Sonntag, 9. Juli 2017

Aus dem Ofen: Gebackener Mango-Gemüse-Reis mit Joghurt-Dip


So langsam frage ich mich ja, ob sich der Juli auch noch von seiner besonders sonnigen Seite präsentieren kann, oder ob wir hier in Berlin uns einfach damit zufrieden geben müssen, dass der Herbst bereits eingetroffen ist. Wer in der letzten Woche meine Stories bei Instagram gesehen hat, weiß sicherlich inzwischen, dass gerade für uns gutes Wetter von Vorteil wäre. Denn in unserem künftigen Zuhause gab es aufgrund von heftigem Regenfall, den es so das letzte mal vor über hundert Jahren in der Region gegeben hat, sowohl überschwemmte Straßen als auch Neubauten. Da können wir von Glück reden, dass wir uns mit unserem Eigenheim gerade noch im Rohbau befinden und wir nun einfach darauf warten müssen, dass die Steine trocknen. 




Noch gebe ich die Hoffnung auf einen ordentlichen Sommer also nicht auf und hole mir stattdessen wenigstens weiterhin jede Menge passender sommerlicher Gerichte auf den Teller. Denn auf die Früchte der Sommermonate freue ich mich tatsächlich immer am meisten. Die Auswahl ist groß und da wundert es mich jedes Mal, dass ich in der Obstabteilung meist doch eher zu den altbekannten Leckereien greife. Der Fantasie in der Küche sind dagegen keine Grenzen gesetzt und deshalb habe ich mal wieder die Mango in einem neuen herzhaften Gericht untergebracht. Die gelbe Frucht gibt es heute in Kombination mit Reis, buntem Gemüse und Fetakäse direkt aus dem Ofen. Köstlich, versprochen!


Zutaten (für 4 Portionen)
1 kleine Zucchini | 2 Möhren | 1 Mango | 150 g Kirschtomaten | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 250 g Reis | 500 ml Gemüsebrühe | 1 EL Olivenöl | 75 g Fetakäse | 400 g Naturjoghurt | 1/2 Zitrone | 3 Frühlingszwiebeln | Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Wascht die Zucchini und schneidet sie in Viertel. Schält die Möhren und schneidet sie in Streifen. Zieht Zwiebel und Knoblauch ab und hackt beides in kleine Würfel. Die Mango schält ihr ebenfalls und schneidet das Fruchtfleisch in Stücke. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. 
Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und dünstet Zwiebeln und Knoblauch darin glasig. Anschließend gebt ihr Zucchiniwürfel und Möhrenscheiben hinzu und dünstet alles gemeinsam etwa fünf Minuten. Anschließend gebt ihr den Reis zusammen mit 1 Esslöffel Paprikapulver hinzu und mischt es etwa zwei Minuten unter das Gemüse. Anschließend löscht ihr den Reis mit Gemüsebrühe ab. Lasst alles etwa 10 Minuten köcheln, bis der Reis aufgequollen ist. Gebt dann Mango und Tomaten hinzu und würzt alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Gebt den Mango-Gemüse-Reis in eine ofenfeste Form. Schneidet den Fetakäse in Würfel und streut ihn über den Reis. Anschießend backt ihr den Mango-Gemüse-Reis im vorgeheizten Ofen bei 200°C für etwa 10 bis 15 Minuten, bis der Fetakäse leicht gebräunt ist.
In der Zwischenzeit bereitet ihr den Joghurt-Dip vor. Gebt Joghurt, den Saft der Zitrone, Paprikapulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack in eine Schüssel. Schneidet die Frühlingszwiebel in Ringe und hebt ihn unter den Joghurt. Wenn euer Mango-Gemüse-Reis fertig ist serviert ihr ihn mit dem Joghurt-Dip.


Übrigens: Wenn ihr eine Pfanne habt, die ihr direkt in den Ofen stellen könnt, dann müsst ihr den Mango-Gemüse-Reis natürlich nicht in eine ofenfeste Form umfüllen. Um ihn für Gäste schön anzurichten, könnt ihr den Reis aber auch auf kleine Formen umfüllen. So ist er gleich portioniert und ist auch ein schöner Hingucker auf dem Teller.


Ich mag auf jeden Fall die süß-fruchtige Note, die die Mango dem Gemüse-Reis verleiht. So hat man den Sommer direkt auf dem Teller und außerdem ein leichtes Gericht, was auch an warmen Tagen eine gute Figur macht.

