Sonntag, 2. Dezember 2018
DIY: Adventskalender im Scandi-Look
Einen wunderschönen 1. Advent wünsche ich euch! Einige Wochen ist jede Menge Ruhe auf meinem Blog eingekehrt, doch das Leben 1.0 wurde dafür umso mehr einmal kräftig durchgewirbelt. Seit nun genau fünf Wochen hält uns unsere kleine Himbeere auf Trab und macht jeden Tag zu etwas Besonderem. Zeit spielt seitdem schon längst keine Rolle mehr und so ist es auch fast schon ganz normal, dass ich erst mit dem zweiten Türchen in diesem Dezember den diesjährigen Adventskalender für meine bessere Hälfte fertig gestellt habe. Weihnachtsdekoration im Haus? Fehlanzeige. Aber immerhin hängt nun endlich der Kalender und macht Lust auf weitere weihnachtliche Details in den vier Wänden, die nach und nach in den nächsten Tagen einziehen werden. So wartet unsere Treppe noch auf ihren weihnachtlichen Glanz und auch der Baum, den wir heute schon besorgt haben, möchte zu uns ins Wohnzimmer ziehen. Wie ich mich allein auf den Tannenduft freue! Herrlich.
Doch ehe es an die weitere Dekoration geht, erfreue ich mich selbst auch an dem Anblick des Adventskalenders. Diesen habe ich in diesem Jahr aus einigen durchsichtigen Plastikkugeln, Tannengrün und dem Rahmen eines alten Spiegels gezaubert. Die Kugeln selbst habe ich mit einem Permanent-Marker beschriftet und an Angelschnur befestigt. Im Inneren der Kugeln befinden sich nun kleine Süßigkeiten wie Schokolade, Mini-Gummibärchen oder Kaubonbons, die ich in Packpapier eingewickelt habe.
Wer genau hinschaut, sieht übrigens sofort, dass ich keine 24 Kugeln parat hatte. So habe ich für den Nikolaus kurzerhand eine durchsichtige Glocke genommen, die zwischen den ganzen Kugeln als besonderes Highlight heraussticht. Der kleine Monk in mir hätte es ja lieber komplett rund gehabt, doch da der erste Dezember immer näher rückte, habe ich über diesen kleinen Makel einfach mal hinweggeschaut. Meiner besseren Hälfte ist der in jedem Fall nicht negativ aufgefallen - im Gegenteil. Seine Neugier ist nun natürlich geweckt, denn in diesem "Kästchen" befindet sich keine Süßigkeit, sondern ein anderes kleines Nikolausgeschenk. Schuhe putzen lohnt sich also am sechsten Dezember!
In der kommenden Woche habe ich übrigens gleich einen weiteren weihnachtlichen Post vorbereitet. Ich verspreche euch, es wird wieder köstlich! Ihr dürft in jedem Fall gespannt sein. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen gemütlichen Adventssonntag. Lasst es euch gut gehen.
Sonntag, 21. Oktober 2018
Süßes Apfel-Kürbis-Dessert für die Herbstzeit
Das ich die Herbstzeit mit jeder Menge Kürbis genieße, ist ja schon längst kein Geheimnis mehr. Hier wird fleißig gebacken oder Suppen gekocht oder der Ofen angeschmissen, um Kürbis mit Fetakäse zuzubereiten. Hach, diese Jahreszeit ist doch einfach herrlich! Gerade kulinarisch liebe ich den Oktober einfach sehr.
Ich war in dieser Woche auf der Suche nach einem herbstlichen Dessert und habe kurzerhand Äpfel und Kürbis geschnappt, klein geschnibbelt und zur leckeren Creme verarbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen: Das Apfel-Kürbis-Dessert passt perfekt zum nächsten herbstlichen Dinner oder einfach als süßer Abschluss zum Ende eines langen Arbeitstages. Immerhin darf man sich doch auf mal selbst einfach nur verwöhnen, nicht wahr? Und das geht mit solch einer Leckerei natürlich besonders gut. Deshalb rede ich heute auch lange nicht um den heißen Brei - oder das süße Dessert - und verrate euch das einfache Rezept.
Zutaten
(Für 4 Portionen)
2 süße Äpfel | 400 g Hokkaido-Kürbis | 100 ml Kokosmilch | 50 ml Schlagsahne | Prise Zimt | Mark einer Vanilleschote | 1 Pckg. Vanillezucker | 50 g weiße Schokolade | 2 EL Zitronensaft | 40 g gemahlene Mandeln
Für die Dekoration
150 ml Schlagsahne | 1 Apfel | 2- 3 EL Mandelkrokant
Für die Apfel-Kürbis-Creme schält ihr zunächst die Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in grobe Stücke. Den Kürbis waschen, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Gebt die Kokosmilch, Schlagsahne, Zimt, das Mark der Vanilleschote, Vanillezucker, Zitronensaft sowie die weiße Schokolade in einen Topf. Erhitzt alles gemeinsam unter Rühren bei mittlerer Temperatur, sodass die Schokolade schmilzt. Anschließend lasst ihr alles gemeinsam kurz aufkochen und gebt dann Apfel- und Kürbisstücke hinzu. Lasst alles etwa 10 bis 15 Minuten bei geöffnetem Deckel köcheln bis der Kürbis weich ist. Gebt die gemahlenen Mandeln hinzu und püriert alles gemeinsam zu einer glatten Masse. Verteilt eure Apfel-Kürbis-Creme auf Dessertgläser und lasst diese dort abkühlen.
