Sonntag, 8. April 2018

Ab auf´s Brot: Veganer Karotten-Quinoa-Aufstrich


Kaum haben wir das Osterfest in all seinen Facetten gefeiert und schon sind wir kopfüber im April gelandet. Ist es nicht verrückt, dass wir schon im vierten Monat diesen Jahres angekommen sind? Ich freue mich in jedem Fall sehr darüber, denn mittlerweile beehrt uns ja auch die Sonne in voller Pracht und schenkt uns ein paar herrliche Frühlingstage auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Wenn die Vögel zwitschern und sich überall die Frühblüher ihren Weg bahnen, hüpft das Herz und die gute Laune steigt enorm an. So muss das sein, nicht wahr? Bei mir sorgt die Sonne in jedem Fall auch für gute Motivation, die mich über Ostern für kurze Zeit verlassen hatte. Dabei hatte ich ursprünglich für euch noch zwei hübsche Oster-DIY´s geplant, von denen eine einfach zu spät gekommen wäre... Also hebe ich mir die Idee einfach für das kommende Jahr auf und hoffe, dass ich sie bis dahin nicht vergesse. Die zweite Idee ist jedoch ein leckeres Rezept, was nicht nur zum Osterbrunch eine gute Figur macht, sondern auch zum Lunch! Die Rede ist von einem köstlichen Karotten-Quinoa-Aufstrich, den ich euch heute nicht vorenthalten möchte.



Bei den ganzen Karottenküchlein in den letzten Wochen, hatte ich mal wieder Lust auf eine herzhafte Variante. So durchkramte ich meine Küche und stieß auf den letzten Rest Quinoa, den ich umgehend gemeinsam mit den frischen Möhrchen in einen Aufstrich verwandelt habe. Auf frischem Brot zum Lunch oder auch zur Stärkung auf unserer großen Baustelle im Haus ist das einfach eine köstliche Alternative zu Wurst- oder Käseaufschnitt. Das es auch noch vegan geworden ist, ist tatsächlich ein hübscher Zufall, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. 


Zutaten (für ca. 6 Portionen)
2 Möhren (etwa 200 g) | 2 süße Äpfel | 80 g Quinoa | 120 ml Wasser | 2 TL gerösteter Sesam | 3 EL Kokosmilch | 2 EL Sonnenblumenöl | 1 Bund Petersilie | 1 TL getrockneter Oregano | Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Schält die Möhren und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt Quinoa mit den Möhrenwürfel, Wasser und Salz in einen Topf und lasst alles gemeinsam aufkochen. Lasst es anschließend mit Deckel bei mittlerer Temperatur für etwa 10 bis 15 Minuten köcheln, bis die Möhren schön weich, die Quinoa aufgequollen ist und das Wasser verdampft ist. Zwischendurch umrühren nicht vergessen, damit auch nichts anbrennt.
In der Zwischenzeit hackt ihr die Petersilie, schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in Würfel. Gebt Apfelwürfel, das halbe Bund Petersilie Sesam und Möhren-Quinoa gemeinsam mit Kokosmilch und Sonnenblumenöl in einen Mixer und püriert alles zu einer cremigen Masse. Anschließend würzt ihr euren Aufstrich mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Lasst ihn gut abkühlen und genießt den Aufstrich schließlich auf frischem Brot oder als Dip zu Gemüsesticks. 


Na, wenn dieser Aufstrich nicht auch perfekt zum nächsten Grillabend passt, nicht wahr? Immerhin ist die Grillsaison bei diesem Wetterchen schon längst gestartet. Ehe wir jedoch in diesem Jahr selbst in den Genuss kommen, gibt es noch so einiges zu tun. Der Innenausbau unseres Traumhauses befindet sich momentan in den finalen Zügen, sodass wir in zwei Wochen (!!) auch einziehen können. Bis dahin wird noch fleißig gemalert, Boden verlegt und gefliest. Hach! Wie ich mich freue, wenn das Chaos auf der Baustelle endlich beseitigt ist. Bis dahin werde ich euch noch einmal mit einem neuen Beitrag über den aktuellen Stand in unseren künftigen neuen vier Wänden auf dem Laufenden halten. Also schaut doch gern in der nächsten Woche noch einmal bei mir vorbei. 

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen. 

Kommentare

  1. Klingt lecker. Was ist bei dir eine Portion? Ein Marmeladenglas wie oben abgebildet? Oder 6 Butterbrote? Wie lange hält sich so ein Aufstrich und wie konserviert und lagert man ihn?

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    1. Hallo Lila,
      mit Portionen meine ich tatsächlich sechs dick beschmierte Butterbrote. Die Menge reicht für etwa 2 Gläser á 220 ml. Der Aufstrich hält sich verschlossen im Kühlschrank gute zwei Wochen.

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und bin gespannt auf dein Feedback.
      Beste Grüße,
      Sarah

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