Sonntag, 24. Juli 2016

Für sonnige Sommertage: Mango-Tarte mit frischer Minze und Joghurt-Limetten-Creme


Was für ein heißes Wochenende! Endlich hat der Sommer uns wieder eingeholt und obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, mich bei diesen Temperaturen nicht an den Ofen zu stellen, konnte ich einfach nicht anders. Viel zu lange habe ich ihn schon kalt gelassen und als ich nun schöne reife Mangos in den Händen hielt, wusste ich, dass nur eine leckere sommerliche Tarte den köstlichen Früchten gerecht werden könnte. Also beachtete ich die steigende Wärme in unserer Küche einfach nicht und legte los. Es wurde geschnibbelt und genascht, gerührt und geknetet. Und heraus kam eine erfrischende Mango-Tarte mit Minze und Joghurt-Limetten-Creme. 


Das Besondere an der Tarte ist eindeutig die fruchtig-süße Füllung, bestehend aus selbstgemachtem Mango-Minz-Kompott.  Die Joghurt-Quark-Creme mit geriebener Limette rundet den sommerlichen Kuchen ab. Doch trotz des guten Geschmacks hätte es diese Tarte beinahe nicht auf den Blog geschafft... Warum? Tja, manchmal bin ich mit den Fotos einfach nicht zufrieden. Da steht man morgens in der Küche, um Nachmittags beim Ablichten der Leckerei festzustellen, dass alles im eigenen Kopf irgendwie sommerlicher aussah als auf dem Endergebnis. Dennoch! Der Kuchen ist die Wucht und so kann ich euch das Rezept einfach nicht vorenthalten. 



Neben einer passenden Tarteform (wie beispielsweise diese hier), benötigt ihr folgende Zutaten:

Für den Teig
220 g Mehl
70 g heller Rohrzucker
1 Prise Salz
80 g Butter
1 Ei
1 TL geriebene Limettenschale
Backpapier
Trockenerbsen zum Blindbacken

Für die Füllung
2 reife Mangos
5 Minzblätter
110 g Gelierzucker
Saft einer Limette

Für das Topping
150 g Schlagsahne
3 EL Quark
2 EL Joghurt
1/2 TL geriebene Limettenschale
35 g Puderzucker
Minze


Zunächst bereitet ihr den Tarteboden vor. Dafür gebt ihr Mehl, Zucker, Salz, Butter und die geriebene Limettenschale in eine Rührschüssel und verknetet alles zu einem glatten Teig. Legt diesen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Füllung vorbereiten. Dafür schält ihr die Mangos und schneidet das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Zupft die Minzblätter klein und gebt sie gemeinsam mit 300 g Mangowürfel, dem Gelierzucker und dem Limettensaft in einen Topf. Die restlichen Mangowürfel stellt ihr beiseite. Lasst die Früchte einmal aufkochen und dann für weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln. Umrühren nicht vergessen! Anschließend stellt ihr den Topf beiseite und lasst euer Mango-Kompott etwas abkühlen. 

Danach heizt ihr den Ofen auf 175°C vor und rollt den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus. Legt den Teig in die Tarteform und zieht den Rand schön hoch. Legt das Backpapier locker auf den Teig und beschwert es mit den Trockenerbsen. Backt den Boden 10 Minuten, entfernt dann Backpapier und Erbsen und backt ihn weitere 15 Minuten bis er sich schön goldgelb färbt.
In der Zwischenzeit bereitet ihr das Topping vor. Verrührt den Quark mit Joghurt, Limettenschale und Puderzucker zu einer glatten Masse. Schlagt die Sahne steif und gebt sie unter die Joghurt-Quark-Masse. 
Nun füllt ihr das Mango-Minz-Kompott in Tarte und streicht sie glatt. Gebt die Joghurt-Quark-Creme darauf und stellt die Tarte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Anschließend dekoriert ihr sie mit den restlichen Mango-Würfeln und einigen Minzblättern. Fertig ist der fruchtig-frische Sommerkuchen!


