Donnerstag, 17. Juni 2021

Poké Bowl mit Räucherlachs und Tahini-Sauce


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Es ist angerichtet! Bei den sommerlichen Temperaturen vor der Haustür ernähre ich mich derzeit vor allem von frischer Wassermelone und Erdbeeren. All die Leckereien dieser Jahreszeit lasse ich mir wirklich ungern entgehen, so viel steht fest. Doch gerade am Ende des Tages habe ich liebend gern etwas deftiges auf meinem Teller - gern lauwarm und mit der richtigen Würze, die so einen Sommerabend perfekt abrundet. Eine Poké Bowl kommt mir da gerade recht, denn die kann man auch super vorbereiten und nach einem anstrengenden Tag im viel zu heißen Büro oder nach dem Sonnenbaden entspannt genießen. 




Wusstet ihr bereits, dass die "Poké Bowl" einen hawaiianischen Ursprung hat? Um diesen Food-Trend sind wir in den letzten Jahren tatsächlich kaum vorbei gekommen. Überall findet man verschiedene köstliche Variationen, die das Foodie-Herz höher schlagen lassen. Rein kommt, was schmeckt - Hauptsache, es ist zum größten Teil "Poke", also "in Stücke geschnitten", was sich vor allem auf den rohen Fisch bezieht, der klassischer Weise für dieses Gericht verwendet wird. Dieser wird meist gemeinsam mit Reis, Gemüse und Dressing serviert. In meinem Rezept habe ich ebenfalls geschnibbelt, jedoch nur das Gemüse. Denn den feinen Räucherlachs von Stührk* habe ich lieber als leckeren Hingucker zu kleinen Röschen gerollt, sodass er in der prall gefüllten Schüssel wunderbar zur Geltung kommt. Er ist es schließlich auch, der das Gericht aufgrund seines kräftigen Raucharomas neben der würzigen Tahini-Sauce schön abrundet.



Mit dem feinen Räucherlachs von Stührk habe ich euch ja schon so einige leckere Rezept-Varianten gezeigt. Dieses Mal habe ich die zarten Scheiben aus Norwegen tatsächlich zum ersten Mal mit einer neuen kulinarischen Note verheiratet und finde, dass der Lachs wieder einmal beweist, dass er sich wunderbar vielfältig genießen lässt. Seinen kräftigen Geschmack verdankt er einer ausgewogenen Kombination aus feinen Buchen- und Erlenhölzern, die  beim traditionellen Räuchern zum Einsatz kommen. Die kalten, klaren Meere Norwegens verleihen dem Lachs die besten Lebensbedingungen und letztlich seine hervorragende Qualität. Aus diesem Grund trägt er auch das Herkunftssiegel "Seafood from Norway", welches für hochwertige Seafood-Produkte aus Norwegen steht.



Poké Bowl mit Räucherlachs und Tahini-Sauce

Zutaten (für 2 Personen)

Bowl: 4 Lauchzwiebeln | 4 große Möhren | 1 EL ÖL | 150 g Erbsen (TK) | 50 g Erdnüsse | ½ Salatgurke | 200 g Basmatireis | 150 g Stührk feinster Lachs geräuchert

Tahini-Sauce: 100 g Tahin (Sesammus) | 100 ml Wasser | 1 große Knoblauchzehe | ½ Bund Petersilie | 1 ½ Limetten | Salz, Pfeffer


Zubereitung

  1. Für die Tahini-Sauce Knoblauch schälen und pressen. Blätter der Petersilie abzupfen und fein hacken. Limette auspressen. Sesammus mit Wasser, Knoblauch, Petersilie und Limettensaft zu einer flüssigen Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Ofen auf 220 °C vorheizen.
  3. Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden.
  4. Weißen und grünen Teil der Lauchzwiebeln getrennt voneinander in feine Ringe schneiden.
  5. Möhrenstücke und weißen Teil der Lauchzwiebeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit etwas Öl sowie Salz und Pfeffer marinieren und schließlich etwa 20 Minuten im Ofen garen.
  6. In der Zwischenzeit Gurke waschen und in grobe Stücke schneiden. Erdnüsse grob hacken.
  7. Reis nach Packungsanweisung im Salzwasser zubereiten und anschließend zur Seite stellen.
  8. In einem kleinen Topf Wasser zum Kochen bringen und darin die Erbsen etwa 8 Minuten garen. Anschließend in einem Sieb abgießen.
  9. Reis in zwei Schüsseln verteilen. Darauf Möhren, Lauchzwiebeln, Gurke, Erbsen, Erdnüsse und Räucherlachs gleichmäßig anrichten. Mit Tahini-Sauce servieren.

