Mittwoch, 3. Februar 2016

Schoko-Cupcakes mit fruchtig-saurer Himbeerfüllung und ein Lesetipp für alle Leckermäulchen


Ich denke, wenn ich meinen lieben ehemaligen Kollegen im Gedächtnis geblieben bin, dann mit Sicherheit vor allem aufgrund meiner süßen Leckereien. Für sie war es nämlich schon immer ein großer Vorteil, dass meist der Sonntag ein typischer Backtag für mich ist. So beginnt eine neue Woche im Büro nämlich manchmal besonders süß - zumindest dann, wenn ich selbst oder meine bessere Hälfte den Naschereien absolut nicht widerstehen konnten. Deshalb war es für mich zum Anfang dieser Woche auch nur verständlich, dass ich nun meinen neuen Kollegen auch einen leckeren Einstand mitgebracht habe. Und jaa, der hat wirklich alle komplett dahin schmelzen lassen, sodass doch tatsächlich schon darüber gesprochen wurde, ob das Mitbringen von selbstgebackenen Köstlichkeiten zum Wochenstart nicht auch vertraglich geregelt werden sollte. 


Was ich denn nun mitgebracht habe? Natürlich Cupcakes! Und zwar wunderbar fluffige Schoko-Cupcakes mit köstlich fruchtiger Himbeerfüllung und einem leichten Himbeer-Sahne-Topping. Dieses Rezept kann und will ich euch einfach nicht vorenthalten, deshalb geht es heute ohne viel Worte auch gleich weiter zu den Zutaten für insgesamt 12 der kleinen Küchlein.


Heizt zunächst den Ofen auf 180 °C vor. Hackt die Schokolade in grobe Stücke, erwärmt die Butter langsam in einem Topf und lasst darin die Schokolade schmelzen. In einer Schüssel schlagt ihr die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig und rührt dann das Mehl unter. Anschließend gebt ihr die geschmolzene Schokolade hinzu und rührt den Teig schön glatt. Verteilt den Teig danach auf Papierförmchen und backt eure Cupcakes bei etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie leicht hochgegangen sind und die Oberfläche langsam aufplatzt. Wenn die Cupcakes noch warm sind, könnt ihr bereits mit Hilfe eines Teelöffels kleine Mulden herausheben, in der später eure Füllung Platz finden wird.


Noch während die Cupcakes im Ofen backen, könnt ihr bereits eure Himbeer-Füllung vorbereiten. Dafür gebt ihr die tiefgekühlten Beeren gemeinsam mit dem Wasser in einen Topf und erhitzt sie unter Rühren langsam, bis sich etwas Himbeersaft gebildet hat. Gebt den Saft in eine Schale und rührt darin das Vanillepuddingpulver glatt. Gebt diese Mischung in den Topf und erhitzt die Himbeeren so lange, bis sie langsam andicken. Anschließend könnt ihr sie beiseite stellen und abkühlen lassen. Verteilt einen Teil der Himbeeren mit Hilfe eines Teelöffels auf eure vorbereiteten Mulden in den Cupcakes. Den perfekten Abschluss bildet dann nur noch das Himbeer-Sahne-Topping. Dafür schlagt ihr die Sahne mit Sahnesteif und Vanillinzucker steif. Gebt eure restlichen Himbeeren durch ein feines Sieb und rührt etwa 2 Esslöffel des feinen Himbeerpürees unter die Sahne. Befüllt einen Spritzbeutel mit großer Sternentülle, gebt die Himbeer-Sahne hinein und verteilt diese auf die Cupcakes. Gebt das restliche Himbeer-Püree auf die Sahne und schon sind eure köstlichen Schoko-Cupcakes fertig. 


Für das leckere Rezept habe ich mich dieses Mal übrigens von dem schönen Buch "Sugar Stories"* von Michelle Dahler vom gleichnamigen Blog inspirieren lassen. Die Bloggerin hat in diesem Werk eine Auswahl ihrer besten Rezepte rund um süße Köstlichkeiten auf Papier gebannt und mit hübschen Fotografien festgehalten - da bekommt man allein beim Anblick der schönen Torten, niedlichen Cupcakes oder ausgefallenen Eiskreationen sofort Lust zum Selbermachen. Auch unerfahrene Hobbybäcker kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, denn alle Rezepte sind verständlich beschrieben und weisen auch keine exotischen Zutaten auf, die man nicht in jedem normalen Supermarktregal finden würde. Für mich macht das Buch insgesamt einen sehr bodenständigen Eindruck und zeigt deutlich, mit welch einfachen Tricks man das Beste aus seinen Back-Kreationen holen kann. Da wage auch ich mich doch auf einmal gern an unterschiedliche Füllungen, um die ich normalerweise einen Bogen machen würde. Dieses Rezeptbuch kann ich aus somit auch getrost weiterempfehlen und denke, dass damit jede kleine und große Naschkatze auf ihre Kosten kommen wird. 


