Cupcakes und Muffins

Donnerstag, 11. März 2021

Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Topping


Unglaublich, aber wahr: Seit gut drei Jahren gab es kein neues Cupcake-Rezept mehr auf meinem Blog. Es gab eine Zeit, in der die süßen Küchlein mit den unterschiedlichen Häubchen regelmäßig ihren Weg vor meine Kamera fanden - egal, ob groß oder klein. Im Leben 1.0 konzentrierte ich mich dann aber immer mehr auf meine All-Time Favorites, sodass keine weiteren Cupcake-Experimente in meiner Küche umgesetzt wurden. Das sollte sich nun Dank einer lieben Freundin, die eines meiner Kuchenrezepte umwandeln wollte, endlich wieder ändern.



Mitten im Februar, als sich gerade die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr von ihrer besten Seite zeigten, erinnerte ich bei Instagram an mein Rezept für den Schokokuchen mit Himbeer-Mousse-Haube. "Meinst du, der Kuchen lässt sich auch in Muffin Förmchen aufteilen?" las ich kurz darauf darunter und meine Neugier war geweckt. Das Rezept hatte ich bis dahin nie als Cupcake- oder Muffin-Rezept ausprobiert und war selbst gespannt, ob das funktioniert. Meine liebe Freundin, die diese Frage gestellt hatte, war selbst mutig genug, um es auszuprobieren und stolperte trotz leckerem Endergebnis über eine längere Backzeit und die übrig gebliebene Creme, die nicht mehr auf ihre Cupcakes passten. Doch geschmacklich hatten die kleinen Törtchen überzeugt und so tüftelte ich kurzerhand selbst an der richtigen Menge und den Zutaten für das perfekte Rezept. Heraus kamen fluffige Schoko-Cupcakes mit einem fruchtig-süßen Himbeer-Mousse-Topping. Köstlich!


Zutaten 

(für 10 - 12 Cupcakes)

1/2 Zitrone | 200 g Mascarpone | 60 ml Sahne | 1 Pckg. Vanillezucker | 4 Blatt Gelatine | 200 g Himbeeren (TK) | 230 g Zucker | 3 Eier | 160 g Mehl | 2 TL Backpulver | 4 EL Kakaopulver | 1 EL Rapsöl

Zubereitung

  1. Für das Himbeer-Topping die Himbeeren leicht antauen lassen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Himbeer-Püree durch ein feines Sieb streichen.
  2. Zitrone auspressen. Zitronensaft mit Mascarpone, Sahne, Vanillezucker, 80 g Zucker und Himbeer-Püree cremig aufschlagen.
  3. Gelatine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser aufweichen. Danach in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen. Topf vom Herd nehmen.
  4. 3 EL der Himbeer-Mascarpone-Creme unter die Gelatine rühren. Anschließend die Masse zur restlichen Himbeer-Creme geben und glattrühren.
  5. Himbeer-Mascarpone-Creme mindestens fünf Stunden, besser über Nacht, kühl stellen.
  6. Ofen auf 175°C vorheizen.
  7. Für den Teig Eier mit restlichem Zucker aufschlagen.
  8. Mehl, Backpulver, Kakao und Öl zum Ei-Zucker-Gemisch geben und glatt rühren.
  9. Teig auf Muffinförmchen verteilen und anschließend ca. 20 Minuten backen. 
  10. Muffins vollständig abkühlen lasen.
  11. Himbeer-Creme in eine Spritztülle füllen und auf den Cupcakes verteilen.
Wichtiger Tipp: Bereitet das Topping am besten schon am Vortag vor und backt erst am Tag darauf die Küchlein fertig. So wird die Himbeer-Creme im Kühlschrank in jedem Fall fest genug, um sie entspannt auf den abgekühlten Cucpakes zu verteilen.


Die Zubereitung des Toppings dauert zugegebenermaßen etwas länger, aber ein Bissen von den Cupcakes und die Arbeit hat sich gelohnt - versprochen. Ich habe in jedem Fall einen neuen All-Time Favorite auf meiner Liste, so viel steht fest.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken! Lasst es euch gut gehen.

Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Topping

Sonntag, 31. Januar 2021

Müsli-Muffins mit Honig, Apfel und Haselnüssen


Eine kleine weiße Schneeschicht hatte sich gestern in unserem Garten niedergelassen. Endlich. Nachdem ich bei Instagram & Co vermutlich schon halb Deutschland in einer großen Portion Winterweiß spazieren sah, hat sich der Januar nun auch bei uns von seiner besonders schönen Seite gezeigt. Die Sonne ließ die gepuderte Landschaft sanft glitzern, während wir mit Schlitten ausgestattet unsere kleine Tochter durch den Ort zogen. Ein herrliches Gefühl, auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Nach den letzten nicht so leichten Wochen im alten sowie im neuen Jahr, tat dieses Erlebnis besonders gut und ich fühlte mich prompt wieder stärker motiviert. So motiviert, dass ich mich noch am gleichen Nachmittag endlich aufraffte und eines meiner lang gehegten Vorhaben in die Tat umsetzte: Ich schwang wieder den Rührlöffel und fotografierte ein Rezept, was hier schon eine ganze Weile in der Schublade schlummert. Ein Rezept, mit dem man beschwingt in den Tag starten oder sich die Kaffeetafel versüßen kann. 



Müsli-Muffins habe ich schon öfter gebacken, doch ich hielt das simple Rezept bisher für zu unspektakulär, um es auf meinem Blog zu verewigen. Dabei sind es doch besonders die einfachen Rezepte, die auch ich selbst am liebsten in die Tat umsetze. Und nachdem die schöne Wintersonne gestern auch noch das perfekte Fotolicht für mich bereit hielt, gab es für mich kein Halten mehr. Erst backen, dann ein paar Schnappschüsse und schließlich genießen. Perfekt! 



Zutaten 

(für 10 bis 12 Muffins)
150 g Mehl | 2 TL Backpulver | 1/2 TL Zimt | 250 g Magerquark | 2 Eier | 80 ml Öl | 80 g Honig | 2 Äpfel (ca. 240 g) | 40 g gestiftete Mandeln | 40 g Haselnüsse | 50 g kernige Haferflocken

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver und Zimt miteinander vermengen.
  2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke würfeln. Haselnüsse grob hacken. Je eine kleine Handvoll Apfelwürfel, gehackte Haselnüsse, gestiftete Mandeln und Haferflocken beiseite stellen.
  3. Apfelstückchen mit Haferflocken, Mandeln und Haselnüssen vermengen. 
  4. Quark mit Eiern, Öl und Honig zu einer glatten Masse verrühren.
  5. Abwechselnd die Apfel-Nuss-Mischung und das Mehl zur Quarkmasse geben und vorsichtig vermengen.
  6. Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auskleiden und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Restliche Apfelstückchen, gehackte Haselnüsse, Haferflocken und gestiftete Mandeln auf den Muffins verteilen.
  7. Muffins für etwa 20 Minuten backen, bis die Muffins leicht gebräunt sind. Anschließend abkühlen lassen und genießen.
Kleiner Tipp: Wer es etwas süßer mag, verwendet am besten etwas mehr Honig oder tauscht diesen in gleicher Menge gegen Zucker aus. Die Honig-Variante gefällt mir persönlich besser, da ich die fluffigen Muffins so auch ohne schlechtes Gewissen meiner 2jährigen anbieten kann.



Dank dem gestrigen herrlichen Wintertag und natürlich den leckeren Muffins bin ich hiermit übrigens offiziell aus meinem Winterschlaf erwacht. Jede Menge Ideen warten darauf in die Tat umgesetzt zu werden und ich hoffe sehr, dass mir mein kleiner Motivationsschub dementsprechend noch eine Weile erhalten bleibt. In dem Sinne: Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken und noch einen herrlichen Sonntag. Lasst es euch gut gehen.

Müsli-Muffins mit Honig, Apfel und Haselnüssen

Sonntag, 16. Februar 2020

Saftige Schoko-Muffins mit Zartbitterschokolade


Während sich heute vor der Haustür die Sonne so richtig ins Zeug legt, um so langsam aber sicher den nahenden Frühling einzuläuten, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein Rezept niedergeschrieben, was schon lange auf meiner Festplatte schlummert. Erst in dieser Woche habe ich spontan passende Motive dafür mit der Kamera aufgenommen, sodass ich es heute endlich mit euch teilen kann. Mit den wunderbar saftig-schokoladigen Muffins habe ich in dieser Woche meine Kollegen beglückt und gleichzeitig Lebewohl gesagt. Denn ja, auf mich warten nun ganz neue berufliche Herausforderungen und ich bin schon sehr gespannt auf die kommende Zeit! Nichtsdestotrotz werden sich einige Feinheiten in meinem Leben wohl nicht allzu schnell ändern und dazu gehört auch mein mittlerweile doch gar nicht mehr so kleines Blog-Baby. Also keine Sorge: Hier geht alles weiterhin seinen gewohnten Gang rund um leckere Rezepte und schöne DIY-Ideen. In dem Sinne rede ich heute auch gar nicht so viel um die köstlichen Muffins herum, sondern teile gleich das einfache Rezept mit euch. 


