Sonntag, 19. Juni 2016

Lunch to go: Avocado-Spinat-Salat im Glas mit Erdbeeren, Fetakäse und Honig-Dressing


Am Sonntag bereits an die neue Woche denken? Kann ich. Vor allem, wenn es ums Essen geht. Ich freue mich immer sehr, wenn ich am Wochenende endlich mal wieder ein paar neue Rezepte und Ideen ausprobieren kann, immerhin kommt diese schöne Zeit nach der Arbeit meist viel zu kurz. Umso schöner, wenn ich mir heute so meinen hübschen Salat im Glas anschaue, den ich morgen zum Lunch verputzen werde! Jawohl, da freut man sich doch tatsächlich auf den Montag. Verrückte Welt. 
Jedenfalls bin ich mir sicher, dass ihr bereits etwas von dem "Mason Jar Salad"-Trend mitbekommen habt, also einem Salat, hübsch aufgeschichtet im gut verschließbaren und dekorativen Schraubglas. Das ich das auch unbedingt mal ausprobieren muss, liegt ja wohl auf der Hand. Immerhin kommt man so gleich mal in den Genuss, seine Mason Jar-Sammlung auszuführen...


Meine Lieblingssommersalat-Kreation landete dieses Mal also im Glas - und die Variante mit Feta, Avocado, Spinat und Erdbeeren kann sich doch wirklich sehen lassen, nicht wahr? Ich gebe zu, dass das sicherlich auch an den dekorativen essbaren Blüten liegt, die ich in dieser Woche im Supermarkt von nebenan ergattert habe. Mit etwas Wildkräutern on top und dem leckeren selbstgemachten Honig-Dressing ist das für mich der perfekte Sommersalat - da können  sich die Tage noch so grau und regnerisch präsentieren. 


Wenn ihr euch ebenfalls eure nächste Mittagspause etwas bunter gestalten möchtet und etwas Abwechslung neben dem wöchentlichen Kantinenessen oder der langweiligen Stulle benötigt, dann möchte ich euch natürlich nicht das leckere Rezept für meinen Salat vorenthalten. Für eine Portion benötigt ihr neben einem großen Schraubglas folgende Zutaten.


Zunächst bereitet ihr das Honig-Dressing vor. Dafür verrührt ihr den Balsamico-Essing mit Honig und Olivenöl und würzt es nach Belieben mit Salz und Pfeffer. Gebt das Dressing zuerst in euer Glas. Schneidet den Fetakäse und die Zwiebeln in grobe Würfel und gebt beides gemeinsam in das Glas. Anschließend halbiert ihr die Avocado, entfernt die Schale, würfelt das Fruchtfleisch und schichte das ganze auf Fetakäse und Zwiebeln. Anschließend wascht ihr den Blattspinat, schüttelt ihn trocken und gebt ihn auf die Avocado-Würfel. Danach wascht ihr die Erdbeeren, entfernt das Grün, halbiert sie und gebt sie auf den Spinat. Hackt die Walnüsse und gebt sie auf die Erdbeeren. Zu guter Letzt dekoriert ihr euren Salat noch mit etwas Wildkräutern und essbaren Blüten - fertig ist der Salat im Glas!



Übrigens eigenen sich fast alle Salatkreationen ganz wunderbar, um im Glas geschichtet zu werden. Ich habe euch da mal ein paar Tipps zusammengesammelt, die ihr beim Schichten beachten solltet. Ansonsten sind eurer Fantasie und eurem Geschmack beim Zusammenstellen eurer eigenen Salatvariation keine Grenzen gesetzt. 
  1. Dressing oder Öl sollten immer unten im Glas platziert werden. 
  2. Als nächstes kommen die "schweren Zutaten" in das Glas (wie Fetakäse, Karotten, Paprika usw.), die auch gern ein wenig im Dressing baden dürfen.
  3. Auf die "schweren Zutaten" schichtet ihr die anderen schweren Zutaten, die nicht unbedingt so viel Öl oder Dressing abbekommen sollten (wie Avocado, Bohnen, Nudeln oder Reis).
  4. Danach kommen nun die grünen bzw. leichten Zutaten, die viel Platz benötigen - wie Salat, Blattspinat, Kräuter usw.
  5. Auf die "grüne Schicht" schichtet ihr dann eine kleine Menge anderer schwerer Zutaten wie Früchte, Nüsse, Samen oder Croutons.
  6. Das Topping: Um auch beim Öffnen des Glases gleich noch mehr Appetit zu bekommen, könnt ihr euren Salat oben mit etwas Wildkräuter, essbaren Blüten oder auch einer kleinen Portion Früchte dekorieren. 


