Sonntag, 17. Juni 2018

Be my guest: Fünf Tipps zum Einrichten eures Gästezimmers


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Heute feiere ich eine kleine Premiere auf meinem Blog. Nach jede Menge leckerer Rezepte und kleinen DIY-Ideen habe ich euch in den letzten Monaten immer wieder auch über mein wohl bisher größtes DIY-Projekt auf dem Laufenden gehalten: Unser Hausbau. Und ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich während dieser Bauzeit bereits darauf gefreut habe, euch in unsere neuen vier Wände mitzunehmen und zu berichten, wie wir es uns nun gemütlich gemacht haben. Noch herrscht in den meisten Ecken unseres Hauses das pure Chaos, doch nach und nach zieht auch die Behaglichkeit ein. Das erste Zimmer, was so richtig fertig ist und was ich euch heute zeigen möchte, ist tatsächlich das Gästezimmer. Und  ja, das haben wir von Anfang an so geplant. Denn wir haben uns schon die ganze Zeit sehr darauf gefreut, dass wir endlich auch mal Übernachtungsgäste bei uns begrüßen können, die nicht in unserem Wohnzimmer campieren müssen... Eine 2-Raum-Wohnung mitten im Berliner-Prenzlauer Berg ist eben doch etwas ganz anderes, als so ein hübsches Häuschen mitten im Grünen. So genießen wir bereits seit unserem Einzug jeden Tag die Vorzüge, die so ein Eigenheim zu bieten hat. Doch es ist nicht nur der viele Platz, der mich seit dem ersten Tag in unseren neuen vier Wänden immer wieder glücklich macht. Es ist zugegebenermaßen etwas, womit ich vor zehn Jahren noch nicht gerechnet habe: Die Farbe Weiß! 




Als wir damals in unsere erste gemeinsame Wohnung zogen, konnte ich es kaum erwarten, die vielen Wände nach Lust und Laune zu gestalten. Da wurde die Küche orange, das Wohnzimmer limettengrün und das Schlafzimmer dunkelrot. Ich habe dieses Farbchaos einige Jahre heiß und innig geliebt. Doch ich befürchte, dass man irgendwann dann doch erwachsen wird und merkt, dass die Wandfarbe durchaus einen großen Einfluss auf das eigene Gemüt haben kann. So konnte ich dann irgendwann diese vielen Farben an unseren Wänden schlicht und ergreifend nicht mehr sehen. Dennoch konnte ich mich nie aufraffen, zu einem neuen Farbeimer zu greifen - denn mir war bewusst, dass diese Bleibe nur eine gewisse Zeit unser Zuhause sein würde und da wollte ich nicht allzu viel Energie in große Umgestaltungsaktionen verschwenden. 

Im neuen Haus führte diese intensive Farbdröhnung über Jahre hinweg nun zu einer entschiedenen Konsequenz: Ich brauchte Ruhe! Und ich brauchte vor allem etwas Schlichtes, Klares und gleichzeitig Gemütliches. Also kam für mich auch nur eine Farbe für unsere Wände in Frage: Weiß. Für den ein oder anderen mag dies langweilig erscheinen, doch eine weiße Wandfarbe wirkt unwillkürlich zu Leichtigkeit und Ordnung - also genau das, was ich all die Jahre in unserer kleinen Wohnung vermisst habe. 



Wie wir alle wissen, ist Weiß aber auch nicht gleich Weiß - vor allem, wenn es um die Wandfarbe an sich geht. Viele Farben kleckern und spritzen oder müssen in Unmengen an die Wand gebracht werden, sodass ein Farbeimer für ein kleines Zimmer meist nicht reicht. Ich habe für unser Häuschen den Klassiker unter den Wandfarben ausgiebig getestet, und zwar Alpinaweiß. Ich glaube, einen besseren Partner für das Projekt "Ruhe und Behaglichkeit in unseren vier Wänden" hätte ich nicht gewinnen können. Nicht nur das Ergebnis ist letztlich das, was ich haben wollte, sondern auch die Arbeit mit der Farbe an sich war wie erhofft einfach und positiv. Die Farbe hat wirklich nicht gekleckst, kaum gespritzt (wenn man denn richtig mit der Farbrolle umgehen kann...) und sofort gedeckt. Auch mein skeptischer Schwiegerpapa, der uns als gelernter Maler im gesamten Haus für die Malerarbeiten zur Verfügung stand, musste sich eingestehen, dass Alpina tatsächlich mit Farbe aus dem Fachgeschäft mithalten kann bzw. diese in einigen Punkten sogar schlägt. Ich hatte ja zunächst befürchtet, dass das Malern bei uns etwas schwieriger werden könnte, da wir nicht tapeziert, sondern direkt auf dem Putz gemalert haben, doch das war absolut kein Problem. Zugegebenermaßen haben wir in fast allen Räumen trotz der gut deckenden Farbe von Alpina zwei Mal gestrichen. Uns persönlich kam das Weiß dann noch strahlender vor, sodass die Räume selbst gleich so wirkten wie erhofft. 