Zuaten

3 Eier | 120 g Zucker | 100 g Mehl | Prise Salz | 125 g Butter | 300 g Zartbitterschokolade

Zubereitung


  1. Eier mit Zucker in einer Schüssel schaumig aufschlagen.
  2. Mehl und Salz hinzugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  3. Butter und 250 g Schokolade in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen.
  4. Geschmolzene Schokolade zum Teig geben und miteinander vermengen.
  5. Die restliche Schokolade in kleine Stücke hacken und unter den Teig heben.
  6. Ofen auf 200 °C vorheizen.
  7. Teig auf Muffinförmchen verteilen und im Ofen für ca. 12 - 15 Minuten backen.

Ihr seht: Das Rezept für die saftigen Schokomuffins ist super leicht umgesetzt und das Ergebnis wirklich super lecker! Wer lieber Mini-Muffins backen möchte, kann dies mit diesem Rezept auch kinderleicht umsetzen. Verkürzt hier nur etwas die Backzeit, sodass die Muffins nicht zu trocken werden. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren und Vernaschen! Lasst es euch gut gehen.

Saftige Schoko-Muffins mit Zartbitterschokolade

Sonntag, 22. April 2018

Einfache Rhabarber-Muffins mit Buttermilch und Streuseln


Verrückte Welt! Letzte Woche erzähle ich euch noch von unserem geplanten Umzug und schon sitze ich mitten in unserem Häuschen und tippe diese Zeilen. Gestern wurde Kiste um Kiste geschleppt, Möbel auseinander gebaut, Kühlschrank und Waschmaschine abmontiert und alles in insgesamt fünf Autos und einen Transporter geladen, sodass wir mit einer Fahrt tatsächlich mit unserem kompletten Hausstand in die neuen vier Wände ziehen konnten. Dank unserer vielen wunderbaren Helferlein verlief der Umzug reibungslos, so viel steht fest. Natürlich habe ich auch für eine kleines Dankeschön am Ende des Tages gesorgt - das versteht sich ja von selbst. Die neue Küche wurde mit Chile con carne eingeweiht, Brötchen geschmiert und die zwei Tage vorher gebackenen Rhabarber-Muffins angerichtet. Ja, so viel Zeit musste noch sein. Und da die Muffins sehr gut ankamen, teile ich das Rezept heute natürlich auch gern mit euch. 



Die Rhabarber-Saison ist für meinen Geschmack ja irgendwie immer wieder viel zu schnell vorbei. Umso glücklicher bin ich, dass ich trotz Umzugschaos noch zum Backen gekommen bin. Wer weiß, ob das in den kommenden Wochen wieder so einfach klappt... Obwohl! Wenn ich unsere neue Küche so betrachte, dann fühle ich mich schon jetzt sehr zu ihr hingezogen. Ich befürchte, allzu lange kann ich dem Kochen und Backen in diesen schönen vier Wänden kaum widerstehen. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ihr möchtet das Rezept für die köstlichen Rhabarber-Muffins mit einer großen Portion Streusel? Sollt ihr bekommen.


Zutaten (für 12-14 Stück)
Für den Teig
300 g Rhabarber + 2 EL Zucker | 170 g Zucker | 1 Ei | 100 g Butter | 280 g Mehl | 1 TL Backpulver | 1 Prise Salz |  1 Pckg. Vanillezucker | Mark einer halben Vanilleschote | 250 g Buttermilch

Für die Streusel
150 g Mehl | 90 g Zucker | 1 Pckg. Vanillezucker | 110 g weiche Butter | Mark einer halben Vanilleschote

Heizt zunächst den Ofen auf 180°C vor. Wascht die Rhabarberstangen, entfernt den trockenen Strunk und schneidet die Stangen in Scheiben. Gebt den Rhabarber gemeinsam mit zwei Esslöffeln Zucker in eine Schüssel, vermengt alles gut und stellt es beiseite. Gebt Zucker und Ei in eine Schüssel und schlagt beides gemeinsam gut auf. Danach gebt ihr die Butter sowie Mehl, Backpulver, Salz, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote hinzu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Anschließend rührt ihr die Buttermilch gut unter. Stellt etwa drei Esslöffel von dem Rhabarber zur Seite und hebt den Rest unter euren Teig. Verteilt den Muffinteig auf Papierförmchen.
Für die Streusel vermengt ihr Mehl, Zucker, Vanillezucker gemeinsam mit der weichen Butter und dem Mark der Vanilleschote zu einer bröseligen Masse. Verteilt die Streusel gemeinsam mit dem restlichen Rhabarber auf eure Muffinförmchen. Backt die Rhabarber-Streusel-Muffins etwa 20 bis 25 Minuten im Ofen, bis sie schön goldbraun gebacken sind. Lasst sie vor dem Servieren gut abkühlen.


