Sonntag, 17. November 2013

DIY: Adventskalender


Nur noch zwei Wochen und schon können wir wieder das letzte Kalenderblatt in diesem Jahr umblättern, den Adventskranz aufstellen und die erste Kerze anzünden. Umso mehr ist es höchste Zeit, dass die nötigen Vorbereitungen für eine gemütliche Weihnachtszeit getroffen werden. Ich habe mich an die Arbeit gemacht und meiner besseren Hälfte einen schönen neuen Adventskalender gebastelt. Im letzten Jahr überraschte ich ihn mit einem Kalender aus selbst genähten Stoffbeutelchen, den ihr hier sehen könnt. Doch dieses Mal wollte ich für etwas Abwechslung sorgen und setzte so eine einfache Idee um: Ein Adventskalender aus selbst gebastelten Geschenktütchen!


Wer noch keinen Kalender zu Hause hat und seine Lieben mit etwas Selbstgemachten überraschen möchte, der benötigt lediglich Geschenkpapier, Klebeband oder Masking Tape und ein paar Dekorationselemente. Die kleinen Geschenktüten fertigt ihr wie folgt an:


Als erstes schneidet ihr euer Geschenkpapier auf die gewünschte Größe rechteckig zu. Danach faltet ihr es zur Mitte hin, so dass sich die beiden Enden max. 1 cm überlappen (Bild 2+3). Mit Klebeband oder Masking Tape befestigt ihr das Ganze und stülpt das überstehende Klebeband nach innen um (Bild 4+5). Anschließend faltet ihr den Boden der Tüte, in dem ihr den unteren Teil des Geschenkpapiers nach oben faltet (Bild 6). Je höher ihr das ganze faltet, desto breiter wird letztlich eure Geschenktüte. Anschließend faltet ihr das nach oben umgeschlagene Stück so auseinander wie auf Bild 7 und 8 zu sehen. So erhält euer Boden langsam eine Form. Im letzten Schritt faltet ihr nur noch das Papier von oben und unten wieder zur Mitte hin und befestigt das Ganze wiederum mit Klebeband oder Masking Tape. Schon ist eure Geschenktüte fertig! 

Bevor ihr sie nun aufstülpt und befüllt, könnt ihr die Tüten noch mit schönen weihnachtlichen Masking Tape, ausgestanzten Sternen oder ähnlichen Dekorationselementen verzieren. 



Aufgehangen an einem schönen Birkenzweig, ist der Adventskalender ein wunderschöner Hingucker. Ich habe meinen Ast noch mit kleinen glitzernden Schneesternen verziert. 



Mein Männchen ist auf jeden Fall begeistert und findet es schon etwas gemein, dass er jetzt noch ganze zwei Wochen warten muss, bis er das erste Tütchen öffnen darf. Aber Vorfeude ist ja auch eine schöne Freude, nicht wahr? 



Wie gefällt euch diese Idee? Habt ihr auch einen Adventskalender selbst gestaltet? 

Mittwoch, 13. November 2013

Perfekte Apfel-Butterkeks-Gugl



Wenn die eigenen vier Wände herrlich nach gebackenen Köstlichkeiten duften, der Mann im Hause sich schon die Finger leckt und ungeduldig wartet, bis die Liebste in aller Seelenruhe das Backwerk von allen Seiten abgelichtet hat, dann ist es eindeutig "Gugl-Zeit". Ich habe ja tatsächlich etwas länger gebraucht, bis ich die kleinen Leckereien für mich entdeckt habe, aber jetzt bekomme ich immer mehr Lust die süßen Mini-Gugl zu backen und verschiedene Rezepte auszuprobieren. Da Äpfel momentan ganz oben auf meiner Muss-Ich-Essen-Liste stehen, durfte die leckere traditionelle Frucht auch dieses Mal nicht fehlen. So gab es bei uns herrliche Apfel-Butterkeks-Gugl - eindeutig ein Muss für diese Jahreszeit!


