Sonntag, 9. August 2015
Einfach mal ausmalen und entspannen...
Es ist Zeit für ein wenig Entschleunigung. In den letzten Wochen raste die Zeit an mir vorbei. Ein wunderbares Ereignis jagte das nächste und ich fragte mich schon währenddessen, wie ich nur einen ruhigen Gedanken fassen sollte, um all das Revue passieren lassen zu können. Auf Sansibar hatte ich die erste Gelegenheit, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Doch gleich danach ging es ja mit den nächsten Aufregungen weiter, sodass ich mich fragte, ob es nicht auch möglich wäre, im normalen Alltag mal ein wenig zu entspannen und nicht nur im Urlaub oder an freien Tagen. Klar, am Wochenende die Füße hochzulegen ist zumindest für mich momentan kein Problem. Aber was ist mit einem normalen Arbeitstag, an dem man am Abend nur allzu oft die Geschehnisse des Tages verarbeiten muss?
Umso schöner ist es also, dass sich für mich genau zu diesem Zeitpunkt die Gelegenheit bot, mal wieder etwas zu machen, was ich wohl seit meiner frühesten Kindheit nicht mehr gemacht habe: Ausmalen! Ja, ich habe ausgemalt. Jeder freie Fläche zwischen dunklen Linien füllte ich in den letzten Tagen mit Pastelltönen in grün, blau, rosa und lila. Eben das, worauf ich gerade Lust hatte. Und nein, ich kam mir nicht komisch dabei vor. Im Gegenteil: Ich hatte wirklich das Gefühl, die Zeit würde etwas langsamer laufen und ich könnte meine Gedanken ordnen.
Ausprobiert habe ich das Ganze mit dem Buch "Zauberhafte Gärten"* der Collection Art-thérapie vom Moses Verlag. Ein Buch voll mit wunderschönen Blumen, Vögeln, Gärten und anderen Natur-Szenarien, die tatsächlich zum Verweilen einladen. Immerhin möchte man die Seiten einfach nicht schwarz-weiß lassen, sondern sie in leuchtende Farbwelten verwandeln. Also raus mit den Buntstiften und los geht's!
Ich selbst habe es mir mit meinem Malbuch im Grünen gemütlich gemacht. So richtig schön auf einer Wiese, umgeben von zwitschernden Vögeln, Sonnenschein und blauem Himmel. Und natürlich mit passenden Erfrischungen und kleinen sommerlichen Snacks in Form von frischen Kirschen. Genau so kann man in Ruhe auf einer kuscheligen Picknickdecke den Gedanken nachhängen und einen sonnigen Sommertag genießen. So entspricht das zumindest meinen persönlichen Vorstellungen von einem nahezu perfekten Entspannungstag.
In Wahrheit habe ich meine allerliebste Nachbarsfreundin für ein kleines Shooting in der schwülen Mittagshitze in unserem (wirklich grünen) Hinterhof platziert, umringt mit kleinen Blümchen im Weckglas, meinem hübschen neuen Getränkespender mit kühlem Zitronenwasser und natürlich Kirschen. Die sehen im Gläschen nämlich besonders dekorativ aus, nicht wahr? Von sommerlichen Sonnenstrahlen war da übrigens keine Spur; denn diese versteckten sich hinter dicken weißen Wolken, die mich mit ihrem weißen Licht beim Fotografieren ärgerten.
Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass wenigstens meine Bilder heute zum Entspannen einladen und euch auch Lust darauf gemacht haben, mal wieder die Buntstifte übers Papier zu schwingen. Ausmalen ist eindeutig nicht nur etwas für kleine Kinder, sondern kann dabei helfen, die Gedanken mal wieder in eine ordentliche Reihenfolge zu bringen oder aber die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate ganz in Ruhe und mit einem Lächeln auf den Lippen Revue passieren zu lassen. In diesem Sinne gehe ich mal schnell meine Stifte anspitzen.
Ich wünsche euch noch einen herrlichen und entspannten Sonntag. Lasst es euch gut gehen.