Wie bereits erwähnt, habe ich die Muffins bereits zwei Tage vor dem Servieren gebacken. Geschmacklich hat es ihnen jedoch auf keinen Fall geschadet. An einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt, bleiben sie wunderbar frisch. 



So. Ich widme mich dann mal wieder unseren neuen vier Wänden. Hier warten so einige kleine und große Baustellen auf uns, sodass ich die nächste Zeit produktiv nutzen werde. Immerhin soll ja hier so langsam auch Gemütlichkeit einziehen, nicht wahr? Also, lasst es euch gut gehen und genießt den Sonntag. 

Einfache Rhabarber-Muffins mit Buttermilch und Streuseln

Sonntag, 17. Dezember 2017

Spekulatius-Cupcakes mit Apfel-Zimt-Füllung


Einen wunderschönen 3. Advent wünsche ich euch! Na, wer von euch darf die letzte Woche vor Heiligabend nun noch in vollen Zügen genießen? Ich freue mich tatsächlich bereits über jede Menge wohlverdienten Weihnachtsurlaub und habe meine lieben Kollegen am letzten gemeinsamen Tag in diesem Jahr deshalb noch einmal ordentlich verwöhnt. Was genau ich zum gemeinsamen Kaffeekränzchen am Schreibtisch mitgebracht habe, verbirgt sich heute hinter dem 17. Türchen des Create yourself a merry little christmas - Adventskalender: Köstliche Spekulatius-Cupcakes mit Apfel-Zimt-Füllung und Mascarpone-Topping. 



Tatsächlich habe ich das Rezept für euch noch einmal etwas verbessert, denn nach der Kostprobe im Büro waren zwar meine Kollegen super happy, aber ich selbst noch nicht hunderprozentig zufrieden. Zu schnell wurden die Cupcakes an der Luft für meinen Geschmack zu trocken - etwas fruchtiges fehlte! Also griff ich einfach noch einmal zur Rührschüssel und zauberte drauf los, um meiner besseren Hälfte und mir den Adventssonntag zu versüßen. Dabei habe ich den fluffigen Spekulatius-Cupcakes noch eine leckere Apfel-Zimt-Füllung hinzugefügt, die der weihnachtlichen Note eindeutig gefehlt hatte. Wer von euch möchte euren lieben Kollegen also noch ein leckeres Weihnachtsgeschenk mitbringen? Das Rezept enthalte ich euch nämlich natürlich nicht vor! 


Zutaten 
(für 10-12 Cupcakes)

Für den Teig
145 g weiche Butter | 100 g brauner Zucker | 1 Pkg. Vanillezucker | 3 Eier | 180 g Mehl | 90 g Gewürzspekulatius | 2 TL Backpulver | 1 Prise Salz | 50 g Zartbitterschokolade | 8 EL Milch

Für die Füllung
1 Apfel | 30 g brauner Zucker | 1 1/2 TL Zimt 

Für das Topping
250 g Mascarpone | 50 g Sahne | 2 TL Spekulatius-Gewürz | 1 TL Zimt | 50 g Puderzucker | Gewürzspekulatius und Zuckerperlen für die Dekoration

Heizt den Ofen auf 180°C vor. Schlagt die Butter mit Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührer auf. Rührt anschließend die Eier unter. Gebt dann die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel und bröselt sie mit Hilfe eines Nudelholz in kleine Stückchen. Gebt Mehl, Spekulatiusbrösel, Backpulver und die Prise Salz zum Teig und vermengt alles gut mit dem Handrührer. Hakt die Zartbitterschokolade klein, gebt die Schokostücken gemeinsam mit der Milch zum Teig und rührt alles zu einem glatten Teig. Verteilt euren Teig auf Papierförmchen und backt die Cupcakes etwa 15 bis 20 Minuten. Lasst sie kurz abkühlen, höhlt die Cupcakes mit Hilfe eines Teelöffels in der Mitte aus und lasst sie schließlich vollständig abkühlen.

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Füllung vor. Schält den Apfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Gebt die Apfelstückchen gemeinsam mit dem braunen Zucker und Zimt in einen Topf und erhitzt ihn solange, bis der Zucker geschmolzen ist. Lasst die Apfel-Zimt-Füllung etwa 3 Minuten köcheln, nehmt sie dann vom Herd und füllt sie in die abgekühlten Cupcakes. Stellt sie für 15 Minuten in den Kühlschrank und verziert sie dann mit dem Mascarpone-Topping.

