Sonntag, 30. April 2017

Brotsalat mit selbstgemachten Mango-Dressing

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Auch wenn ich wettertechnisch gesehen normalerweise ein sehr genügsamer Mensch bin und auch mit Schnee, Regen und Hagel sehr gut zurecht komme, ohne gleich mit schlechter Laune frustriert in einer Ecke zu sitzen, so muss ich in diesem April dennoch sagen: Es reicht! Dieser Wechsel von kalt zu warm und wieder zurück hat mir leider nicht gut getan, sodass es mich in der letzten Woche so richtig flach gelegt hat. Halschmerzen und Schnupfen sind eindeutig nicht die Dinge, mit denen man sich im Frühjahr beschäftigen möchte... Wie gut, dass ich mich von meinen Wehwehchen gut ablenken konnte und mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen widmete, die eine verstopfte Nase schnell vergessen lässt: Fotobearbeitung. Wenn ich nämlich den leckeren Brotsalat auf den Fotos weder zubereiten noch schmecken kann, so kann ich dennoch an die Erinnerung daran schwelgen und mich ganz und gar seinem letzten Feinschliff für diesen Beitrag widmen. Also wurde wieder an den Helligkeitsreglern gedreht, ein bisschen Farbe optimiert und schon kann ich euch von meinem neuesten Rezept berichten. Herrlich, nicht wahr?



Für den leckeren Brotsalat auf den Bildern wurde ich übrigens zum Wiederholungstäter. Damit meine ich nicht die Tatsache, dass ich wieder einmal im Schrank meiner Lieblingsnachbarin nach passenden Foodprops gestöbert habe, sondern, dass sich in mein Rezept wieder eine ganz bestimmte und besondere Zutat eingeschlichen hat. Bestimmt könnt ihr euch noch an das letzte Weihnachtsfest erinnern, nicht wahr? Da hatte ich für euch eine leckere Dessert-Idee parat, bei der ich zum ersten Mal die Purys von Eat a Rainbow* getestet hatte. Schon damals war ich verblüfft von dem fruchtigen Geschmack, den man nur durch einen Teelöffel der Purys im Gericht herbei zaubern kann. Der erste Test damals hatte mich also auf jeden Fall überzeugt. So freute ich mich auch sehr, als vor kurzem wieder eine Anfrage aus Aachen in mein Postfach eintrudelte und ich mich selbst erneut vor die Herausforderung stellte, ein Rezept rund um den natürlichen Obst- und Gemüse-Kick aus der Flasche zu kreieren. Heraus kam heute ein leckeres und natürlich super fruchtiges Dressing, was perfekt zu einem Brotsalat mit gebratenen Champignons, Möhren, Feldsalat und Kirschtomaten passt. 


Zutaten für Brotsalat mit Mango-Dressing (2 Portionen)
1 Baguette | 200 g Cherry-Tomaten | 150 g Champignons | 250 g Feldsalat | 2 große Möhren | 1 Bund Schnittlauch | 1 Bund Thymian | 1 Bund Petersilie | 2 Zweige Rosmarin | 1 TL Olivenöl | 1 EL Butter | 2 Knoblauchzehe | 4 EL Olivenöl | 4 EL Balsamico | 2 TL Pury (Green) von Eat a rainbow* | 1 TL Honig | Salz, Pfeffer

Wascht zunächst den Feldsalat und schüttelt ihn trocken. Wascht die Tomaten und halbiert diese. Schält die Möhren und reibt sie mit einer Reibe in feine Stücke. Putzt die Champignons und schneidet diese in Scheiben. Gebt 1 Teelöffel Olivenöl in eine Pfanne und bratet darin die Chamignons an. Würzt diese mit Salz und Pfeffer und stellt sie schließlich beiseite. Würfelt das Baguette in mundgerechte Stücke. Hackt Schnittlauch, Thymian, Petersilie und die Blätter des Rosmarins in fein und presst 1 Knoblauchzehe aus. Gebt die Butter in eine Pfanne und lasst die Baguette-Würfel darin kurz anbrate. Gebt dann die Kräuter und Knoblauch hinzu und vermengt alles gut miteinander, bis das Brot gut gebräunt ist. Holt es danach aus der Pfanne und stellt es ebenfalls kurz zur Seite.