Was ist denn eure liebste Sommerfrucht? Und was zaubert ihr damit am liebsten? Ich lasse mich gerne inspirieren und bin gespannt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlich entspannten Sonntag.

Sonntag, 2. Juli 2017

Sommerlicher Quinoa-Rote-Beete-Salat mit Orange und frischer Minze



Auf geht es mit einem großen Schritt hinein in den Juli. Verrückt, wie schnell dieses Jahr wieder an uns vorbei rast, nicht wahr? Eben erst suchte ich im Garten meiner Großeltern noch nach den bunten Ostereiern und schon saß ich in der prallen Sommersonne mitten in Portugal am Strand und lauschte den Worten der Standesbeamtin, die zwei Liebende mit den Füßen im Sand traute. Wie bereits im letzten Post erwähnt, war ich eine Woche in Portugal. Dort ließen wir uns die Sonne auf die Köpfe scheinen und waren vor allem mit einem beschäftigt: Hochzeitsvorbereitungen! Die liebe Cousine meines Mannes und ihr Freund gaben sich hier das Ja-Wort und die gesamte Familie und der große Freundeskreis der beiden feierte mit ihnen. Es war so wie man sich eine Strandhochzeit einfach nur vorstellen konnte: Türkises Meer im Hintergrund, ein mit Olivenzweigen geschmückter Trauungsbogen und darunter zwei, die den Rest ihres Lebens nun als Ehemann und Ehefrau verbringen werden. Klar, dass ich da mehr als eine Freudenträne vergießen musste... Hach! 



Das besonders Schöne an dieser Hochzeit im Süden: Ich habe euch auch etwas mitgebracht! Denn am Abend gab es natürlich auch das passende Buffet zu einer Hochzeit am Strand, welches mich persönlich so sehr inspiriert und begeistert hat, dass ich ein kleines Gericht davon sofort selbst ausprobieren musste. Den köstlichen Quinoa-Salat mit Rote Beete und Orange gab es nämlich neben allerlei Köstlichkeiten vom Grill und weiteren frischen Snacks direkt neben dem rauschenden Meer. Und weil ich sowohl von der Farbe als auch vom Geschmack so angetan war, probierte ich das Gericht zu Hause gleich mal selber aus. Was soll ich sagen? Der Salat kann sich sehen und schmecken lassen, sodass ich das Rezept sofort mit euch teilen möchte.






Zutaten (für 4 Portionen)
300 g Quinoa | 4 Rote Beete (bereits gekocht, vakuumiert) | 4 Orangen | 1 Bund Minze | 1 1/2 EL Olivenöl | Salz, Pfeffer

Gebt die Quinoa in ein feines Sieb und spült es mit Wasser ab. Gebt sie dann in einen Topf und bedeckt sie mit doppelt so viel Wasser. Lasst die Quinoa bei kleiner Hitze etwa zehn Minuten köcheln und anschließend noch einmal so lange bei ausgeschalteter Flamme quellen, bis alle Körner das Wasser aufgesogen haben, aber noch möglichst bissfest sind. Lasst die Quinoa kurz abkühlen. In der Zwischenzeit schneidet ihr die rote Beete in kleine Würfel. Schält die Orange und schneidet das Fruchtfleisch ebenfalls in kleine Stücke. Wascht die Minze ab und hackt die Blätter fein. 
Anschließend gebt ihr Rote Beete, Orange und Minze zu der Quinoa. Vermengt alles gut miteinander, sodass der Salat die schöne pinke Farbe erhält. Würzt ihn schließlich noch mit Olivenöl, Salz und Pfeffer gut ab. Fertig ist euer sommerlicher Quinoa-Rote-Beete-Salat! 




Zu dem Salat passt beispielsweise Fisch vom Grill oder auch zu frischem Baguette sehr gut. Wer noch etwas Crunch im Salat benötigt, kann zusätzlich noch ein paar gehobelte Mandeln unter die Quinoa mischen. 



Ich hoffe, euch gefällt dieser herrliche Farbklecks auf dem Teller. Welche Sommersalate dürfen bei euch im Juli nicht fehlen? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Rezepte und wünsche euch noch einen herrlichen Start in den neuen Sommermonat. 