Nun bin ich gespannt, wie euch mein kleiner Einstand gefällt und ob ich euch auch Lust gemacht habe, die kleinen Köstlichkeiten mal auszuprobieren. Bis dahin wünsche ich euch noch einen gemütlichen Mittwoch und eine wunderbare Restwoche! 


* Werbung. Vielen lieben Dank an den frechverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine eigene Meinung zu dem Buch bleibt davon wie immer unberührt. 

Sonntag, 24. Januar 2016

Schnelle Mini-Gugl mit Orange und Zartbitterschokolade


Ich bin doch wirklich immer wieder erstaunt darüber, wie schnell eine Woche vergehen kann. Nun habe ich tatsächlich schon meine erste Arbeitswoche im neuen Job hinter mir und das Wochenende so sehr genossen wie schon lange nicht mehr... Die Umstellung von sehr viel Freizeit auf einen Vierzig-Stunden-Job fällt mir bisher recht leicht. Doch gerade in meiner nun wohlverdienten freien Zeit merke ich einmal mehr, dass ich mir unbedingt immer Luft lassen muss für die schönen Dinge im Leben. Arbeitsalltag ist ja schön und gut. Aber das eigene Glück in vollen Zügen genießen, ist nun einmal das, was vollkommen zufrieden macht. Und genau deshalb habe ich heute mal wieder ein wenig in der Küche gespielt und gebacken. Mmmh... Da duftete es gleichermaßen nach Orange und Schokolade und ließ damit nicht nur meinem Männlein das Wasser im Munde zusammenlaufen.


Da bei uns der Sonntag ja generell immer etwas ruhiger verläuft, verwöhnte ich uns heute mit ein paar leckeren Mini-Gugl. Von den kleinen Dingern bekomme ich einfach nicht genug und so probiere ich immer gern neue Rezepte aus. Da der Supermarkt am Sonntag bekanntlich nicht geöffnet hat, schaute ich mich beim heutigen Küchenexperiment einfach mal in unserer Küche um und wusste beim Blick auf die schönen frischen Orangen sofort, was ich mit ihnen anstellen würde. So wanderte eine davon gleich mit in meinen Teig und versüßte uns den Nachmittag. 


Um euch selbst den nächsten Sonntagnachmittag zu versüßen oder den Arbeitsalltag etwas fruchtig-süß zu gestalten, habe ich natürlich auch gleich das Rezept für euch vorbereitet. Die folgenden Zutaten reichen für etwa 30 leckere Mini-Gugl.


Zunächst heizt ihr den Ofen auf 210 °C vor. Dann gebt ihr Margarine und Puderzucker in eine Schüssel und rührt beides gemeinsam glatt. Gebt danach die Eier und das Mark der Vanilleschote zum Butter-Zucker-Gemisch. Die Orange wascht ihr mit heißem Wasser ab und reibt dann die Schale ab. Gebt 2 Teelöffel der geriebenen Orangenschale mit in den Teig. Schneidet dann die Orange in zwei Hälften und presst sie aus. Gebt 2 Esslöffel Orangensaft in eure Schüssel und vermengt alles gut miteinander. Anschließend rührt ihr noch Mehl und Milch unter den Teig. Danach könnt ihr ihn bereits auf eure Backform verteilen und die Mini-Gugl etwa 12 bis 15 Minuten goldbraun backen.



Den richtigen Pfiff bekommen die kleinen Gugl noch durch die Zartbitterschokolade als Topping. Dafür lasst ihr die Zartbitterschokolade gemeinsam mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und verteilt dann die flüssige Schokolade mit Hilfe eines Teelöffels auf den Mini-Gugl. Fertig sind die perfekten Begleiter für einen gemütlichen Sonntag.


Tatsächlich wollte ich morgen meine lieben neuen Kollegen auch gleich mal mit den Mini-Gugl überraschen. Dumm nur, dass ich da die Rechnung ohne meinen Herzallerliebsten gemacht habe, der einfach zu begeistert von den Orangen-Gugl war... Einmal nicht hingeschaut und schon war alles restlos verputzt! Da muss ich dann wohl doch mal einen Backabend nach der Arbeit einlegen.


Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Schnabulieren! Habt einen wunderschönen und gemütlichen Restsonntag.

Sonntag, 17. Januar 2016

[Teil 4] Being a good host: Ein winterliches Neujahrsdinner mit lieben Freunden - Das Gastgeschenk*

* Dieser Beitrag enthält Werbung für IKEA.