Für das Dressing gebt ihr Olivenöl, Balsamico, Honig und Pury in ein Glas. Presst die zweite Knoblauchzehe ebenfalls aus und gebt diese mit Salz und Pfeffer je nach Geschmack zum Dressing. Vermengt die Zutaten gut miteinander, sodass sie eine homogene Masse ergeben.

Zum Anrichten des Salates gebt ihr Feldsalat, Baguette-Würfel, Champignons, halbierte Tomaten und die geriebenen Möhren in zwei flache Schüsseln. Gebt das Dressing dazu und schön könnt ihr euren Salat mit der fruchtigen Note genießen.



Kleiner Tipp: Wer nun unbedingt sofort selbst den Salat mit dem fruchtigen Dressing ausprobieren möchte und keines der leckeren Pury´s von Eat a Rainbow zur Hand hat, der kann alternativ auch eine Mango verwenden. Diese wird geschält und das Fruchtfleisch um den Kern herum entfernt. Püriert das Fruchtfleisch sorgfältig mit einem Pürierstab und gebt das Püree schließlich durch ein feines Sieb, ehe ihr zwei bis drei Esslöffel des Mango-Pürees mit den restlichen Zutaten des Dressings vermengt.


Nach meiner zweiten Erfahrung mit Eat a Rainbow muss ich wirklich sagen, dass ich immer begeisterter von den Purys bin. Gerade, wenn mal nicht genügend Obst oder Gemüse im Hause ist und ich dennoch auf meine fruchtige Note im Joghurt, in der Suppe oder eben im Salatdressing nicht verzichten möchte, dann ist der Griff zur Flasche in diesem Fall nicht nur bequem, sondern auch lecker. Mal sehen, was als nächstes mit dieser besonderen Zutat in meiner Küche verfeinert wird. 


Ich würde mich jedenfalls wie immer sehr freuen, wenn ihr das heutige Rezept mal ausprobiert und mir euer Feedback da lasst. Vielleicht habt ihr ja selbst auch noch eine köstliche Dressing-Idee für mich parat, die ich unbedingt mal kosten muss? Dann immer her damit!

Ich wünsche euch bis dahin noch ein schönes langes Wochenende. Lasst es euch gut gehen.


*Vielen Dank an Eat a Rainbow für die schöne Zusammenarbeit. Die Rezeptidee und -umsetzung stammen wie immer von mir.

Sonntag, 23. April 2017

[Roadtrip durch Neuseeland] Unsere Reiseroute durch Neuseeland - Die Südinsel


Na, wer von euch hat mein leckeres Rezept aus Neuseeland bereits ausprobiert? Meine Eltern waren auf jeden Fall begeistert und nutzen die Gelegenheit, um die Pasta nach einem Gericht vom anderen Ende der Welt gleich mal auszuprobieren. Fazit: Super lecker! Wer sich also noch nicht an den leckeren Lachs mit getrockneten Tomaten gewagt hat, dem kann ich es nur empfehlen. Heute nehme ich euch aber erst einmal wieder mit auf unsere Reise durch Neuseeland. Nachdem ich euch beim letzten Mal von einem ganz besonderen Highlight auf der Nordinsel erzählt habe, geht es heute endlich weiter mit unserer Reiseroute, die uns nun auf die Südinsel führt. Kaum hatten wir die Fähre verlassen, spürten wir sofort, dass sich dieser Teil des Landes tatsächlich von seinem Nachbarn unterscheidet. Die Landschaft wurde bergiger, die Straßen kurvig. Auf der Südinsel hatten wir insgesamt ein paar Tage mehr eingeplant - denn laut Reiseführer gibt es hier noch mehr zu entdecken, noch mehr Highlights, die es zu erforschen gilt.