Wer sich jetzt übrigens fragt, ob wir denn tatsächlich jeden einzelnen Raum Weiß gestrichen haben, dem kann ich ganz klar mit "Ja" antworten. Wenn wir doch mal zum Farbeimer greifen sollten, dann hat das sicherlich nur mit der Gestaltung des Kinderzimmers zu tun, so viel steht fest. Bis dahin genießen wir die Leichtigkeit und Klarheit im gesamten Haus. Und ja, auch unsere ersten Gäste haben es in dem weiß gestrichenem Zimmer sehr genossen. Das Alpinaweiß hat sicherlich sein Bestes dazu beigetragen, doch ich habe darüber hinaus für das Gästezimmer noch den ein oder anderen weiteren Trick für die Einrichtung und auch Herrichtung angewandt, um es unseren Gästen so gemütlich wie möglich zu machen. Genau diese Tipps und Tricks habe ich heute einfach mal für euch aufgeschrieben. Denn sind wir doch mal ehrlich: Wenn es um unsere Gäste geht, kann das Beste doch nie genug sein, oder?


1. Die Ruhezone

Mögt ihr selbst auch die Ruhe nach einem turbulenten und ereignisreichen Tag? Auch nach vielen schönen Stunden mit lieben Freunden oder der Familie, freue ich mich über einen Rückzugsort, an dem ich mal kurz wieder für mich sein kann oder die Gelegenheit habe, um aufzutanken. Auch eure Gäste werden es genießen, wenn ihr ihnen einen Raum vorbereitet, in dem sie sich zurückziehen können. Ein Gästezimmer wie bei uns ist dafür natürlich ideal und absoluter Luxus, aber gerade in kleineren Wohnungen bietet sich diese Möglichkeit nicht. Eventuell bereitet ihr in diesem Fall dann einfach das Wohnzimmer für eure Übernachtungsgäste vor, räumt unnötige Utensilien wie Couchtisch und sperrige Kissen, ungemütlichen Kleinkram oder Ähnliches aus dem Weg und zaubert so einen perfekten Ort, an dem sich eure Gäste wohlfühlen können. Da ist es auch ganz egal, ob ein waschechtes Bett oder das klassische Schlafsofa zum Verweilen bereit stehen - Hauptsache, man kann mal kurz die Tür hinter sich verschließen.



2. Ordnung und Stauraum

Ich gebe es zu: Ich bin absolut nicht der größte ordnungsliebende Mensch. Aber ich bin besonders gut darin, Ordnung zu schaffen, wenn sich Besuch ankündigt. Hihi! Ich finde, dass auch das Gästezimmer jede Menge Ordnung verdient hat. Zu viel Krimskrams und Gegenstände, die nicht in das Zimmer gehören, sollte man wegräumen, bevor die Gäste eintreffen. Immerhin sollen eure Liebsten sich doch sofort wohlfühlen, nicht wahr? Da hilft es übrigens auch, wenn ihr in den Schränken ein wenig Platz lasst - denn man muss ja nicht unbedingt aus dem Koffer leben, wenn man es sich bei euch für einige Tage gemütlich machen will. Eure Gäste werden es euch danken, wenn sie das Lieblingskleid aufhängen können oder die Hemden nicht zerknittert anziehen müssen.



3. Frische Handtücher und Bettwäsche

Zu Hause schläft es sich immer am besten, nicht wahr? Dennoch versuche ich, das Gästezimmer für unsere Lieben so behaglich wie möglich zu gestalten. Frische Bettwäsche ist dabei ein absolutes Muss! Am besten bezieht ihr das Bett erst einen Tag vor Ankunft euer Gäste - so riecht sie noch schön frisch und lädt sofort zum Einkuscheln ein. Ich selbst achte auch darauf, dass die Bettwäsche zur Einrichtung passt. Das sorgt für Harmonie im Raum und wirkt gleichzeitig einladend auf die Gäste.
Wenn ihr euren Gästen zusätzlich noch eine Freude bereiten wollt, dann legt ihnen auch gleich Handtücher bereit, damit sie nach einem langen Tag auch mal schnell unter die Dusche hüpfen können. Ja, das klingt durchaus nach einem Aufenthalt im Hotel - aber diese wenigen Handgriffe tun nicht weh und sorgen für gute Laune bei euren Lieben.