Das schöne am Salat im Glas ist, dass er sich im Kühlschrank sogar ein paar Tage hält und ihr damit am Wochenende bereits ein paar Gläschen vorbereiten könnt. Wenn ihr euren Salat dann verputzten wollt, nehmt ihr euch einfach eine Schüssel zur Hand und gebt den Inhalt eures Glases hinein. Vermengt die Zutaten gut miteinander und lasst es euch schmecken!


Und, welche leckeren Salat-Rezepte im Glas könnt ihr mir empfehlen? Ich freue mich auf eure Tipps und wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Sonntag, 12. Juni 2016

[Restaurant-Tipp] Italienische Köstlichkeiten in Hamburg - Willkommen im Ristaurante Pittarello!


Kaum zu glauben, aber wir haben es getan. Am vergangenen Wochenende düsten wir nach Hamburg und feierten doch tatsächlich bereits unseren ersten Hochzeitstag. Habe ich nicht eben noch einfach nur "Ja" gesagt, meinen neuen funkelnden Ring bewundert und mich erneut in meinen frisch angetrauten Ehemann verliebt? Das eine Jahr verging einfach so rasant, dass ich einfach nicht glauben kann, dass sich dieser eine besondere Tag mittlerweile gejährt hat. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, ihn gebührend zu feiern und ließen es uns in der Hansestadt bei romantischen Bootsfahrten durch den Hafen, einem Musicalbesuch und natürlich mit köstlichen Leckereien gut gehen. 



Gleich bei unserer Ankunft am Freitagabend suchten wir deshalb auch nach einem besonderen Restaurant und landeten im Ristaurante Pittarello, in dem ich für den Abend online einen Tisch reserviert hatte - nicht ohne einen Vermerk unter "Besonderheiten" zu hinterlassen, in dem ich um den schönsten Tisch bat, da wir unseren Hochzeitstag feiern wollten. Solch eine Bemerkung konnte ich mir vor lauter Glück natürlich nicht verkneifen...


Und siehe da: Wir bekamen den schönsten und absolut Foodblogger-tauglichsten Platz im ganzen Restaurant, nämlich direkt am geöffneten Fenster mit Blick auf den Gehweg, die anderen Gäste und Fußgänger. Jaa, auch auf die Straße - doch das störte uns nicht im geringsten. Stattdessen wurde unsere Aufmerksamkeit vielmehr auf die liebevolle und stilvolle Einrichtung gelenkt sowie auf die nette Begrüßung der Kellner. Ihre Freundlichkeit und offene Art sollte uns den gesamten Abend begleiten, sodass ich euch einfach von dieser kleinen feinen Perle in Hamburg unbedingt berichten möchte. 



Den Auftakt unseres Dinners in dem italienischem Restaurant bildete neben frischem Brot und selbstgemachtem Frischkäseaufstrich ein kleiner Gruß aus der Küche - Spargel-Rhabarber-Minz-Salat, liebevoll angerichtet auf einem großen Löffel. Danach entschieden mein Herzblatt und ich uns für die "Antipasto Misto" - ein gemischter Vorspeisenteller, den wir uns teilten. Das war eindeutig nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus, was man durchweg von allen Gerichten des Abends behaupten kann. 