Tag 10 - Havelock - Nelson - Collingwood
Nachdem wir in Havelock übernachtet hatten, machten wir uns gleich früh auf dem Weg zur Golden Bay, einer Bucht direkt am Nordende der Südinsel Neuseelands. Bevor wir uns dort jedoch niederließen, machten wir noch einen Abstecher in den hübschen Ort Nelson. Es war ein Sonntag, sodass wir hier eigentlich mit wenigen Menschen gerechnet hatten, doch entgegen dieser Erwartung tummelte sich wohl die ganze Stadt auf den Straßen. Wir sollten auch bald darauf feststellen, warum sich Groß und Klein es sich am Rande der Fußgängerzone gemütlich machen: Eine Christmas Parade zog durch den kleinen Ort! So sahen wir Elfen, Clowns und den Weihnachtsmann mit seinen Rentieren - und das alles bei herrlichstem Sonnenschein und Palmen im Hintegrund. Wirklich ein verrückter Anblick, den wir so schnell wohl nicht vergessen werden. Nach diesem einzigartigen Erlebnis zog es uns auch schon weiter zum Split Apple Rock, wo wir einen kleinen Spaziergang unternahmen, bevor es uns auch schon weiter über die Berge führte und letztlich zum Motor Camp in Collingwood.



Tag 11 - Golden Bay
Den elften Tag in Neuseeland blieben wir am golden Bay und erfreuten uns an dem unglaublich sonnigen Wetter. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zur Cape Farwell Horse Trek und buchten vor Ort einen Ausritt mit der Besitzerin des Hofs. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken machten wir einen Abstecher zum Cape Farewell Trek, dem nördlichsten Punkt der Südinsel und wanderten anschließend zum Wharaiki Beach. Danach schwangen wir uns auch schon auf die Pferde und los ging es mit einer wundervollen und super privaten Tour über die Hügel Neuseelands. Unser Nachtlager schlugen wir in Tapawera, genauer gesagt in "Quinney´s Bush" auf - eines der gemütlichsten und auch größten Campingplätzen unserer Reise.




Tag 12 - Cape Foulwind - Tauranga Bay - Pancake Rocks
Der nächste Tag präsentierte sich leider sehr regnerisch und grau. Wir fuhren zunächst zum Cape Foulwind und unternahmen eine etwa einstündige Wanderung auf dem gleichnamigen Pfad. Da das Wetter sehr ungemütlich war, wanderten wir nicht bis an das Ende der Strecke, sondern nahmen stattdessen den Camper, um zur Tauranga Bay zu gelangen, wo wir eine Robben-Kolonie beobachten konnten. Anschließend fuhren wir weiter zu den Pancake Rocks und buchten schließlich vor Ort im Visitor Center das wirklich größte Highlight unserer Reise: Einen Helikopter-Rundflug über die Gletscher! Jetzt mussten wir nur noch die Daumen drücken für gutes Wetter... Nach einem leckeren Abendessen in Greymouth suchten wir uns aber erst einmal wieder eine Übernachtungsmöglichkeit, ehe wir in den neuen Tag starteten.


Tag 13 - Hokitika - Franz Josef
Nachdem der Vortag uns wettertechnisch schon sehr enttäuscht hatte, so sollte auch der dreizehnte Tag auf der Südinsel Neuseelands nicht besser werden. Es schüttete aus Eimern, sodass wir in Hokitika lediglich einen kleinen Shopping-Spaziergang unternahmen, den Jade-Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauten und es uns schließlich in Franz Josef im Rainforest Holiday Park gemütlich machten. Dort nutzen wir die kurze Pause, um Postkarten an unsere Lieben zu schreiben und gingen früh ins Bett, um am nächsten Morgen fit und munter in den Helikopter steigen zu können.

Tag 14 - Franz Josef - Queenstown
Pünktlich um neun Uhr am Vormittag stiegen wir zum ersten Mal in unserem Leben in einen Helikopter. Dieser brachte uns über den Franz Josef Gletscher und zum Fox Gletscher. Allein der Anblick dieser gewaltigen Schneemassen ließ uns den Atem stocken. Dieser Ausflug war wirklich ein unvergesslicher Moment, den man wohl nie vergisst. Als wir dann auch noch mitten auf dem Gletscher landeten und dort den Schnee unter unseren Schuhen knirschen hörten, war das Glücksgefühl perfekt. Besser hätte der Start in den Tag wirklich nicht sein können.



Nachdem unser der Helikopter wieder sicher nach Franz Josef zurückbrachte, schauten wir noch im Kiwi Wildlife Center vorbei, wo wir endlich ein paar waschechte Kiwis zu Gesicht bekamen. Bei einer Backstagetour hatten wir außerdem die Möglichkeit, ein paar frisch geschlüpfte Kiwis beim Schlafen zu beobachten. Danach fuhren wir weiter, hielten kurz am Knights Point und am Roaring Billy Falls Track, wo wir ein paar Steine über das Wasser springen ließen. Danach hielten wir noch am Thunder Creek Fall und am Lake Wanaka, ehe wir unser Ziel dies Tages, Queenstown, erreichten.


