Samstag, 15. Februar 2014
Wenn Liebe durch den Magen geht... [Herziger Orangenkuchen]
Während ich diesen Post verfasse, bin ich eigentlich gerade ganz woanders. Ich kann euch auch ganz genau sagen wo: Auf Wolke sieben! Ich schwebe also irgendwo ganz weit über meinem Sofa; den Laptop mit dem herzigen Kuchen kann ich nicht so wirklich wahrnehmen. Eigentlich dachte ich gestern, ein einfaches romantisches Abendessen anlässlich des Valentinstages mit meiner besseren Hälfte zu verbringen. Doch weit gefehlt. Mein kleiner Romantiker entführte mich tatsächlich in ein schnuckliges Hotel, fernab von dem Getummel in Berlin. Wir verbrachten die Zeit im Whirlpool, bei einem Spaziergang bei Sonnenuntergang am See und gönnten uns ein romantisches Dinner, welches ich wohl noch lange in Erinnerung behalten werde... so eine Köstlichkeit! Da fällt es mir wirklich schwer, mein kleines Valentinsgeschenk für meinen Liebsten in das rechte Licht zu rücken und hier zu präsentieren. Aber ich kann es mir schließlich nicht nehmen lassen zu zeigen, dass auch ich nicht untätig war. Ich zauberte einen süßen kleinen Kuchen mit herziger Füllung, die seine Wirkung nicht verfehlte!
Natürlich konnte ich meinen Besten nicht davon abhalten, so lange zu warten, ehe ich Fotos im passenden Licht schießen konnte. Deshalb gibt es heute ein paar Bilder weniger und auch einen viel zu kurzen Kuchen... Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Zu meinem eigenen verwundern, präsentiere ich euch heute einen Kuchen mit zwei schiefen kleinen Herzen. Ich schwöre hiermit feierlich, dass die ersten Scheiben, die wir gestern am frühen Morgen vom Kuchen abschnitten, perfekt aussahen: zwei Herzen nebeneinander. Romantischer ging es nicht! Doch je mehr Kuchenscheiben verputzt wurden, umso schiefer die zwei Herzen, die es irgendwie geschafft hatten, untereinander zu rutschen. Nichtsdestotrotz möchte ich euch das tolle Rezept nicht vorenthalten. Das Originalrezept stammt aus der aktuellen Lecker Bakery - ich habe lediglich kleine Details für meine Variante verändert.
Zunächst fettet ihr eure Kastenform sorgfältig ein und bestäubt sie mit Mehl. Heizt den Herd auf 175°Grad vor. Wascht die Orange heiß ab, tupft sie trocken und reibt dann die Schale fein ab. Anschließend presst ihr die Orange aus. Gebt nun die Butter, Zucker, Orangenschale, Vanillearoma und eine Prise Salz in eine Schüssel und verrührt alles zu einer cremigen Masse. Danach rührt ihr die Eier nacheinander unter und gebt schließlich Backpulver und Mehl hinzu. Zum Schluss rührt ihr noch kurz den Orangensaft unter. Nun halbiert ihr den Teig. Die eine Hälfte stellt ihr zugedeckt in den Kühlschrank. Die andere Hälfte färbt ihr nun mit der Lebensmittelfarbe rot (oder rosa - wie in meinem Fall) ein und gebt den Teig schließlich in die Kastenform. Backt ihn dort ca. 45 Minuten. Danach lasst euren roten Kuchen in der Form sorgfältig abkühlen und stützt ihn letztlich vorsichtig.