Kleiner Tipp: Sowohl die Tahini-Sauce als auch der Reis lassen sich schon sehr gut am Vortag zubereiten. So könnt ihr am nächsten Tag ganz in Ruhe alle weiteren Zutaten verarbeiten und die leckere Poké Bowl schnell genießen.


Ich für meinen Teil träume mich bei den heißen Temperaturen nun am besten schnell an die rauen Küsten Norwegens und stelle mir den erfrischenden Wind vor, der mir durch die Haare weht. Beim Träumen hilft auch ein bisschen das Verputzen meiner Poké Bowl, da bin ich mir sicher.


Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren! Lasst es euch gut gehen.



*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 

Sonntag, 28. März 2021

Zum Osterbrunch: Blätterteig-Türmchen mit Guacamole und gravad Lachs

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Oh du leckere Osterzeit! Vom Hefezopf über Spiegeleier-Muffins bis hin zu Karottenkuchen in Hasenform - das Netz quillt gerade wieder über vor süßen Leckereien, die an den Osterfeiertagen vernascht werden wollen. Auch ich kann bei der Vielzahl von Naschereien kaum widerstehen. Aber Ostern kann nicht nur süß, sondern auch wunderbar herzhaft schmecken. Wer an dieser Stelle an die typisch gefüllten oder hartgekochten Ostereier denkt, braucht eindeutig mal ein bisschen neue Inspiration für die Ostertafel, nicht wahr? Wie gut, dass ich heute meine kleinen Blätterteig-Türmchen mit Guacamole und feinem gravad Lachs von Stührk mitgebracht habe. Die machen nicht nur optisch eine gute Figur, sondern sind auch geschmacklich ein Highlight zum Osterfest.



Kurz vor den Feiertagen, zum Beispiel für den Osterbrunch mit den Lieben, bin ich immer wieder auf der Suche nach schönen Fingerfood-Ideen, die sich mit wenigen Handgriffen schnell umsetzen lassen. So stieß ich über Pinterest auf die kleinen selbstgemachten Blätterteig-Türmchen, die man nach Belieben befüllen und dekorieren kann. Ich entschied mich kurzerhand für eine einfache Avocado-Creme, die in Kombination mit dem gravad Lachs von Stührk jedes noch so nett angerichtete und gefüllte Ei in den Schatten stellt.





Zutaten (für 8 Stück)

1 Blätterteig (Kühlregal) | 1 Eigelb | 1 Avocado | 1 Limette | 1 Frühlingszwiebel | 1 Knoblauchzehe | 2 Mini-Rispentomaten | 50 g Stührk feinster Lachs gravad | Salz, Pfeffer, 1 Msp. Chilipulver | 1 Chili und frischer Dill zum Garnieren

Zubereitung

  1. Für die Guacamole eine Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel zu einer cremigen Masse zerdrücken.
  2. Limettenschale abreiben, Limette halbieren und Saft auspressen. 1 EL Limettensaft sowie ½ TL Limettenschale zur Avocado geben.
  3. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Beides unter die Guacamole rühren.
  4. Tomaten waschen, Strunk entfernen und grob würfeln. Tomatenstücke zur Guacamole geben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken und zur Seite stellen.
  5. Ofen auf 220°C vorheizen.
  6. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und direkt verarbeiten.
  7. Blätterteig ausrollen und mit einem Ausstecher 24 Kreise ausstechen. 8 Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen.
  8. Die Mitte der restlichen 16 Kreise mit einem kleineren runden Ausstecher ausstechen, sodass Ringe entstehen. Alle Blätterteig-Ringe ebenfalls mit Eigelb bestreichen und jeweils 2 Stück auf den vorbereiteten Kreis legen.
  9. Blätterteigtürmchen für ca. 10 Minuten goldgelb backen, bis der Teig schön hochgegangen ist. Abkühlen lassen.
  10. Blätterteigtürmchen mit der Guacamole füllen.
  11. Lachs in feine Streifen schneiden und aufrollen. Kerngehäuse der Chili entfernen und in feine Streifen schneiden. Dill waschen und trocken schütteln.
  12. Blätterteigtürmchen mit Lachs, Chilistreifen und Dill garnieren.