Allein der Name lies bei meiner besseren Hälfte das Wasser im Mund zusammenlaufen, so dass ich euch heute das einfache Rezept* nicht vorenthalten möchte. Neben einer Form für Mini-Gugl benötigt ihr folgende Zutaten:


Bevor es losgeht, heizt ihr am Besten euren Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vor und stellt eure Mini-Gugl-Form bereit. Dann lasst ihr eure Schokolade im Wasserbad und eure Butter in einem Topf schmelzen. Beides gebt ihr mit dem Puderzucker in eine Schüssel und verrührt alles zu einer schönen cremigen Masse. Anschließend rührt ihr das Ei und den Vanillezucker unter. Nun zerbröselt ihr eure Butterkekse (beispielsweise in einem Gefrierbeutel, damit ihr alles schön klein bekommt) und vermengt die Krümel mit dem Zucker. Danach hebt ihr das Mehl mit dem Butterkeks-Zucker-Gemisch unter die Teigmasse. Letztlich rührt ihr noch das Apfelmus ein. Nun könnt ihr euren fertigen Teig in die Guglhupfformen füllen und im Ofen ca. 15 Minuten backen.


Am besten schmecken eure Apfel-Butterkeks-Gugl, wenn sie noch warm sind und ihr sie auf fruchtig kühlen Apfelmus bettet. Noch ein wenig Zimt-Zucker darüber streuen und fertig ist der perfekte Genuss für Zwischendurch oder zum Käffchen mit Freunden. Wenn eure Gugl genauso schön hoch gegangen sind im Ofen wie meine, so dass sie letztlich gar kein typisches Loch mehr in der Mitte haben, dann lassen sich die Gugl auch wunderbar mit dem Apfelmus füllen. 


Habt ihr noch ein unschlagbares Gugl-Rezept für mich, was ich unbedingt mal ausprobieren muss?

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken!



*adaptiert nach dem Buch "Feine SchokoGugl"

Sonntag, 10. November 2013

Goodbye Autumn


Wenn aus einem trüben Wochenendstart ein schöner und teilweise sogar sonniger Tag wird, dann kann man nicht anders: Man geht raus, erfreut sich an dem kühlen Wind und selbst an dem nassen Laub, welches am weichen Waldboden zu kleben scheint. Ja, genau das habe ich gemacht. Ich ging raus, erfreute mich an diesem vermutlich letzten schönen Herbsttag diesen Jahres und machte einen kleinen Spaziergang im Wald. Ich sah den letzten bunten Blättern zu wie sie langsam zum Boden segelten. Ich lauschte dem Knistern der Bäume. Und ich atmete einmal tief die klare Luft der Natur ein. 



Ein besonderes Highlight an diesem Tag war der Anblick der Rehe, die plötzlich ein paar Meter entfernt vor mir zwischen den Bäumen auftauchten und mich genauso verwundert anschauten wie ich sie. Einmal mehr bedauere ich es, dass man genau in solchen Situationen nicht die Kamera bereit hat. Aber einmal mehr ist es schön zu wissen, dass genau solche Momente wenigstens für mich nicht vergessen sein werden. 



Habt ihr den Falter auf der Birke entdeckt? Ich sah ihn beim Vorbeilaufen am Baumstamm und war ganz fasziniert von seinen Tarnfarben. Allein seine Form hatte ihn auf mich aufmerksam gemacht, so dass ich ihn auch euch nun zeigen kann. 



Während ich nun also diese letzten Herbstfotos betrachte, freunde ich mich langsam mit dem Gedanken an, dass die Tage immer kürzer werden und ich es mir in meinen eigenen vier Wänden gemütlich machen kann. Ich bekomme Lust an Weihnachten zu denken und Lebkuchen zu naschen und würde am liebsten den ganzen Tag damit verbringen die Küche in leckerem Vanille- und Zimtduft zu tauchen oder aber mit viel Glitzer an den Fingern bereits weihnachtliche Grußkarten zu basteln. Und wisst ihr was? Genau das werde ich ab heute machen. Ich sage also: Tschüss Herbst! Und hallo du schöne Winterzeit.
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