Für den weiteren Schritt wascht ihr die Form nun gut aus, trocknet sie ab und fettet sie erneut gut ein und bestäubt sie abermals mit Mail. Der Herd wird wieder auf 175°Grad vorgeheizt. Den roten Kastenkuchen schneidet ihr nun in gleichmäßig große Scheiben und stecht aus jeder Scheibe zwei Herzen (oder auch nur eins) mit einem Ausstecher aus. Danach gebt ihr etwas von dem hellen Teig in die Form und stellt schließlich vorsichtig eure ausgestochenen Herzen in zwei Reihen nebeneinander in den Teig. Erst danach verschließt ihr die Herzen im Kuchen, indem ihr den restlichen Teig vorsichtig an den Seiten in der Form verteilt und letztlich den oberen Teil abdeckt und glatt streicht. Nun lasst ihr das ganze nochmal für 45 Minuten backen. Keine Angst - der rote Teig wird nicht trocken, auch wenn man ihn so lange im Ofen hatte! Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, lasst ihr ihn wieder abkühlen und löst ihn aus der Form. Mit Kuvertüre verzieren - fertig ist der herzige Orangenkuchen!
Das die beiden Herzen auch mal nebeneinander standen, beweist euch übrigens ein kleines Foto bei Instagram! Dort bin ich nun seit neuestem auch unterwegs und freue mich über jeden Follower.
Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!
Freitag, 7. Februar 2014
DIY: Kleine Verpackungen für süße Schoko-Chili-Eulen
Dieser Beitrag enthält Werbung.
Noch genau eine Woche und dann ist es schon wieder soweit: Der Valentinstag steht vor der Tür! Dieser Tag ist für mich eindeutig ein Tag, an dem man nicht nur seinem Herzblatt eine kleine Freude machen sollte. Auch die besten Freunde, die Familie und auch die nette Nachbarin von nebenan freuen sich schließlich über nette Aufmerksamkeiten. Natürlich braucht es dafür eigentlich keinen speziellen Tag, doch ich denke, dass der Valentinstag jeden einmal mehr darin erinnert, dass man seinen Lieben immer wieder einmal ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Ich habe zu diesem Anlass meine neue süße Eulen-Silikonform ausgepackt und köstliche Schoko-Chili-Pralinen gegossen.
Die niedlichen Schoko-Chili-Eulen sind schnell zubereitet und benötigen neben der passenden Form lediglich folgende Zutaten:
Falls ihr genau wie ich eure Form mit weißer Schokolade verzieren möchtet, lasst ihr am besten zunächst die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Ich habe dafür lediglich 50g Schokolade benötigt. Sobald sie vollständig geschmolzen ist, könnt ihr einige Details vorsichtig ausgießen. Ich habe ein Essstäbchen verwendet, um die weiße Schokolade auf die Flügel und Augen der kleinen Eulen zu verteilen.
Anschließend könnt ihr die Zartbitter- und Vollmilchschokolade gemeinsam mit dem Chilipulver über dem Wasserbad schmelzen. Am Ende gebt ihr noch einen Esslöffel Palmin oder Kokosfett hinzu. So wird die Schokolade schön geschmeidig und glänzend. Mit der weichen Schokolade gießt ihr einfach die Formen vollständig aus und lasst sie im Kühlschrank aushärten. Ich verwende für meine Pralinen eigentlich immer Silikonformen. Auch die Eulenform macht sich perfekt, um die kleinen Köstlichkeiten letztlich herauszulösen, ohne das sie kaputt gehen oder Rückstände in der Form selbst bleiben.
Nach der Fertigstellung der Schoko-Chili-Eulen habe ich noch zwei verschiedene Verpackungen vorbereitet, um die kleinen Köstlichkeiten auch schön verschenken zu können.
Für die Variante links im Bild habe ich einfach eine kleine Klarsichttüte mit etwas Papier und Schleifenband aufgehübscht. Dazu schneidet ihr ein Stück Motivpapier in der Breite eurer Tüte rechteckig zu und faltet es einmal in der Mitte. Faltet das obere Ende eurer Klarsichttüte nach unten und stülpt euer Papier darüber. Nun könnt ihr das Ganze an der geschlossenen Seite einmal lochen und mit Schleifenband verschließen. Ich habe mein Papier noch zusätzlich mit kleinen Nieten versehen und mit einem schönen Stempel von Depot dekoriert.