Tag 15 - Milford Sound
Der nächste Tag begann wieder sehr trüb. Wir fuhren zum Milford Sound, einem fünfzehn Kilometer langem Fjord, der übrigens zu den größten Touristenzielen Neuseelands gehört. Natürlich konnten wir es uns auch nicht nehmen lassen, an diesem Ort mit einem Schiff den Fjord zu erkunden. Trotz dem kühlen Wetter genossen wir die etwa zweistündige Fahrt sehr. Nachdem wir dort auch ein paar Keas entdeckt hatten, fuhren wir anschließend nach Te Anau. Zuvor hielten wir noch am "The Chasm", wo wir von gemeinen Sandfliegen zerbissen wurden.




Tag 16 - Bluff - Slope Point - Papatowai
Was für ein windiger Tag! Unser erstes Ziel sollte Bluff sein, wo wir einen kurzen Abstecher zum Aussichtpunkt machten und dort einen guten Blick über die Stadt und den Hafen hatten. Am Stirling Point, der letzte Punkte der längsten Straße Neuseelands, wehte uns ebenfalls der Wind sehr um die Nase, sodass man es kaum glauben konnte, dass es an diesem Tag noch windiger werden sollte. Doch zunächst ließen wir uns in Invercargrill zum Mittagessen nieder. Danach fuhren wir zum Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel und damit auch der südlichste Punkt Neuseelands. Hier war es so windig, dass wir das Meerwasser auf unserer Haut spüren konnten und sogar unser Camper auf einmal milchige Scheiben bekam. Anschließend ging es für uns auch schon weiter zum Curio Bay, wo wir Gelbaugen-Pinguine beobachten konnten. Nach einem weiteren Stop an den Niagara Falls übernachteten wir schließlich in Papatowai

Tag 17 - McLean-Falls - Golden Nugget - Dunedin
In der Nähe unseres Campingplatzes befand sich der schöne Mc Lean-Wasserfall, den wir gleich am nächsten Morgen erkundeten. Unsere Weiterfahrt führte uns am Florence Hill Aussichtspunkt vorbei. Danach unternahmen wir eine kurze Wanderung zum Purakaunui Wasserfall, bevor wir auch noch beim "Jacks Blowhole" vorbei schauten. Nach einem Abstecher zum Cannibal Bay, bei dem wir leider nicht wie erwartet auf weitere Seehunde stießen, fuhren wir zum Golden Nugget und wurden dort schließlich mit der Aussicht auf einige Robben belohnt. In Dunedin endete für uns der Tag.


Tag 18 - Moeraki Boulders - Oamaru - Lake Tekapo - Fairlie
Am nächsten Tag fuhren wir zunächst zum Moeraki Lighthouse und beobachteten dort abermals in nächster Nähe mehrere Robben. Anschließend wurde es wieder sehr touristisch und voll, als wir die Moeraki Boulders bestaunten. Nach einem kurzen Stopp in Oamaru fuhren wir schließlich zu den Elephant Rocks und machten danach noch einen Abstecher zu den Omarama Clay Cliffs, ehe wir meinen persönlichen Lieblingsort unserer Reise erreichten: Lake Tekapo. Hier kam ich in den Genuss des Anblicks von Unmengen Lupinen, die sich in der untergehenden Abendsonne badeten. Diesen Ort werde ich euch in einem kleinen Post noch etwas näher beschreiben, denn meine Kamera stand hier praktisch nicht still. Nach dem schönen Blick über den Lake Tekapo ließen wir uns in Fairlie zum Übernachten nieder.



Tag 19 - Akaroa - Christchurch
Nachdem wir in Geraldine am nächsten Morgen eigentlich eine Farmtour mitmachen wollten, die Farm jedoch geschlossen hatte, brachen wir direkt nach Christchurch auf - dem letzten Ziel unserer Reise. Unterwegs machten wir noch einen Halt am Farmer Corner, wo wir Alpakas fütterten und sich über die vielen Busse voller asiatischer Touristen wunderten. Nach einem Mittagessen in Akaroa und einem Bummel durch die Geschäfte in dem kleinen Ort am See, wanderten wir zum Newtons Wasserfall und genossen den kleinen Abstecher, ehe wir nach Christchurch fuhren und den Tag im Camper Van beendeten.