Sonntag, 25. Juni 2017

Sommer-Pasta: Tagliatelle mit hausgemachtem Mango-Basilikum-Pesto


Hallo und willkommen zurück! Nach knapp zwei Wochen Sommerpause im Leben 1.0 und hier auf dem Blog freue ich mich regelrecht, heute mal wieder in die Tasten zu hauen, um euch ein neues leckeres Rezept zu präsentieren. Dabei muss ich zugeben, dass das ganze eigentlich gar nicht so geplant war. Eigentlich wollte ich euch während meiner Abwesenheit gleich mit zwei schönen Ideen überraschen - einem Rezept und einer kleinen sommerlichen DIY-Idee. Beides ging jedoch völlig nach hinten los, sodass ich völlig frustriert einfach alles stehen und liegen ließ und die Umsetzung meiner Ideen noch eine Weile warten musste. In der Zwischenzeit habe ich euch bei Instagram nach Portugal mitgenommen und euch in den Stories ein wenig von meiner Reise berichtet. Eine Kleinigkeit habe ich euch aus diesem schönen Land auch mitgebracht - aber davon bekommt ihr dann in einem anderen Beitrag mehr zu lesen.



Heute präsentiere ich euch erst einmal ein leckeres sommerlich leichtes Rezept, welches eigentlich schon vor einigen Wochen den Weg auf meinen Blog finden sollte. Doch beim ersten geplanten kleinen Shooting wollte dann gar nicht so klappen wie ich es wollte. Das Licht stimmte nicht, die ausgewählten Schüsselchen und anderen Foodprops wollten nicht so recht zum Geschirrtuch passen und bei der Nachbearbeitung mit Lightroom fummelte ich so lange an den Reglern rum, bis die Bilder völlig unbrauchbar wurden und ich sie absolut nicht mit euch teilen wollte. Ich glaube, spätestens da wurde es höchste Zeit für mich, um eine Urlaubspause einzulegen... 


Gesagt, getan. Die Woche in Portugal war zwar absolut anstrengend und von hochzeitlichen Vorbereitungen dominiert, aber sie half mir dennoch, um mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen, sodass ich mich gestern erneut an den Herd stellte, meine neuen Teller von unserer Reise auspackte und vor der Kamera platzierte. Und siehe da: Ich bin wieder zufrieden mit meinem fotografischen Werk, sodass ich euch heute endlich von meinem Mango-Basilikum-Pesto berichten kann. 




Das Rezept entstand eigentlich eher spontan, als ich im Supermarkt nebenan sehr reife Mangos ergatterte, die unbedingt aufgebraucht werden mussten. Da ich keine Lust hatte, allzu lange mit der Zubereitung unseres Abendessens zu verbringen, entschied ich mich für ein schnelles Pesto, was ich einfach kurz zusammen mixte und schließlich unter frische Tagliatelle rührte. Das Ergebnis war ein fruchtig-frisches Mango-Pesto, was ich euch für diesen Sommer einfach nicht vorenthalten möchte.


Zutaten (für 2 Portionen)
300 g Tagliatelle | 1 Mango | 2 Bund Basilikum | 50 g Parmesan | 1-2 EL Sonnenblumenöl | 1 Knoblauchzehe | 2 Msp. Chilipulver | Salz, Pfeffer

Kocht die Tagliatelle nach Packungsanweisung im Salzwasser al dente. Schält die Mango, entfernt den Kern und schneidet das Fruchtfleisch in grobe Stücke. Wascht das Basilikum, zupft die Blätter von den Stielen und gebt sie gemeinsam mit den Mangostücken in eine hohe Schüssel. Schneidet die Knoblauchzehe in feine Würfel und gebt sie mit Öl und Parmesan ebenfalls in die Schüssel. Püriert alle Zutaten mit einem Rührstab zu einer glatten Masse und schmeckt es mit Chilipulver, Salz und Pfeffer je nach Geschmack ab. Hebt das Mango-Pesto unter die frisch gekochten Tagliatelle und serviert sie mit einigen Basilikumblättchen und Parmesan.


Neben der fixen Zubereitung des Mango-Basilikum-Pestos gefällt mir besonders die fruchtige Note. Diese passt einfach perfekt zum Sommer und eignet sich damit auch sehr gut als Gastgeschenk oder Mitbringsel zur nächsten Gartenfeier. 

Welches ist denn euer liebstes Pesto-Gericht? Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen und wünsche euch noch einen herrlich entspannten Sonntag.
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