Zum Hauptgang entschied ich mich für Tagliatelle mit Garnelen und Kräuteröl. Meine bessere Hälfte wählte Kalbstagliata mit Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln. Beides überzeugte uns sehr, wobei mein Mann zugegebenermaßen am Liebsten auch die doppelte Portion davon verdrückt hätte. Dafür gönnte er sich danach einfach noch eine köstliche Nachspeise. Und was bestellt man sich, wenn man schon beim Italiener sitzt? Richtig! Tiramisu. 


So ein schön angerichtetes Tiramisu habe ich zugegebenermaßen noch nie vor mir gesehen... Dennoch war ich ja der Meinung, die bessere Wahl getroffen zu haben (was das glückliche "Mmmh, lecker!" meines Mannes zum Tiramisu niemals bestätigen würde), denn ich entschied mich für die "Geeiste Nougatpraline mit Waldbeeren-Ragout". Da schmelze ich ja schon beim Aussprechen schon wieder dahin..



Wie ihr seht und lest, hat uns das Pittarello wirklich begeistert. Das war letztlich auch der entscheidende Grund, warum ich mich zum ersten Mal meiner Blog-Geschichte dafür entschieden habe, auch einen Beitrag über unseren Besuch vor Ort zu verfassen. Die Atmosphäre, das köstliche Essen und die Gastfreundschaft machten das Pittarello zu dem perfekten Restaurant, um auf unseren ersten Hochzeitstag anzustoßen. Für besondere Anlässe kann ich dieses italienische Schätzchen in jedem Fall weiterempfehlen. Ich freue mich schon jetzt auf unseren nächsten Besuch in Hamburg - denn da werden wir mit Sicherheit wieder dort vorbei schauen. 

Sonntag, 29. Mai 2016

Erdbeer-Limetten-Cheesecake im Glas mit Karamellsplittern


Ich befürchte stark, dass der Erdbeercontent auf meinem Blog in den nächsten Wochen nicht weniger werden wird, wenn ich nicht bald beginne diese kleine Sucht zu bekämpfen. Sie sind aber auch einfach zu verführerisch, diese kleinen roten Früchtchen... Und wenn man sie dann noch nach Feierabend am Stand von Karls Erdbeerhof ergattert, bin ich nicht mehr zu halten! Da wird in der Mittagspause genascht und am Wochenende püriert, gebacken und eingefroren. Mein leckeres Eisrezept für die warmen Maitage habe ich euch ja schon letzte Woche präsentiert. Heute geht es weiter mit einem Cheesecake im Glas - ganz ohne backen. 


Jaa, ich bin mit Sicherheit nicht die erste Bloggerin, die ein Cheesecake im Glas zaubern. Aber ich liebe diese Variante einfach und komme deshalb auch nicht daran vorbei, euch mein Lieblingscheesecake zu präsentieren - natürlich mit einer großen Portion Erdbeeren, einem Hauch Limette und knusprigen Karamellsplittern on top. Wer kann da schon noch nein sagen?


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Für sechs kleine Cheesecake-Gläser benötigt ihr folgende Zutaten

100 g Löffelbiskuit | 20 g Butter | 1 EL Milch | 1 EL Limettensirup |100 g Frischkäse | 200 g Magerquark | 100 g Mascarpone | 1 Vanilleschote | 1 Limette | 400 g Erdbeeren

Zunächst bereitet ihr die Karamellsplitter vor. Dafür gebt ihr 100 g Zucker gemeinsam mit zwei Esslöffeln Wasser in einen kleinen Topf und erhitzt den Zucker unter Rühren, bis die Masse sich der Zucker langsam auflöst und goldbraun färbt. Gebt die Karamellmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie aushärten. 
Zerbröselt dann das Löffelbiskuit. Gebt Butter, Milch und Limettensirup in einen kleinen Topf, erhitzt alles gemeinsam und rührt schließlich das Löffelbiskuit unter. Gebt die Biskuitmasse in eure Gläser und drückt sie leicht fest. Reibt die Limettenschale ab und gebt sie gemeinsam mit dem Mark der Vanilleschote, Frischkäse, Magerquark und Mascarpone in eine Schüssel und rührt alles gemeinsam glatt. 
Wascht die Erdbeeren, entfernt das Grün und schneidet etwa 350 g in kleine Stücke. Püriert die Erdbeeren und gebt 200 g Erdbeerpüree unter die Crememasse. Verteilt die Masse auf eure Gläser und gebt den Rest des Erdbeerpürees auf die Creme. Zerbröselt das Karamell in grobe Stückchen und verziert mit ihnen und den restlichen Erdbeeren eure Gläser. 