Für die Dekoration schlagt ihr die Schlagsahne steif. Wascht den Apfel und schneidet ihn in feine Scheiben. Serviert die Apfel-Kürbis-Creme mit der geschlagenen Sahne, den Apfelscheiben sowie dem Mandelkrokant.
Meine bessere Hälfte war übrigens wie immer sehr skeptisch gegenüber meiner Apfel-Kürbis-Creme. Aber nach der ersten Kostprobe war er sofort überzeugt und sogar glücklich, dass wir kurzerhand zu zweit die vier Portionen vernascht haben... Für den nächsten Besuch muss ich dann wohl noch einmal zum Kürbis greifen. Aber das versteht sich ja praktisch von selbst, nicht wahr?
Sonntag, 14. Oktober 2018
Urlaub mit Babybauch: Hallo Dänemark!
Anfang des Jahres sagte ich zu meinem Mann: "Zu meinem 30. Geburtstag möchte ich verreisen. Egal, wohin. Ich lasse mich überraschen und möchte mich um nichts kümmern." Etwa zwei Monate später hielt ich dann einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand und mein Traum von einem Urlaub im Oktober rückte zunächst in weite Ferne. Drei Wochen vor dem errechneten Termin noch verreisen? Unvorstellbar. Je näher aber mein Geburtstag rückte, umso deutlicher wurde eines: Mir ging es gut und das auch mit meiner Babykugel. Also entschied mein Mann, dass ein Babymoon durchaus auch in der 37. Schwangerschaftswoche möglich sein sollte - und plante eine entspannte Reise, die uns letztlich nach Dänemark führte. Und was soll ich sagen? Was besseres hätte er mir nicht zum Geburtstag schenken können, so viel steht fest.
Erst kurz vor unserer Reise erfuhr ich, wohin mich meine bessere Hälfte entführen möchte. Mit diesem Ziel hätte ich nie gerechnet - vielmehr dachte ich, er würde in Anbetracht meiner Babymurmel in Deutschland bleiben. Stattdessen steuerte er direkt den fast nördlichsten Zipfel von Dänemark an, genauer gesagt das kleine Örtchen Harrerenden bei Lønstrup. Als wir hier mit dem Auto in die Dünen einbogen, an einem Ferienhäuschen nach dem anderen vorbei fuhren und letztlich das abgelegenste von allen ansteuerten, von dem aus man nichts außer das stürmische Meer sehen konnte, war es um mich geschehen. Kein Wort habe ich in diesem Moment über meine Lippen gebracht, kein erstauntes "Oh!" oder "Ah!". Stattdessen liefen einfach nur jede Menge Glückstränen meine Wangen hinab.
Unser Ferienhäuschen war perfekt. Es bestand aus einem offenen Küchen- und Wohnbereich, zwei kleinen Schlafzimmern und einem Badezimmer. Gemütlicher hätten wir es im Herbst einfach nicht haben können. Das besonders schöne: Von fast allen Seiten konnte man direkt auf das Meer schauen und so begann jeder Morgen bereits mit einem breiten Lächeln mit Blick aus dem Fenster.
Die gesamte Woche unseres Dänemark-Aufenthaltes verbrachten wir zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück und planten erst dann den angebrochenen Tag. Trotz Babybauch traute ich mir einiges zu, sodass wir Ausflüge in die Umgebung unternahmen und beispielsweise zur Wanderdüne Rubjerg Knude liefen und dort die Aussicht vom Leuchtturm genossen. An einem anderen Tag besuchten wir das Nordsee-Ozeanarium und an einem anderen einen kleinen Fun Park, wo wir die meiste Zeit umgeben von Kaninchen, Schweinen und Eseln mit viel Streicheleinheiten und Fütterungen verbrachten. Dank der Nebensaison waren alle Ausflugsziele absolut nicht überfüllt, sodass wir fast alles für uns hatten - und das trotz herrlichstem sonnigen Herbstwetter. Für mich bzw. für uns war der Urlaub das beste, was uns passieren konnte. Wir hatten Zeit für uns, kamen noch einmal auf völlig andere Gedanken und konnten vor allem eines: Abschalten. Zweifel, um diese Reise überhaupt noch drei Wochen vor dem Geburtstermin anzutreten, hegte ich zu keinem Zeitpunkt. Und warum? Das verrate ich euch in drei kleinen Tipps rund um das Verreisen mit Babybauch.