Tag 20 - Christchurch
Unseren letzten vollen Tag in Neuseeland nutzen wir für Sightseeing durch die größte Stadt der Südinsel: Christchurch. Die Stadt, die 2011 von einem schweren Erdbeben überrascht wurde, ist auch heute noch nicht wieder vollständig aufgebaut. Überall begegneten man großen und kleinen Baustellen und sieht an vielen Ecken auch immer noch die Zerstörungen durch diese Naturkatastrophe. Doch bevor wir uns in der Stadt in eine Straßenbahn für eine Sightseeing-Tour schwangen, machten wir uns am frühen Morgen erst einmal auf dem Weg zum Strand. Dort verabschiedeten wir uns schon mal von dem herrlichen Blick auf das Meer, den schwarzen Sand und den kreischenden Möwen, ehe wir die Zeit für eine Fahrt mit der Christchurch-Gondola nutzen. Diese brachte uns auf einen kleinen, aber wunderschönen Aussichtspunkt, von dem wir die gesamte Stadt in einem tollen Panorama sehen konnten. Danach wandelten wir auf den touristischen Pfaden durch Christchurch, besuchten den Botanischen Garten und ließen uns durch den Fahrer der Straßenbahn die markantesten Highlights der Stadt erklären. Mit einem Milchshake gestärkt ging es für uns an diesem Tag noch an den New Brighton Pier, an dem wir die Möwen mit Brot fütterten und den Anglern beim fischen nach Krabben beobachteten. Den Tag beendeten wir mit einem leckeren Abendessen, ehe wir die letzte Nacht auf einem Camping Platz verbrachten.

Tag 21 - Abflug
Da wir am letzten Vormittag in Neuseeland noch Zeit für ein ausgiebiges Frühstück hatten, verlegten wir dieses zum ersten Mal außerhalb unserer CampingVan-Wände. Wir ließen es uns mit Pancakes und Co. gut gehen und sagten schließlich Goodbye zu diesem Land mit den unglaublichen Landschaften, wundervollen Erlebnissen und einzigartigen Eindrücken.


Mit weiteren herrlichen Eindrücken dieses vielfältigen Landes geht es dann bald weiter. Denn auch wenn ihr nun bereits unsere komplette Route quer durch Neuseeland kennt, so gibt es dennoch noch so viele schöne Details unserer Reise, die ich euch nicht vorenthalten möchte. So berichte ich euch schon im kommenden Beitrag über den Ort, den ich persönlich unbedingt sehen musste. Wo das war und ob ich dort das entdeckt habe, was ich mir erträumt hatte, verrate ich euch dann. Bis dahin wünsche ich euch noch einen herrlichen Sonntag mit jeder Menge Träumereien in die Ferne.

Sonntag, 16. April 2017

Zum Osterfest: Süße Spiegeleier-Muffins mit Schokolade


Frohe Ostern wünsche ich euch! Ich hoffe, ihr startet heute alle gemütlich in den Tag, lasst es euch beim Eiersuchen mit den Lieben so richtig gut gehen und genießt die freie Zeit. Ich persönlich lasse ab heute mal kurz die Seele baumeln, denn wie das meist so ist: In diesem Jahr war ich wirklich sehr spät dran mit dem Basteln und Backen von kleinen Aufmerksamkeiten zum Osterfest. So habe ich die letzten zwei Tage hauptsächlich in der Küche oder am Wohnzimmertisch verbracht, umringt von kleinen Papierhasen, Seidenpapier und Schokolade. 