Für das Topping schlagt ihr zunächst die Sahne auf, gebt dann Mascarpone, Zimt und Puderzucker hinzu und verrührt alles zu einer glatten Masse. Füllt die Mascarpone-Creme in eine Spritztülle und gebt sie auf eure Cupcakes. Mit goldenen Zuckerperlen und Spekulatiuskeksen könnt ihr sie abschließend noch verzieren. Fertig ist die kleine Aufmerksamkeit kurz vor dem Weihnachtsfest!




Wer nicht alle Zutaten zusammen hat, für den habe ich noch einen kleinen Tipp: Auch ohne Füllung haben meine Cupcakes den Härtetest bei meinen Kollegen bestanden. Und wer keine Mascarpone zur Hand hat, zaubert ein einfaches Sahne-Zimt-Topping. Ich bin mir sicher, dass ihr damit euren Lieben ein schönes Geschenk in der Vorweihnachtszeit zaubern werden. Ich wünsche viel Freude beim Nachbacken!


Seid ihr schon gespannt, was sich hinter dem nächsten Türchen des Create yourself a merry little Christmas - Adventskalender verbirgt? Dann schaut doch morgen mal bei den Mädels von Alles was wir lieben vorbei. Und wer von euch in der Weihnachtszeit vor allem auch nicht auf Marzipan verzichten kann, der sollte auch hinter das gestrige Türchen schauen und sich den tollen Marzipantraum von der lieben Marileen von Holz & Hefe nicht entgehen lassen. Noch bis Heiligabend überraschen euch viele tolle weitere Bloggerinnen mit schönen DIY- und Rezeptideen. Also schaut doch mal vorbei! 

Ich wünsche euch noch einen schönen herrlichen Adventssonntag. Lasst es euch gut gehen!

Spekulatius-Cupcakes mit Apfel-Zimt-Füllung

Freitag, 22. September 2017

Kürbis-Schoko-Cheesecake-Cupcakes mit Zimt-Mascarpone-Frosting



Ich liebe die Herbstzeit. Nicht umsonst steht schon seit der Gründung meines Blogs unter meinem Profilbild das kleine Wörtchen "Oktoberkind". Das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass ich im Oktober meinen Geburtstag feiere, sondern das ich diese Jahreszeit einfach immer wieder bezaubernd finde. Goldene Herbsttage mit jeder Menge buntem raschelnden Laub unter meinen Füßen, klare Luft und köstliche Kürbissuppe... Ich liebe es! Gerade die Naschereien in dieser Saison haben es mir sehr angetan. Der Kürbis darf da auf meinem Teller absolut nicht fehlen, so viel steht fest. In der letzten Woche gab es deshalb bereits zwei Mal mein geliebtes Ofengemüse mit einer Extraportion Kürbis sowie eine cremige vegane Kürbissuppe zum Lunch. So so lecker! Es ist also kein Wunder, dass ich in meinem heutigen Rezept wieder einmal den Kürbis untergebracht habe. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.




Im Sommer habe ich sowieso viel zu wenig gebacken. Ich denke und hoffe, dass sich das in den nächsten Monaten wieder etwas ändern wird. Mein Kopf sprudelt vor Rezeptideen, doch irgendwie ließ ich mich im Sommer lieber zu leichter und vor allem herzhafter Kost hinreißen, als zu süßen Köstlichkeiten. In der kalten Jahreszeit dagegen kann ich auf ein paar besondere Leckereien dann aber doch nicht verzichten. Deshalb gibt es heute gleich mal köstliche Cupcakes! Wie ihr im Titel bereits erahnen könnt, steckt da vom Guten nur das Beste drin: Jede Menge Schokolade, cremiger Frischkäse und natürlich würziger Kürbis. So so gut! Herausgekommen ist also ein Rezept mit einem viel zu langem Titel: Kürbis-Schoko-Cheesecake-Cupcakes mit Zimt-Mascarpone-Frosting. Kürzere Namen sind hier durchaus sehr willkommen - also her damit!