Drei Tipps zum Verreisen in der Schwangerschaft
1. Höre auf deinen Körper
Ich persönlich hatte während meiner gesamten Schwangerschaft viel Glück. Gerade mal in den ersten paar Wochen hatte ich mit großer Müdigkeit zu kämpfen und fühlte mich einfach nur schlapp. Doch spätestens, als der dritte Monat rum war, ging es bergauf und ich fühlte mich normal und fidel - und das eigentlich auch bis jetzt zur 38. Schwangerschaftswoche. Das es nicht jedem so geht, weiß ich aus Erfahrungsberichten von vielen Freundinnen und Bekannten, die die meiste Zeit mit Übelkeit, Rückenschmerzen oder Kreislaufproblemen zu kämpfen hatten. Deshalb mein Tipp: Hört auf euren Körper! Wenn ihr euch fit fühlt und euch eine Reise zutraut, dann macht es. Sprecht gern vorab mit eurer Hebamme oder Ärztin, ob sie irgendwelche Argumente haben, die gegen solch eine Reise sprechen. Wenn nicht, kann es losgehen - und da ist es aus meiner Sicht auch ganz egal, ob ihr im vierten oder gar neunten Monat schwanger seid.2. Bereite dich vor - Kliniktasche und Babyschale dürfen mit
Je näher der errechnete Geburtstermin rückt, desto größer werden die Augen derjenigen, denen ihr verratet, dass ihr ausgerechnet jetzt noch in den Urlaub fahren möchtet. Doch wie bereits im ersten Tipp erwähnt, soll das kein Problem sein, solange es euch gut geht. Dennoch: Bereitet euch gut vor. Dass heißt vor allem: Nehmt im Zweifel eure fertig gepackte Kliniktasche und die Babyschale fürs Auto mit. Letztlich weiß man nie, wann sich die Kleinsten entscheiden auf die Welt zu kommen. Erkundigt euch vorab außerdem, wo in der Nähe eures Urlaubsortes ein Krankenhaus ist. Dieses Wissen beruhigt nicht nur vorab, es kann im Notfall natürlich auch helfen, dass euer Baby gesund und munter in guten Händen das Licht der Welt erblickt.3. Gönne dir Auszeiten
Ein Urlaub kurz vor dem errechneten Geburtstermin muss nicht bestückt sein mit tausenden Aktivitäten, Ausflügen und Erlebnissen - es sei denn, ihr wollt es genau so und euer Körper spielt da auch mit. Ihr könnt aber auch einfach nur die Füße hochlegen, die neue Umgebung genießen, ein Buch lesen und vollkommen abschalten. Niemand zwingt euch, einen Städtetrip zu unternehmen und stundenlang durch die Gegend zu laufen, um die nächste Sehenswürdigkeit auf der Bucket List abzustreichen. Wenn ihr wie ich viel lieber die Aussicht auf das Meer genießen möchtet, in Ruhe ausschlafen wollt und es euch einfach gut gehen lassen möchtet, dann macht das. Gönnt euch die Ruhepausen, die euer Körper verlangt und genießt den Moment in vollen Zügen.In meinen Geburtstag startete ich übrigens mit frisch gebackenen Muffins von meinem Mann (ja, er stand extra Morgens um sechs Uhr auf, um die Küche in einen leckeren Schokoduft zu hüllen), dem schönsten Ausblick auf das Meer und strahlendem Sonnenschein. Wir fuhren nach Aarhus in das Freilichtmuseum Den Gamle By, um uns dort ein wenig in die Geschichte von Dänemark einzufinden und letztlich eine Kutschfahrt durch das Museumsdorf sowie dem angrenzenden botanischen Garten zu unternehmen. Abends suchten wir uns spontan ein hübsches kleines Restaurant aus, bei dem ich das wohl leckerste Menü verspeiste, was ich mir zum Geburtstag hätte wünschen können. Den schönsten Abschluss des Tages bildete aber letztlich der sternenklare Himmel an unserem Ferienhäuschen. In unsere Windjacken eingepackt setzen wir uns auf eine kleine Bank am Meer, lauschten dem Rauschen des Meeres und schauten in die Sterne. Sechs Sternschnuppen machten den Abend letztlich perfekt und mich einfach nur unfassbar glücklich.
Rückblickend betrachtet würde ich mir zum meinem Start in das 30. Lebensjahr nichts anderes außer diese unzähligen herrlichen Momente wünschen, die ich mit meiner besseren Hälfte in Dänemark erleben durfte. Denn ab jetzt zählt nur noch eines: Die letzten neun Tage zum errechneten Geburtstermin unserer kleinen Himbeere haben begonnen und ich freue mich, dass ich mich nun, ganz entspannt und beflügelt von der herrlichen Zeit zu zweit, ausnahmslos ihr widmen kann.
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