Sonntag, 22. Mai 2016
Für die warmen Mai-Tage: Süße-Früchtchen-Eis am Stiel
Ist es nicht herrlich, wenn man am Samstag auf dem Markt spazieren geht und einem schon von weiten ein süßlich-fruchtiger Duft in die Nase weht? Die Erdbeerzeit ist doch wirklich großartig und ich befürchte stark, dass ich in den nächsten Wochen mich kaum von anderem Obst ernähren werde. Die kleinen Früchtchen sind aber auch einfach zu lecker, nicht wahr? Und darüber hinaus auch noch so wunderbar vielseitig einsetzbar. Egal, ob im Kuchen, im Cupcake, als Kompott, in der Marmelade oder im Eis... Ich liebe es! Und genau aus diesem Grund habe ich mir letzte Woche spontan eine neue Eisform gekauft, einen guten Kilo frischer Erdbeeren und schmiss meinen Mixer an. Herausgekommen ist ein Eis am Stiel mit jeder Menge fruchtig-süßem Geschmack.
Mein erstes Eis am Stiel in diesem Jahr bestand komplett aus pürierten Erdbeeren und ich genoss es einfach in vollen Zügen. Allerdings war mir das ganze optisch noch nicht genug, sodass ich mit weiteren Früchten herumexperimentierte. So wanderten Blaubeeren, Himbeeren und Bananen in unserem Gefrierschrank, bis ich die für mich schönste Variante gefunden hatte: Erdbeeren, Honigmelone und Kiwi!
Allein die Farben dieser leckeren Früchte harmonieren ja wirklich perfekt zusammen, aber auch die geschmackliche Kombination hat mir sehr gefallen. Wie das ganze nun funktioniert? Ganz einfach! Neben einer geeigneten Eisform und Holzstielen benötigt ihr 400 g Erdbeeren, 200 g Honigmelone und 4 bis 5 Kiwis.
Wascht zunächst die Erdbeeren und entfernt das Grün. Schält die Kiwis und würfelt sie in grobe Stückchen. Schält die Honigmelone, entfernt die Kerne und schneidet das Fruchtfleisch ebenfalls in Würfel. Anschließend püriert ihr die Früchte nacheinander entweder mit dem Mixer oder dem Pürierstab. Verteilt zunächst das Erdbeerpüree in eure Eisform und stellt sie für 30 Minuten in den Gefrierschrank. Anschließend schichtet ihr das Melonenpüree auf der Erdbeerschicht und lasst es für weitere 30 Minuten gefrieren. Zum Schluss gebt ihr das Kiwi-Püree hinzu und steckt die Holzstiele hinein. Lasst das Fruchteis am besten über Nacht gefrieren und genießt es am nächsten Tag!
Wenn das nicht das einfachste selbstgemachte Eis der Welt ist, dann weiß ich auch nicht. Gerade bei solch warmen Tagen wie heute möchte man ja nicht allzu lang auf seine Abkühlung warten, nicht wahr?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Genießen und einen herrlich sonnigen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.
Sonntag, 15. Mai 2016
Welch eine Blütenpracht im sonnigen Mai
Es blüht, es grünt und es strahlt in weiß und rosa. Ich bin verzückt von diesem Frühling - das kann ich tatsächlich gar nicht genug erwähnen. Jeden Sonnenstrahl habe ich ausgiebig genossen und in meinem Herzen gespeichert, um dem nächsten Kälteeinbruch mit warmen Erinnerungen zu trotzen. Die letzten Wochenenden haben wir mit ausgiebigen Spaziergängen am Rande Berlins verbracht und da ich dabei einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen bin - dem Ablichten der Natur in all ihren schönen Details - muss ich euch heute einfach mit ein paar blumigen Fotos bombardieren. Wenn schon mein Instagram-Account derzeit ganz schön erblüht, darf der Blog ja nicht leer ausgehen...
Am vergangenen Samstag entdeckten wir mal wieder eine neue schöne Ecke mitten in Berlin - die Japanische Kirschblütenallee. Als ich bei Rebecca ein Foto dazu entdeckte, war es glatt um mich geschehen! Ich schnappte mir meinen Mann und überredet ihn zu einem ausgedehnten Spaziergang unter rosa Blüten in ihrer vollsten Pracht. Zugegeben: Für ihn gibt es sicherlich spannenderes im Leben, als seiner Frau beim fröhlichen Hin- und Herhüpfen zwischen Kirschblütenbäumen zu beobachten, aber was macht man nicht alles für seine Liebsten.
Letztlich musste aber auch mein Mann musste zugeben, dass dieses Fleckchen Erde mitten in Berlin absolut sehenswert ist und obendrein eine Besonderheit. Hier fühlte man sich wirklich nicht mehr wie in der Hauptstadt, sondern konnte für einen langen Moment abschalten und einfach nur ausgiebig den Tag genießen.
Und das Beste: Neben unendlich vielen Blütenfotos ist auch ein hübsches neues Profilbild für mich entstanden. Ein kleiner Meilenstein in der Geschichte meines Blogs sozusagen, denn nach über drei Jahren wurde endlich das winzig kleine dunkle Selbstportrait von mir abgelöst und passt damit doch gerade perfekt zu dem heutigen Beitrag, nicht wahr?
In diesem Sinne wünsche euch noch einen herrlichen Pfingstsonntag - dem kühlen Tag zum Trotz! Lasst es euch gut gehen.