Und, backt ihr im Sommer generell weniger oder darf so ein schöner sommerlicher Kuchen auch bei heißen Temperaturen einfach nicht fehlen? Ich bin gespannt auf eure Rezept-Tipps und wünsche euch noch einen wunderschönen sonnigen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Quark-Topping und karamellisiertem Müsli-Crunch


*Dieser Beitrag enthält Werbung für Müsliglück

Habe ich in der vergangenen Woche tatsächlich eine Regenjacke mit mir herumgeschleppt? Habe ich die lange Jeans nicht eigentlich so langsam in die hinterste Kleiderschrankecke verbannen wollen? Pustekuchen. Dieser Juli meint es wirklich nicht gut mit uns, sodass ich am Samstag nun jeden einzelnen vorhanden Sonnenstrahl aufsaugen musste, um kommende triste Sommertage auch weiterhin mit guter Laune zu begegnen. Tatsächlich genoss ich den Samstag in vollen Zügen. Er begann mit einem gemütlichen Junggesellinnenabschied mit Picknick am Tegeler See, den ich fotografisch begleitete, und endete mit einem Sommerfest gemeinsam mit meinen Kollegen in Potsdam. Dort ließen wir den Tag mit einem herrlichen Grillbuffet ausklingen und genau da kam mir auch der Gedanke, dass ich euch endlich das heutige Rezept zeigen muss! Denn auch wenn es das Wetter nicht konstant gut mit uns meinte, so habe ich dennoch längst die Grillsaison eingeweiht. Und was darf da nicht fehlen? Natürlich auch ein köstliches Dessert – vom Grill, versteht sich. 


Wer mir über Facebook oder Instagram folgt, hat sicher längst gesehen, dass es vor kurzem die Glücksfee mit mir gut meinte und ich einen Gasgrill gewonnen habe. Das gute Stück ist längst eingeweiht und auch eine leckere Süßspeise durfte beim ersten Ausprobieren nicht fehlen. In einer Zeitschrift entdeckte ich dazu ein passendes Rezept (was jetzt irgendwo im Nirvana meines Schreibtisches verschwunden ist), doch mir war sofort klar: Das geht noch besser! 


Im April hatte ich euch bereits diesen leckeren Frühlingssalat mit Spargel, Blaubeeren und Müslicrunch mit "Gartenliebe" vom Müsliglück* gezeigt. Damals habe ich angekündigt, dass ich euch noch weitere Rezepte mit dem herrlichen Müsli der kleinen Manufaktur zeigen möchte. Gesagt, getan. Ich habe nun zu der Sorte "Bitter Sweet"* gegriffen und fleißig gekostet, ausprobiert und abgeschmeckt. Herausgekommen ist für mich DAS perfekte Rezept für die nächste Grillparty: Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Quark-Topping und karamellisiertem Müslicrunch. Ein Genuss! Und das beste am Rezept: Es ist super schnell vorbereitet.



Für acht Personen benötigt ihr folgende Zutaten:

4 reife Nektarinen
150 g Mascarpone
150 g Magerquark
4 EL Milch
2 EL Zitronensaft
1/2 Packung Vanillezucker
1 Vanilleschote

Für das Topping
70 g Müsli (z.B. Bitter Sweet von Müsliglück*)
2 EL Zucker
2 EL Wasser


Bereitet zunächst die Mascarpone-Quark-Creme vor. Dafür verrührt ihr die Mascarpone gemeinsam mit dem Quark und gebt dann Milch, Zitronensaft, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote hinzu. Für das Topping gebt ihr den Zucker mit Wasser in einen Topf und lasst den Zucker schmelzen, bis sich die Masse langsam hellgelb färbt. Dann gebt ihr die Hälfte des Müslis hinzu und verrührt es ordentlich mit der Karamell-Masse, bis das Müsli schön gebräunt ist. Gebt das Müslicrunch zum Abkühlen in eine Schüssel. 


Nun geht es an den Grill! Wascht die Nektarinen, halbiert sie und entfernt den Kern. Höhlt die Nektarinen in der Mitte mit einem Löffel etwas aus und legt sie anschließend mit der aufgeschnittenen Seite nach oben auf den Grill. Lasst die Früchte dort kurz anbraten, bevor ihr sie wendet und die aufgeschnittene Seite auf das Grillrost legt. Sobald die Nektarinen sich schön weich anfühlen, könnt ihr sie vom Grill nehmen. Rührt nun die zweite Hälfte des Müslis unter die Mascarpone-Quark-Creme und füllt diese in die Nektarinen. Bestreut die Früchte mit dem Müslicrunch und serviert euer Dessert. 


