestreut ihr sie mit den Sesamsamen. Backt die Burger Buns für ca. 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Zutaten 

(für die Meerrettich-Guacamole)
4 Avocados | 2 EL Zitronensaft | 70 g Meerrettich | 4 kleine Tomaten | Salz, Pfeffer

Zubereitung
Halbiert die Avocados, entfernt den Stein und schält das Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus. Verrührt die Avocado mit dem Zitronensaft und Meerrettich zu einer glatten Masse. Wascht die Tomaten, entfernt den Strunk, würfelt sie fein und hebt sie unter die Meerrettich-Guacamole. Schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

Zutaten 

(für die Lachs-Burger)
10 Burger Buns | Meerrettich-Guacamole | 100 g Rucola | 200 g Stührk gravad Lachs

Zubereitung
Burger Buns halbieren. Unterseite mit Meerrettich-Guacamole bestreichen und je nach Geschmack mit Rucola, gravad Lachs und abschließend der Oberseite des Burger Buns belegen. Je nach Bedarf mit einem Holzspieß fixieren.


Ihr seht: Die Mini-Lachs-Burger sind wirklich fix zubereitet. Einzig die Burger Buns benötigen ihre Zeit, doch das Ergebnis ist einfach köstlich. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Burger Buns vor dem Belegen auch noch mit etwas Butter in einer Pfanne auf den angeschnittenen Seiten etwas erwärmen und anbraten. So haben die kleinen Burger noch einmal eine ganz besondere Note. Aber auch komplett kalt sind sie ein Genuss!


Für mich können die nächsten schönen Anlässe in diesem Jahr also kommen, denn mit dem Rezept begeistere ich sicher meine lieben Gäste. Und, was feiert ihr als nächstes? Ich bin gespannt!

Bis dahin wünsche ich euch noch einen entspannten Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 
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