4. Kleine Aufmerksamkeiten

Eine Flasche Wasser auf dem Nachttisch, Gummibärchen oder Schokolade als Gastgeschenk oder eine Extradecke für die Nacht: Genau so kann man doch jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die kleinen Gesten sind mit wenig Aufwand umgesetzt und versüßen jedem Gast die Zeit bei euch.



5. Passende Dekoration

Oh ja, wenn es um die passende Dekoration geht, darf es bei mir ruhig bunt zugehen. Grünpflanzen findet man sowieso überall in unserem Haus und auch frische Schnittblumen sind immer da. Wenn ihr euer Gästezimmer einrichtet, dann greift ruhig genau zu diesen Utensilien. Frische Blumen sind immer ein netter Gruß und wirken sich absolut positiv auf jeden Gast aus. Mit ein paar passenden Bildern oder auch Kerzen im Raum ist das Ambiente schließlich perfekt.



Und, welche dieser Tipps beherzigt ihr selbst bereits, wenn ihr Besuch erwartet? Ich bin gespannt! Ich freue mich in jedem Fall, dass ich euch heute gewissermaßen ebenfalls bei uns willkommen heißen durfte. Sobald in ein paar anderen Räumen unseres Traumhauses auch die Wohnlichkeit eingezogen ist, lade ich euch sicherlich noch einmal ein. Bis dahin wünsche ich euch erstmal noch einen schönen Sonntag. Lasst es euch gut gehen!


* Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstützung mit Alpina entstanden. Meine Meinung zu dem vorgestellten Produkt ist wie immer meine eigene. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit! 

10 Kommentare

  1. Das ist wirklich ein hübsches Gästezimmer. Besser als manch Hotel das ich in letzter Zeit besucht habe :D

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    1. Hihi, vielen Dank liebe Lila! Das freut mich natürlich ungemein :)

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  2. Das sieht sehr gemütlich bei dir aus!
    Liebe Grüße!

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    1. Viiielen Dank! Ich hoffe, die anderen Räume entwickeln sich auch nach und nach genau so. Der Anfang ist gemacht.

      Beste Grüße sende ich dir,
      Sarah

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  3. Liebe Sarah,

    ich bin auch gerade umgezogen. Zwar in kein Haus, sondern nur in eine Wohnung, aber bei mir sind auch alle Wände weiß.
    Nur das Weiß ist mir allerdings auf Dauer dann doch zu viel. Ich brauche auch Grünpflanzen, Bilder und Deko, damit es wohnlich wird.
    Dann mag ich die schlichte Klarheit von Weiß an den Wänden auch total gerne.

    Du hast auf jeden Fall ein supergemütliches Gästezimmer geschaffen, in das man einfach nur eintreten und dort seine Zeit verbringen möchte. Jedenfalls ging es mir beim Anschauen der Bilder gerade so. :)
    Ich bin gespannt, wie die anderen Räume sich dann so nach und nach entwickeln.

    Liebe Grüße
    Ramona

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    1. Hallo liebe Ramona,
      du hast absolut recht - ohne Dekoration, ein bisschen Behaglichkeit mit Pflanzen und Bildern und vielleicht dem ein oder anderen farbigen Teppich auf dem Boden, geht es einfach nicht. Ich glaube, nur pures Weiß - von der Wand bis zur Deko - wäre mir auch zu schlicht. :)

      Es freut mich in jedem Fall sehr, dass dir unser Gästezimmer so gut gefällt! Ich selbst bin nun auch ganz gespannt wie sich die anderen Räume entwickeln. Ich halte sehr gern auf dem Laufenden.

      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir noch,
      Sarah

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  4. Hallo Sarah, das Zimmer sieht ganz toll aus!! Darf ich fragen woher du das Plaid hast, dass auf dem Bett liegt? Gefällt mir sehr gut.
    Liebe Grüße, Kathrin

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    1. Hallo liebe Kathrin,
      vielen Dank! Es freut mich sehr, dass es dir gefällt :) Die schöne Decke findest du bei Elmas Home. Da wünsche ich dir schon jetzt viel Spaß beim Stöbern!

      Liebste Grüße,
      Sarah

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  5. Hallo Sarah,

    Ich habe gerade Deinen Blog entdeckt.
    Finde ich echt super, was Du da postest.

    Ich würde mich gerne inspirieren lassen von Dir.

    Mir gefallen diese Planzentopfunterständer sehr.
    Wo hast Du die her?

    LG,
    Micha

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    1. Hallo Micha,

      vielen lieben Dank! Es freut mich sehr, dass dir mein Blog so gut gefällt. :) Die Pflanzenständer habe ich vor zwei Jahren bei TK Maxx entdeckt und tatsächlich auch erst vor kurzem wieder ähnliche dort gesehen. Halte da ruhig mal die Augen offen.

      Beste Grüße für dich,
      Sarah

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