Eines habe ich mir in diesem Jahr aber wieder nicht entgehen lassen: Den guten alten Spiegeleier-Kuchen. Bereits zum letzten Osterfest habe ich euch eine nette abgewandelte Form des klassischen Spiegeleier-Kuchens präsentiert, nämlich in Form von Schokoladen-Tartelettes. Da ich nun aber super spät dran war und dieses Mal auch keine Lust hatte, so viele Zutaten zu besorgen, ließ ich mich von Pinterest inspirieren und entdeckte noch eine schöne Variante des Spiegeleier-Kuchens, nämlich Muffins! Da ich auch an diesem Osterfest nicht auf Schokolade verzichten mag, durften meine Spiegeleier-Muffins natürlich auch mit einer ordentlichen Portion davon bestückt werden. So ist wieder ein leckeres Rezept entstanden, mit denen ich meinen Lieben das Osterfest versüße. 



Zutaten (für 10 - 12 Muffins)
100 ml Sonnenblumenöl | 180 g Rohrzucker | 240 g Mehl | 30 g Kakaopulver | 50 g Zartbitterschokolade | 1/2 Pckg. Backpulver | 1/2 Pckg. Vanillezucker | 240 ml Wasser | 1 Vanilleschote | 120 g Sahne | 100 g Schmand | 1 Dose halbe Aprikosen | Muffinförmchen

Heizt zunächst den Backofen auf 180 °C vor. Vermengt dann das Öl mit dem Rohrzucker und schlagt beides kurz gemeinsam auf. Raspelt die Schokolade und gebt sie mit Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Vanillezucker in eine große Schüssel und schlagt alles mit dem Handrührer auf. Gebt das Wasser während des Rührens hinzu, sodass eine homogene Masse entsteht. Verteilt anschließend den Teig auf eure Muffinförmchen und backt die Muffins etwa 15 bis 20 Minuten. Lasst sie anschließend gut abkühlen.
Für das Topping schlagt ihr Sahne, Schmand und das Mark der Vanilleschote mit dem Handrührer so lange auf, bis eine feste Masse entsteht. Verteilt die Sahnecreme auf den abgekühlten Muffins mit Hilfe eines Messers. Lasst die Aprikosen abtropfen und tupft einzelne Aprikosenhälften mit einem Küchentuch trocken. Gebt jeweils eine Aprikosenhälfte auf die Sahnecreme. Fertig sind eure Spiegeleier-Muffins!


Kleiner Tipp: Wenn ihr eure Spiegeleier-Muffins noch mit etwas "Pfeffer" oder "Schnittlauch" würzen möchtet, dann gebt entweder ein wenig geraspelte Schokolade auf eure Sahnecreme oder gehackte Pistazien - so wie bei meinen Tartelettes aus dem letzten Jahr. So ist der Spiegeleier-Look täuschend echt.


Und, was gibt es bei euch zum Osterfest? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Rezepte und wünsche euch noch nun einen entspannten Ostersonntag. Lasst es euch gut gehen.

Sonntag, 9. April 2017

Zum Lunch: Sandwich mit Avocado-Aufstrich, feinen Hähnchenbrust-Scheiben und Gemüse aus der Pfanne

Werbung für Herta Finesse*

Wenn man wie ich die meiste Zeit seines Alltages im Büro verbringt, dann möchte ich auch dort nicht auf ausgefallene und leckere Rezepte verzichten. Ein Salat im Glas oder auch ein leckerer selbstgemachter Aufstrich für das traditionelle Butterbrot kann natürlich helfen, um ein wenig Pepp in die Mittagspause zu bringen. Doch sich gleich ein ganzes Sandwich mitzunehmen, was Pinterst-like gestapelt wird und bei dessen Anblick man am liebsten sofort zubeißen möchte? Ja, ich gebe zu: Das kommt tatsächlich eher selten vor. Wer bei mir letzte Woche jedoch mal bei Instagram vorbei geschaut hat, der hat bereits gesehen, dass ich mich dem Sandwich-Thema mal etwas intensiver gewidmet habe - nämlich auf einem passenden Workshop mit Herta Finesse*.


Kaum zu glauben, aber wahr: Vor allem die Putenwurst von Herta wandert regelmäßig auf mein (Knäcke-)Brot auf Arbeit, sodass ich mich sehr freute, als genau sie mich nun zu dem spannenden Nachmittag rund ums Sandwich einluden. Etwas mehr Abwechslung kann ich nämlich immer sehr gut gebrauchen und so hatte ich mal die Gelegenheit mich von passenden Ansprechpartnern und leckeren Zutaten zu neuen Rezeptideen inspirieren zu lassen. Außerdem lernte ich auch gleich, wie man ein hohes Sandwich am besten stapelt - und das nicht nur, um es anschließend auf einem schönen Foto präsentieren zu können. 