Übrigens: Wer gerade keinen selbstgemachten karamellisierten Müslicrunch zur Hand hat, der kann seine gegrillten Nektarinen und die Mascarpone-Quark-Creme auch mit Haselnuss-Krokant bestreuen. Besonders schön macht sich auch ein Minzblatt zur Dekoration - das habe ich natürlich bei meiner Fotosession vergessen und erst wieder entdeckt, als ich das leckere Dessert bereits verputzt hatte...


So, mit diesem Rezept freue ich mich nun auf ein paar wunderbare und vor allem sonnige (Grill-) Tage. Habt ihr denn schon einmal ein Grill-Dessert ausprobiert? Dann immer her mit den leckeren Rezepten! Davon kann ich im Sommer ja nie genug bekommen.

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Dienstag. Lasst es euch gut gehen.


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Müsliglück entstanden. Rezept und Umsetzung stammen von mir. 

Sonntag, 10. Juli 2016

DIY: Dekoration mit sommerlichen Windlichtern aus Ähren und frisch gepflückte Wiesenblumen


Ich liebe es, bei Pinterest zu stöbern und mich von den herrlichen Fotografien und Ideen inspirieren zu lassen. Neben schönen kreativen Anleitungen entdeckt man so auch immer wieder tolle Blogs oder Webseiten, bei denen ich dann gleich mal ein wenig mehr Zeit verbringe. Genau so erging es mir im letzten Jahr, als ich auf den schönen Pin von Rebecca vom Blog Sinnenrausch stieß. Für mich stand schnell fest: So ein hübsches Windlicht muss ich auch mal zaubern! Also wartete ich geduldig, bis der Sommer sich wieder blicken ließ und tigerte schließlich an einem wunderschönen Abend mit meiner besseren Hälfte durch das Feld. Eine Ähre nach der anderen wanderte so in mein kleines Körbchen und ich freute mich schon sehr auf das Selbermachen. 



Neben den Ähren fanden aber auch ein großer Bund Wiesenblumen ein neues zu Hause in unseren vier Wänden. Für mich ist das eindeutig eine der schönsten sommerlichen Varianten für eine schlichte Dekoration in der Wohnung. Den großen Strauß habe ich letztlich auf mehrere kleine Flaschen und Weckgläser verteilt, sodass ich entweder auf dem Tisch drei unterschiedlich hohe Gläser anordnen oder aber auf dem Fensterbrett einige Wiesenblumen verteilen konnte. Ein wirklich herrlicher Anblick!


Die kleinen Windlichter mit Ähren vom Feld sind in jedem Fall schnell selbst gemacht. Ich habe dafür kleine Weckgläser verwendet und etwas Naturgarn - mehr Materialien benötigt man also neben den gesammelten Ähren nicht. Im Gegensatz zu Rebecca habe ich auch nicht mit doppelseitigem Klebeband gearbeitet, sondern nur mit dem Garn. Diesen habe ich zunächst im oberen Bereich des Glases angebracht und mit einem leichten Knoten befestigt. Anschließend nahm ich die einzelnen Ähren zur Hand und steckte sie nacheinander unter das Garn - nicht ohne es mit einer Hand immer wieder festzuhalten und etwas nach oben zu schieben.


Um eine schöne gerade Kante am unteren Bereich des Glases zu erhalten, habe ich die Ähren möglichst am Glasrand ausgerichtet. Zum Schluss habe ich doch noch überlappende Ähren mit der Schere abgeschnitten. Fertig ist diese wunderschöne sommerliche Dekoration.



Die Windlichter machen gemeinsam mit den Wiesensträußen übrigens nicht nur eine gute Figur auf dem heimischen Fensterbrett, sondern auch auf dem gedeckten Tisch bei der nächsten Grill- oder Gartenparty. So kann man mit wenigen Mitteln einfach ein schönes Ergebnis erzählen - solche DIY´s lob ich mir. Außerdem kann man sich wirklich sehr lange an den schönen Lichtern erfreuen, denn die Ähren behalten ihre Form. 


Beim Pflücken der Wiesenblumen sind euch übrigens kaum Grenzen gesetzt. Vorbereitung ist jedoch alles, bevor ihr euren eigenen Strauß pflückt. Nehmt am besten ein Messer oder sogar eine Blumenschere mit, mit der ihr einzelne Pflanzen abschneiden könnt. Aber achtet darauf, dass nicht jede schöne Blume tatsächlich auch gepflückt werden dürfen! Außerdem passt beim Pflücken darauf auf, dass ihr den Lebensraum der Pflanzen nicht zerstört. Immerhin wollen wir uns ja alle noch lang an der Natur erfreuen, nicht wahr?