Kleiner Tipp zum Karamell: Lasst es nicht zu lange im Topf, sonst wird es zu bitter und schmeckt etwas zu herb. Eine leichte Bräune reicht völlig aus und die Karamellsplitter runden mit seinem Crunch eure Erdbeer-Limetten-Cheesecakes perfekt ab. 


Damit wünsche ich euch eine herrliche Erdbeerzeit und viel Spaß beim Ausprobieren. Genießt euren sonnigen Sonntag und lasst es euch gut gehen. 

Sonntag, 22. Mai 2016

Für die warmen Mai-Tage: Süße-Früchtchen-Eis am Stiel


Ist es nicht herrlich, wenn man am Samstag auf dem Markt spazieren geht und einem schon von weiten ein süßlich-fruchtiger Duft in die Nase weht? Die Erdbeerzeit ist doch wirklich großartig und ich befürchte stark, dass ich in den nächsten Wochen mich kaum von anderem Obst ernähren werde. Die kleinen Früchtchen sind aber auch einfach zu lecker, nicht wahr? Und darüber hinaus auch noch so wunderbar vielseitig einsetzbar. Egal, ob im Kuchen, im Cupcake, als Kompott, in der Marmelade oder im Eis... Ich liebe es! Und genau aus diesem Grund habe ich mir letzte Woche spontan eine neue Eisform gekauft, einen guten Kilo frischer Erdbeeren und schmiss meinen Mixer an. Herausgekommen ist ein Eis am Stiel mit jeder Menge fruchtig-süßem Geschmack.


Mein erstes Eis am Stiel in diesem Jahr bestand komplett aus pürierten Erdbeeren und ich genoss es einfach in vollen Zügen. Allerdings war mir das ganze optisch noch nicht genug, sodass ich mit weiteren Früchten herumexperimentierte. So wanderten Blaubeeren, Himbeeren und Bananen in unserem Gefrierschrank, bis ich die für mich schönste Variante gefunden hatte: Erdbeeren, Honigmelone und Kiwi!



Allein die Farben dieser leckeren Früchte harmonieren ja wirklich perfekt zusammen, aber auch die geschmackliche Kombination hat mir sehr gefallen. Wie das ganze nun funktioniert? Ganz einfach! Neben einer geeigneten Eisform und Holzstielen benötigt ihr 400 g Erdbeeren, 200 g Honigmelone und 4 bis 5 Kiwis. 


Wascht zunächst die Erdbeeren und entfernt das Grün. Schält die Kiwis und würfelt sie in grobe Stückchen. Schält die Honigmelone, entfernt die Kerne und schneidet das Fruchtfleisch ebenfalls in Würfel. Anschließend püriert ihr die Früchte nacheinander entweder mit dem Mixer oder dem Pürierstab. Verteilt zunächst das Erdbeerpüree in eure Eisform und stellt sie für 30 Minuten in den Gefrierschrank. Anschließend schichtet ihr das Melonenpüree auf der Erdbeerschicht und lasst es für weitere 30 Minuten gefrieren. Zum Schluss gebt ihr das Kiwi-Püree hinzu und steckt die Holzstiele hinein. Lasst das Fruchteis am besten über Nacht gefrieren und genießt es am nächsten Tag!


Wenn das nicht das einfachste selbstgemachte Eis der Welt ist, dann weiß ich auch nicht. Gerade bei solch warmen Tagen wie heute möchte man ja nicht allzu lang auf seine Abkühlung warten, nicht wahr? 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Genießen und einen herrlich sonnigen Sonntag! Lasst es euch gut gehen.