Ich liebe das entspannte Beisammensein mit meinen Freunden. Das gemeinsame Feiern und Genießen ist mir einfach eine große Freude und ich bin glücklich, wenn ich solch Momente mit ihnen erleben und teilen darf. Fast genauso sehr liebe ich es, wenn ich mich an einen hübsch gedeckten Tisch setzen darf und dort auch noch eine kleine Aufmerksamkeit des Gastgebers entdecke, die ich als Erinnerung an einen schönen Abend mit nach Hause nehmen darf. Deshalb ließ ich es mir auch für unser winterliches Neujahrsdinner nicht nehmen, für meine lieben Gäste ein kleines Geschenk vorzubereiten. Passend zu der kalten Jahreszeit, habe ich Trinkschokolade im Röhrchen vorbereitet und mit den Namen meiner Liebsten versehen. So hatte ich das Gastgeschenk und Tischkärtchen in einem - Praktisch, nicht wahr?


Damit meine Freunde auch wissen, was sie mit dem "Kleinen Seelenwärmer" für besonders kalte Januartage anfangen sollen, habe ich ihnen auf die Rückseite meines selbst gebastelten Wimpels natürlich auch eine Anleitung gedruckt. So ausgestattet, können sie sich nun mit heißer Milch und den leckeren Zutaten im Inneren des Röhrchens eine köstliche heiße Schokolade zaubern. Mmmh... Einfach das perfekte i-Tüpfelchen für die ersten Monate des Jahres!



Mein Gastgeschenk ist gewissermaßen sogar eine kleine Upcycling-Idee, wie man heutzutage so schön sagt. Denn die hübschen Glasröhrchen habe ich nicht extra gekauft, sondern in der Weihnachtszeit fleißig gesammelt! Vorher beherbergten sie nämlich wunderbar duftende Vanilleschoten und ich fand es viel zu schade, die hübschen Röhrchen einfach wegzuschmeißen. Immerhin lassen sich aufgedruckte Label ganz einfach mit einem Topfkratzer oder Klebereste mit Nagellackentferner problemlos entfernen. Danach kann man dann die passenden Zutaten für die Trinkschokolade am besten mit Hilfe eines Trichters nacheinander in die Röhrchen füllen. Ich habe mich für Trinkschokoladepulver, weißem Rohrzucker und frisch geraspelter Zartbitterschokolade entschieden. Für mich ist das die perfekte Mischung für eine schöne selbstgemachte Schokomilch.





Gemeinsam mit einer Stoffserviette, etwas Leinengarn und Blumen aus meiner Tischdekoration, machte mein Gastgeschenk auf dem Teller eine gute Figur und lud meine Freunde geradezu zum Platznehmen am Tisch ein. Für mich rundete die Trinkschokolade somit auch das Gesamtbild auf meiner Tafel ab. Das glückliche Lächeln meiner Freunde zeigte mir außerdem, dass diese kleine Aufmerksamkeit eine gute Wahl war. Mal sehen, was ich mir beim nächsten Dinner einfallen lasse!


So. Mit diesem Beitrag über mein Gastgeschenk bin ich nun auch schon wieder am Ende meiner Neujahrsdinner-Serie. Wenn es nach mir geht, können solch schöne Abende ruhig öfter im Jahr stattfinden. Immerhin braucht es dafür ja nicht immer einen konkreten Anlass. Der Anfang ist gemacht und wer weiß? Vielleicht lade ich ja schon bald wieder zum Dinner ein. Das Planen, Kochen und Verwöhnen ist auf jeden Fall mein Ding und wenn es nach meinen lieben Freunden geht, haben sie genau wie ich den Abend auch sehr genossen.

Ich hoffe sehr, dass ich auch euch mit meinen Beiträgen rund um mein Wintermenü begeistern und inspirieren konnte und ihr nun selbst bald mal wieder eure Liebsten zum Essen einlädt. Dann kann ich euch nur noch sagen: Lasst es euch gut gehen und genießt die gemeinsame Zeit. 


Hier geht es zu Teil I (Tischdekoration und Vorspeise), Teil II (Hauptgang) und Teil III (Dessert) meines winterlichen Neujahrsdinners. 

Alle Artikel aus diesem Post von IKEA* im Überblick:
Tischdecke: SITTNING
Stoffservietten: VINTER 2015
Teller: FÄRGRIK
Weingläser: IKEA 365+
Duftkerzen: VINTER 2015

* Vielen lieben Dank an IKEA und dem sisterMAG für diese wunderschöne Kooperation. Konzept und Umsetzung lagen in meiner Hand und meine Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt davon unberührt.