Zutaten (für 8 - 10 Cupcakes)

Für den Brownie-Teig
2 Ei | 80 g Zucker | Prise Salz | 60 g Mehl | 80 g weiche Butter | 150 g Zartbitterschokolade

Für den Cheesecake-Teig
300 g Frischkäse | 80 g Zucker | 4 EL Kürbispüree | 1 Ei | Vanilleschote 

Für das Zimt-Sahne-Frosting:
150 g Frischkäse | 150 g Mascarpone | 80 g Puderzucker | 40 ml Sahne | 1 TL Zimt

Bereitet zunächst den Brownie-Teig vor. Gebt dafür Eier, Zucker und die Prise Salz in eine Schüssel und rührt alles mit dem Handrührer schaumig. Anschließend gebt ihr das Mehl hinzu und verarbeitet es zu einer glatten Masse. Nun nehmt ihr die Zartbitterschokolade und lasst sie gemeinsam mit der Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen. Sobald alles gut geschmolzen ist, gebt ihr die Schokobutter zu dem Teig und rührt alles glatt. Verteilt den Brownie-Teig auf eure Papierförmchen, sodass sie etwa bis zur Hälfte gefüllt sind.

Um das Kürbispüree vorzubereiten geht ihr folgendermaßen vor: Wascht einen Kürbis (ich verwende eigentlich immer Hokkaido), schneidet ihn in grobe Würfel und gebt diese in einen Topf. Zu den Kürbiswürfeln gesellen sich noch Gewürznelken und etwas Wasser, was euren Kürbis knapp bedeckt. Lasst das ganze etwa 10 bis 15 Minuten kochen, bis der Kürbis schön weich ist. Schüttet etwa die Hälfte des Wassers ab und entfernt die Nelken, bevor ihr den Kürbis mit einem Pürierstab oder im Mixer schön cremig püriert. Stellt das Kürbispüree zur Seite und lasst es abkühlen. 

Heizt den Ofen auf 200°C vor. In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um den Cheesecake-Teig. Dafür schlagt ihr zunächst den Frischkäse mit Zucker und dem Mark der Vanilleschote auf. Gebt anschließend das Ei sowie das Kürbispüree hinzu und vermengt alles gut. Nun verteilt ihr mit einem Teelöffel die Cheesecake-Masse in der Mitte des Brownie-Teigs. Anschließend backt ihr die Cupcakes für etwa 20 bis 25 Minuten. Stellt den Ofen aus und lasst die Cupcakes darin noch weitere fünf bis zehn Minuten ruhen, ehe ihr sie rausholt und abkühlen lasst.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits euer Frosting vorbereiten. Dafür verrührt ihr Frischkäse, Mascarpone, Puderzucker, Sahne und Zimt zu einer glatten Masse. Gebt die Creme in eine Spritztülle und verteilt sie auf euren Cupcakes.



Kleiner Tipp: Das restliche Kürbispüree könnt ihr mit Möhren aus dem Ofen und beispielsweise einem leckeren Filet in Rotweinsoße verputzen. Da ist eurem Geschmack und eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. 

Ich gebe zu: Die Vorbereitungszeit der kleinen Kürbis-Leckerei ist durchaus etwas aufwendiger als normale Cupcake-Rezepte, aber es lohnt sich - Versprochen!

Ich bin gespannt: Was sind denn eure liebsten Herbstrezepte? Was darf bei euch zu dieser Jahreszeit auf dem Teller auf keinen Fall fehlen. Ich freue mich über eure Inspirationen und wünsche bis dahin noch einen herrlichen Sonntag.


Kürbis-Schoko-Cheesecake-Cupcakes mit Zimt-Mascarpone-Frosting

Sonntag, 16. April 2017

Zum Osterfest: Süße Spiegeleier-Muffins mit Schokolade


Frohe Ostern wünsche ich euch! Ich hoffe, ihr startet heute alle gemütlich in den Tag, lasst es euch beim Eiersuchen mit den Lieben so richtig gut gehen und genießt die freie Zeit. Ich persönlich lasse ab heute mal kurz die Seele baumeln, denn wie das meist so ist: In diesem Jahr war ich wirklich sehr spät dran mit dem Basteln und Backen von kleinen Aufmerksamkeiten zum Osterfest. So habe ich die letzten zwei Tage hauptsächlich in der Küche oder am Wohnzimmertisch verbracht, umringt von kleinen Papierhasen, Seidenpapier und Schokolade. 


Eines habe ich mir in diesem Jahr aber wieder nicht entgehen lassen: Den guten alten Spiegeleier-Kuchen. Bereits zum letzten Osterfest habe ich euch eine nette abgewandelte Form des klassischen Spiegeleier-Kuchens präsentiert, nämlich in Form von Schokoladen-Tartelettes. Da ich nun aber super spät dran war und dieses Mal auch keine Lust hatte, so viele Zutaten zu besorgen, ließ ich mich von Pinterest inspirieren und entdeckte noch eine schöne Variante des Spiegeleier-Kuchens, nämlich Muffins! Da ich auch an diesem Osterfest nicht auf Schokolade verzichten mag, durften meine Spiegeleier-Muffins natürlich auch mit einer ordentlichen Portion davon bestückt werden. So ist wieder ein leckeres Rezept entstanden, mit denen ich meinen Lieben das Osterfest versüße. 