Wer hier regelmäßig mitliest, weiß bereits, dass ich ein großer Fan der Produkte von Stührk bin. Dabei überzeugt mich der zarte Lachs nicht nur mit seinem typischen Geschmack mit dem feinen Kräutermantel aus Dill, sondern vor allem aufgrund seiner Herkunft. Der Lachs stammt aus den Meeren Norwegens, welche ihm die besten Lebensbedingungen bieten und letztlich auch seine hervorragende Qualität verleihen. Aus diesem Grund trägt er auch das Herkunftssiegel "Seafood from Norway", welches für hochwertige Seafood-Produkte aus Norwegen steht. Stührk verarbeitet die frische Rohware direkt weiter, mariniert sie und bestreut sie anschließend mit Dill. Dieser feine Geschmack macht den Lachs von Stührk letztlich zur perfekten Zutat für meine kleinen Blätterteig-Türmchen.



Mit dieser Fingerfood-Idee kann das Osterfest also kommen! Und ich bin gespannt: Was kommt bei euch an den Feiertagen auf den Tisch? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Freude beim Ausprobieren! Lasst es euch gut gehen.

*Vielen Dank an Stührk für die schöne Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie gern weiter. Rezept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. 

Sonntag, 21. März 2021

DIY: Ostereier mit Trockenblumen


Bereits in zwei Wochen springe ich hoffentlich bei schönstem Frühlingswetter durch den Garten meiner Großeltern und schaue unserer kleinen Tochter dabei zu, wie sie bunte Eier zwischen den hohen Bäumen sucht. Die Sonne wird mich an der Nase kitzeln und ich genieße das Beisammensein mit meinen Lieben in vollen Zügen. Tatsächlich steigt meine Vorfreude auf das diesjährige Osterfest allmählich an, sodass ich mich auch endlich dazu aufraffen konnte, die eigenen vier Wänden mit etwas passender Dekoration aufzuhübschen. 



Quietschbunte Plastikeier kommen mir auch an Ostern nicht ins Haus, so viel steht fest. Stattdessen habe ich mich für eine schlichte, skandinavische Dekoration entschieden und diese kurzerhand selbstgemacht. Mit nur wenigen Handgriffen habe ich die Eier mit Federn und Schleierkraut befüllt und an meinen mit Kirschzweigen und Forsythien bestückten Osterstrauß gehangen. Schneller kann man sich wohl kaum auf die Osterzeit einstimmen.


Materialien

Glas- oder durchsichtige Plastikeier | Trockenblumen (zum Beispiel Schleierkraut) | Federn | Schere

  1. Deckel der Eier abschrauben.
  2. Eier nach Belieben zunächst mit Federn füllen.
  3. Trockenblumen zu kleinen Sträußen zusammenfassen, mit einer Schere kürzen und ebenfalls behutsam in die Eier stecken.
  4. Eier verschließen. Fertig.


Für meine Ostereier habe ich frisches Schleierkraut verwendet, denn nur so bekommt man die zarten Blüten ohne zu krümeln durch die kleine Öffnen. In den Eiern kann das Schleierkraut nun trocknen und macht so auch noch in ein paar Wochen eine gute Figur. Wer etwas mehr Farbe mag, der kann zu dieser Jahreszeit natürlich auch zu anderen Blüten greifen. Waxflower, die es teilweise auch in einem zarten rosa gibt, oder auch Pfefferbeeren eignen sich auch sehr gut zum Trocknen und passen ebenfalls zu der Osteier-Dekoration.


Ich bin gespannt: Steht euer Osterstrauß bereits? Ich kann es kaum erwarten, bis die kleinen Knospen meiner Kirschzweige anfangen zu blühen. Bis dahin erfreue ich mich an meinen selbstgemachten Ostereiern und überlege schon jetzt, zu welchen Blüten ich im nächsten Jahr greifen werde, um die Eier neu zu dekorieren. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen! Lasst es euch gut gehen.

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