Samstag, 16. Januar 2016

[Teil 3] Being a good host: Ein winterliches Neujahrsdinner mit lieben Freunden - Das Dessert*

* Dieser Beitrag enthält Werbung für IKEA


Noch bevor unser kleines Dinner in der vergangenen Woche überhaupt so richtig angefangen hatte, meinte meine Freundin schon, dass sie sich sehr auf das Dessert freue. Als ich sie verdutzt anschaute und erwiderte, dass sie doch gar nicht wissen könne, was ich gezaubert habe, sah sie mich nur lachend an und sagte: "Ach, all deine süßen Sachen sind immer so lecker! Das wird bestimmt toll." Und schwupps, waren die Erwartungen extrem hoch und ich wurde nervös. Mein "kleines" Dessert hatte ich vorher nämlich noch nie ausprobiert und tatsächlich einfach mal wieder etwas herumexperimentiert... Was ich da fabriziert hatte, hätte auch ganz schön nach hinten losgehen können. Ging es aber nicht. Im Gegenteil. Mit diesem köstlichen Abschluss eines gelungenen Winterdinner-Menüs hatte ich wohl all meine Gäste sehr glücklich machen können. 


Zum Abschluss gab es nämlich eine leckere Mascarpone-Creme mit Baiser- und Schokoladenstückchen und Himbeeren. Natürlich hübsch angerichtet im Weckglas. Diese habe ich mir eigens für das Dinner noch kurz zuvor zugelegt, denn als ich zwei Tage vor dem schönen Abend meine Weckgläser zur Floristin brachte, stellte ich erschrocken fest, dass ich damit gar nicht mehr genügend große Gläschen für das Dessert zur Verfügung hatte! Mein Schreck ließ aber natürlich schnell nach. So hatte ich immerhin mal wieder einen Grund, meinen kleinen Vorrat von Foodprops aufzustocken. Da gibt es doch tatsächlich schlimmere Dramen, die vor so einem sorgfältig geplanten Winterdinner passieren könnten, nicht wahr? ;)


Die leckere Nachspeise könnt ihr auf jeden Fall schon am Vormittag eures eigenen Dinners vorbereiten. Für insgesamt sechs Gläser benötigt ihr folgende Zutaten:


Zunächst rührt ihr Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse. Schlagt dann die Sahne steif und hebt sie unter die Mascarpone-Quark-Creme. Hackt die Schokolade und das Baiser in kleine Stücke und hebt sie ebenfalls unter die Mascarpone-Masse. Danach verlest ihr die Himbeeren, wascht sie und tupft sie sorgfältig mit Küchenpapier trocken. Dann könnt ihr euer Winterdinner-Dessert auch schon auf die Weckgläser verteilen. Beginnt dabei mit der Mascarpone-Creme, schichtet darauf die Himbeeren und gebt wieder Mascarpone-Creme hinzu, bis das Glas voll ist. Dekoriert euer Dessert noch mit ein wenig geraspelter Schokolade und Baiser und stellt es schließlich kühl.


Natürlich hat nicht jeder meiner Gäste - und mir selbst eingeschlossen - diese mächtige (leckere) Creme vollständig geschafft. Nach der köstlichen Pastinakensuppe und dem zarten Schweinefilet war nicht mehr allzu viel Platz in unseren Bäuchen. Wie gut, dass man da die Weckgläser anschließend problemlos mit einem Deckel verschließen kann. So versüßte uns das fruchtige Dessert einfach das Frühstück am nächsten Morgen. Das nenne ich mal einen guten Start in den Tag. 

So. Wer an dieser Stelle meint, dass ich mit diesem Beitrag am Ende meiner Neujahrsdinner-Serie angekommen wäre, der hat sich doch tatsächlich geirrt. Denn ein wichtiges Detail fehlt noch: Das Gastgeschenk! Und das zeige ich euch morgen. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Samstag.


Hier geht es zu Teil I (Tischdekoration und Vorspeise) und Teil II (Hauptgericht) meines Neujahrsdinners.

Alle Artikel aus diesem Post von IKEA* im Überblick:
Tischdecke: SITTNING
Tischläufer: SITTNING
Teller: FÄRGRIK
Sektgläser: VINTER 2015
Trinkgläser: VINTER 2015
Duftkerzen: VINTER 2015
Flaschen: SINNERLIG
Brettchen: PROPPMÄTT
Deko-Schlüssel: VINTER 2015
Tischset aus Kork: AVSKILD

* Vielen lieben Dank an IKEA und dem sisterMAG für diese wunderschöne Kooperation. Konzept und Umsetzung lagen in meiner Hand und meine Meinung zu den vorgestellten Produkten bleibt davon unberührt.