Zutaten (für 10 - 12 Muffins)
100 ml Sonnenblumenöl | 180 g Rohrzucker | 240 g Mehl | 30 g Kakaopulver | 50 g Zartbitterschokolade | 1/2 Pckg. Backpulver | 1/2 Pckg. Vanillezucker | 240 ml Wasser | 1 Vanilleschote | 120 g Sahne | 100 g Schmand | 1 Dose halbe Aprikosen | Muffinförmchen

Heizt zunächst den Backofen auf 180 °C vor. Vermengt dann das Öl mit dem Rohrzucker und schlagt beides kurz gemeinsam auf. Raspelt die Schokolade und gebt sie mit Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Vanillezucker zum Zucker-Öl-Gemisch und schlagt alles mit dem Handrührer auf. Gebt das Wasser während des Rührens hinzu, sodass eine homogene Masse entsteht. Verteilt anschließend den Teig auf eure Muffinförmchen und backt die Muffins etwa 15 bis 20 Minuten. Lasst sie anschließend gut abkühlen.
Für das Topping schlagt ihr Sahne, Schmand und das Mark der Vanilleschote mit dem Handrührer so lange auf, bis eine feste Masse entsteht. Verteilt die Sahnecreme auf den abgekühlten Muffins mit Hilfe eines Messers. Lasst die Aprikosen abtropfen und tupft einzelne Aprikosenhälften mit einem Küchentuch trocken. Gebt jeweils eine Aprikosenhälfte auf die Sahnecreme. Fertig sind eure Spiegeleier-Muffins!


Kleiner Tipp: Wenn ihr eure Spiegeleier-Muffins noch mit etwas "Pfeffer" oder "Schnittlauch" würzen möchtet, dann gebt entweder ein wenig geraspelte Schokolade auf eure Sahnecreme oder gehackte Pistazien - so wie bei meinen Tartelettes aus dem letzten Jahr. So ist der Spiegeleier-Look täuschend echt.


Und, was gibt es bei euch zum Osterfest? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Rezepte und wünsche euch noch nun einen entspannten Ostersonntag. Lasst es euch gut gehen.

Zum Osterfest: Süße Spiegeleier-Muffins mit Schokolade

Sonntag, 12. Februar 2017

[Blogevent Re-Create] Apfel-Cupcakes mit Vanillecreme


Gerade am Wochenende klicke ich mich liebend gern durch die kunterbunte Onlinewelt, sammle Inspirationen und lasse mich einfach von herrlichen Fotografien verzaubern. Immer wieder bleibe ich da natürlich auch bei Bloggerkollegen hängen und bin jedes Mal begeistert über die Vielfalt all der unterschiedlichen Beiträge, Rezepte und DIY-Ideen. Einer dieser Beiträge hat mich vor kurzem ganz schön in Erinnerungen schwelgen lassen. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich überhaupt zum Bloggen gekommen bin und was sich im Laufe der Jahre hier verändert hat. Der liebe Marc von Bake to the roots hat es vorgemacht und gleichzeitig dazu aufgerufen, sein erstes Rezept oder zumindest eines der ersten Rezepte auf seinem Blog noch einmal hervorzukramen und neu zu interpretieren. Sein Blogevent "Re-Create" ist also der Auslöser für meinen heutigen Beitrag, in dem ich selbst auch einmal meine persönliche Bloggergeschichte Revue passieren lasse. 




Es ist schon ganz schön verrückt, wenn ich mir meine ersten Beiträge auf "Alles und Anderes" so anschaue. Damals legte ich neben dem Bachelorstudium einfach mit dem schreiben los und wollte meine kleinen Basteleien und Rezepte mit der Öffentlichkeit teilen. Das war im Oktober 2012. Was als eine fixe Idee entstand, ist heute fester Bestandteil meines Alltags. Mein Blog ist mittlerweile für mich nicht mehr wegzudenken und ich liebe es sehr, mich genau hier auf dieser Seite austoben zu können. Das Kochen und Backen sowie das Basteln und meine Liebe zur Fotografie finden hier einen gemeinsamen Platz. Mit jedem neuen Beitrag hat sich auf meinem Blog so einiges verändert. Zwar erkennt man beispielsweise bereits auf meinen damaligen Foodfotografien meine kleine Detailverliebtheit und dennoch muss ich wirklich schmunzeln, wenn ich mir diese genauer anschaue. 