Im Netz könnt ihr euch getrost vor ab informieren, wo das Pflücken für den Eigenbedarf - beispielsweise auch für den Verzehr oder aber zur Dekoration - erlaubt ist und wo nicht. Wichtig ist dabei natürlich auch, dass ihr das richtige Maß einhaltet. Wenn ihr auf diese kleinen Tipps achtet, steht einem schönen blumigen Anblick auch nichts mehr im Wege, so viel steht fest.


In meinem Wiesenblumenstrauß finden sich übrigens so viele unterschiedliche Pflanzen, sodass ich leider nicht einmal alle benennen kann... Disteln, Margeriten, Schafgarbe und Giersch habe ich auf Anhieb erkannt. Doch bei Rauke und Lichtnelken musste mir Dr. Google helfen. Und der Rest? Tja... Vielleicht erkennt ihr ja noch etwas und könnt mir helfen? Darüber würde ich mich sehr freuen.


Ich wünsche euch in jedem Fall noch einen schönen und entspannten Sonntag sowie viel Spaß beim Pflücken und Dekorieren. So ein Sommer muss sich schließlich auch mal von seiner bunten Seite zeigen, nicht wahr?

Sonntag, 3. Juli 2016

Sommerlicher Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit Spinat-Pesto und Wildkräuter-Salat


*Dieser Beitrag enthält Werbung für WestwingNow

Heute läute ich den Juli mit einem sommerlichen Rezept ein und habe es mir dafür nicht nehmen lassen, mit meinen Tellern und Schüsseln für die Haustür zu hüpfen. Immerhin musste der schöne Sonnenschein an diesem Sonntag auch mal gut genutzt werden, nicht wahr? Da ist es auch fast nicht schlimm, wenn man sich mitten im Berliner Innenhof von neugierigen Nachbarn beobachtet fühlt... Doch für diesen Beitrag wollte ich nun mal unbedingt ins Freie, sodass ich mich tapfer dieser Herausforderung stellte. Und wenn ich mir mein Ergebnis so anschaue, bin ich auch sehr glücklich, mein Vorhaben in die Tat umgesetzt zu haben.



Passend zum schönen Sommer (die paar gemeinen Regentage ignoriere ich einfach mal...) habe ich einen leichten Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit selbstgemachten Spinat-Pesto mitgebracht. Begleitet wird dieser neben einem würzigen Wildkräuter-Salat außerdem von meiner geliebten neuen Auflaufform und diversen anderen Accessoires, die bei solch einem sommerlichen Dinner eindeutig nicht fehlen dürfen. Bevor ich euch also mein Rezept für dieses leckere Gericht verrate, möchte ich erstmal erzählen, wo ich die schönen Teller und Schüsseln gefunden habe, die ihr heute auf den Bildern sehen könnt.


Ich bin mir sicher, dass viele von euch Westwing durchaus ein Begriff ist. Ich selbst durfte im letzten Jahr mit diesem schönen Shop zusammenarbeiten und freute mich deshalb sehr, als mich vor kurzem wieder Post erreichte. Dieses Mal jedoch konnte ich eine Runde bei WestwingNow* shoppen und war sofort Feuer und Flamme. Hier finde ich einfach alles, was mein Foodieherz höher schlagen lässt - von herrlichen Tellern von House Doctor über Schalen von Bloomingville bis hin  Vasen von Tine K Home. Da kommt man aus dem Stöbern wirklich nicht mehr heraus. Verrückt, dass ich mich überhaupt für diese Auswahl an Schätzchen entscheiden konnte. Meine Wunschliste ist in jedem Fall nach meinem Besuch bei WestwingNow nicht kürzer geworden, so viel kann ich verraten... 


Wunderbar finde ich übrigens auch die Looks* bei WestwingNow. Dort kann man sich wild durch verschiedene Inspirationsbilder klicken und findet so letztlich im Handumdrehen die passenden Accessoires für seine eigenen vier Wände. Genau so habe ich nun auch die passenden Foodprops für meinen heutigen Beitrag gefunden. Denn bevor ich in den Looks stöberte wusste ich noch nicht genau, wie ich meinen sommerlichen Auflauf in Szene setzten wollte. Doch als ich schließlich die hübschen Schüsseln von Bloomingville entdeckte, stand mein Konzept sehr schnell fest, sodass ich mich richtig darüber freue, euch diesen Beitrag und natürlich auch das köstliche Rezept heute zeigen zu können.