Bezugsquellen:
Getränkespender: Depot
Strohhalme: Depot
Weckgläser: Butlers
Mason Jars: Blueboxtree
Geschirrtuch: Tranquillo
Übrigens steht die glückliche Gewinnerin meines kleinen Give-Aways nun fest! Jenny darf sich über das Buch "Villa König lädt ein" von Yvonne König freuen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Inspirieren lassen, liebe Jenny! Herzlichen Glückwunsch.
*Vielen lieben Dank an den moses. Verlag und Blog dein Buch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
Sonntag, 2. August 2015
DIY: Ein Aufbewahrungsglas für Bakers Twine und andere Geschenkbänder
Es ist unglaublich. Die zwei wichtigsten Ereignisse für dieses Jahr liegen nun tatsächlich hinter mir. Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet und nun auch noch meinen Masterabschluss gemeistert. Neben der Feierei für diese zwei wunderbaren Anlässe, nutze ich jetzt meine neu gewonnene Zeit vor allem für unsere eigenen vier Wände. Es gibt so einiges, was hier entrümpelt oder aufgeräumt werden müsste, denn immerhin ist in den letzten Wochen einfach zu viel liegen geblieben. In dieser Woche habe ich also damit begonnen, meinen Bastelschrank zu sortieren. Ja. Ich habe wirklich einen Bastelschrank. Also genau genommen sogar zwei - denn es handelt sich um zwei weiße Hängeschränke mit genügend Stauraum für Papier, Stempeln, Farben, Pinsel, Nieten und Geschenkbändern. Jede Menge Geschenkbändern! Normalerweise stapeln sich diese in zwei kleinen durchsichtigen Dosen, doch auch wenn man sehen kann, was sich darin befindet, so habe ich doch immer wieder das Problem genau an das eine Band zu kommen, was ich gerne hätte. Also musste eine neue Lösung her.
Vor allem meine Bakers-Twine-Rollen kullern mir regelmäßig entgegen, wenn ich den Schrank öffne. Oder aber genau das eine Garn, was ich zum Verpacken von Geschenken oder zur Dekoration verwenden möchte, befindet sich ganz unten im Geschenkbandchaos, sodass sich erst einmal einen großer bunter Berg mit Bänder dekorativ neben meiner Geschenkpapierrolle bildet, ehe ich mit der eigentlichen kreativen Umsetzung meiner Idee loslegen kann.
Deshalb habe ich mir nun ein praktisches Aufbewahrungslas genau für dieses Problem gezaubert. Um so etwas selbst zu kreieren, benötigt ihr lediglich ein gut ausgewaschenes (ehemaliges Soßen-)Glas mit Schraubverschluss, einen Nagel, einen Hammer und etwas Sprühfarbe. Schon kann es mit der Umsetzung meiner Idee losgehen. Ihr verschließt zunächst das Glas mit seinem Deckel. Anschließend nehmt ihr Hammer und Nagel zur Hand und schlagt damit vorsichtig in die Mitte des Deckels ein Loch. Sollte das Loch zu klein sein, schlagt ihr genau daneben noch ein oder zwei weitere, bis ein großes Loch entsteht. Schon ist die eigentliche Arbeit auch schon vollbracht.
Da ich die Farbe meines Glasdeckels nicht mochte, habe ich ihn im nächsten Schritt mit etwas Lackfarbe gesprüht und trocknen lassen. Danach konnte ich dann mein Glas mit dem Garn füllen. Dabei habe ich immer etwas Faden von der jeweiligen Rolle raushängen lassen. Genau diese Enden könnt ihr nämlich nun im letzten Schritt von unten durch euren Deckel fädeln, dann das Glas verschließen und schon ist die Aufbewahrung für die Bakers Twines fertig! So muss man nun nicht mehr erst alle Rollen aus dem Glas oder der Bastelkiste holen, bis man ganz unten seine Lieblingsfarbe entdeckt.
Wofür verwendet ihr eigentlich euer Bakers Twine am liebsten? Ich persönlich verwende es eigentlich bei fast jeder Gelegenheit - sei es, als Band für Geschenkanhänger oder aber komplett als Verschluss für das in Packpapier gewickelte Geschenk. Am liebsten ja in Kombination mit ein paar frischen Blumen... Ohne die geht bei mir bekanntlich ja (fast) nichts.