Was habe ich mir denn dabei gedacht, als ich meine Plätzchen auf eine glatte, spiegelnde weiße Fläche setzte? Oder wieso dachte ich, dass man Fotos einer Bastelanleitung einzeln und winzig untereinander setzen muss, damit man jeden Schritt erkennen kann? Ja, genau an solchen Beispielen kann man wunderbar erkennen, dass mein Blog und auch ich eine wirklich große Entwicklung mitgemacht haben. Darauf bin ich mittlerweile wirklich stolz und gleichzeitig auch gespannt, was sich in den nächsten Jahren noch so verändern wird. 



Doch erst einmal bin ich euch ja noch ein Rezept schuldig, nicht wahr? Der heutige Titel hat es ja bereits verraten: Ich habe meine Apfel-Cupcakes für Marcs Blogevent neu abgelichtet. Dieses Rezept ist zwar nicht das erste auf meinem Blog, aber gehört zu meinen Anfängen absolut hinzu. Denn gerade Cupcakes sind die von mir am häufigsten gebackenen Küchlein und in vielen verschiedenen Varianten auf "Alles und Anderes" zu finden. Die Apfel-Cupcakes von damals waren sogar bereits kleine Stars - denn sie hatten es in eine der ersten Ausgaben vom LoveMag von DaWanda geschafft, was mich heute immer noch sehr stolz macht. Das Rezept selbst habe ich nur minimal geändert, doch der Look der kleinen Küchlein ist heute ein anderer. Wie ich sie damals in Szene gesetzt habe, zeige ich euch weiter unten im direkten Vergleich. Erst einmal geht es an die Zubereitung der leckeren Apfel-Cupcakes mit Vanillecreme-Topping.


Zutaten
2 Äpfel | 2 EL Zucker | 1/2 TL Zimt | 280 g Mehl | 150 g Zucker | 1 TL Natron | 1 Prise Salz | 1 Pkg. Vanillezucker | 1 Ei | 100 g Butter | 250 ml Buttermilch

Für das Topping
150 g Butter | 150 g Puderzucker | 75 g Frischkäse | 1 Vanilleschote

Heizt den Ofen auf 180°C vor. Schält den Apfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet den Rest in feine Würfel. Gebt die Apfelstückchen in eine Schüssel und vermengt sie mit 2 Esslöffel Zucker und dem 1/2 TL Zimt. Anschließend vermengt ihr Mehl, Zucker, Natron, Salz und Vanillezucker in einer Schüssel miteinander. Zerlasst die Butter und gebt sie mit dem Ei und der Buttermilch zu den restlichen Zutaten. Verrührt alle Zutaten mit dem Handrüher zu einer glatten Masse. Danach hebt ihr die Apfelstückchen unter. Verteilt den Teig auf Muffinförmchen und backt die Cupcakes 20 bis 25 Minuten bis sie goldbraun gebacken sind. Lasst sie anschließend vollständig abkühlen.
Für das Topping verrührt ihr Butter und Puderzucker zu einer glatten Masse. Rührt danach den Frischkäse und das Mark der Vanilleschote unter. Gebt die Creme in eine Spritztülle und verteilt diese auf euren Cupcakes. 


Gerade die Zubereitung meines Rezeptes für die Apfel-Cupcakes hat sich im Laufe der Zeit etwas geändert. Heute habe ich zum Beispiel nicht immer Lust das Mehl extra zu sieben, bevor ich die restlichen Zutaten hinzugebe... Bei diesem Rezept ist es auch nicht unbedingt notwendig. Es zaubert jedoch zugegebenermaßen einen noch fluffigeren Teig. 

Wer sich jetzt noch ein wenig inspirieren lassen möchte, wie man die Cupcakes noch dekorieren kann, der wirft mal einen Blick auf mein damaliges Foto der Apfel-Cupcakes. Dort hatte ich die Creme mit einem Messer auf den Cupcakes verteilt und sie schließlich mit einem Blatt aus Papier dekoriert. Schon toll zu sehen, dass sich gleiche Rezept auch optisch immer wieder neu interpretierbar lässt, nicht wahr?



So, ich klicke mich jetzt weiter durch die anderen wundervollen Beiträge zum Blogevent von Marc und bin schon gespannt auf all die anderen Entwicklungsgeschichten und Rezepte. Euch wünsche ich in jedem Fall einen herrlichen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken.

[Blogevent Re-Create] Apfel-Cupcakes mit Vanillecreme

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