Dabei ist das Stapeln eines Sandwiches mit unterschiedlichen Zutaten eigentlich ziemlich logisch: Die schweren Elemente gehören nach unten und die leichten nach oben. Gesagt, getan. Wenn man wie ich also großzügig Avocado-Creme auf seine Toast-Scheiben streicht und dann noch eine große Portion gegrilltes Gemüse darauf platziert, sollte man nicht versuchen, dies auf einem Salatberg zu balancieren. Vielmehr bildet der Salat und natürlich auch die zarte Putenwurst- oder Hähnchenbrustscheiben den perfekten Abschluss. Das sieht nicht nur gut aus, sondern macht auch beim Zubeißen absolut Sinn. Und ja: Auch ein dekoratives Holzstäbchen in der Mitte des Sandwiches erfüllt seinen Zweck. Was nämlich bei Burgern einwandfrei funktioniert, klappt auch bei der leichten Lunch-Variante. Aber genug zur Theorie! Ihr möchtet doch bestimmt sofort mit einem leckeren Sandwich morgen in die neue Woche starten, nicht wahr? Deshalb verrate ich euch auch gleich mal mein Rezept für das Sandwich mit Avocado-Frischkäse-Aufstrich, Gemüse aus der Pfanne und natürlich zarten Hähnchenbrust-Scheiben von Herta Finesse.



Zutaten (für 2 Sandwiches)
1 Paprika | 2 Tomaten | 1/2 Zucchini | 6 Scheiben Vollkorn-Toast | 2 reife Avocados | 200 g Frischkäse | 1/2 Zitrone | 2 Handvoll Blattsalat | 8 Scheiben Schinken oder Hähnchenbrust (z.B. Herta Finesse Hähnchenbrust mit gerösteten Kürbiskernen*) | Salz, Pfeffer, Chilipulver zum Würzen

Wascht Tomaten, Paprika und Zucchini. Schneidet die Tomaten und Zucchini in feine Scheiben und die Paprika in breite Streifen. Gebt das Gemüse ohne Öl oder Fett in eine heiße Pfanne und bratet es von beiden Seiten scharf an. Würzt euer Gemüse kräftig mit Salz und Pfeffer. Nehmt das Gemüse aus der Pfanne und lasst es abkühlen. In der Zwischenzeit toastet ihr die Toast-Scheiben. Halbiert die Avocados und entfernt die Steine. Gebt das Fruchtfleisch gemeinsam mit dem Frischkäse in eine Schüssel und zerdrückt alles gemeinsam mit einer Gabel zu einer homogenen Masse. Würzt die Avocado-Frischkäse-Creme kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver und gebt einen Esslöffel Zitronensaft hinzu. 
Nun geht es an das Stapeln eures Sandwiches. Gebt zunächst den Avocado-Aufstrich auf eine Toastscheibe. Belegt diese mit Paprika, Tomaten und Zucchini. Legt auf das Gemüse eine weitere Toastscheibe, die ihr ebenfalls mit Avocado-Aufstrich bestreicht. Anschießend legt ihr auf den Aufstrich etwas Blattsalat, anschließend eure Schinken- oder Hühnberbrust-Scheiben und schließt noch einmal mit etwas Blattsalat ab. Den Abschluss bildet eine weitere Toastscheibe. Fertig ist ein leckerer Lunch!


Kleiner Tipp: Das Sandwich schmeckt am besten, wenn ihr es frisch zubereitet. Wenn ihr auf diese Lunch-Variante im Büro nicht verzichten möchtet, dann bereitet ihr die einzelnen Elemente des Rezeptes am besten bereits am Vorabend zu und nehmt diese einzeln verpackt mit ins Büro. So wird das Brot nicht matschig und ihr könnt euer Sandwich einwandfrei genießen.


Und nun hat aufs Herz: Wer von euch benötigt denn auch mal dringend Abwechslung in der Mittagspause? Habt ihr denn für mich noch weitere Ideen und Varianten, wie man sich den Büroalltag mit solchen Gerichten versüßen kann? Ich bin in jedem Fall gespannt und freue mich auf eure Ideen und Tipps.