Ich bin gespannt, wie euch meine kleine Idee gefällt. Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß beim Nachmachen und noch einen herrlichen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.
Sonntag, 26. Juli 2015
Das perfekte Sommer-Dessert: Frozen Joghurt mit Melone
So langsam wird es auf meinem Blog ganz schön kalt, nicht wahr? Aber ich bin ganz ehrlich: Im Sommer bleibt mein Backofen meistens kalt, wenn es um süße Speisen geht. So gern ich auch Kuchen, Cupcakes und Törtchen esse, so mag ich es zu dieser Jahreszeit doch lieber fruchtig-süß und vor allem frostig. Deshalb kreiere ich auch immer wieder neue Rezepte rund um Eis, was ich ganz einfach ohne Eismaschine zubereiten kann. Das wäre ja eindeutig noch so ein hübsches Gerät, was sich in meiner Küche so richtig wohlfühlen würde... Ich hoffe, der Weihnachtsmann liest hier mit! Dann kann ich mich schon mal auf den nächsten Sommer freuen. In diesem aber experimentiere ich einfach mal weiter und freue mich sehr, dass die meisten meiner Kreationen auch gelingen. So wie heute. Denn heute gibt es Frozen Joghurt mit Melone!
Am Freitag bin ich in den Supermarkt gestiefelt mit dem Vorhaben, mich von irgendeiner köstlichen Frucht allein vom Anblick verführen zu lassen. Klar war, dass ich Frozen Joghurt zaubern möchte, aber noch nicht, welche Zutat darin die Hauptrolle spielen sollte. Verrückt war, dass mir die Entscheidung im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände fiel. Einer andere Kundin suchte sich gerade eine Honigmelone aus, als ihr plötzlich fast die Hälfte der hübsch aufgestapelten Früchte ihr entgegen purzelten. So hielt ich nur meine Hände auf, fing zwei der schönen gelben Melonen und die Wahl war getroffen.
Zu den Melonen gesellten sich dann noch Mandeln, Joghurt und Sahne in mein Einkaufskörbchen. Und natürlich Blumen. Denn frische Blumen sind einfach ein Muss in heimischen Wohnzimmer. Und im Bad. Und im Flur. Und in der Küche. Keine Angst, nur zur Dekoration und nicht zum Essen! Das Rezept für den Frozen Joghurt beinhaltet keine einzige Blume, versprochen. Für vier bis sechs Portionen (je nach Größe eurer Dessertschälchen oder Weckgläser) benötigt ihr lediglich folgende Zutaten.
Entfernt die Schale der Melone und schneidet das Fruchtfleisch in grobe Würfel. Gebt die Melonenwürfel gemeinsam mit dem Puderzucker, Sahne, Joghurt, Milch und dem Mark einer Vanilleschote in den Mixer oder püriert alles mit einem Stabmixer zu einer glatten Masse. Anschließend füllt ihr den Melonen-Joghurt in eine flache Form und lasst alles etwa 2 1/2 Stunden in den Gefrierschrank. Schlagt nach der Zeit die Masse wieder mit einer Gabel oder dem Handrührer auf niedriger Stufe auf und gebt alles wieder für etwa eine Stunde in den Gefrierschrank. Wiederholt das Aufschlagen und lasst anschließend den Joghurt vollständig gefrieren.
Vor dem Servieren schneidet ihr noch etwas Melone in kleine Stücke. In einer Pfanne könnt ihr die Mandeln gemeinsam mit dem Zucker goldbraun rösten. Gebt den Frozen Joghurt in ein Gefäß, streut die Melonenstückchen und die Mandeln darüber und schon ist das perfekte Sommer-Dessert auch schon fertig!
Angerichtet in einem Weckglas mit etwas Bakers Twine sieht der Frozen Joghurt besonders schön aus. Ich habe zusätzlich noch ein paar Holzlöffel mit dem Garn dekoriert - natürlich farblich passend zur Melone. So passt es auf einer schön gedeckten Sommertafel auch noch perfekt zu den frischen Blumen.
Ich bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Auf was könnt ihr denn im Sommer absolut nicht verzichten? Ich freue mich auf eure Tipps und bin gespannt, womit ihr mich verzaubern könnt.
Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.
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