So, und nun möchte ich euch natürlich nicht länger auf die Folter spannen und verrate euch endlich das Rezept für den Tomaten-Mozzarella-Auflauf. Mir selbst tropft auf jeden Fall schon wieder der Zahn, wenn ich mir die Fotos so anschaue...

Zutaten für sechs Portionen
500 g Bandnudeln
800 g Rispentomaten (rot und gelb)
300 g Mini-Mozzarella
200 g frischer Blattspinat
3 EL Olivenöl
2 EL Parmesan
1 kleine Zwiebel
1 kleines Bund Basilikum
Salz, Pfeffer


Zunächst kocht ihr die Bandnudeln im Salzwasser nach Packungsanweisung gar. Heizt den Ofen auf 200 °C Vor. In der Zwischenzeit bereitet ihr das Spinatpesto vor. Dafür schält ihr die Zwiebel und schneidet sie klein. Wascht den Blattspinat, schütteln ihn trocken und gebt ihn mit der Zwiebel, dem Öl und Parmesan entweder in den Mixer oder in ein hohes Gefäß, um die Zutaten mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse zu verarbeiten. Würzt euer Pesto mit Salz und Pfeffer und stellt ihn zur Seite.
Anschließend wascht ihr die Tomaten und schneidet diese in Scheiben. Nehmt den Mini-Mozzarella zur Hand und halbiert die Kugeln. Mit etwas Öl reibt ihr nun eure Auflaufform ein. Gebt etwa die Hälfte der fertig gekochten Nudeln in die Form und bestreut sie mit der Hälfte der Tomaten und dem Mozzarella. Verteilt etwa die Hälfte des Spinatpesto darüber und gebt dann die Rest der Nudeln darüber. Streut wiederum die restlichen Tomaten und Mozzarella-Hälften über die zweite Schicht Nudeln und gebt zweiten Teil des Pesto hinzu. Stellt dann euren Auflauf in die Mitte des Ofens und backt ihn 20 bis 25 Minuten, bis der Mozzarella leicht gebräunt ist. Serviert euren Tomaten-Mozzarella-Auflauf mit frisch gemahlenem Pfeffer und den Basilikumblättern.


Den perfekten Begleiter für euren Sommerauflauf bildet übrigens ein frisch gepflückter Wildkräutersalat. Ich gebe zu: In der Großstadt würde ich niemals auch nur einen Löwenzahn pflücken, waschen und essen. Doch nach nur ein paar Autominuten ist man auch hier aus der Stadt heraus und kann sich auf grünen Wiesen die schönen Kräuter einmal näher anschauen. So kann man Rauke, Ampfer, Spitzwegerich, Vogelmiere, Kresse, Klee oder Schafgarbe ruhig mal mit etwas selbstgemachtem Rosmarin-Zitronen-Öl genießen. Ein paar Tomaten dazu, mit Salz und Pfeffer würzen und noch etwas Rucola hinzunehmen und schon ist der perfekte Wildkräutersalat fertig.


Als kühle Erfrischung ist übrigens zu diesem Gericht ein Zitronen-Wasser mit Minze die beste Wahl. Hübsch angerichtet in der Wasserkaraffe macht dieses Wasser auch noch viel her und rundet das Gesamtbild eurer sommerlichen Dinnertafel ab. 


So, ich genieße heute noch die restlichen Sonnenstrahlen und lasse mir meinen Auflauf schmecken. Damit kann man die Woche doch wirklich wunderbar ausklingen lassen, nicht wahr?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.


Bezugsquellen
Auflaufform: Revol*
Stoffserviette: Scantex*
Glaskaraffe: Leonardo*
Kuchenteller: House Doctor*
Schüsseln: Bloomingville*
Ölgießer: Andrea House*
Schneidbrett: WestwingNow*
Gläser: Aus dem Anita-Fundus :)

* Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von WestwingNow entstanden. Konzept und Umsetzung stammen aus meiner Feder. Vielen lieben Dank für die schöne Zusammenarbeit.