Für die zweite Variante rechts im Bild benötigt ihr ein kleines Gläschen. In dieses gebt ihr etwas Seidenpapier in der Farbe eurer Wahl. Ich habe vor kurzem bei Ikea in der Papierabteilung zugeschlagen und dort das schöne rosafarbene Papier gefunden - perfekt für den Valentinstag! Sobald eure kleinen Pralinen in dem Glas ihren Platz gefunden haben, verschließt ihr es. Schneidet ein weiteres Stück Seidenpapier quadratisch zu und umhüllt damit den Glasdeckel. Mit Bakers Twine könnt ihr das ganze befestigen. Schon ist eurer kleines perfektes Valentinsgeschenk fertig!
Seid ihr auch schon in den Vorbereitungen für den Valentinstag oder verschenkt ihr an diesem Tag keine Kleinigkeiten?
Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen! Habt einen schönen Start in das Wochenende.
Bezugsquellen:
Eulenform: RBV Birkmann*
Seidenpapier: Ikea
Stempel "Made with <3": Depot
Bakers Twine: TEDi
* Sponsoring/Kooperation
Sonntag, 2. Februar 2014
Für die kalten Tage: Pikante Rote-Bete-Suppe
Schwups! Da ist der erste Monat in diesem Jahr auch schon wieder herum und ich begrüße hiermit ganz herzlich den Februar. So langsam aber sicher geht es in die heiße Phase in diesem Semester, so dass ich meine schönen Ideen erst einmal nach hinten stellen muss. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich darauf freue, wenn ich wieder etwas mehr Zeit für mich habe, um eigene kleine Projekte umzusetzen und nicht nur die, die pflichtgemäß erfüllt werden müssen. Dazu kommen noch die grauen Tage, auf die ich nun endgültig keine Lust mehr habe. Schnee im Winter - sehr gern! Doch dreckiger Matsch und dunkler Himmel sind eindeutig nicht meins. Da wünsche ich mir doch ein wenig mehr Farbe und Frühling her. Ein Grund mehr, warum ich heute eine köstliche und farben-intensive Rote-Bete-Suppe kochen musste!
Als Inspiration für das köstliche Rezept diente mir diese Grundlage, die ich jedoch ganz nach meinem Geschmack abgewandelt habe und meine eigene kleine Rote-Bete-Suppe-Kreation entstanden ist. Heraus kam eine pikante Variante, die nicht nur wärmt, sondern auch das triste Grau da draußen schnell vergessen lässt. Diesen Farbklecks im Suppentopf kann man sich einfach nicht entgehen lassen! Für etwa vier kleine Portionen - ideal als Vorspeise für euer persönliches Wintermenü - benötigt ihr folgende Zutaten:
Zunächst schält ihr die Rote Bete, Zwiebel, Ingwerknolle sowie die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel. Die Chilischote schneidet ihr am besten in kleine Ringe. Anschließend lasst ihr die Zwiebel mit Butter in einem Topf anschwitzen und gebt dann Ingwer, Chili, Kartoffeln und Rote Bete hinzu und lasst alles etwa 3-5 Minuten dünsten. Mit dem Weißwein und der Gemüsebrühe löscht ihr schließlich alles ab. Presst nun eure Orange aus und gebt den Saft mit in den Topf. Würzt nach Belieben mit Salz und Pfeffer und lasst die Rote-Bete-Suppe nun 30-35 Minuten köcheln. Umrühren ab und zu nicht vergessen!
Zum Schluss gebt ihr noch die Sahne hinzu und lasst eure Suppe noch einmal etwa fünf Minuten köcheln. Nun könnt ihr den Topf bereits vom Herd nehmen. Püriert die Suppe ordentlich mit einem Mixer. Ich selbst verwendete einen Stabmixer, mit dem ich die Suppe schön cremig bekommen habe. Vor dem Servieren könnt ihr eure Rote-Bete-Suppe noch mit Petersilie verzieren. Dazu schmeckt übrigens besonders gut knuspriges Baguette oder frisch getoastetes Brot.
Habt ihr denn auch ein Suppen-Rezept, dass an kalten Wintertagen auf keinen Fall fehlen darf?
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch schmecken!
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