Sonntag, 8. Mai 2016
Fruchtig-süßer Rhabarber-Erdbeer-Crumble mit Vanille
* Dieser Beitrag enthält Werbung für Hagen Grote
Ich bin verliebt in diesen Frühling. Endlich strahlt die Sonne in ihrer vollen Kraft, die Bäume blühen in herrlichen Farben und auf dem Markt duftet es nach den leckersten Früchten. Kein Wunder, dass ich in dieser Woche nicht an der Stiege Erdbeeren vorbeigehen konnte und auch ein paar frische Stangen Rhabarber in meinen Einkaufskorb wanderten. Meine persönliche Mission für den schönen Vatertag am vergangenen Donnerstag lautete nämlich: Mache es dir mit einem köstlichen Crumble und einer großen Kugel Vanilleeis gemütlich und lasse es dir gut gehen! Gesagt, getan.
Einen Crumble durfte ich das erste Mal in meinem Leben im wunderschönen Irland genießen. In der Zeit absolvierte ich ein Praktikum auf der grünen Insel - drei Monate, die ich wohl niemals vergessen werde. Damals hatte mich die Mutter meiner damaligen Chefin Lucy auf ihr heimeliges Cottage eingeladen und während wir an einem sonnigen Herbsttag die schöne Landschaft des Landes genossen, zauberte sie uns am Nachmittag einen "Crumble with berries, apples and clotted cream". Als ich den ersten Löffel dieser süßen Speise auf meiner Zunge schmeckte, war es sofort um mich geschehen. Crumble gehörte von da an zu meinem liebsten Dessert und ich bereite es auch heute noch nach dem Ursprungsrezept von Lucys Mum zu. Das Einzige, was ich im Rezept meines heutigen Frühlingscrumble ausgetauscht habe, sind die Früchte. Während ich die süße Speise normalerweise eher zu kalten Jahreszeiten zubereite und dabei gemischte wilde Beeren und Äpfel verwende, zauberte ich nun aus Erdbeeren und Rhabarber eine ebenso köstliche Variante, die mich absolut dahin schmelzen ließ.
Da ich nun schon so viel von diesem leckeren Rezept geschwärmt habe, kann ich es euch natürlich auch nicht länger vorenthalten. Für vier kleine Auflaufschalen* (Ø 12 cm) benötigt ihr folgende Zutaten:
Zutaten:
300 g Erdbeeren | 200 g Rhabarber | 1 TL Zucker | 2 Vanilleschoten | 140 g weiche Butter | 100 g Mehl | 100 g Zucker
Für eine große Auflaufform verdoppelt ihr die Menge einfach.
Zunächst wascht ihr die Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet sie in grobe Würfel. Wascht den Rhabarber, entfernt holzige Enden und schält die einzelnen Stangen, indem ihr die Fäden mit einem scharfen Messer abzieht. Schneidet den Rhabarber danach ebenfalls in grobe Stückchen. Gebt die Fruchtstücke gemeinsam mit dem Mark einer Vanilleschote, 2 EL Wasser und 1 TL Zucker in einen Topf. Lasst alles gemeinsam kurz aufkochen, bis sich etwas Sud gebildet hat. Nehmt den Topf vom Herd und gießt etwas Flüssigkeit ab. Heizt dann den Ofen auf 200°C vor.
Für die Streusel vermengt ihr Zucker und Mehl miteinander und gebt anschließend die Butter in Flocken und das Mark der Vanilleschote hinzu. Verknetet die Masse zu groben Streuseln. Verteilt nun euer Erdbeer-Rhabarber-Gemisch in eure Auflaufschalen und verteilt anschließend die Streusel gleichmäßig darüber. Stellt die Schalen auf die mittlere Schiene in den Ofen und backt den Crumble ca. 15 Minuten, bis die Streusel schön goldbraun gebacken sind. Anschließend noch warm servieren.
Kleiner Tipp von mir: Zum warmen Crumble passt am besten eine Kugel Vanilleeis oder auch die traditionelle "Clotted Cream" - also halb geschlagene süße Sahne. Ein Genuss!
Übrigens muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich bei meinem Rezept ein klitzekleines bisschen für euch geschummelt habe. In dem Crumble, den ihr auf den Bildern seht, ist nämlich gar kein Vanilleschotenmark. Stattdessen habe ich fein gemahlene Tahiti Vanilleschote von Hagen Grote* ausprobiert und freute mich sehr über das intensive Aroma. Ich befürchte, diese kleine feine Zutat wird künftig noch ganz anderen Rezepten den letzten Schliff verleihen... Köstlich!
Und, habt ihr auch schon mal einen Crumble gemacht? Welche süßen Früchtchen dürfen denn da für euch auf keinen Fall fehlen? Ich werde heute in jedem Fall die letzten Erdbeeren und noch zwei Stangen Rhabarber zu Crumble verarbeiten... Beim Anblick der Fotos bekomme ich nämlich gleich schon wieder Lust auf die süße Leckerei. Lucys Mum sei Dank!
Bezugsquellen:
Obst-/Gemüsekorb aus Olivenholz: Hagen Grote*
Tartelette-Förmchen: Hagen Grote*
Löffel: Xenos
Geschirrtuch in weiß: Flohmarkt
Geschirrtuch in grau: Strauß Innovation
Ranunkeln: Von meinem Lieblingsblumenladen "Kleine Rose"
* Vielen Dank an Hagen Grote für die schöne Zusammenarbeit. Konzept, Rezept und Umsetzung stammen von mir. Meine Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt wie immer meine eigene.
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